Stadt bekommt weitere 283 000 Euro

 

Zuweisung aus Landesausgleichsstock

Neustadt. Zum erneuten Mal erreichte die Stadt Neustadt aus Wiesbaden gute Nachrichten: Sie erhält eine Zuweisung aus dem sogenannten Landesausgleichsstock in Höhe von 283 000 Euro. Das Geld bekommt sie, weil aus der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt- Kaserne eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gemacht wurde.

Bürgermeister Thomas Groll zeigte sich erfreut über diese Nachricht aus Wiesbaden. „Wir können zum wiederholten Male feststellen, dass das Land Hessen sich seiner besonderen Verantwortung für jene Kommunen bewusst ist, bei denen eine Erstaufnahmeeinrichtung geschaffen worden ist“, freute sich der Bürgermeister und betonte: „Seit 2015 hat uns das Land in vielfältiger Weise unterstützt und immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und Sorgen rund um die Erstaufnahmeeinrichtung gehabt. Dafür bin ich dankbar.“ Er stellte in diesem Zusammenhang erneut das „enge Miteinander“ mit der
Einrichtungsleitung, dem Regierungspräsidium und den in Wiesbaden zuständigen Ministerien und der Staatskanzlei heraus.

Der Kämmerer plant, die Gelder für die in den kommenden Jahren anstehenden zentralen Vorhaben der Stadt zu investieren. Er denkt dabei vornehmlich an die Sanierung des Freibades und die „Neuerrichtung“ des Hauses der Begegnung.

Eigentlich hatten die Neustädter geplant, das marode Gebäude zu sanieren – bis eines Tages ein Mitarbeiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Nun setzen sie auf einen Neubau – unter der Voraussetzung, dass die Stadt in zwei Förderprogramme kommt. Dann könnte für sie der Neubau sogar billiger kommen, als eine Sanierung. Die neueste Zuweisung würde die Kosten für die Stadt weiter drücken. Eine endgültige Entscheidung über die Verwendung der Gelder soll im Herbst nach Erteilung etwaiger Förderbescheide fallen.

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