Neustädter Mitteilungsblatt

VR Bank HessenLand unterstützt die Jugendarbeit der FFW Neustadt

Mit einer Spende über 500 € unterstützt die VR Bank HessenLand den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt.

voranzutreiben.

Die Unterstützung der Jugendarbeit stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Fördervereins dar. Ziel ist es, den Nachwuchs zu sichern und dadurch zu gewährleisten, dass die Einsatzabteilung auch in Zukunft ihren vielfältigen Aufgaben nachkommen kann, so Klaus- Peter Kuhn, Erster Vorsitzender des Fördervereins. Dankend nahm er den offiziellen Spendenscheck von Marktbereichsleiterin Gabriele Schäfer-Langohr und Privatkundenberater Thomas Schmidt entgegen.

Möglich machen diese Spenden unzählige Kunden der VR Bank HessenLand, die monatlich an den Ziehungen des Gewinnsparens teilnehmen. Nicht nur die Chancen auf eigene Gewinne bis zu 50.000 Euro treibt diese Menschen an, sondern auch der Zusatznutzen, Vereine und gemeinnützige Organisationen mit Spenden zu unterstützen.

Seitens Frau Schäfer-Langohr wurden Herrn Kuhn auch Informationen zur Crowdfunding Plattform der Bank gegeben. Seit Bestehen dieser Plattform konnten schon viele gemeinnützige Vereine und Organisationen ihre Projekte mit Spendengelder finanzieren. Hier kommt die VR Bank HessenLand ihrem Förderauftrag für die Region ebenfalls nach, indem sie dort getätigte Spenden von Unterstützern aus eigenen Mitteln verdoppelt.

Fassade des Historischen Rathauses weist erhebliches Schadensbild auf

2016 war eine turnusgemäße Sanierung von Teilen der Fassade des Historischen Rathauses in Neustadt vorgesehen. Im städtischen Haushalt waren hierfür 23.000,00 € vorgesehen.

Nach Beginn der Arbeiten an zwei Gebäudeseiten (u.a. die Wetterseite), stellte sich aber ein erheblich stärkeres Schadensbild heraus. Grund hierfür ist wohl die Verwendung einer nicht dampfdiffussionsoffenen Farbe in der Vergangenheit, was aber damals dem Stand der Technik entsprach.

An dem Gebäude, dessen grundlegende Sanierung 1989 abgeschlossen wurde, müssen daher nun zahlreiche Gefache erneuert werden. Die Mehrkosten werden gegenwärtig zunächst auf 55.000 Euro geschätzt. Diese Summe beinhaltet das Abstrahlen des gesamten Gebäudes und den kompletten Neuanstrich. Über weitere Kosten für die Sanierung der Gefache an den beiden anderen Seiten, ist noch keine Aussage möglich. Hierzu bedarf es erst der Gerüststellung, um einen genauen Überblick über das dortige Schadensbild zu erhalten. Eine Untersuchung wäre jetzt nur unter unverhältnismäßigem Aufwand möglich. Die Mittel müssen dann 2017 etatisiert werden.

Es ist vorgesehen, entsprechende Witterung vorausgesetzt, die Arbeiten zügig

„Wer historische Gebäude sein Eigen nennen darf, der muss auch für zukünftige Generationen bereit sein zu investieren. Natürlich erfreuen mich die Mehrkosten nicht, aber es gibt keine Alternative dazu. Wir können eben nicht nur Geld in Neustadts Zukunft investieren, sondern müssen dies auch für unsere Vergangenheit tun“, erklärt Bürgermeister Thomas Groll dazu.

Groll erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Kommune erst vor einigen Jahren über 500.000 Euro in die Sanierung der Rathausdächer und -treppe investieren musste. In diesem Jahr bedingen planmäßige Arbeiten am „Haus der Vereine“ (ehemaliges Schwesternhaus) weitere Ausgaben von 23.000 Euro.

„Wir sind stolz darauf, die historische Stadt im Marburger Land genannt zu werden. Dieses Erbe der Vergangenheit bindet aber Haushaltsmittel, die wir natürlich auch an anderer Stelle gut gebrauchen können. Bedauerlich auch, dass es für den Erhalt der alten Gebäude keine Zuschüsse gibt“, so Groll.

Erfreulich nur, dass die Mehrausgaben gedeckt sind. Die Kommune erwartet eine weitere Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock, da es in Neustadt eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gibt.

Sportlerehrung 2016 für Kinder und Jugendliche 28 junge Sportlerinnen und Sportler geehrt

Im vergangen Jahr erfuhr die traditionsreiche Neustädter Sportlerehrung eine Wandlung, seitdem ehrt die Kommune nur noch Kinder und Jugendliche. Auch 2016 erfuhr diese Entscheidung eine positive Resonanz.

Bürgermeister Thomas Groll konnte gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Franz-W. Michels und Erstem Stadtrat Wolfram Ellenberg 28 Kinder und Jugendliche für ihre Erfolge in den vergangenen 12 Monaten auszeichnen. Neben ihnen hatten auch viele Eltern und Vereinsvertreter den Weg in die Neustädter Grillhütte gefunden und sorgten so für einen würdigen Rahmen.

In seiner Ansprache betonte Groll, dass sich die jungen Sportlerinnen und Sportler als hervorragende Botschafter der Kommune erwiesen hätten. Zugleich seien sie die Zukunft der örtlichen Vereine. Er bat die zu Ehrenden, weiterhin fleißig zu trainieren, um so auch in den kommenden Jahren vordere Plätze bei Wettbewerben einzunehmen. Die Alteren ermunterte der Bürgermeister, sich einmal als Übungsleiter für den Nachwuchs zur Verfügung zu stellen. Thomas Groll dankte den Vereinen dafür, dass sie Kindern und Jugendlichen sinnvolle Freizeitangebote unterbreiten und immer wieder in ihre Anlagen investieren. Dabei werde sie die Kommune auch zukünftig unterstützen. Auch den Einsatz der Eltern hob der Bürgermeister lobend hervor.

Ausgezeichnet wurden:

Annika Bachmeier, Reitsportclub „Zur Schmiede“ Momberg, 2. Platz Kreismeisterschaft Dressur Einzel, Kreismeister Dressur Mannschaft.

Vanessa und Rudolf Falkenstern, Maxim Schmitt, Alexander Ditschler und Vladyslav Teske, Schulschach der Martin-von-Tours- Schule, 15. Platz (von 26) beim deutschlandweiten Schulschachturnier. Der Bürgermeister hob hier die hervorragende Arbeit von Ursula Lembach hervor.

Dominik Stark, u.a. Gaumeister in der Halle und im Freien, Platz 5 bei der Hessenmeisterschaft, Rebecca Wieber, u.a. Platz 6 bei der Landesmeisterschaft, Mika Michel, u.a. Gaumeister in der Halle, Justin Lawrence, u.a. Platz 3 bei der Gaumeisterschaft in der Halle und im Freien, Elias Völker, u.a. Platz 4 bei der Gaumeisterschaft im Freien, Marlene Stark, u.a. Gaumeisterin in der Halle und im Freien, Platz 4 bei der Landesmeisterschaft und David Schwalm, u.a. Gaumeister in der Halle, alle Schützenverein „Viktoria“ Momberg, Bogenschießen.

Julius Tänzer, Johannes Preis und Noah Fischer, u.a. Mannschaftsmeister auf Kreis- und Gauebene, Platz 7 auf Landesebene, alle Schützenverein „Viktoria“ Momberg, Luftgewehr. Julius Tänzer errang zudem Einzeltitel auf Kreis- und Gauebene.

Lukas Krapp, u.a. Kreismeister Sportpistole, Fabian Lotter, u.a. Hessenmeister Freie Pistole, Platz 15 bei der Deutschen Meisterschaft, beide Schützenverein „Viktoria“ Momberg.

Der Bürgermeister lobte die herausragende Nachwuchsarbeit der Momberger Schützen und freute sich darüber, dass im Verein auch Jugendliche aus Mengsberg und Neustadt aktiv sind.

Kevin Häckel, Sarah Sophie Haude, Matteo Schmidt, Greta Steitz, Sebastian Stremme, Marlon Schmidt, Michelle und Madelaine Theis, alle DLRG Neustadt, Bezirksmeister Rettungsschwimmen. Tom Streichert, VfL Neustadt, 2. Platz beim Schwalm-Eder-Lauf-Cup.

Der abschließende Dank des Bürgermeisters galt Sonja Stark für die Vorbereitung der Sportlerehrung und Karsten Gehmlich, Reinhold Mann und Patrick Greil für die Hilfe beim Grillen und der Getränkeausgabe.

1700 Jahre Martin von Tours Bischof Wanke: Barmherzigkeit ist unverzichtbar

In diesen Wochen erinnern die beiden christlichen Kirchengemeinden Neustadts, die Kommune und die Integrierte Gesamtschule mit Gottesdiensten, einem Festvortrag und einem Kinder-Musical an das Jubiläum „1700 Jahre Martin von Tours – Schutzpatron der Stadt Neustadt (Hessen).

Zum Auftakt der Feierlichkeiten fand am 13. Oktober 2016 ein Pontifikalamt in der katholischen Pfarrkirche statt. Bürgermeister Thomas Groll hatte hierzu den emeritierten Bischof von Erfurt, Prof. Dr. Joachim Wanke, eingeladen. Mit dem Oberhirten zelebrierten die Pfarrer Andreas Rhiel, Arnulf Hummel, Peter Weber (Emsdorf), Michael Brüne (Treysa), Diethelm Vogel, Roman Ta

bor, Militärpfarrer Markus Ramisch und Kaplan Alexander Best (alle Stadtallendorf). Diakon Stephan Weigand assistierte und Pfarrerin Kerstin Kandziora trug die Lesung vor.

Für die „musica sacra“ zeichneten der katholische Kirchenchor, die Trinitatis-Bläser und Organist Volker Krapp verantwortlich.

Zu Beginn hieß Thomas Groll alle Anwesenden willkommen und dankte Altbischof Wanke für sein Kommen. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass sowohl Erfurt als auch Neustadt eine lange kurmainzische Vergangenheit haben und dass der Schutzpatron beider Kommunen der Hl. Martin sei. Er bezeichnete Wanke, der den Katholiken im heutigen Bistum Erfurt über 30 Jahre als Bischof diente, als einen Mann klarer und überzeugender Worte. „Den Spuren Christi folgen“, so Thomas Groll abschließend, laute der Wahlspruch des bischöflichen Gastes. Martin von Tours habe dies in seinem Leben beherzigt. Ihm und seinem Wirken wolle man an diesem Abend gedenken.

Die Barmherzigkeit stellte Prof. Dr. Joachim Wanke in den Mittelpunkt seiner Predigt. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Anwesenden seinen Ausführungen. Gerade im von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahr der Barmherzigkeit“, so der Bischof, sei es wichtig, an dieses Markenzeichen der Christen zu erinnern. Frauen und Männer wie die Hl. Elisabeth oder Martin von Tours hätten Barmherzigkeit vorgelebt. Aufgrund ihres beispielgebenden Lebens würden sie noch heute von den Christen verehrt und selbst Menschen, die mit der Kirche nichts oder nur wenig anfangen könnten, hätten Respekt vor deren Handeln. Barmherzigkeit werde auch heute noch vielfach gelebt. Der Oberhirte rief in diesem Zusammenhang u. a. das ehrenamtliche Engagement der Flüchtlingshelfer in Erinnerung. So wie der Hl. Martin einst seinen Mantel mit dem Bettler geteilt habe, so seien auch wir aufgerufen, zu teilen und dadurch Gutes zu tun.

Vor dem feierlichen Schlusssegen ehrte der Dirigent des katholischen Kirchenchores Bertold Möller einige Sängerinnen und Sänger für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ endete ein beeindruckender Gottesdienst, der durchaus einen noch größeren Zuspruch verdient gehabt hätte.

Im angrenzenden Pfarrheim fand sodann noch ein Empfang statt, zu dem alle eingeladen waren.

Thomas Groll dankte dem Gast aus Erfurt für seine wegweisende Predigt und skizzierte kurz dessen Lebenstationen. Höhepunkt des bischöflichen Lebens von Joachim Wanke, so der Bürgermeister, sei sicherlich der Besuch von Papst Benedikt XVI. 2011 in Thüringen gewesen. Groll zitierte einige wenige Sätze aus dem von Prof. Dr. Wanke 2000 verfassten „Brief eines Bischofs aus Ostdeutschland“. Darin stellt dieser fest, dass Deutschland inzwischen wieder ein Missionsland geworden sei, in dem die Kirche mehr Mut und Zuversicht brauche, um mit ihrer nach wie vor aktuellen Botschaft die Menschen anzusprechen.

Abschließend trug sich der Bischof noch in das Goldene Buch der Kommune ein.

Die Feiern zu Ehren des Stadtpatrons werden am 19. Oktober, 19.00 Uhr, mit einem Festvortrag von Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein („Matin von Tours – ein europäischer Heiliger“) im Pfarrheim fortgesetzt. Am 11.11., dem Martinstag, findet dann ein Gottesdienst mit dem Bischof der ev. Kirche von Kurhessen-Wald- eck Prof. Dr. Martin Hein, statt.

Städtebauprogramm Soziale Stadt Staatsministerin Hinz teilt mit, dass Kommune mit Fördermitteln in Höhe von 1,2 Mio. Euro rechnen kann

Bürgermeister Groll:

„Ein herausragende Nachricht für Neustadt.“

Ende vergangenen Jahres wurde die Stadt Neustadt (Hessen) seitens des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ermutigt, bereits vor Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes im Rahmen des Städteprogramms Soziale Stadt Fördermittel für die grundlegende Sanierung des „Hauses der Begegnung“ zu beantragen.

Da Bürgermeister Thomas Groll zudem „Signale wahrnahm“, dass dieser Fördertopf aktuell gut gefüllt sei, erbat man eine Unterstützung des Landes in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro. Der zu erbringende kommunale Eigenanteil beliefe sich dabei auf zusätzlich etwa 350.000 Euro.

Als die zuständige Staatsministerin Priska Hinz im August den Lehrgarten in Momberg besuchte, nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, bei dieser nochmals für das bedeutsame Projekt zu werben.

Nun erhielt Thomas Groll frohe Kunde aus Wiesbaden. Ministerin Hinz teilte mit, dass sie dem Ansinnen der Kommune bezüglich des „Hauses der Begegnung“ voll entsprechen wird.

Zudem wird die Stadt Neustadt (Hessen) noch Fördermittel für das Quartiersmanagement und die Sanierung bzw. den Bau von Spielplätzen in den Wohnquartieren „Emil-Rössler-Straße“ und „Leipziger Straße“ erhalten. Dabei handelt es sich um weitere rund 100.000 Euro. Auch hier ist ein Eigenanteil von 25 % zu leisten.

Das Schreiben von Staatsministerin Priska Hinz bezeichnete der Bürgermeister als „eine herausragende Nachricht für Neustadt.“ „Bereits in der Anfangsphase zeigt sich, wie wichtig die Aufnahme in das Städtebauprogramm Soziale Stadt für unsere Kommune war. Als Anfang 2015 klar wurde, dass Neustadt eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge erhält, sind wir unmittelbar nach Wiesbaden gefahren und haben dort intensiv über infrastrukturelle Verbesserungen für Neustadt gesprochen. Nun folgen den Worten Taten. Dank der Unterstützung des Landes können wir ein weiteres Stück Zukunft gestalten“, so Thomas Groll.

Aufgrund der weiteren Förderkulisse für das „Haus der Begegnung“ ist der Bürgermeister optimistisch, in 2019 mit dem Freibad als weiterem Großprojekt starten zu können. „Wenn wir die Planungen für unser Bürgerhaus abgeschlossen haben und die Ausschreibungsergebnisse kennen, dann wissen wir, wieviel Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm noch übrig ist. Ich bin optimistisch, dass wir neben dem Kunstrasenplatz und dem HdB auch die Sanierung des Freibades noch in Angriff nehmen können.“

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