Neustadt will Tagestouristen mehr bieten

Stadtverordnete billigen CDU-Antrag
Neustadt. Die Politiker unternehmen einen neuen Anlauf, um mehr Tagestouristen in die Junker-Hansen-Stadt zu holen. Ein siebenteiliger CDU-Antrag wurde einstimmig gebilligt.
von Helmut Seim
Da in Neustadt Übernachtungsmöglichkeiten fehlen und das gastronomische Angebot verbesserungsfähig ist, setzt die Stadt auf den Ausbau des Tagestourismus. Die historische Altstadt mit dem sanierten Junker-Hansen-Turm, die stadtgeschichtliche Ausstellung, der Bürgerpark als „grüne Oase“ in der Stadtmitte und die militärische Ausstellung in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne sind die Pfunde, mit denen die Neustädter wuchern können.
„Es wäre verfehlt, auf ein schnelles Anwachsen der Tourismuszahlen zu setzen“, sagte Karl Stehl (CDU). Denn es gebe viele, die schon aktiv seien und oftmals über eine bessere Ausgangsposition verfügten. Doch sei Fraktion sei dafür, Chancen abzuklopfen und einen neuen Anlauf zu unternehmen.
Der CDU-Prüfantrag zeige viele mögliche Kooperationspartner auf, meinte Hans-Gerhard Gatzweiler. Die SPD setzt insbesondere auf die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden in der Schwalm. Dort sehen die Sozialdemokraten am ehesten gleiche Zielsetzungen und Kombinationsmöglichkeiten für ein attraktives Tagesangebot.
Mittelfristig setze seine Fraktion große Hoffnung auf den Europaradweg, der über Momberg nach Schwalmstadt gebaut werden soll und auf ebener Strecke von Marburg bis weit in die Schwalm hinein verlaufe. „Neustadt will Tagestouristen mehr bieten“ weiterlesen

Neustadts CDU hält SPD politisches Kalkül vor

Christdemokraten kritisieren Haltung der SPD zum „Arbeitskreis Bundeswehr“
Neustadt. Die CDU-Fraktion in der Neustädter Stadtverordnetenversammlung zeigt sich verwundert über die Aussagen des SPD-Stadtverordneten Hans-Gerhard Gatzweiler zur Einrichtung eines Arbeitskreises Bundeswehr (die OP berichtet am 17. Juni).
„Gerne hätten wir uns mit Herrn Gatzweiler in den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses vom 9. Juni oder der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Juni über die Thematik auseinandergesetzt“, teilt der stellvertretende Vorsitzender Franz-W. Michels mit. Doch da habe dieser geschwiegen.
Michels verweist darauf, dass die Magistratsvorlage nach einem Vorschlag von Bürgermeister Hoim gemeinsam, also auch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Horn, im Ältestenrat erarbeitet worden sei. Um so unverständlicher sei es für die CDU, dass die SPD der Vorlage letztlich nicht zugestimmt, sondern sich ohne nähere Erklärung enthalten habe.
„Wenn die SPD von politischem Kalkül spricht, dann kann dies nur für sie selbst gelten“, betont Michels. Als in der Stadtverordnetenversammlung am 19. April über den SPD-Antrag auf Einrichtung eines Arbeitskreises diskutiert wurde, habe Karl Stehl bereits darauf
hingewiesen, dass seit mehreren Monaten für alle Mandatsträger klar gewesen sei, dass ein solches Gremium ins Leben gerufen werden solle, um die Konversionsproblematik begleitend zu behandeln. Dies habe Bürgermeister Manfred Hoim bereits kurz nach der Bekanntgabe der Standortschließung angeregt.
Diesen gemeinsamen Weg aller Fraktionen habe die SPD dann auf einmal verlassen.

In den Neustädter Kindergärten – MNZ

Betreuung von Kleinkindern kostet die Eltern mehr Geld
Von David Mengel (0 64 28) 44 88 40 redaktion.mnz@mail.mittelhessen.de
Neustadt. Kleine Kinder – großer Aufwand. Auf diesen einfachen Nenner bringt der Neustädter Magistrat die Kosten für die Betreuung von Kleinkindern. In Zukunft sollen die Kindergärten der Junker-Hansen-Stadt auch dem Nachwuchs ab dem zweiten Lebensjahr offen stehen. Aber mit einem Unterschied zu den älteren Kindern: Aufgrund des höheren Betreuungsaufwandes müssen sich die Eltern auf deutlich höhere Kosten als bisher einstellen.
Die Neustädter Eltern haben großes Interesse an der Ausweitung des Betreuungsangebotes. Das hat der Magistrat in einer Befragung herausgefunden. Zunächst wurden daher die personellen und räumlichen Kapazitäten der städtischen Kindergärten überprüft. Und die sind vorhanden, wie man
feststellte. Daher haben sich sie Fraktionen in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung einstimmig für eine entsprechende Änderung der Kindergarten-Satzung ausgesprochen.
Im Rathaus der Junker-Hansen-Stadt geht man allerdings von einem erhöhten Betreuungsaufwand aus, der
sich in den Gebühren niederschlagen müsse. Die zusätzlichen Kosten seien insbesondere auf eine Verminderung der Gruppenstärke zurückzuführen, hieß es.
120 Euro sollen die Eltern für eine ganztägige Betreuung ihres jüngsten Nachwuchses berappen. Eine Steigerung von über 50 Prozent gegenüber dem normalen Satz von 80 Euro für Kinder ab dem dritten Lebensjahr. Eine halbtägige Umsorgung der Kleinsten schlägt mit 105 Euro pro Monat zu Buche. Für jedes weitere Kind der Familie werden 65 Euro pro Monat fällig.

Fleißige Momberger investieren 900 Stunden in neue Grillhütte

Brand erwies sich als Glücksfall Gefeiert wird auf Mengsberger Pflaster
Momberg. Zahlreiche Bürger feierten die Einweihung ihrer neuen Grillhütte auf „Mengsberger Boden“.
von Tobias Hirsch
Im April 1999 riss die Feuerwehrsirene die Momberger gegen drei Uhr aus dem Schlaf. Grund für den Einsatz war die 1982 errichtete Grillhütte, die in dieser Nacht bis auf das Fundament nieder brannte. Der Versicherungsschaden belief sich auf 13 500 Euro.
Jetzt stieg oberhalb des Schützenhauses erneut Rauch auf. Neben den Feuerwehrleuten waren bereits viele Momberger am Ort des Geschehens oder auf dem Weg dorthin. Diesmal war auch wieder ein Feuer der Grund. Allerdings ein um ein Vielfaches kleineres, welches nur dem Zweck diente, die Würstchen über dem neuen Grill zu braten.
Nach mehr als 1100 Arbeitsstunden, von denen 900 Stunden auf das Konto von 50 freiwilligen Helfern gehen, weihten die Momberger ihre neue Grillhütte ein. Das Programm wurde von der Blaskapelle der (Feuerwehr Momberg und dem Johanneschor gestaltet.
Es sei im Nachhinein als Glücksfall zu bezeichnen, dass die alte Grillhütte abgebrannt sei. „Egal wie viel wir auch umgebaut hätten. Wir hätten die Hütte nicht so hinbekommen, wie sie heute hier steht“, sagte Bürgermeister Manfred Hoim.
Die Baugenehmigung für die Grillhütte wurde in 2001 auf der Grundlage der von dem Momberger Ingenieur Dieter Sack erstellten Planung erteilt. Im Folgejahr wurden die Aufträge vergeben. Hoim hob hervor, dass sich vorwiegend Firmen aus der Region am Bau beteiligten. „Fleißige Momberger investieren 900 Stunden in neue Grillhütte“ weiterlesen

Arbeitskreis kümmert sich um Bundeswehr-Konversion

SPD: Hätten Arbeitskreis schon vor zwei Monaten haben können Einstimmiger Parlamentsbeschluss
von Tobias Hirsch
Neustadt. Die SPD-Fraktion befürchtet politisches Kalkül bei der Problembewältigung der bevorstehenden Schließung des Bundeswehr-Standorts. Trotz der Bemühungen der Stadt Neustadt wird die seit 1960 bestehende Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne Ende 2008 geschlossen (die OP berichtete). Damit tritt nicht nur ein Kaufkraftverlust in der Junker-Hansen-Stadt ein, auch einige Arbeitsplätze fallen weg.
Um diese Problematik zu bewältigen, stellte die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung im April einen Antrag für die Einrichtung eines „Runden Tisches“. Diesem sollten Vertreter des Magistrates, der Stadtverordnetenversammlung, der Gewerbetreibenden und der Bundeswehr angehören, um die Aufgabe beziehungsweise mögliche Umgestaltung der Bundeswehrliegenschaft mitzugestalten.
„Wir waren sehr überrascht über die Emotionen die während der Sitzung hochschlugen, sagte Stadtverordneter Hans-Gerhard Gatzweiler (SPD) während eines Pressegesprächs. Der Antrag sei nicht zur Abstimmung gekommen, sondern mit Mehrheit der anderen Parteien als erledigt betrachtet worden. „Wir würden etwas fordern, was schon beschlossen worden wäre“, sagte Gatzweiler.
Aus diesem Grund war der Stadtverordnete umso erstaunter, als ihn die Magistratsvorlage 118 der Stadtverordnetenversammlung für den vergangenen Montag erreichte. „Arbeitskreis kümmert sich um Bundeswehr-Konversion“ weiterlesen

Neustadt sucht nach neuen Einnahmequellen – MNZ

Tagestouristen sollen`s sprudeln lassen
Von David Mengel (0 64 28) 44 88 40 redaktion.mnz@mail.mittelhessen.de
Neustadt. Noch verirren sich nur wenige Besucher in die beschauliche Junker-Hansen-Stadt. Der Tagestourismus in Neustadt ist nicht mehr als ein zartes Pflänzchen, obwohl die Gemeinde historisch einiges zu bieten hat: den größten Fachwerk-Rundbau etwa oder die militärgeschichtliche Ausstellung in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne.
Dass es trotzdem nicht klappe, habe verschiedene Gründe, die aber lösbar seien, ist sich Stadtverordneter Karl Stehl [CDU) sicher. Man müsse nun etwa tun, um die Geldquelle Tagestourismus nicht anderen Gemeinden zu überlassen.
Fehlende Bettenkapazitäten und das teilweise zu dürftige gastronomische Angebot seien die vordringlichsten Schwierigkeiten der Stadt. „Die Gastronomie sollte sich daher mit ihren eigenen Vorstellungen einbringen“, forderte Stehl in der jüngsten Parlamentssitzung. Dass die gezielte Förderung des Tourismus möglich sei, zeigten Schwalmstadt, Willingshausen oder auch Alsfeld.
Natürlich seien diese Städte Neustadt um einige Schritte voraus. „Trotzdem wollen wir nicht den Kopf in den Sand stecken“, sagte Stehl nachdrücklich. Stattdessen wolle. man mit den Nachbargemeinden lieber kooperieren, vielleicht sogar mit einem gemeinsamen Prospekt auf die jeweiligen Angebote aufmerksam machen.
Stehl verwies aber auch schon auf Erfolge der Vergangenheit: „Es ist ja auch schon eine ganze Menge in Angriff genommen worden.“ Die Sanierung des Junker-Hansen-Turmes zum Beispiel. Oder die Internetpräsenz der Stadt. „Neustadt sucht nach neuen Einnahmequellen – MNZ“ weiterlesen

300 000 Euro Kosten in Mengsberg – MNZ

Sorgen um Bad und Trinkwasser
Neustadt (dms). Es ist so eine Sache mit dem gechlorten Wasser in den Neustädter Stadtteilen. In Momberg wäre man froh, könnte man endlich die Zugabe der Chemikalie ins Trinkwasser beenden. Doch krankheitserregenden choliformen Keime sind immer noch nicht aus dem Trinkwasser verschwunden. Die Mengsberger hingegen würden ihr gechlortes Wasser gern weiterhin behalten, in ihrem Hallenbad nämlich. Aber darum steht es schlecht. Bis zu 300 000 Euro Sanierungskosten könnten der Stadt durch das 30 Jahre alte Bad ins Haus stehen.
Was ist nun los in Momberg? In einer routinemäßigen Untersuchung des Trinkwassers am 6. Mai (diese Zeitung berichtete) waren die Fäkalkeime erstmals aufgetaucht. Anschließend hatte das Gesundheitsamt die Zugabe von Chlor und die Information der Anwohner angeordnet. Doch die Bakterien sind nicht aus dem Wasser wegzubekommen. Nach mikrobiologischen Untersuchungen, zuletzt am 6. Juni, hat das Amt eine dauerhafte Desinfektion gefordert. Nun ist eine entsprechende Anlage dazu in Betrieb genommen worden, informierte der Magistrat in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung.
Für die Verbraucher wichtig: Die Momberger sollten ihr Trinkwasser auch in Zukunft abkochen. Möglichkeiten, eine einwandfreie Wasserversorgung dauerhaft sicher zu stellen, erwägt die Stadt derzeit zusammen mit dem Kreisgesundheitsamt.
Ebenso in den Sternen steht derzeit die Zukunft des Mengsberger Schwimmbades. Während sich die Günter Hämer (REP), Fraktionsvorsitzender, für eine Privatisierung des Bades stark mache, wollen die anderen Parteien das Bad lieber in der Regie der Stadt belassen. „Ich will niemandem das Bad wegnehmen“, meint Hämer. Aber er sehe keine andere Möglichkeit der Finanzierung. „300 000 Euro Kosten in Mengsberg – MNZ“ weiterlesen

Politiker denken über Privatisierung des Hallenbades Mengsberg nach

Magistrat soll Kosten der Sanierungsarbeiten ermitteln und Investoren suchen
Neustadt. Die künftige Nutzung des Hallenbades Mengsberg beschäftigte am Montag das Stadtparlament. Abgelehnt wurde der Antrag der Republikaner, das Bad zu privatisieren.
von Helmut Seim
In rekordverdächtigen 37 Minuten bewältigten die Stadtverordneten die Tagesordnung im Historischen Rathaus. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Nutzung des Mengsberger Hallenbades. Während die Republikaner forderten, sofort tätig zu werden, um das Bad zu privatisieren, legte die CDU einen Änderungsantrag vor, den auch SPD und FWG unterstützten.
„Wir wollen niemand das Hallenbad wegnehmen, sondern durch vorzeitige Maßnahmen dafür sorgen, dieses – wenn auch unter anderen Voraussetzungen – zu erhalten“, sagte Günter Hämer (Republikaner). Es solle nicht dazu kommen, das Bad erst zu schließen und dann aktiv zu werden.
Karl Stehl wies für die CDU darauf hin, dass die Privatisierung eine Möglichkeit, aber nicht die einzige Lösung sei. Gerade für den Schulsport und die Vereine sei das Hallenbad mit „nur“ einer Schwimmstrecke „gar nicht verkehrt“. Der SPD-Fraktionschef Thomas Horn bekräftigte: „Wir müssen alles Vertretbare unternehmen, um das Bad zu erhalten“. Da der CDU-Antrag der weitreichendere sei, werde seine Fraktion diesem zustimmen. „Politiker denken über Privatisierung des Hallenbades Mengsberg nach“ weiterlesen

66 500 Euro für den Neubau – MNZ

Nach 900 Stunden Eigenleistung: Momberger können wieder grillen
Neustadt (ul). „War es Unglück oder eher Glück, dass vor Jahren die alte Grillhütte abgebrannt ist“, sinnierte Bürgermeister Manfred Hoim (CDU) jetzt bei der Einweihung der neuen Grillhütte in Momberg, um dann gleich anzuschließen: „Wenn ich das heute so sehe, dann könnte man es eher als Glück bezeichnen. Was hier an Neuem entstanden ist, sucht seinesgleichen.“ Insgesamt hat der Neubau mit Nebenanlagen und der Eigenleistung der Helfer aus Momberg 66 500 Euro gekostet. Bei der Errichtung der Grillhütte, der Toilettenanlage und der Gestaltung der Außenanlagen wurden meist einheimische Firmen beschäftigt.
Großen Anteil am guten Ergebnis haben zweifelsohne auch die Momberger Helfer, die sich mit 900 Stunden Eigenleistung eingebracht haben.
Nun muss die Anlage noch mit Leben erfüllt werden. Zumindest bei der Einweihung war das schon einmal so:
Nach der Segnung durch Pfarrer Wilhelm Gerlach sang der Kinder- und Jugendchor. Zur
Unterhaltung trugen ebenfalls der Spielmannszug der Feuerwehr und der Chor aus Momberg bei. Im Anschluss wurde bei schönstem Wetter noch bis in den späten Abend gefeiert.

Hessens Kommunen haben 11,61 Milliarden Euro Schulden

Die meisten Eigenmittel für Investitionen und zum Schuldenabbau hat Neustadt
Wiesbaden. Offenbach bleibt nach Berechnurigen des Steuerzahlerbundes die hessische Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Defizit.
von unserer Agentur und Susanne Riess
In diesem Jahr liege das Defizit pro Einwohner bei 2 537,45 Euro, teilte der Bund der Steuerzahler Hessen am Mittwoch in Wiesbaden mit. Im Vorjahr hatte Offenbach mit einem Minus pro Kopf von 2039,41 Euro erstmals seit 1999 die Stadt Kassel an der Spitze abgelöst.
Nach Berechnungen des Steuerzählerbundes haben 201 von 383 Kommunen, von denen Daten vorlagen, einen defizitären Verwaltungshaushalt. 2004 waren es nur 194 von 423 Gemeinden.
Die Gesamtschulden der erfassten Kommunen sind 2005 auf 11,61 Milliarden Euro gestiegen. Im Vorjahr lagen sie noch deutlich niedriger. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung stieg binnen Jahresfrist von 1632,09 auf 1713,51 Euro.
Die meisten Eigenmittel für Investitionen und zum Schuldenabbau hat Neustadt im Landkreis. Marburg-Biedenkopf in der Kasse. Die freie Spitze pro Kopf liegt in diesem Jahr bei 293,04 Euro.
Im Vorjahr hatte Bad Homburg die meisten eigenen Mittel zur Verfügung, davor war es Weiterstadt. „Hessens Kommunen haben 11,61 Milliarden Euro Schulden“ weiterlesen