Die Innenstadt hat ein Sorgenkind weniger

Russischer Markt eröffnet im Ex-Tegut

von Karin Waldhüter

Neustadt. Nach dem Bayeri­schen Hof und dem Deutschen Haus ist die Stadt Neustadt ein weiteres Sorgenkind in der In­nenstadt losgeworden: Seit Feb­ruar 2010 stand das Gebäude des ehemaligen Tegut-Marktes in der Ringstraße leer. Nun hat dort der Lebensmittelmarkt „Al­berto“ eröffnet.

Auf rund 700 Quadratmetern Verkaufsfläche gibt es dort ein reichhaltiges Sortiment mit den Schwerpunkten Obst, Gemüse und russische Spezialitäten.

Rund 300 000 Euro investierte der neue Eigentümer Wladimir Dik in neue Regale, Kühltheken, Verkaufstheken und in das Sor­timent. Derzeit beschäftigt der Markt zehn Mitarbeiter. Zur Er­öffnung hielt er viele Angebote bereit, zudem gab es verschiedene Kostproben.

Dik, der in Berlin neun weitere Lebensmittelmärkte unterhält, verbinden mit Neustadt familiä­re Wurzeln. „Der Markt ist eine sinnvolle Ergänzung zum beste­henden Angebot, weil es gera­de für ältere Menschen mit Pro­blemen oft schwierig ist, zum Kaufpark zu kommen. Ich bin froh, dass wir einen Leerstand weniger haben“, betonte Bür­germeister Thomas Groll. Der Lebensmittelmarkt mit dem Schwerpunkt russische Spezia­litäten sei bei etwa 700 bis 800 Mitbürgern aus Russland durch­aus sinnvoll – und das norma­le Angebot sei eine gute Ergän­zung zum vorhandenen Angebotsmix, so Groll.

Als Marktleiter wird sich Albert Gebart um die Kundschaft küm­mern. Der Markt ist von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

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