Loch in Hauptleitung hängt Momberg vom Netz ab

Neustädter Stadtteil ab Dienstagmittag ohne Trinkwasser

Bereits mitten in der Nacht löste die Fernüberwachung am Momberger Hochbehälter Alarm aus. Der Wasserstand war dort rapide gesunken.

von Michael Rinde

Momberg. Ab Dienstagvormittag war der Neustädter Stadtteil Momberg mit seinen knapp 1200 Einwohnern komplett von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Ortsvorsteher Jörg Grasse informierte per Lautsprecherdurchsage aus einem Feuerwehrwagen heraus die Bürger über die Situation. Alles hatte in der Nacht begonnen. Gegen 3 Uhr schlug die Fernüberwachung am Momberger Hochbehälter Alarm, weil der Wasserstand rapide gesunken war.

Sofort begann ein Mitarbeiter der Stadt mit der Suche nach der Ursache. Die fand sich schließlich am Ortsrand. Neben der Straße in Richtung Speckswinkel verläuft die Hauptwasserleitung, an der Bruchstelle hatte sich bis zum Vormittag bereits reichlich Wasser gesammelt. Als der Hochbehälter bis auf die vorgeschriebene Reserve für Brandfälle leergelaufen war, musste die Trinkwasserversorgung schließlich ganz eingestellt werden. Das war gegen 12 Uhr.

Die Arbeiten an der Bruchstelle der Hauptleitung mit 15 Zentimetern Durchmesser waren zunächst alles andere als einfach angesichts des aus dem Boden gedrungenen (Wassers. Mombergs Feuerwehr kam mit ihren Tauchpumpen zu Hilfe. Mit Prognosen hielten sich Bürgermeister Thomas Groll wie auch Bauamtsleiter Thomas Dickhaut zunächst zurück. Bereits die ersten Einschätzungen gingen davon aus, dass es möglicherweise bis zum späten Abend oder länger dauern könnte, bis das Wasser wieder aufgedreht wird.

Am Nachmittag fand sich dann während der Arbeiten noch ein weiteres Loch in der Hauptleitung, das zunächst ebenfalls noch repariert werden musste. Bis zum Redaktionsschluss dieser Seite waren die Arbeiten an der Hauptleitung noch nicht abgeschlossen.

Eine Prognose, wie lange sich die aufwendige Reparatur am Ende hinziehen könnte, war auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

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