Neustädter Mitteilungsblatt

Ein Ahornbaum erinnert an Manfred Völzke

Die (Wieder-)Einweihung des Spielplatzes am Mengsberger „Floriansplatz“ nahmen Bürgermeister Thomas Groll und Ortsvorsteher Karlheinz Kurz als willkommenen Anlass, um an den vor zwei Jahren im Alter von 76 Jahren unerwartet verstorbenen Manfred Völzke zu erinnern.
Der Bürgermeister hob im Beisein von Witwe Regina Völzke und den Töchtern Annegret und Irit die Verdienste Manfred Völzkes hervor.
Dieser hatte sich ab Ende 2014 mit großem Engagement in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Neustadt eingebracht. „Er gab Hilfestellung und Sprachkurse, transportierte Möbel und war Ansprechpartner für die Kommune“, so Groll.
Über viele Jahre brachte sich der pensionierte Lehrer auch in Mengsberg ein. Bei den Wettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ war Manfred Völzke ebenso mit dabei wie beim Naturlehrpfad „Rund um den Engelhain“. Daran erinnere man sich auch zwei Jahre nach seinem Tod noch voller Dankbarkeit betonte der Bürgermeister.
Zum Andenken an den engagierten Bürger wurde nun ein Ahornbaum auf dem neugestalteten Spielplatz gepflanzt. Die Anwesenden
waren sich sicher, dass dieses Mitmach-Projekt Manfred Völzke gut gefallen hätte.
Symbolisch goss seine Witwe den Baum an und dankte Bürgermeister und Ortsvorsteher für dieses Zeichen der Erinnerung.

Personenunterführung am Bahnhof Neustadt saniert

Sanierungsmaßnahme parallel zum Fahrgastbetrieb umgesetzt / RMV übernimmt 70 Prozent der Baukosten von insgesamt rund 60.000 Euro
Die Personenunterführung am Bahnhof Neustadt (Hessen) hat eine umfassende optische Auffrischung erhalten. In der Sanierungsphase wurden die Unterführung zum Mittelbahnsteig inklusive Boden und Decke neu gestrichen, eine neue Beleuchtung installiert sowie die Treppenaufgänge grundgereinigt und ausgebessert. Die Arbeiten liefen parallel zum Fahrgastbetrieb. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Benutzerordnung für Kultur- und Bürgerzentrum

Eine umfangreiche Benutzerordnung wird das Parlament im Oktober verabschieden, welche die Regeln für die künftige Anmietung und Benutzung umfasst. In mehreren Fraktionssitzungen hat sich die SPD mit der Magistratsvorlage beschäftigt und zahlreiche Änderungswünsche eingebracht. Fast alle dieser Vorschläge wurden in die Benutzungsordnung eingepasst. Wie immer fand dazu eine konstruktive Erörterung im Ausschuss statt und die anderen Fraktionen folgten den Hinweisen und Verbesserungen.

Im nächsten Jahr müssen wir Erfahrungen mit diesen Regeln sammeln und dann überlegen was noch angepasst und optimiert werden kann.

Die SPD-Fraktion freut sich über das schöne Haus und die vielen Veranstaltungen ab Anfang 2021……

Neustädter Mitteilungsblat

Land Hessen fördert sechs weitere Hotspots in Neustadt über Programm „Digitale Dorflinde“

Staatssekretär Burghardt überreicht Förderzusage über 5.179 Euro
Während Sitzungen der Gemeindevertretung die Unterlagen online abrufen, als Besucher Informationen zum Ort im Internet nachlesen: Dies sind nur zwei Beispiele, wann es sinnvoll ist, sich mit Laptop oder Handy per WLAN ins Internet einzuwählen, um sein Datenvolumen zu schonen. Das Land Hessen fördert daher mit seinem Programm „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung für hessische Kommunen“ den Ausbau öffentlichen WLANs. Seit September 2018 wurden bereits knapp 1.500 Hotspots bewilligt. Auch Neustadt (Hessen) profitiert davon. Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt hat für die Installation von sechs Hotspots heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 5.179 Euro an Bürgermeister Thomas Groll überreicht. Zuvor waren schon einmal zwölf Hotspots bewilligt worden.
„In unserer Gigabitstrategie für Hessen ist der Ausbau der öffentlichen WLAN-Infrastrukturen ein wichtiger Baustein. Mit dem Programm Digitale Dorflinde wollen wir vor allem in den ländlichen Regionen den Ausbau vorantreiben“, sagte Patrick Burghardt bei der Übergabe. „Hier wird Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger direkt sichtbar.“
Bürgermeister Thomas Groll: „Es ist nur zu begrüßen, dass die Landesregierung durch das Programm Starke Heimat den ländlichen Raum nachhaltig stärkt. Ein Aspekt davon ist die Digitale Dorflinde. Gerne nutzen wir die Mittel, um damit Infrastruktur vor Ort zu stärken.“ Die Digitalen Dorflinden sollen unter anderem an Altem und Neuem Rathaus, Bürgerzentrum, Dorfgemeinschaftshaus, Hallenbad und Festplätzen installiert werden beziehungsweise sind dort schon installiert. „Neustädter Mitteilungsblat“ weiterlesen

Ein Spielplatz für Klein und Groß

Mengsberger gestalteten Anlage um / Auf Erwachsene wartet Boule-Bahn / Gemeinschaftshaus steht auf Agenda
Von Florian Lerchbacher

Mengsberg. Mit Bratwurst und Heliumballon in den Händen balancieren Sophija und Ida über eins der neuen Geräte auf dem Mengsberger Spielplatz, genauer gesagt: über ihren Spielplatz, denn die beiden hatten sich in die Neugestaltung der Anlage ebenso wie viele andere junge und alte Bewohner des Dorfes eingebracht. Die Stadt Neustadt hatte zum vierten Mal ein Spielplatz-Projekt mit den Handwerkspädagogen der Alea GmbH umgesetzt – und Begeisterung und Einsatzwille waren groß. Entsprechend riesig war auch die Freude nach der Fertigstellung, die die Mengsberger mit einem bunten Fest feierten.

Besondere Attraktionen: Auf Initiative von Ortsvorsteher Karlheinz Kurz ließen die Kinder mit Helium gefüllte Ballons steigen – oder behielten sie, wie im Fall von Sophija und Ida, als kleine Erinnerung. Außerdem bereitete die Feuerwehr Bratwurst für die Gäste zu. Da wundert es nicht, dass die beiden Mädels gleich alle drei Attraktionen kombinierten und eben mit Snack und Erinnerungsstück die neuen Geräte ausprobierten.

40 000 Euro investierte die Stadt in die Erneuerung des Spielplatzes – das erste umgesetzte Projekt der Dorfentwicklung. „Ein Spielplatz für Klein und Groß“ weiterlesen

Dank Kleinvieh in die virtuelle Welt

Stadt Neustadt bekommt rund 5 200 Euro für WLAN-Hotspots in öffentlichen Gebäuden
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Einen kuriosen Ort für die Übergabe der Fördermittel aus dem Programm „Digitale Dorflinde“ hatte die Stadt Neustadt ausgewählt: Bürgermeister Thomas Groll empfing Hessens Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt im noch mitten im Bau befindlichen Kultur- und Bürgerzentrum. „Neustadt ist eine Baustelle, daher passt das“, erklärte der Rathauschef, verwies unter anderem auf Bürgerpark, das Freibad und die Querallee und ergänzte: „Wir machen die Stadt fit für die Zukunft.“ Und das wiederum sei ja auch die Idee des Förderprogramms, die den Ausbau öffentlicher WLAN-Hotspots unterstützt.

„Die ,Digitale Dorflinde’ ist ein sehr erfolgreiches Projekt“, stellte Burghardt heraus – die Fördermittelübergabe in Neustadt sei die Nummer 976. Die tausendste Übergabe werde in der Gedenkstätte Point Alpha erfolgen, denn auch für die Pädagogik sei eine Digitalisierung fördernd. „Dank Kleinvieh in die virtuelle Welt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Stellvertretender HSGB -Geschäftsführer Johannes Heger zu Gast im Neustädter Rathaus

Der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) ist die Interes­senvertretung der Hessischen Städte und Gemeinden. Die Stadt Neustadt (Hessen) ist Verbandsmitglied und bringt sich regelmäßig in die Arbeit der HSGB-Gremien ein. Kürzlich besuchte der im Juni 2019 neu gewählte stellvertretende Geschäftsführer Johannes Heger Bürgermeister Thomas Groll im Rathaus. Gemeinsam führte man einen intensiven Meinungsaustausch über aktuelle kommunalpoli­tische Fragestellungen. Im Mittelpunkt standen dabei die Entwick­lung der Kommunalfinanzen in Zeiten der Corona-Pandemie und die Zukunft der Kommunen im ländlichen Raum. Mit Interesse ver­folgte Johannes Heger die von Groll dargestellte Entwicklung Neu- stadts in den letzten Jahren. Er bescheinigte der Kommune eine dynamische Entwicklung und die Umsetzung zahlreicher Investitio­nen in die örtliche Infrastruktur. „Man sieht, dass sich vor Ort etwas tut. Dies hängt sicher auch mit dem guten politischen Klima in Neu­stadt zusammen“, so der stellvertretende Geschäftsführer des HSGB. Für eine Stadt unter 10.000 Einwohnern im ländlichen Raum sei Neustadt wirklich gut aufgestellt. Neben baulichen Inves­titionen spiele hier auch der Themenbereich Soziales eine große Rolle, stellte Heger fest. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

WIR-Projekt nimmt Arbeit auf Angebot von Kommune und bsj (nicht nur) für Menschen aus Südosteuropa

In Neustadt leben gegenwärtig rund 200 Menschen aus Südosteu­ropa. Ein solcher Zuzug gerade aus den EU-Mitgliedsstaaten Bul­garien und Rumänien aufgrund der Freizügigkeitsrichtlinie sei auch in vielen anderen Kommunen zu verzeichnen, so Bürgermeister Thomas Groll. Dies stelle die Städte und Gemeinden vor große und vielfältige Herausforderungen. Man könne nun wegsehen oder aktiv werden, die Verantwortlichen in Neustadt hätten sich dafür ent­schieden zu handeln.

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen nimmt man nun am WIR-Programm (Wegweisende Integrationsansätze realisieren) teil. Dieses ist zunächst auf drei Jahre angelegt und startete am 1. September 2020.

Aufgrund vieler positiver Erfahrungen und der bereits bestehenden Vernetzung vor Ort hat die Kommune den bsj Marburg mit dem Programm betreut.

Martina Trogrlic, aus der Arbeit im Waldkindergarten und der kom­munalen Jugendarbeit in Neustadt bekannt, wird mit einer halben Stelle künftig für WIR arbeiten und zudem bei der Stadtjugend­pflege tätig bleiben, was vor dem Hintergrund der Programmziele sehr sinnvoll erscheint. Die Tätigkeit im WaldKiGa hat sie hingegen zum Bedauern von Kindern und Eltern Ende Juli aufgegeben. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Kleine Hilfen sind große Unterstützung

Neustädter Bürgerverein hat seine ersten Bürgerhelfer ausgebildet: 17 Ehrenamtler stehen bereit
Neustadt. „Ich möchte der Generation meiner Großeltern etwas zurückgeben“, sagt Markus Rühringer (39). Aus diesem Grund lässt er sich beim Neustädter Bürgerverein „Wir für uns“ zum Bürgerhelfer ausbilden und wird künftig hilfsbedürftigen Menschen über die vermeintlich kleinen Hindernisse des Alltags hinweghelfen und ihnen so ermöglichen, relativ eigenständig leben zu können: Sei es durch Unterstützung beim Putzen, Hilfe beim Einkaufen, Fahrdienste zu Ärzten, Begleitung beim Spazierengehen oder ähnliche „niedrigschwellige“ Leistungen.

Pierre Hartmann sagt, ihm sei in Gesprächen mit Senioren aufgefallen, dass viele Menschen Hilfe bräuchten – und unter finanziellen Nöten litten. Zumindest bei erstgenanntem Problem könne er sie unterstützen. Auch Hartmann will etwas zurückgeben: Man dürfe nie vergessen, dass es sich um eine Generation handele, die unser aller Heimat einst wieder aufbaute. „Manchmal hilft es schon, den Menschen Zeit zu schenken und einfach mit ihnen zu reden – insbesondere in diesen Zeiten.“

Und das fällt Hartmann besonders leicht, denn Unterhaltungen mit Senioren sind für ihn ein Geben und ein Nehmen. Er interessiert sich stark für Musik und Mode der 1950er- und 1960er-Jahre und sammelt beispielsweise Modehefte und Versandkataloge – die er auch schon zu einer Seniorin mitnahm und ein Gespräch von großem Unterhaltungswert auslöste. Die Frau strahlte und berichtete, welche Gegenstände wie Kleidung oder Möbelstücke einst in ihrem Haushalt zu finden waren. „Sie fand es toll, dass ihr jemand zuhört“, sagt Hartmann, der seinerseits die Berichte aus erster Hand natürlich aufsaugte wie ein Schwamm. „Kleine Hilfen sind große Unterstützung“ weiterlesen

Spielplatz Nummer vier ist an der Reihe

Mengsberger gestalten Anlage am Floriansplatz mit Unterstützung von Handwerks-Pädagogen um
Von Florian Lerchbacher
Mengsberg. Drei Spielplätze in der Kernstadt hat die Stadt Neustadt mit Unterstützung der Marburger Handwerks-Pädagogen von Alea und der vom Verein BSJ umgesetzten Stadtjugendpflege bereits gebaut beziehungsweise umgestaltet, nun steht das erste Projekt in einem Ortsteil bevor: Ab Montag, 5. Oktober, also dem ersten Tag der Herbstferien, ist der Spielplatz am Mengsberger Floriansplatz an der Reihe – natürlich unter Beteiligung der Bürger.

Im Vorfeld des Mengsberger Siegeszuges bei den Dorfwettbewerben hatten „rüstige Rentner“, wie Ortsvorsteher Karlheinz Kurz sie damals bezeichnete, den Spielplatz gebaut. Nun, nach zehn Jahren intensiver Nutzung, sei er renovierungsbedürftig, erklärt Kurz und hofft, dass sich viele Mengsberger am Umbau beteiligten: von Kindern über Eltern, Großeltern bis zu allen, die an handwerklichen Arbeiten Spaß haben – und wer dabei Tipps oder Ratschläge benötigt, der ist bei den Handwerks-Pädagogen, die das Projekt rundum betreuen, genau richtig. „Spielplatz Nummer vier ist an der Reihe“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Familienzentrum Neustadt stellt sich neu auf

2010/11 wurde die Kindertagesstätte „Regenbogen“ in der Allee neu errichtet. Claudia Orth, die Leiterin der Einrichtung und Bürger­meister Thomas Groll entwickelten in der Folge die Idee, im Ge­bäude der KiTa zugleich ein Familienzentrum zu etablieren. 2012 gab es dann bereits die ersten Veranstaltungen und 2013 wurde die­ses neue Angebot offiziell vom hessischen Sozialministerium aner­kannt und seitdem regelmäßig finanziell gefördert. In den folgenden Jahren konnten zahlreiche Vereine, Behörden und soziale Träger als Kooperationspartner gewonnen werden.

Seit Anfang 2020 steht das Familienzentrum nun auf eigenen Füßen. Nach erfolgreicher Aufbauarbeit durch Claudia Orth und das Team der KiTa „Regenbogen“ ist nun Nicole Zinkowski, vormals auch in der KiTa tätig, gemeinsam mit Annika Schlüter für das Familien­zentrum tätig.

Derzeit befindet sich das Büro von Nicole Zinkowski im „Haus der Vereine“. Zum Jahreswechsel steht der Umzug in das neue Kultur- und Bürgerzentrum an. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen