Neustädter berät SPD-Bundestagsfraktion

Simon Losekam verabschiedete sich während einer Zukunftskonferenz aus dem Jungen Beirat

Seit über einem Jahr saß der Neustädter Simon Losekam im Jungen Beirat der SPD-Bundestagsfraktion, dessen Amtszeit Ende November in einer großen Zukunftskonferenz im Deutschen Bundestag nun endete.

Neustadt. Während der einjährigen Laufzeit des Projekts „Zukunft – Neue Gerechtigkeit“ hat der Masterstudent der Volkswirtschaftslehre an einer Vielzahl verschiedener Sitzungen in Berlin teilgenommen. In der Projektgruppe Neue Erfolge setzte sich Losekam insbesondere mit den Fragen auseinander, wie die Rahmenbedingungen für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU), Gründer, sowie soziale Innovationen verbessert werden können.

Die erarbeiteten Ergebnisse mündeten in drei Positionspapiere der SPD-Fraktion, die nun eine breite Grundlage für die anstehenden Herausforderungen und Chancen im Themenbereich der Innovationspolitik bieten sollen.

„In den zurückliegenden Monaten hatten wir die Möglichkeit, unsere Ideen über diverse Kanäle zum Ausdruck zu bringen. Die Wichtigkeit, bei Zukunftsfragen auch diejenigen mitdenken und mitreden zu lassen, die davon vermutlich am meisten und längsten betroffen sein werden, wurde mit der Konstituierung dieses Pilotprojekts ideal verkörpert. Für diese Chance der direkten Partizipation bin ich allen Verantwortlichen sehr dankbar“, sagte der 23-Jährige.

Die SPD-Bundestagsfraktion beteiligte neben den 14 Mitgliedern des Jungen Beirats auch zahlreiche Fachleute, Organisationen und Bürger am Dialog. Für den Sozialdemokraten Simon Losekam endete die spannende Zeit im Jungen Beirat mit einer ereignisreichen Abschlussveranstaltung in Berlin. Neben einer Präsentation der erarbeiteten Konzepte fand unter anderem noch ein Zukunftsgespräch über Gerechtigkeitsfragen mit Profifußballer Neven Subotic (Gründer der Neven- Subotic-Stiftung), der Gründerin Katja Urbatsch (arbeiterkind.de) und der Vorstandsvorsitzenden der Berliner Stadtreinigung, Dr. Tanja Wielgroß, statt. Darüber hinaus hatten die Mitglieder des Jungen Beirats die Möglichkeit, mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, ins Gespräch zu kommen.

„Ich blicke zurück auf eine spannende Zeit mit vielen Eindrücken und Begegnungen. Fest steht, dass die anstehenden Aufgaben noch längst nicht erledigt sind. Unsere Gesellschaft verändert sich ständig. Die Folge sind neue Fragen, die vor dem Hintergrund einer sozialen Gerechtigkeit neu beantwortet werden müssen. Es braucht daher nicht nur eine zeitlich begrenzte Bestands- und Ideenaufnahme, sondern eine stetige Auseinandersetzung mit der guten Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft. Dafür möchte ich mich weiter engagieren“, zitiert sich Losekam in seiner Pressemitteilung.

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