Neustädter Mitteilungblatt

Kunstrasenplatz „Ochsenwiese“ eingeweiht

Was vor nicht einmal 18 Monaten lediglich ein kühner Traum war, wurde am 22. Oktober 2016 Wirklichkeit: Ein moderner Kunstrasenplatz wurde auf der Neustädter „Ochsenwiese“ eingeweiht. Rund 500 Zuschauer ließen sich von der herbstlichen Witterung nicht abhalten und sorgten für eine vollbesetzte Tribüne, um bei diesem herausragenden Ereignis für den VfL 1864/87 Neustadt und die gesamte Kommune dabei zu sein. Unter den Besuchern waren auch zahlreiche Ehrengäste wie der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck, Landrätin Kirsten Fründt, der Ehrenvorsitzende des Hessischen Fußball-Verbandes Rolf Hocke und Sportkreisvorsitzender Jürgen Hertlein sowie Andreas Bartsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, und Gabriele Schäfer- Langohr von der VR Bank Hessenland.

Nachdem Ende Juli Wolfgang Weber, Vize-Weltmeister von 1966 und 53-facher Nationalspieler, den ersten Spatenstich vornahm, gingen die Arbeiten in der Folge reibungslos vonstatten. Planer Lothar Gersmann, die beauftragten Firmen, zahlreiche fleißige Helfer des VfL und die Kommune waren bis Anfang Oktober Hand in Hand tätig und können sich nun gemeinsam über das gelungene Ergebnis freuen. Es ist eine beispielgebende Sportanlage entstanden, die insbesondere der Fußballjugend zu Gute kommen wird.

Der VfL als Bauherr des Kunstrasenplatzes ist nun auf 50 Jahre Pächter des Geländes. Aufgrund der erhaltenen öffentlichen Zuschüsse werden die anderen ortsansässigen Fußballvereine, die Martin-von-Tours-Schule und die Erstaufnahmeeinrichung für Flüchtlinge ab kommendem Jahr befristet Zeitkontingente zur Nutzung erhalten.

Anlässlich der Einweihung fand am 22. und 23.10. ein „Sportwochenende“ statt.

Zum Auftakt hieß es zunächst „Sport verbindet“. Einheimische, ausländische Neustädter und Flüchtlinge traten dabei gegen den Ball. Vorbereitet wurde das Spiel von der Stadtjugendpflege, dem Team für Gemeinwesenarbeit und Mitarbeitern der EAE. Die Trikotsätze stellten der VfL und der FC Intertürk Neustadt. Das Spiel kam ohne Schiedsrichter aus. Das Ergebnis war für Spieler und Zuschauer, darunter auch Bürgermeister Thomas Groll und EAE- Leiter Dominik Zutz, zweitrangig. Vielmehr stand die Freude am gemeinsamen Fußballspiel im Mittelpunkt.

Im Anschluss traf die B-Jugendbezirksauswahl Gießen-Marburg auf die U 19 der Sportfreunde Blau-Gelb Marburg. Man merkte schnell, dass die Mannschaft aus der Universitätsstadt eingespielter war und daher den Gegner klar beherrschte. Dies kommt auch im deutlichen Ergebnis von 3-0 für die Blau-Gelben zum Ausdruck.

Gegen 15.00 Uhr folgte der offizielle Teil. Hierzu bat Stadionsprecher Christoph Jarkow, bekannt als Dirigent des Neustädter Jugendblasorchesters, den VfL-Vörsitzenden Klaus Busch, Bürgermeister Thomas Groll und Landrätin Kirsten Fründt in die Platzmitte. Klaus Busch bezeichnete den Kunstrasenplatz als „Meilenstein in der Vereinsgeschichte“ und hob den Einsatz des Bürgermeisters bei der Beschaffung der Fördermittel hervor. Er lobte das große Engagement „seiner“ VfLer bei der Erbringung von Eigenleistungen und nannte stellvertretend für alle Peter Bauscher und Andre Breuer. Zudem dankte Busch dem Planer und allen Firmen für die gute Arbeit sowie seinem Vorgänger Wolfram Ellenberg für die Koordination bei der Erstellung des „Vereinswohnzimmers“. Der Vereinsvorsitzende war sichtlich stolz über das gelungene Werk und den großen Zuspruch bei der Eröffnung.

Thomas Groll sprach von einem Tag der Freude und des Dankes. Kommune und VfL hätten eine historische Chance genutzt, die sich aufgrund der Schaffung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge bot. „Neustadt leistet einen Dienst für das Land und das Land hat uns im Gegenzug in vielfacher Weise unterstützt“, so der Bürgermeister. Er ließ die Zuschauer an seiner Vision „Neustadt 2025“ teilhaben: Kunstrasenplatz, Jugendraum mit Außengelände, Kindertagesstätte „Regenbogen“ nebst Bücherei, Martin- von-Tours-Schule sowie ein saniertes Bürgerhaus und ein rundum erneuertes Freibad. Ein Bildungs- und Freizeitzentrum, das einmalig sei. „Vor uns liegt noch ein Stück Arbeit, aber der Kunstrasenplatz hat gezeigt, das Visionen Realität werden können“, zeigte sich Groll zuversichtlich.

Kirsten Fründt beglückwünschte den VfL und die Kommune zu dem „Schmuckstück Ochsenwiese“. Aus einem maroden Hartplatz sei ein tolles kleines Stadion geworden. Als jemand, der aus dem Sport komme und selbst einmal einem Verein vorgestanden habe, wisse sie um die enorme Arbeitsleistung, die der VfL gezeigt habe. Die Landrätin zeigte sich überzeugt davon, dass der Kunstrasenplatz dem Verein Auftrieb geben werde und insbesondere die Jugendabteilung davon profitieren werde. Sie bezeichnete ihn als eine „hervorragende Investition in die soziale Infrastruktur der Kommune“.

Dann endlich war es soweit: Unter dem Applaus der Zuschauer liefen die Eintracht Frankfurt-Traditionsmannschaft und die „Neustadt All Stars“, ein Team ehemaliger Vfl er über 35 Jahren, ein. Begleitet wurden sie von der F-Jugend, Klaus Busch, Wolfram Ellenberg, Thomas Groll sowie Leonie und Carl. Die Tochter des Bürgermeisters und der Enkel des langjährigen VfL-Vorsitzenden übernahmen sodann den Anstoß.

Mit der Erfahrung von weit über 2.000 Bundesliga- und 1.000 Zweitligaspielen, über 100 Europacup-Einsätzen und 110 Länderspielen waren die „Adler“ nach Neustadt gekommen. Angeführt wurde das Team von den UEFA-Cup-Siegern von 1980 Norbert Nachtweih und Ronald Borchers. Mit dabei auch Uwe Bindewald,

Thomas Zampach, Andree Wiedener, Ervin Skela, Thomas Sobot- zik, Slobodan Komeljenovic oder Alexander Schur. Die Eintrachtler gingen engagiert zu Werke und machten deutlich, dass sie das Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.

Aber auch die „Neustadt All Stars“ gingen mit großem Einsatz zu Werke. Drei Generationen von VfLern hatten sich zusammengefunden und waren von Sascha und Thorsten Müller und Alexander Huber auf das Zusammentreffen vorbereitet worden. Gerade in der Anfangsphase hielt man gut mit und ging sogar durch Thorsten Müller mit 1-0 in Führung,

Im Verlauf der über 2×40 Minuten gehenden Begegnung setzte sich dann aber die Routine der Gäste aus der Mainmetropole durch. Diese gewannen schließlich durch Tore von Komeljenovic, Skela (2), Bindewald und Patrick Glöckner (3) mit 7-1.

Es war ein gelungener Nachmittag. Und die Zuschauer waren voll des Lobes über den tollen Platz und ein abwechslungsreiches Fußballspiel. Hervorzuheben ist die gute Organisation des VfL unterstützt von der Bürgerwehr und den Biedermeier-Damen sowie dem Team von Markus Happel.

Landkreis fördert Erstellung eines lokalen Altenhilfekonzeptes mit 7.000 Euro

Im Juli 2016 beschloss der Kreistag des Landkreises Marburg-Biedenkopf das Programm „Förderung lokaler Bausteine für ein gutes Leben im Alter“. Ein Fördermodul ist dabei die „Partizipative – d.h. durch Beteiligung der „Betroffenen“ mitbestimmte – Entwicklung lokaler Altenhilfekonzepte“. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Programmes hatte sich die Stadtverordnetenversammlung auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Groll für die Erstellung eines solchen Konzeptes für die Kernstadt und die Stadtteile ausgesprochen.

Zwischenzeitlich hat der Kreisausschuss dem Ansinnen der Kommune zugestimmt und einen Bewilligungsbescheid über 7.000 Euro beschlossen. Diesen überreichte Landrätin Kirsten Fründt kürzlich im Beisein von Ruth Schlichting und Martina Berckhemer von der Stabsstelle Altenhilfe im Marburger Kreishaus an Bürgermeister Thomas Groll.

Dabei stellte die Landrätin heraus, dass Neustadt die erste Komnune im Kreis sei, die einen Förderantrag eingereicht habe. „Ich kann es nur noch einmal unterstreichen, in Neustadt tut sich etwas. Die Kommune engagiert sich im sozialen Bereich vorbildhaft. Vor Ort ist man bestrebt, den Demographischen Wandel aktiv zu gestalten. Die Erstellung eines lokalen Altenhilfekonzeptes passt prima zum Programm Soziale Stadt“, so Kirsten Fründt.

Bürgermeister Thomas Groll, der von Gesamtkosten von rund 10.000 Euro für. die Konzeption ausgeht, dankte der Landrätin für die abermalige Unterstützung der Kommune. „Wir wollen eine attraktive Wohnstadt für Jung und Alt sein. Nun richten wir den Blick in den kommenden Monaten verstärkt auf die ältere Generation und ihre Bedürfnisse“, so Groll.

In den kommenden Wochen wird der Auftrag vergeben. Die Bearbeitungszeit beträgt bis zu neun Monaten.

Vorgesehen ist eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation in der Kommune inklusive einer Bürgerversammlung zur Thematik. Darauf aufbauend soll es darum gehen, welche bedarfsgerechten Dienstleistungen, Beratungen und Begleitungen von den Senioren gewünscht werden. Die Themen Wohnen und Infrastruktur sollen zudem ebenso beleuchtet werden wie stationäre Versorgung und Pflege. Die Konzeption soll dabei nicht am „grünen Tisch“, sondern unter aktivem Einbezug der „Betroffenen“ erstellt werden. Nach Ausarbeitung des Papiers wird dies Öffentlich vorgestellt.

Thomas Groll 25 Jahre in der Neustädter Kommunalpolitik aktiv

Im November 1991 rückte der damals 21-jährige Thomas Groll in die Neustädter Stadtverordnetenversammlung nach. Daran, dass er somit seit nunmehr 25 Jahren in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt aktiv ist, erinnerten CDU-Stadtverbandsvorsitzender Franz-W. Michels und Fraktionsvorsitzender Hans-Dieter Georgi kürzlich zu Beginn einer Vorstandssitzung der Neustädter Christdemokraten.

Thomas Groll wurde nach der Kommunalwahl 1993 Vorsitzender des Jugend- und Sozialausschusses und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Vier Jahre später übernahm er dann den Fraktionsvorsitz. Berufsbedingt gab er diesen 1999 ab und wurde Haupt- und Finanzausschussvorsitzender. Nach der Kommunalwahl 2001 wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung einstimmig zu ihrem Vorsteher. Fünf Jahre später wurde er erneut einstimmig in diesem Amt bestätigt. Seit Juli 2007 amtiert er nun bereits als Neustadts Bürgermeister.

Franz-W. Michels und Hans-Dieter Georgi dankten Thomas Groll für sein Engagement. „Er war ein kämpferischer Fraktionsvorsitzender, ein ausgleichender Stadtverordnetenvorsteher und ist seit fast zehn Jahren ein überaus erfolgreicher Bürgermeister“, so der CDU-Vorsitzende. Hans-Dieter Georgi zeigte sich erfreut darüber, dass Groll bereits angekündigt hat, 2019 erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren zu wollen. „In den letzten Monaten hat Thomas Groll so viele neue Projekte angestoßen, da ist es gut, dass er diese über seine zweite Amtszeit hinaus begleiten und gestalten will.“

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2016 AM 18.10.2016 IM HAUS DER VEREINE – STEFAN ULRICH ALS NEUER BEISITZER GEWÄHLT.

Am Dienstag, dem 18.10.2016 lud der Vorstand des SPD Ortsvereins Neustadt (Hessen) seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2016 ein. Der Vorsitzende Reiner Bieker begrüßte die anwesenden Mitglieder und ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die Highlights seit der letzten Mitgliederversammlung ein. Ausführlich ging er auf die Infoveranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten Thorsten Warnecke (SPD) zu dem Thema: Wiederkehrende Straßenbeiträge, die 70jährige Jubiläumsfeier am 26.02.2016 mit dem stv. SPD Vorsitzenden und SPD Hessen Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel im Haus der Begegnung ein. Es war eine gelungene runde Sache. Thorsten Schäfer-Gümbel hat lange nicht mehr so eine unterhaltsame Jubiläumsfeier erlebt. Zum Abschluss seines Tätigkeitsberichtes ging er natürlich auf die Kommunalwahl 2016 ein. Wir haben zusammen mit den Ortsvereinen Speckswinkel, Mengsberg und Momberg einen super Wahlkampf gemacht. Neue Ideen kamen von den jüngeren Mitgliedern. Die „Roten Socken“ und das Feuerwehrauto gingen als Highlight aus dem Wahlkampf hervor.

Mit ein bisschen Wehmut teilte der Vorsitzende mit, dass die ehemalige Vorsitzende Dr. Ursula Groß nach Berlin verzogen ist und zum zuständigen Ortsverein umgemeldet wurde. Ihre Stimme in den Mitgliederversammlungen wird uns fehlen. Da Dr. Ursula Groß einen Platz im Vorstand als Beisitzerin hatte, wurde ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung konnte dann Stefan Ulrich als neuer Beisitzer gewonnen werden. Der dann auch mehrheitlich von der Versammlung gewählt wurde.

Wir freuen uns, dass wir ein weiteres jüngeres Mitglied nun im Vorstand haben, so der Vorsitzende.

Als Kassierer, Fraktionsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter übernahm H-G Gatzweiler anschließend das Wort und berichtete über die finanzielle Situation des Ortsvereins und über Themen aus dem Stadtparlament und dem Kreistag.

Unterhaltsame Gespräche und politische Diskussionen rundeten den Abend ab.

Sind Sie interessiert, an der nächsten Mitgliederversammlung teilzunehmen? In unserer Mitte ist noch Platz – sprechen Sie uns an,

wir würden uns freuen.

Ihre SPD in Neustadt (Hessen) Reiner Bieker, Vorsitzender

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