Neustädter Mitteilungsblatt

34. Wohltätigkeitskonzert

Egerländer Besetzung des HMK Kassel erhielt tosenden Applaus

Bereits zum 34. Mal fand am 10. September 2014 in Neustadt (Hessen) ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten der „Aktion für behinderte Menschen in Oberhessen“ statt.

Aufgrund der unsicheren Witterung wurde die Veranstaltung kurzerhand vom „Wallgrabenpavillon“ in das „Haus der Begegnung“ verlegt.

Gemeinsam mit über 200 Besuchern begrüßte Bürgermeister Thomas Groll die Egerländer Besetzung des Heeresmusikkorps Kassel unter der Leitung von Stabsfeldwebel Udo Seifert.

Besonders willkommen hieß Groll den Kreisbeigeordneten Manfred Hoim, Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi, dessen Vorgänger Manfred Vollmer mit Gattin Margot, den Landesvorsitzenden der „Aktion für behinderte Menschen in Hessen“ Oberst a.D. Volker Damm und Neustadts Symbolfigur Junker Hans Marcel Schlitt mit den Burgfräuleins Michelle Heide und Seiina Müller.

Im Verlauf des Abends begeisterten die 20 Musiker das Publikum mit der ganzen Bandbreite böhmischer Blasmusik. Großen Beifall gab es für die zahlreichen Soli und die Gesangseinlagen.

Mit Charme, Witz und Sachkenntnis führte Hauptfeldwebel Andreas Aischinger durch das Konzert.

Erst nach drei Zugaben konnten die Musiker die Bühne verlassen. Zuvor aber erhielten sie tosenden Applaus für ihre Leistung.

Bürgermeister Groll dankte Udo Seifert und seinen Mannen herzlich für den bunten Strauß bekannter Melodien und lud sie auch für das kommende Jahr nach Neustadt (Hessen) ein.

Der Reinerlös des Wohltätigkeitskonzertes betrug nicht zuletzt dank einer Spende von Landrätin Kirsten Fründt über 500 € in diesem Jahr 2.150 €.

Bundestagsabgeordneter Dr. Stefan Heck beeindruckt von Mengsbergs Erfolgen

Die herausragenden Erfolge der Mengsberger Dorfgemeinschaft beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und dem Europäischen Dorferneuerungspreis 2014 waren für den heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Heck Anlass, dem Ort im Rahmen seiner „Sommertour“ einen Besuch abzustatten.

Begleitet wurde er dabei von einem Reporter des Privatsenders SAT 1, der ein Porträt über den Christdemokraten erstellte.

Bürgermeister Thomas Groll begrüßte Dr. Heck beim Mengsberger Freizeitzentrum „Am Engelhain“ und überbrachte die besten Grüße des urlaubsbedingt verhinderten Ortsvorstehers Karlheinz Kurz.

Groll skizzierte die Leistungen der Mengsberger in den Jahren 2011-2014 und übergab dann an Manfred Völzke, Helmut Zieße und Susanne Wilhelm.

Während des rund einstündigen Ortsrundganges gab zunächst Manfred Völzke dem Bundestagsabgeordneten nähere Erläuterungen zum Naturlehrpfad „Rund um den Engelhain“. Dr. Stefan Heck zeigte sich beeindruckt vom „Hainbuchenwäldchen“ und dem „Kinderwald“ sowie den zahlreichen Informationstafeln. „Hier erhalten Kinder, aber auch Erwachsene Informationen über unsere heimische Fauna und Flora. Mein Dank gilt allen, die sich aktiv in diese Projekte eingebracht haben“, so der Parlamentarier.

Helmut Zieße stellte anschließend die Streuobstwiese im Sengfeld und die vielfältige Arbeit des Heimat- und Verschönerungsvereins vor.

„Aus meinem Heimatdorf Mardorf weiß ich, was eine intakte Dorfgemeinschaft leisten kann. Dies finde ich auch in Mengsberg vor. Hier zieht man an einem Strang und in eine Richtung“, betonte Dr. Heck.

Susanne Wilhelm berichtete beim „Floriansplatz“ über den von Dorfgemeinschaft und Kommune gemeinsam geplanten und errichteten Kinderspielplatz und die vielfältigen sozialen Initiativen im „Golddorf“.

Nachdem die Mitglieder des Arbeitskreises Mengsberg ihrem Gast noch die örtliche Infrastruktur vorgestellt hatten und Bürgermeister Groll über die fortgeschrittenen Pläne zum Bioenergiedorf berichtete fasste Dr. Stefan Heck seinen Besuch in einem Satz zusammen: „Mengsberg ist wirklich ein Dorf mit Zukunft!“

Kindern eine Zukunft geben

Erlös aus „Kindergarten-Flohmarkt“ hilft Kinderhaus in Tansania

In den letzten Jahren hat sich in erschütternder Weise die Anzahl der Waisenkinder in Tansania erhöht. Die Elterngeneration stirbt überwiegend durch den HIV-Virus. Die große Armut ermöglicht den Familien meist nicht, für die Kinder zu sorgen, da sie selbst ums eigene Überleben kämpfen müssen.

Das Projekt „Kindern eine Zukunft geben“ hat das Ziel, den Kindern ein Zuhause zu geben, ihnen eine Schulausbildung zu ermöglichen, damit sie glückliche und selbstbewusste Menschen werden, die ihre Zukunft selbstständig meistern können. Die evangelische Kirchengemeinde Speckswinkel unterstützt dieses Vorhaben seit einiger Zeit.

Nachdem kürzlich der Kindergarten „Zwergenstübchen“ aufgegeben werden musste, fand ein Flohmarkt zur Veräußerung von Spiel- und Bastelmaterial auf Veranlassung der ehemaligen Kindergartenleiterin Christiane Schneider statt.

Die Einnahmen in Höhe von 260 Euro wurden auf Anregung der Erzieherinnen und Eltern von der Stadt Neustadt (Hessen) an das Projekt „Kindern eine Zukunft geben“ überwiesen.

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