Stolpersteine – Gedenken nach 80 Jahren

Stolpersteine

Im Jahr 2016 hat die CDU Fraktion die Frage aufgeworfen, wie man am Besten an die aus Neustadt vertriebenen und vielfach getöteten Juden gedenkt. In diesem Jahr nähert sich die Pogromnacht zum 80. Mal. 

In Neustadt wurde das Kapitel unserer Geschichte bisher nicht genug aufgearbeitet. Neustadt hatte mit 99 Juden bei 1814 Einwohnern den höchsten Bevölkerungsanteil im Landkreis.

Zum 50. Jahrestag in 1987 hat eine Schülergruppe das Thema erstmalig aufgegriffen und die Ergebnisse in einer umfangreichen Ausstellung präsentiert.

Eine Projektgruppe formulierte damals: „Es muss in Neustadt während der NS-Zeit so viel geschehen sein, dass man sich dieser Zeit schämt oder sich noch immer zu ihr bekennt“.

Die Reichskristallnacht hat in Neustadt schon einen Tag früher als im Reich stattgefunden.

Deshalb spricht sich die SPD-Fraktion für Gedenksteine aus. Diese bieten die Möglichkeit, nicht nur einmalig sondern immer wiederkehrend an die damaligen Gräueltaten zu erinnern. 

Das Anbringen einer Gedenktafel halten wir nur für die zweitbeste Lösung. 

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