Groll beklagt Verfall des Bahnhofs

Neustadts Bürgermeister: „Mein Interesse ist erlahmt / Denkmalbehörde des Landkreises wird tätig
VON MICHAEL RINDE
NEUSTADT.
Wer Neustadts Bahnhof betritt, der fühlt sich sofort etwas eingezäunt. Zur rechten wie zur linken Hand stehen Absperr-Bauzäune. Rechts befanden sich einst­mals die Fahrkartenschalter. Vor dieser Nische muss auch zwingend ein Bauzaun ste­hen. In der Decke klafft ein großes Loch, Schutt liegt auf dem Boden. Links sperrt der Zaun ebenfalls beschädigte Bereiche ab.
Auch vor dem Gebäude sind Bauzäune gestellt. Sie sperren zwei Parkplätze, am Gebäude sind an dieser Stelle zwei Fenster mit Sperrholz­platten verschlossen, augen­scheinlich schon länger. Die Fenster gehören zum früheren Gebäudeteil, in dem Bahnfah­rer ihre Karten kauften.
Auch sonst macht das Ge­bäude aus der Gründerzeit keinen guten Eindruck von außen wie innen, es ist dre­ckig, außen sprießen Unkraut und Gräser rund um die Außenwände und auch auf dem Bahnsteig zu Gleis 1 müsste etwas passieren.
Groll ist verärgert: „Ein Trauerspiel“
Neustadts Bürgermeister Tho­mas Groll (CDU) hatte einst die Vision formuliert, mit dem und rund um den Bahnhof eine Neustädter Mobilitäts­zentrale zu schaffen. Ein Bau­stein waren dabei die inzwischen aufgestellten Fahrrad­boxen, die auch genutzt wer­den, wie sich beim Besuch der OP am Freitag zeigte. „Groll beklagt Verfall des Bahnhofs“ weiterlesen