Neustädter Mitteilungsblatt

800 Jahre Momberg startet in die heiße Phase


Am 1. Mai findet der Grenzgang im Rahmen der 800-Jahrfeier von Momberg statt
Treffpunkt ist am 7 Mai 2028, 10:30 Uhr am Feuerwehrhaus in Momberg.
Dort besteht die Möglichkeit, Proviant in einem kleinen Ruck­sack für wenig Geld für den ersten Abschnitt zu erwerben. Ab­marsch wird um 11:00 Uhr sein. Die Strecke, von insgesamt knapp 12 km, führt im Nord-Westen entlang der alten Grenze zwischen dem Fürstbistum Mainz, zu dem unser Momberg gehörte, und der Landgrafschaft Hessen-Kassel.
Kommen Sie mit uns vorbei am Naturschutzgebiet „Momberger Bruchwiesen“, dem mit 220 Metern Meereshöhe niedrigsten Teil unserer Gemarkung. Hier wollte Landgraf Carl von Hessen-Kas­sel im 18. Jahrhundert einen Treidelkanal zwischen Weser und Lahn errichten. Vorbei am vergessenen Momberger Freibad, dem Diebsgraben und der Hardtmühle, die im 18. und 19. Jahrhundert Räuberbanden Unterschlupf bot.
Vorbei am ehemaligen Momberger Kalksteinbruch, in dem 1956, ein nach Momberg benanntes versteinertes 220 Millionen Jahre altes Meerestierchen, erstmals entdeckt wurde. Es fand als „Gondolella Mombergensis“ Eingang in die Paläontologische Fachliteratur.
Bevor wir in den Wald eintauchen kommen wir hinter dem heuti­gen Kalksteinbruch der Firma Hainmüller zu unserem ersten Rast­punkt. An dieser Stelle, nach 3,5 Kilometern können wir uns bei angebotenen Speisen und Getränken stärken und den ersten Teil der Strecke auf uns wirken lassen.
Hier beginnt nun der ca. 440 Hektar große Momberger Wald, der, so wie die gesamte Gemeinde, 1974 in die Stadt Neustadt (Hessen) ein­gemeindet wurde. Erklimmen Sie nun mit uns den „Martins Berg“, mit ca. 350 Metern die höchste Erhebung unserer Gemarkung.
Hier oben an der Rhein-Weser Wasserscheide war vor langer Zeit einmal ein Dreiländereck. Es trafen das Kurfürstentum Mainz, die Landgrafschaft Hessen-Kassel und die Landgrafschaft Hes­sen-Marburg aneinander. Heute sind es die Gemarkungen Mom­berg, Mengsberg und Wolferode. Nun folgen wir auf dem alten Patrouillenweg entlang der Grenzsteine aus dem Jahre 1756, die den westlichen Teil unserer Gemarkungsgrenze markieren.
Nach ca. 4 Kilometer Wanderung werden wir eine zweite Rast einlegen und es werden auch hier kühle Getränke und kleine Speisen angeboten, bevor wir zum Quellgebiet des Kählbaches kommen. Kurz vor Ende des Waldes kann man noch, etwas abseits, die Quellfassungen der ersten Momberger Wasserleitung erkunden.
Wir gehen weiter entlang der historischen Grenzsteine und kommen zum nördlichen Ende des Kählbacher Holzes. Von hieraus kehren wir am Reitplatz vorbei zum Dorfzentrum zu­rück.
Am Dorfzentrum erwarten uns bereits die Momberger Kaf­feetanten mit frischem Kaffee und leckeren selbstgebacke­nen Kuchen.
Wer es, nach dem langen Marsch, lieber deftiger mag für den wird es Grillspezialitäten und Pommes geben. Natürlich ist auch für kühle Getränke bestens gesorgt.
Zum Grenzgangfest ab 15 Uhr im Dorfzentrum ist jeder willkom­men. Auch wenn Ihr nicht mitlaufen könnt, lasst uns gemeinsam die zurückkehrenden Grenzgänger gebührend begrüßen, ihr Er­lebtes anhören und verlebt gemeinsam ein paar schöne Stunden.
Auch für die Kinder ist beim Grenzgangfest am Dorfzentrum eine Spielecke mit Hüpfburg eingerichtet, damit die überschüssige Energie nach der Wanderung aufgenommen werden kann.
So können sich die Eltern netten Gesprächen und dem „Kulinari­schen“ Angebot widmen.
Einen Hinweis für nicht so geübte Wanderer möchten wir noch geben: Sie können gerne auch nur Teilbereiche der Strecke mit erkunden. An den Rastplätzen besteht die Möglichkeit mit dem Bürgerbus zurück ins Dorf gebracht zu werden.
Und wer zwischendurch keine Energie mehr hat, der wird von dem nachfahrenden „Besenwagen“ eingesammelt.
Da die Wegstrecke teilweise über Feld- und Waldweg führt, bitte nur „geländetaugliche“ Kinderwagen mitführen. Danke.
Zum Grenzgang am 1. Mai sind auf dem Kirmesplatz in Momberg Parkplätze eingerichtet.
Bereits am Vorabend, 30.04.2026 findet um 18 Uhr im DGH der offizielle Festkommers zur 800 Jahrfeier statt.
Ab 20 Uhr treffen wir uns vor der Grillhütte in Momberg, wo bei Einbruch der Dämmerung das Maifeuer entfacht wird. Bei Brat­wurst und kühlen Getränken werden wir den Monat Mai gebüh­rend begrüßen.
Alle Informationen gibt es auf unserer Homepage www.800jahre-momberg.de

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Neustädter Mitteilungsblatt

Willkommensfest in Neustadt (Hessen): Stadt und Vereine heißen NEU-Städterinnen und NEU-Städter willkommen

Mit einem offenen und lebendigen Willkommensfest im Kultur- und Bürgerzentrum hat die Stadt Neustadt (Hessen) am vergangenen Samstag neue Einwohnerinnen und Einwohner begrüßt.
Das Willkommensfest richtete sich an alle, die in den letzten Jah­ren nach Neustadt und in seine Stadtteile gezogen waren. Über 200 Haushalte erhielten eine persönliche Einladung, darunter überwiegend Familien und Paare, die aus anderen deutschen Städ­ten oder Regionen in die Stadt gekommen sind. Alle NEU-Städter waren über das Mitteilungsblättchen eingeladen worden. Die neue Mitarbeiterin der Stadt, Anna-Maria Kurz, die für die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten angestellt ist, versuchte bei der Gestaltung des Festes durch Mehrsprachigkeit auch die Menschen anzusprechen, die noch nicht perfekt deutsch können oder sich aufgrund ihrer Herkunft nicht zugehörig fühlen. Zum Fest eingeladen waren aber alle Zugezogenen, ob mit oder ohne Migrationsgeschichte.
„Ob aus Dortmund, Mailand, Bukarest oder dem Umland: Wer neu in Neustadt ist, soll sich von Anfang an willkommen fühlen“, betonte Bürgermeister Thomas Groll – und das wurde bei dem Fest dank der Offenheit aller deutlich.
Trotz der aktuellen Erkältungswelle fanden um die 50 Interessier­ten den Weg ins KuBüZ, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Neustadt gelandet sind: benannt wurde die Liebe, die Arbeit und verfügbarer Wohnraum.
Genauso vielfältig wie die Gründe, sich in Neustadt niederzulas­sen, sind auch die An­gebote, die die Stadt ihren neuen und alten Bewohnerinnen und Bewohnern zu bie­ten hat: Bei Waffeln und Getränken prä­sentierten sich zahl­reiche Initiativen und Einrichtungen – von den Pfadfindern über die Leitstelle Älter- werden bis hin zu den NEU-Stadt Guides, die mit einer kleinen Gruppe Interessier­ter zum Junker-Hansen-Turm aufbrachen und eine Führung anboten. Die Tanzaufführun­gen der Trach­tengruppe Spe­ckswinkel und der Breakdance- Crew, sorgten für eine bunte und offene Fest­atmosphäre. Tra­ditionelles traf auf Modernes, während Kinder am Basteltisch kreativ wurden und Jung und Alt gemeinsam eine Begrüßungsbank für NEU-Städterinnen und NEU-Städter gestalteten. Be­sonders gut an kamen auch das Angebot der kos­tenlosen Büche­reimitgliedschaft und der Auftritt des Stadt-Maskottchens Juno. Bereichernd war auch der Austausch: Was wünschen sich die Men­schen von ihrem neuen Zuhause? Was braucht es, damit man sich willkommen und angekommen fühlt?
„Ich bin wirklich begeistert, wie herzlich Neustadt neue Bewohner willkommen heißt. Hier fühlt man sich gleich wertgeschätzt und gut aufgehoben!“ so eine neue Bewohnerin.
Die Organisatorinnen danken allen Haupt- und Ehrenamtlichen herzlich für ihr Engagement. So konnten die neuen Einwohnerin­nen und Einwohner direkt erleben, wo sie Anschluss finden, sich engagieren oder Unterstützung erhalten. Auch der Bürgermeister sowie Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und des Ma­gistrats mischten sich unter die Gäste und standen für Fragen und Gespräche bereit.
Wer möchte kann sich das „NEU-Stadt Quiz durch den Bürger­park“ noch in den nächsten zwei Wochen im Familienzentrum ab­holen und an der Verlosung der Preise teilnehmen. Zu gewinnen sind Neustadt- und Freibad-Gutscheine.

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Würdevolles Gedenken an die Pogromnacht in Neustadt vor 87 Jahren

Am Samstag, dem 8. November versammelten sich am späten Nachmittag fast 50 Menschen in der Marburger Straße vor dem Haus Nummer 11, um gemeinsam einer Gedenkveranstaltung bei­zuwohnen.
Der Ort dieser Zusammenkunft war bewusst gewählt: Bis Anfang 1939 stand auf diesem Grundstück die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Neustadts, die ein bedeutendes Symbol für das jüdische Leben und die Geschichte der Stadt darstellte.
Stadtarchivarin Andrea Freisberg informierte zunächst über die Geschichte der 1887 errichteten Synagoge, die bereits 1888 Ziel eines antisemitischen Anschlags wurde. Sie beschrieb aber auch, wie die jüdische Gemeinde über lange Phasen in Neustadt ausge­sprochen angesehen war und wertgeschätzt wurde. Dies war nicht zuletzt an der Jubiläumsfeier zum 25. Bestehen im Jahr 1912 ab­zulesen. Eine Zeitung berichtete damals begeistert, dass die ganze Stadt festlich geschmückt war und alle gemeinsam im Deutschen Haus feierten.
Auch 1932, nach Abschluss einer grundlegenden Renovierung des baufällig gewordenen Gotteshauses, nahmen viele namhafte Ver­treter der Stadt und des Kreises an der Weihezeremonie teil. Die Neustädter Zeitung schloss ihren Artikel über dieses bedeutende Ereignis mit den Worten: „Sämtlichen mitwirkenden Meistern ge­reicht das vollendete herrliche Werk zur größten Ehre.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Zarah 47 erhielt viel Applaus

Am 31. Januar 2025 führte das Hessische Landestheater Marburg „Zarah 47“ im Kultur- und Bürgerzentrum auf.
Das Stück von Peter Lund greift das Schicksal der schwedischen Sängerin und Schauspielerin Zarah Leander auf, die 1947 auf ihrem Landgut in Einsamkeit ihren 40. Geburtstag feiert. Vor 1945 „der“ große Star der UFA und von den Nazi-Größen hofiert, ist sie nun einsam und wird von vielen verachtet.
Zenzi Huber brillierte in der Rolle von Zarah Leander. Am Flü­gel begleitete sie Christian Keul bei den bekanntesten Songs der schwedischen Diva.
Rund 80 Zuschauer spendeten am Ende kräftigen Applaus.

„Erinnern ist nicht nur eine Aufgabe des Verstandes, sondern auch der Merzen“

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am 27. Januar abends auf dem Neustädter Schlossplatz, um ge­meinsam die Gedenkstunde zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zu begehen. In seiner einleiten­den Rede ging Bürgermeister Groll insbesondere auf die Dringlichkeit der Erinnerung an den Holocaust ein und machte deutlich, dass es keinen wie immer gearteten „Schlussstrich“ geben könne. Er schloss seine Rede mit dem berühmten Zitat von Fried­rich Ebert „Demokratie braucht De­mokraten“, das er den Anwesenden als eindringlichen Appell mit auf den Weg gab. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Waldstadion Neustadt

BVB-Traditionsmannschaft und Michael- Rummenigge-Fußballschule kommen zur Einweihung

Im März 2024 haben die Arbeiten zur grundlegenden Sanierung und Attraktivierung des Neustädter Waldstadions begonnen und werden sich voraussichtlich bis in den Herbst dieses Jahres ziehen. Mit finanzieller Hilfe von Bund und Land investiert die Kommune rund 2,1 Mio. Euro in das Mitte der 1960er Jahre errichtete Stadi­on. Der Eigenanteil der Stadt Neustadt (Hessen), so Bürgermeis­ter Thomas Groll, dürfte sich auf etwa 400.000 Euro belaufen.
Die offizielle Eröffnung der Sportstätte ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen. In das Geschehen sollen dann alle Nutzer, darunter auch die Martin-von-Tours-Schule, einbezogen werden.
„Das Stadion erhält einen neuen Rasenplatz, eine Tartanbahn, weitere Anlagen für die Leichtathletik, Flutlicht und einen Frei­zeitsportbereich. Schon heute freuen wir uns auf ein modernes Waldstadion und wollen dies im kommenden Jahr natürlich richtig feiern“, so der Bürgermeister.
Kürzlich besprachen Thomas Groll, der Vorsitzende des VfL 1864/87 Neustadt Klaus Busch und Jörg Schmitt von der Jugend-Spielgemeinschaft der Stadt Neustadt (JSG) bereits erste Details der Eröffnungsfeier­lichkeiten.
So ist es gelungen die Michael- Rummenigge-Fußballschule für den 1.-3. Mai 2025 nach Neustadt zu holen. Rumme­nigge selbst spielte über 300 Mal für Bayern München und Borussia Dortmund in der Bundesliga und erzielte 80 Tore, bestritt zwei A-Länderspiele für Deutschland und ge­wann je dreimal die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. Der ehemalige Fußballprofi wird mit einem kompetenten Trainer­team anreisen, dessen Mitglieder zum Teil ebenfalls höherklassig Fußball gespielt haben. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Ein Blick in die närrische Vergangenheit
Neustadt war närrisch …. und ist es immer noch …. und wird es bleiben …

Aus dem reichhaltigen Fundus des Stadtarchivs hat die Archivarin Andrea Freisberg mit ihrem Team Katharina Noell und Yuna-Lia Schaller eine Ausstel­lung über den Karneval in Neustadt zusammengestellt. Das älteste Fundstück ist das hier abgebildete Foto aus dem Jahr 1897. Das Foto entstand mit Blick vom Marktplatz auf das heutige Gebäude „Pizzeria Roma“ (vormals „Bayerischer Hof“) in der Markt­straße. Es zeigt Gregor und Heinrich Nees als Prinz und Prinzessin, letztere mit deutlich erkennbarem Oberlippenbart(l).
Viele Mitwirkende aus zahlreichen Karnevalsver­einen prägten und prägen das Bild des Neustädter Karnevals. Eine Fülle von Exponaten – von der Nar­renkappe über ein altes Clowns-Kostüm bis zum reich bebilderten Zeitungsartikel – zeugt davon, dass die Neustädter mit viel Spaß ihren Karneval gefeiert haben und natürlich wieder feiern werden!
Wir laden alle Neustädterinnen und Neustädter herzlich ein, sich diesen Streifzug durch die Jahr­zehnte des Neustädter Karnevals im Rathaus an­zuschauen. Vielleicht finden Sie sich selbst ja auch auf Fotos und in Artikeln wieder…
Die Ausstellung ist ab dem 30.1.2024 in der Em­pfangshalle des Rathauses, Ritterstraße 5-9, Neustadt (Hessen) zu sehen.

KOMPASS Bahnhof Subjektives Sicherheitsgefühl erhöhen

Im Dezember 2023 wurde die Stadt Neustadt ((Hessen) mit fünf weiteren hessischen Städten und Gemeinden als Modellkommune in das neue Sicherheitsprogramm „KOMPASS Bahnhof“ aufge­nommen.
Ziel des Innenministeriums ist es, die Situation an den Bahnhöfen zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen das subjektive Si­cherheitsgefühl zu erhöhen.
Bereits Mitte Januar hatte Bürgermeister Thomas Groll Vertreter von Polizei, Bundespolizei, Deutscher Bahn und Rhein-Main-Ver- kehrsverbund zu einem ersten Meinungsaustausch in das Neustäd­ter Rathaus eingeladen.
Aus den statistischen Zahlen wurde deutlich, dass der örtliche Bahnhof kein Kriminalitätsschwerpunkt ist. Gleichwohl gilt er bei vielen – was auch durch eine repräsentative Umfrage belegt wurde – als Unsicherheitsort.
Im Rahmen des Gespräches wurden Themen wie Sauberkeit, Be­leuchtung und regelmäßige Bestreifung angesprochen. Hier soll nun ein Handlungskonzept erarbeitet werden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Neustadt feierte zum zweiten Mal Weltseniorentag

Am 5. Oktober 2023 würdigte Neustadt (Hessen) zum zweiten Mal die Leistungen der Älteren und den Gewinn, die sie für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen.
Organisiert wurde der Tag durch die Leitstelle Älterwerden in Ko­operation mit dem Familienzentrum und der Sozialraumorientie­rung Hephata.
Die Kommunale Leitstelle Älter­werden, welche für das „Älterwer­den in Neustadt“ steht, wird seit dem 1. März 2023 neu gefördert. Es läuft unter dem Projekt „Stärkung der Teilhabe äl­terer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Iso­lation“ welches im Rahmen des ESF Plus-Programms Stärkung der Teil­habe älterer Men­schen durch das Bundesministe­rium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäi­schen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert wird.
Von 14.00 – 18.00 Uhr konnten sich Senioren, pflegende Angehö­rige aber auch junge Menschen, die sich für die Ältenhilfe inte­ressieren, an zahlreichen Informationsständen über Themen wie Pflegegrad, Patientenverfügung, Betreutes Wohnen, Bürgerhilfe, Hausnotruf, 24-Stunden Pflegedienst und vieles Weitere infor­mieren.
Außerdem konnten verschiedene Angebote ausprobiert werden, wie Pilates und Qigong. Hephata, die Dekorierbar Nr. 9, Nagel­neu mit ihrem Kooperationspartner Lieblingskind Studio, Schnit­zereien, Honig und der NeuSTADTLADEN boten eigens herge­stellte Produkte zum Verkauf. Auch der Drogeriemarkt DM war vertreten mit zahlreichen Proben von Produkten für Senioren. Insgesamt waren mehr Anbieter vertreten als im letzten Jahr. So durften wir z.B. auch das Orthopädiehaus Hamel aus Kirchhain begrüßen, den Pflegestützpunkt aus Stadtallendorf, die 24h Pfle­gen Prodomo, Dubiel und Richard, aber auch den VdK, Kosme­tik La Beaute, der Fashion Truck mit frischer Mode und Seven Sundays mit ihrem Matratzenangeboten. Schwungvoll moderiert wurde der Nachmittag durch Tim Frühling aus dem HR-Fernse- hen. Für das leibliche Wohl sorgte das Neustadt Stübchen von Me- netatis. Highlight waren wieder die Auftritte der Kindertrachten­gruppe aus Speckswinkel, welche mit ihren schwungvollen Tänzen für viel Applaus sorgten.
Mit rund 300 Besuchern wurden die umfangreichen Informations­angebote ausgiebig genutzt und der Weltseniorentag würdig ge­feiert. In 2024 feiert Neustadt (Hessen) den Weltseniorentag am Donnerstag, 10. Oktober 202. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Ein „legendäres“ Au Revoir für die Absolventrinnen der MvT Neustadt

Ein „legendäres“ Au Revoir für die Absolvent:innen der MvT Neustadt

m Donnerstagabend, dem 06.07.2023, fand im Kultur- und Bürgerzentrum Neustadt die Abschlussfeier der 9. und 10. Klas­sen der Martin-von-Tours-Schule statt. Die Feierlichkeit wurde um 17:30 Uhr mit einem musikalischen Beitrag von Herrn Holz­hausen unter dem Motto ‚Au Revoir“ eröffnet. Zu den Gästen zählten Eltern, Verwandte, Freunde, das Lehrerkollegium und auch Bürgermeister Thomas Groll.
Schulleiter Schmidt hielt eine Rede, in der er auf die vergange­nen Schuljahre zurückblickte. Im Jahr 2015 erhielt die Schule ein neues Erscheinungsbild. 2016 trat Herr Schneider als Referendar an der Martin-von-Tours-Schule ein. Im Jahr 2017 übernahmen Herr Wanke und Frau Becker die heutigen Zehntklässler als Klassenlehrer und gleichzeitig wurde die „Geburt“ der 70-Mi- nuten-Stunde gefeiert, die den Schülern mehr Lernzeit ermög­lichte. Im Jahr 2018 trat Frau Arendt der Schule bei, während Herr Schneider die Planstelle erhielt, sodass beide zu Klassen­lehrern der heutigen Neuntklässler wurden. Die Jahre 2019 und 2020 waren von der Pandemie ge­prägt, was unter anderem zu Schulschließungen, Online- und Hybridunterricht, sozialer Isolation, Abstandsregeln, Maskenpflicht und Testpflicht führte. 2022 wurde der Krieg gegen die Ukraine erwähnt, der auch die Schülerinnen und Schüler der Martin-von-Tours-Schule betraf und noch immer Auswirkungen auf sie hat. Schließlich wur­den die Schülerinnen und Schüler dafür wertge­schätzt, trotz der widrigen Umstände hart gelernt, präsentiert und schließlich die Prüfungen abge­legt zu haben. Es wurde betont, dass sie die ersten Jahrgänge waren, die zu Hause bleiben mussten und zudem als Letzte in den Präsenzunterricht zurückkehrten. Trotz der Herausforderungen gab es schöne Erinnerungen an die Schulzeit, ein­schließlich einiger Streiche, aber auch Wehmut. Schulleiter Schmidt schloss seine Rede mit Glück­wünschen für die Zukunft der Absolventen. „Ein „legendäres“ Au Revoir für die Absolventrinnen der MvT Neustadt“ weiterlesen

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Dorfentwicklungsprogramm/LEADER
50.000 Euro Zuschuss für die Umgestaltung der Dorfteiche in Speckswinkel
95.000 Euro Förderung für „Tagwerk“

Im kommenden Jahr kann Speckswinkel auf seine erste urkund­liche Erwähnung vor dann 800 Jahre zurückblicken.
Im Frühjahr 2023 soll im Rahmen des Dorfentwicklungsprogram­mes der Spielplatz in der Ortsmitte zur „Grünen Mitte Speckswin­kel“ – einem Treffpunkt für Jung und Alt – umgestaltet werden.
In der zweiten Jahreshälfte sollen die Dorfteiche in Angriff ge­nommen werden. Hier ist vorgesehen, die Wegeführung zu verbes­sern und Sitzgelegenheiten sowie eine Picknickbank aufzustellen.
Im städtischen Haushalt sind für das Projekt 80.000 Euro vorge­sehen.
Kürzlich übergab Landrat Jens Womelsdorf in den Räumlichkei­ten der Tagespflege „TagWerk“ an Bürgermeister Thomas Groll und Ortsvorsteher Martin Naumann einen Förderbescheid über 50.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Dorfentwicklungspro­gramm des Landes Hessen.
Bürgermeister Groll dankte dem Landrat für den Bescheid und den Mitarbeitenden des Fachdienstes Kreisentwicklung für die stete Unterstützung.
Ortsvorsteher Naumann überreichte Jens Womelsdorf den Spe­ckswinkeler Heimatkalender 2023 und freute sich darüber, dass der Landrat die Schirmherrschaft für das Dorfjubiläum übernom­men hat. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

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Neustadt im Advent
Ein stimmungsvoller 3. Advent in Neustadt

Dreigeteilt und doch zusammengehörend war die Ver­anstaltungsfolge am dritten Adventssonntag in Neu­stadt: der Besuch des Nikolauses, das gemeinsame Sin­gen von Weihnachtsliedern und der „Leuchtende Zug“ sorgten für einen stimmungsvollen Nachmittag und Abend. Insbesondere die bunte Lichterfahrt durch die Kernstadt und die Stadtteile reihte sich in die bisherigen Höhe­punkte des Stadtjubilä­ums „Neustadt 750″ ein.
Gegen 15 Uhr betrat zu­nächst der Nikolaus auf Einladung des Gewer­bevereins Neustadt e.V. und mit Unterstützung der Kommune die Trep­pe des Historischen Rat­hauses. 250 Kinder hat­ten im Vorfeld einen Bon erworben und erhielten
(dafür eine Geschenktüte. Da der Nikolaus für jedes Kind ein persönliches Wort bereithielt, dauerte es über eine Stunde bis sich die Schlange der Anstehenden lichtete. Während die Kinder warteten, konnten die Großen ; schon die Angebote der Historischen Bürgerwehr, der
Tanzgarde des VfL, der Roten Garde des Frauenver­eins 1958 e.V. und von Maria Happel & Team nutzen, die u.a. Feuerzangenbowle, Glühwein, Waffeln und Bratwurst bereithielten.
Kurz nach 16 Uhr hieß Bürgermeister Thomas Groll sicher 400 Besucher auf dem Marktplatz willkommen. „Wir leben gegenwärtig in herausfordernden Zeiten, in denen wir uns verstärkt auf Traditionen besinnen sollten. Mancher mag fragen, ob vor dem Hinter­grund der aktuellen Geschehnisse ein „Leuchtender Zug“ oder das Singen fröhlicher Lieder angezeigt ist, meine Antwort darauf ist ein klares „Ja“. Wir können nicht den Kopf in den Sand stecken und ständig Trüb­sal blasen, sondern müssen auch einmal aus dem All­tag ausbrechen“, so der Bürgermeister, der für diese Aussage Zustimmung der Anwesenden erhielt.
Begleitet vom Neustädter Blasorchester (wieder un­terstützt von Musikerinnen und Musikern des Spiel­mannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain) unter der Leitung von Heiko Jahnke sangen viele bei den traditionellen Weihnachtsliedern kräftig mit. Christiane Krapp dirigierte den „Neustädter Chor“ und Sonja Stark moderierte. Das gemeinsame Singen kam gut an und einige konstruktive Vorschläge für eine mögliche Wiederauflage kamen bereits auf. Man müsse sehen, so der Bürgermeister im Nachgang, ob daraus eine Tradition erwachsen könnte. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen