Karlheinz Kurz startet seine fünfte Amtszeit

Festplatz-Ausbau wird nächstes großes Projekt für den Ortsbeirat Mengsberg

Neustadt-Mengsberg.
Mit großer Stimmenmehrheit bei der Kommunalwahl im März und einstimmig bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats Mengsberg wurde der alte und neue Ortsvorsteher Karlheinz Kurz im Amt bestätigt. Kurz geht somit in seine fünfte Amtszeit als Ortsvorsteher in Mengsberg. Wiedergewählt wurde auch die bisherige stellvertretende Ortsvorsteherin Susanne Wilhelm, die zudem das Amt der stellvertretenden Schriftführerin übernahm. Die weiteren Mitglieder sind Wilfried Rang, Georg Jäckel und Leon Kubitschko. Als Schriftführer wurde Daniel Baron als externer Mitarbeiter berufen.
Die Wiederwahl zum Ortsvorsteher sei für ihn eine große Ehre, so Kurz, und zugleich Verpflichtung, sich gemeinsam mit dem Ortsbeirat engagiert für das Dorf und seine Bürger einzusetzen. Er bedankte sich ausdrücklich bei Bürgermeister Thomas Groll sowie den Fachbereichen für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Der Ortsvorsteher dankte auch besonders den ausgeschiedenen Mitgliedern Jan von Holten, Dominik von Holten, Dierk Spannknebel und Markus Staufenberg sowie dem externen Schriftführer Sebastian Lotz. Kurz erinnerte an die konstituierende Sitzung von vor fünf Jahren, bei der der Wunsch nach einem Gemeinschaftshaus im Vordergrund stand. „Und nun sitzen wir hier nach fünf Jahren und sind stolz auf die gelungene Umsetzung“, sagte er.

Als nächstes großes Projekt steht der Ausbau des Festplatzes an. Das Projekt wird erst dann begonnen, wenn die Festlichkeiten der Vereine wie das Pfingstturnier, die Festwoche zum 100-jährigen TSV-Jubiläum und die Kirmes stattgefunden haben. Anfang August soll es voraussichtlich losgehen.

Ein besonderer Schwerpunkt wird in den nächsten Jahren wohl der Straßenbau sein. Nach Fertigstellung der Straßen „Zum Engelhain“ und „An den Schuleichen“ stehen die „Treysaer Straße“, die „Hochlandstraße“ sowie „Am Roten Berg“ auf der Agenda.

Bürgermeister Groll gratulierte dem neu gewählten Ortsbeirat und ließ die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Dabei stellte er heraus, dass ihn mit Ortsvorsteher Karlheinz Kurz die längste gemeinsame Zeit verbindet: Seit 20 Jahren würden beide bereits in den Gremien zusammenarbeiten.

Neustädter Mitteilungsblatt

522. Trinitatis-Kirmes

Welches Wetter ist denn nun zur Neustädter Kirmes ideal? Der eine wünscht sich Sonnenschein, ein anderer ist hingegen schon zufrieden, wenn es nicht regnet und ein Dritter hofft auf ein kühlendes Lüftchen beim Festzug. So unterschiedlich sind also die Erwartungen. Letztlich muss man es aber so nehmen, wie es kommt… auch 2026, wo von allem etwas dabei war. Viele dürften sich in diesem Zu­sammenhang noch an einen Ausspruch des langjährigen Festausschussvorsitzenden Ludwig Dippel erinnern, der mehr als einmal gesagt hat, dass der Wettergott, wenn es darauf ankomme, doch ein Neustädter sei. Auch dies hat sich in diesem Jahr bewahrheitet.

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Neustadt feiert sich die Sonne herbei

Tausende beim Höhepunkt der 522. Trinitatis-Kirmes: Bunter Festzug schlängelt sich durch Straßen / Kritik am Ende
Von Nadine Weigel

Neustadt.
Da waren sie aber alle ganz schön erleichtert: Nachdem es am Morgen wie aus Eimern geschüttet hatte, verzog sich die Regenfront entgegen aller Prognosen pünktlich zum Festzug.
Kein Wunder, Neustadt feiert sich traditionell die Sonne herbei – und das seit mehr als einem halben Jahrtausend. Dementsprechend fand auch der Festzug der 522. Trinitatis-Kirmes am Sonntag bei bestem Wetter statt. Mehr als 40 Gruppen, Vereine und Initiativen zeigten mit prächtig geschmückten Wagen, fantasievollen Kostümen oder einfach nur gut gelaunt, wie bunt und vielfältig Neustadt ist.

„Immer wieder schön“, urteilten die Besucher am Straßenrand. Lediglich die Tatsache, dass bereits unmittelbar nach der letzten Zugnummer der Verkehr wieder fließen konnte, sorgte für Unmut bei vielen. Denn während bereits die ersten – zum Teil ungeduldigen – Autofahrer durch die Marktstraße drängten, war diese noch mit hunderten Menschen bevölkert. „Das ist doch gefährlich mit den Kindern, die Straße hätte man ruhig noch 20 Minuten gesperrt lassen können“, so eine Anwohnerin.