Wo wollen die Kommunalpolitiker nach der Wahl ihre Akzente setzen?
Von Florian Lerchbacher
Neustadt.
Eine Frage, knappe Antwort: Verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten der drei in Neustadts Stadtverordnetenversammlung vertretenen Listen äußern sich zu kommunalpolitischen Themen. Teil eins von drei: Vorhaben, Ziele und Projekte.
Was wollen die Parteien CDU und SPD und die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in Neustadt bewegen? Die OP befragt die drei Neustädter Fraktionen nach Themen, die in der neuen Legislatur entscheidend sein dürften.
Zum Auftakt lautet die Frage: In Neustadt bringt der Bürgermeister viele Themen auf den Weg. Wo wollen Sie mit Ihrer Fraktion in den kommenden Jahren Akzente setzen?
Wolfram Ellenberg (CDU): Thomas Groll ist ein starker Bürgermeister, der viel für Neustadt erreicht hat. Aber er braucht verlässliche Mehrheiten für seine Arbeit. Dafür stehen wir als CDU bereit. Gemeinsam mit ihm diskutieren wir in der Fraktion über den besten Weg für Neustadt und gemeinsam haben wir unser Wahlprogramm erarbeitet. Wichtig sind uns Stadtentwicklung, Erhalt der Infrastruktur, Finanzen und Daseinsfürsorge.
Hans-Gerhard Gatzweiler (SPD): Auch die SPD hat wichtige Impulse gesetzt: wiederkehrende Straßenbeiträge, Schaffung von Tagespflegeplätzen, Kooperation mit der Energiegenossenschaft Vogelsberg sowie der Grundsatz „Erneuerbare nur mit Bürgerbeteiligung“. Künftig wollen wir Schwerpunkte bei einem kommunalen medizinischen Versorgungszentrum, der Nutzung des Bahnhofs, der Aufwertung der Marktstraße und der Verkehrsberuhigung setzen.
Karsten Gehmlich (FWG): Wir werden weiterhin klare Akzente dort setzen, wo es konkret um die Lebensqualität der Menschen in Neustadt geht. Wir wollen Neustadt aktiv mitgestalten und dem Bürgermeister weiter konstruktive Vorschläge machen.
Schwerpunkte setzen wir bei gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen, sicheren Schulwegen und einem starken Miteinander der Generationen – für eine l(i)ebenswerte Stadt für Jung und Alt.

