Neustädter Mitteilungsblatt

Wohltätigkeitskonzert mit der Egerländer-Besetzung des Heeresmusikkorps 2 Kassel am 24. Februar

Als Neustadt noch Garnisonsstadt der Bundeswehr war, spielte alljährlich das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel im „Haus der Begegnung“, dem „Solda­tenheim“, zu einem Wohltätigkeitskonzert auf.
Seit 2008 sind Besuche der professionellen Musikerinnen und Musiker in Neustadt rar geworden. Umso schöner ist es, dass die Egerländer-Besetzung des HMK 2 am Dienstag, dem 24. Februar 2026,19.30 Uhr zu einem Wohl­tätigkeitskonzert zugunsten der Fördervereine der örtlichen Kindergärten in das Kultur- und Bürgerzentrum kommt.
Die Egerländer-Besetzung ist eine spezialisierte Bläserformation, die böh­mische und volkstümliche Blasmusik spielt, bekannt für ihre Konzerte mit Klassikern von Ernst Mosch bis Modernerem, unter der Leitung von Ober­feldwebel Johanna Klett. Es handelt sich um eine Besetzung mit rund 25 Musikerinnen und Musikern, die regelmäßig Konzerte in Nordhessen und den angrenzenden Bundesländern geben. Das Repertoire ist breit gefächert und zielt darauf ab, die volle Bandbreite der Blasmusik zu zeigen.
Der Vorverkauf für das Konzert hat bereits begonnen. Eintrittskarten können zum Preis von 15 Euro zu den Öffnungszeiten im NeuSTADTLADEN (Diens­tag von 14 Uhr bis 17 Uhr, Mittwoch von 9 Uhr bis 12 Uhr und Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr) und bei Rewe Richber im Neustädter Kaufpark erworben werden.
Norbert Lammert spricht über „150 Jahre Konrad Adenauer – Wir wählen die Freiheit.“. Anmeldun­gen werden ab sofort unter Tel. 06692-8911 oder wettlaufer@neustadt-hessen.de entgegengenommen.

Zeitgeschichtliche Veranstaltungsreihe
Norbert Lammert und Sigmar Gabriel kommen nach Neustadt

2009 begründete Bürgermeister Thomas Groll die zeitge­schichtliche Veranstaltungsreihe der Stadt Neustadt (Hes­sen), die auch in diesem Jahr eine Fortsetzung erfährt.
Abermals lädt die Kommune herausragende Gäste nach Neustadt ein, um herausragende Persönlichkeiten und Ereignisse der deutschen und internationalen Geschich­te zu würdigen.
Auch für 2026 ist es Bürgermeister Groll gelungen, ein interessantes Programm zusammenzustellen.
Am Dienstag, dem 3. März 2026, 16 Uhr, kommt Prof. Dr. Norbert Lammert nach Neustadt. Er gehörte dem Deutschen Bundestag von 1980 bis 2017 an und war von 2005 bis 2017 dessen Präsident. Der geistreiche Redner ist Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, der er bis vor wenigen Tagen vorstand.
Im September 2026 finden gleich zwei Veranstaltungen statt: Sigmar Gabriel, einstmals SPD-Vorsitzender, Vize- Kanzler, Bundesaußen-, Wirtschafts- und Umweltmi­nister ist heute Vorsitzender der Atlantik-Brücke, einem Zusammenschluss zur Stärkung der deutsch-amerikani­schen Freundschaft. Er wird über „25 Jahre 9/11 und ak­tuelle Entwicklungen in den USA und deren Auswirkun­gen auf Europa sprechen. Sigmar Gabriel ist als Mann klarer Worte bekannt und geht keiner Auseinanderset­zung aus dem Weg.
„80 Jahre Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse“ ist das Thema von Prof. Dr. Henning Radtke, Richter am Bundesverfassungsgericht. 1945/46 verhandelten die Sie­germächte in Nürnberg über die Hauptkriegsverbrecher des 3. Reiches und begründeten damit die internationale Gerichtsbarkeit. Prof. Dr. Radtke ist Strafrechtler und Rechtsphilosoph und war auch einmal Dekan der juristi­schen Fakultät der Marburger Philipps-Universität.
Zum Jahresende soll dann noch der Verkündung der hessischen Verfassung am 1. Dezember 1946, also vor 80 Jahren, gedacht werden. Es war seinerzeit die erste Ver­fassung in Deutschland nach dem II. Weltkrieg. Als Gast wird die Präsidentin des Hessischen Landtages Astrid Wallmann nach Neustadt kommen.

Begeisterndes Neujahrskonzert mit dem „Happy- Sound- Orchestra“

Am 16. Januar 2026 fand im Kultur- und Bürgerzentrum das dies­jährige Neujahrskonzert der Stadt Neustadt (Hessen) mit dem
Vor einem vollbesetzten Haus präsentierten die Musikerinnen und Musiker bekannte Hits und Ohrwürmer aus dem Bereich der swingenden Unterhaltungsmusik, darunter unvergessliche Stücke von Frank Sinatra, Udo Jürgens, ABBA und weiteren Musik-Iko­nen.
„Happy-Sound-Orchestra“ unter Leitung des Dirigenten Harald Krähe statt.
Das Orchester, das in einer 22-köpfigen Bigband-Be­setzung auf­trat, begeis­terte sein Publikum unter dem Motto „Ein­fach legendär“ mit Highlights aus seinem um­fangreichen Re­pertoire und ließ dabei die Herzen der Zuhörer höher­schlagen.
Neben den Instrumentalsolisten, traten die charmante Sängerin Elke Ludwig und der über Marburg hinaus bekannte singende Arzt Dr. Wilhelm Bräutigam als be­eindruckende und stimmgewal­tige Gesangssolisten hervor und moderierten das anspruchsvolle Pro­gramm einfühlsam und mit viel sponta­nem Wortwitz.
Das ganze Kon­zert traf wohl den Nerv des Publikums, denn es hono­rierte die Dar­bietungen des „Happy-Sound-Orchestras“ mit langanhaltendem Applaus. Es war ein rundum gelungenes Neujahrskonzert, das mit energiegeladenen Arrangements, starken Gesangseinlagen und einer idealen Balance zwischen Swing, Pop und Standards den Besuchern ein unvergessliches Musikerlebnis bot. Zu Beginn hatte Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg, der den auf Einladung des Landes Hessen in Ber­lin weilenden Bürgermeister Thomas Groll vertrat, die rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßt und ihnen alles Gute für das neue Jahr gewünscht. Ellenberg ging in seiner Ansprache auf die heraus­fordernde Situation in vielen Teilen der Welt ein und hob die Stabilität und das Miteinander in unserer Heimatstadt hervor.
Der Dank des Ersten Stadtrats galt den Mithelfen­den aus der evangelischen Kirchengemeinde und
von der KfD St. Maria, die in gewohnter Weise für den anschlie­ßenden Sektempfang verantwortlich zeichneten.
Die Spende der Besucher in Höhe von über 2.200 Euro wird der Kinder- und Jugendarbeit in der Kommune zu Gute kommen.

KiTa „Sonnenschein“ muss komplett ausgelagert werden

Anfang September 2025 trat in der Kindertagesstätte „Sonnen­schein“ ein Wasserschaden mit Schimmelbildung auf. Nach Unter­suchungen wurden Ende Oktober drei Gruppen in das Pavillonge­bäude der Waldschule ausgelagert. Seinerzeit ging der Gutachter des Versicherers davon aus, dass ein Weiterbetrieb mit den verblie­benen drei Gruppen während der Sanierungsarbeiten möglich sei. Ende Dezember 2025 wurden erneut Beprobungen durchgeführt. Diese zeigten ein verstärktes Schadensbild, dass sich auch auf die noch in Nutzung befindlichen Bereiche ausdehnen dürfte. Seitens des Gutachters wurde zudem empfohlen zumindest weite Teile des Estrichs wegen Durchfeuchtung zu entfernen.
Daher, so Bürgermeister Thomas Groll, habe man aus Gründen des Gesundheitsschutzes am 14. Januar 2026 entschieden, auch die noch im Gebäude befindlichen drei Gruppen auszulagern. In der Woche vom 19. bis 23. Januar wird eine Notbetreuung ange­boten.
Ab dem 26. Januar sind die Kinder in den ehemaligen Räumlich­keiten von „TagWerk“ (An der Ziegelei) untergebracht.
Gegenwärtig bereiten Erzieherinnen, Hausmeisterteam und Bau­hof den Umzug vor.
Der Dank des Bürgermeisters gilt den Eigentümern und bisheri­gen Nutzern für das gute Miteinander in kürzester Zeit. Die Fach­aufsicht hat der Unterbringung zugestimmt.
Zum nunmehrigen Schadensausmaß und der Dauer der Sanierung ist gegenwärtig noch keine Aussage möglich.

Beratendes Gremium
Städtebauförderung in Neustadt (Hessen) auch für die kommenden Jahre gesichert!

Im Dezember 2025 fand im Sitzungssaal des Rathauses eine Sit­zung des Beratenden Gremiums zur Städtebauförderungsmaß­nahme „Sozialer Zusammenhalt“ statt. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Thomas Groll kamen Kommunalpolitikerinnen und -politiker, Vertreter aus der Zivilgesellschaft des Förderge­bietes, Mitarbeitende der Verwaltung, des bsj Marburg und des Kasseler Büros für Stadtplanung und Regionalentwicklung akp zusammen, um gemeinsam einen Rückblick auf das Jahr 2025 zu halten und sich über Perspektiven für die Zukunft auszutauschen. Zunächst wurde über den Sachstand des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ berichtet. In dieses nahm das Land Hessen die Kom­mune bereits 2015 auf und zahlreiche Großprojekte wie der Neubau des Kultur- und Bürgerzentrums und die Umgestaltung des Bürger­parks konnten in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Der letzte Förderantrag wurde Ende 2024 gestellt. Bis 2030 müssen nun die restlichen Fördermittel verausgabt werden. Letzte größere Fördermaßnahme soll die Sanierung des ehemaligen Jugendheimes sein. Vorgesehen sind hier die bauliche Sicherung des Gebäudes, der Einbau eines Erschließungskerns mit Treppe und Aufzug und der Ausbau der Räumlichkeiten im Untergeschoss. Die Vereinsräume im Obergeschoss sollen unverändert bestehen bleiben und ggfs. kommt ein Nutzungstausch mit den Mietern im Untergeschoss in Betracht. Hier sind noch vertiefende Gespräche notwendig. Die aktuelle Kos­tenschätzung sieht Planungs- und Baukosten von etwa 920.000 Euro brutto vor. Die Kommune würde für das Vorhaben knapp 70% an Fördermitteln aus der Städtebauförderung erhalten.
Weiterhin sollen im kommenden Jahr zwei feste und ein mobiler „Bilderrahmen“ aus Metall im Bürgerparkgelände aufgestellt wer­den. Diese sollen für Fotofreunde zur Verfügung stehen. Solche „Bilderrahmen“ gibt es bereits in zahlreichen Städten und sie sto­ßen dort überall auf positive Resonanz.
Bisher konnte für das angedachte partizipative Kunstwerk vor dem Kultur- und Bürgerzentrum noch kein grünes Licht gegeben werden. Hier sind die Kosten aktuell deutlich über dem ursprüng­lichen Rahmen und es bedarf weiterer Gespräche. Prinzipiell gilt der Rat, dass 1 % der Bausumme, also rund 60.000 Euro, für „Kunst am/im öffentlichen Bau“ investiert werden sollte.
Berichtet wurde auch über den Sachstand beim Förderprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel/Grüner Kilome­ter Neustadt“. Hier wird es 2026 in die Umsetzungsphase gehen. Vorgesehen ist eine Entsiegelung und Umgestaltung des Schulhof­bereiches des Grundschulstandortes “Waldschule“. Die Kosten hierfür belaufen sich auf über 400.000 Euro. Weiterhin soll es zu Neuanpflanzungen bzw. Ergänzungspflanzungen von Bäumen in der Allee kommen. Hier wurden Kosten von etwa 112.000 Euro er­mittelt. Auch auf dem Friedhof in der Kernstadt soll es zusätzliches Grün – Ansatz 80.000 Euro – geben. Hierbei wird es sich vorrangig um zusätzliche Laubbäume, aber auch einige Pflanzbeete, handeln. Insbesondere soll auch der neu angelegte „Urnenhain“ begrünt wer­den. Weiterhin ist vorgesehen, den Parkplatz beim Kultur- und Bür­gerzentrum zu entsiegeln, neu zu gestalten und zusätzlich zu begrü­nen. Hier liegt der Kostenrahmen bei etwa 230.000 Euro. Weiterhin ist die Aufstellung zweier Garagen als Lagerfläche vorgesehen. Die Förderung erfolgt hier über die Städtebauförderung. Geplant wird gegenwärtig noch die Entsiegelung des Friedhofsparkplatzes.
Seitens des Quartiersmanagements wurde über den neu geschaf­fenen Gemeinschaftsgarten in der Justus-Liebig-Straße berichtet. Das Vorhaben wird seit Sommer 2024 Schritt für Schritt umgesetzt. Es gab dort bereits einige Aktionen für Anwohner und weitere In­teressierte. Ein Unterstand wurde im partizipativen Verfahren er­richtet. In der Planung sind für 2026 Hochbeete, Sonnenliegen und Sonnensegel. Ebenfalls wurde über die regelmäßigen Aktivitäten am Heizhaus durch das Ehrenamt und das Quartiersmanagement informiert. Hier gibt es dank Mathilde Bradt und Lydia Baier ver­schiedene Mitmachangebote für Kinder, einen Bücherschrank oder auch immer wieder Feste für die Nachbarschaft.
Da das Quartiersmanagement Ende 2025 ausläuft nutzte Bürgermeis­ter Thomas Groll die Sitzung, um die langjährige Mitarbeiterin Annika Schlüter (bsj) mit Dank für ihre Arbeit vor Ort zu verabschieden. Das Heizhausteam wird zukünftig von den Mitarbeiterinnen der Gemein­wesenarbeit und dem Familienzentrum als Ansprechpartner betreut.
Während der Sitzung konnten auch wieder Anträge aus dem Ver­fügungsfond positiv beschieden werden. Mathilde Bradt vom Heiz­hausteam hatte die Anschaffung und Installation von Bank-Tisch- Kombinationen als Ersatz für die alten Paletten-Möbel aus dem Jahr 2021, die inzwischen verwittert und nicht mehr sichtbar nutzbar sind, beantragt. Diesem Antrag konnte ebenso entsprochen werden wie einem Graffiti-Projekt der Martin-von-Tours-Schule, die dieses zur Verschönerung der Turnhalle nutzen möchte. Hier ist vorgesehen, dass das Projekt durch zwei Künstler aus Frankfurt mit tatkräftiger Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler während der Oster­ferien 2026 umgesetzt wird. Beim Gremium kam es gut an, dass zwei Mädchen aus der 6. Klasse das Projekt näher vorstellten.
Auch beim Anreizprogramm gab es wieder drei Anträge, über die einstimmig Beschluss gefasst wurde. Hier wird 2026 die Instandset­zung und neue Nutzung des kleinen Scheunengebäudes als Fahrrad­raum für Feriengäste beim Anwesen Hinter der Kirche 2 unterstützt. Positiv hervorgehoben wurde das Engagement von Kim Bagus und ihrem Ehemann, die das ehemalige Pfarrhaus so hergerichtet hatten, dass ihnen der Denkmalschutzpreis des Landkreises Marburg-Bie­denkopf zuerkannt werden konnte. Auch wird eine Dachsanierung im Bereich der Mauerstraße mit Mitteln aus dem Anreizprogramm Innenstadt unterstützt. Ebenso die Verkleidung einer Fassade in der Ringstraße. Insgesamt wurden hierfür 29.000 Euro bewilligt. Durch das Anreizprogramm konnten bisher Maßnahmen für rund 270.000 Euro mit Zuschüssen von 61.000 Euro unterstützt werden.
Erfreut nahmen die Anwesenden zur Kenntnis, dass das Hessi­sche Wirtschaftsministerium der Kommune vor wenigen Wochen mitgeteilt hat, dass deren Bewerbung auf das nachfolgende Städ­tebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erfolgreich war. Förderstart ist hier im Jahr 2026. Zentrale Orte der Maßnahmen sollen das Bahnhofsgebäude und Bahnhofs­umfeld, die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und deren Umfeld auf dem Hartplatz der ehemaligen Kaserne, die Frage der Zukunft des alten Feuerwehrhauses in der Lehmkaute, eine Nach­nutzung für das Sparkassengebäude in der Marktstraße oder leer­stehende Gewerbeimmobilien sein.
Im Februar 2026 findet ein Auftakttermin im Wiesbadener Wirt­schaftsministerium statt. Ein erster Förderantrag ist zum 1. März 2026 einzureichen. Es muss nun das Fördergebietsmanagement ausgeschrieben werden und ein integriertes städtebauliches Ent­wicklungskonzept mit konkreten Maßnahmen für die nächsten zehn Jahre erstellt werden. Erfreulich auch, dass die Kommune eine erneute Förderzusage beim Programm „Zukunft Innenstadt“ 2025 von rund 170.000 Euro erhalten hat.

27.1.2026 – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus


Der Arbeitskreis „Neustädter Stolpersteine“ lädt Sie herzlich zur Veranstaltung anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Natio­nalsozialismus am 27. Januar ein.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 der Martin-von-Tours Schule werden erste Ergebnisse ihrer Recherchen zur Familie Levi vortragen, für die am 17.3. Stolpersteine verlegt werden.
Anschließend berichtet die Stadtarchivarin über Integration und Ausgrenzung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in den hiesi­gen Vereinen vor und nach 1933. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Brüdern Sally und Hermann Levi, die durch ihr gro­ßes Engagement im Radfahr- und Turnverein hervorstachen.
Bürgermeister Groll wird die Veranstaltung mit einem Schluss­wort ausklingen lassen.
Nach einem stillen Gedenken an die Opfer gehen wir auseinander.
Datum: 27.1. 2026
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Historischen Rathaus in Neustadt (Marktplatz)

Zwei Neustädter in Berlin …

Vom 16. bis 25. Januar 2026 findet in Berlin die 100. Grüne Wo­che statt, die international wichtigste Messe für Ernährungswirt­schaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Über 1.500 Aussteller
nehmen hieran teil, rund 325.000 Besucher werden erwartet.
Auf Einladung des hessischen Landwirtschafts­ministers Ingmar Jung nahmen am 16.1. sowohl Hes­sens Milchköni­gin Hanna Theis als auch Bürger­meister Thomas Groll am traditio­nellen „Hessen­abend“ teil.
Während Hanna I. im Auftrag der Landesvereini­gung Milch Hes­sens milchvieh­haltende Betriebe und die Molkerei­en repräsentierte nutzte der Bürgermeister die Veranstaltung zum Netzwerken mit zahlreichen Anwesenden aus Politik und Verwaltung.
Die Milchkönigin hatte in Berlin noch zahlreiche weitere Termine und traf auf Einladung des Deutschen Bauernverbandes u.a. wei­tere Königinnen und Könige aus dem Agrarbereich.

Aus MENetatis wird ArteCare: Pflege­einrichtungen schließen Rebranding-Prozess ab

Die zur ArteCare-Unternehmensgruppe gehörenden Pflegeein­richtungen firmieren künftig einheitlich unter dem Namen Ar­teCare. Nachdem die ehemaligen MENetatis-Häuser bereits seit 2024 Teil der Unternehmensgruppe sind, wird der Markenname MENetatis ab Februar 2026 vollständig abgelöst. Dann tragen alle Einrichtungen auch nach außen den Namen ArteCare.
Dem sichtbaren Rebranding ging ein umfassender interner Ent­wicklungsprozess voraus. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem neue Arbeits- und Führungsstrukturen geschaf­fen, die Pflegequalität weiter stabilisiert, Einarbeitungskonzepte vereinheitlicht sowie zusätzliche Mitarbeiter-Benefits eingeführt. Auch Renovierungen, Instandhaltungsmaßnahmen und die nach­haltige Optimierung zentraler Arbeitsprozesse gehörten dazu. Ergänzend wurden Workshops – etwa für Führungskräfte – um­gesetzt und die Teams vor Ort durch übergreifende Bereichslei­tungen und feste Ansprechpartner unterstützt.
„Uns war es wichtig, nicht nur ein Logo auszutauschen, sondern zunächst unsere Werte, Strukturen und unseren Qualitätsan­spruch in den Einrichtungen erlebbar zu machen“, erklärt Philipp Hünersdorf, Geschäftsführer und Gründer der ArteCare. „Wo ArteCare draufsteht, soll auch ArteCare drin sein. Umso beein­druckender war es zu sehen, wie engagiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Weg mitgegangen sind. Veränderung bringt manchmal Unsicherheit – hier war jedoch viel Energie, Of­fenheit und Gestaltungswille spürbar.“
Auch in den Einrichtungen selbst wurde der Übergang bewusst gemeinsam mit den Teams gestaltet. „Wir wollten diesen Schritt nutzen, um unseren Mitarbeitenden Danke zu sagen“, betont Tobias Hugo, Einrichtungsleiter ArteCare Pflegezentrum Neu­stadt. „Im Rahmen einer kleinen Mitarbeiterversammlung haben wir nicht nur den neuen Namen vorgestellt, sondern auch neue Namensschilder übergeben und mit kleinen Aufmerksamkeiten Wertschätzung gezeigt.“
Mit der einheitlichen Umbenennung unterstreicht ArteCare ihren Anspruch, Pflege leidenschaftlich, familiär und verlässlich zu ge­stalten – sowohl für Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Menschen, die täglich in den Einrichtungen arbeiten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Angehörige oder Bewer­berinnen und Bewerber sind eingeladen, das ArteCare Pflege­zentrum Neustadt kennenzulernen. Besichtigungstermine können telefonisch unter 06692 20 27 0 vereinbart werden.

CDU Neustadt
Neujahrsempfang mit Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld

Mit dem traditionellen Neujahrsempfang sind Neustadts Christ­demokraten in das Kommunalwahljahr 2026 gestartet. Als Ehren­gast konnte der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Tho­mas Groll vor über 70 Gästen im Kultur- und Bürgerzentrum den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßen. Das Stadtoberhaupt der Hessentagsstadt 2026 ist u.a. auch stellvertre­tender Landesvorsitzender der CDU Hessen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von den „Amandinos“ aus Momberg. Volker Stark, Karl-Heinz Mai und Markus Dre­scher erhielten für ihren Auftritt kräftigen Applaus, insbesondere für ihre selbst gedichteten Texte mit Bezug zu der Veranstaltung. Neben dem Landtagsabgeordneten Dirk Bamberger, dem Ersten Kreisbeigeordneten Peter Neidel und der stellvertretenden CDU- Kreisvorsitzenden Ilona Schaub konnte Thomas Groll auch den SPD-Landtagsabgeordneten Sebastian Sack und eine Abordnung der örtlichen Sozialdemokraten begrüßen. Ein Zeichen für das gute Miteinander vor Ort.
Groll wünschte den Gästen des Neujahrsempfangs alles Gute für 2026 und ging auf einige anstehende Projekte in Neustadt wie den
Neubau von Kindergarten (ab 2026) und Feuerwehrhaus (ab 2029) ein. Er blickte sorgenvoll auf viele negative Entwicklungen in der Welt und betonte den Wert der Demokratie. Thomas Groll for­derte alle Anwesenden dazu auf, sich aktiv für diese einzusetzen. Dr. Heiko Wingenfeld hielt eine Ansprache in freier Rede. Er stellte den Anwesenden – natürlich – die Barockstadt Fulda näher vor und warb für den Hessentag im Juni dieses Jahres. Der Gast aus Osthessen betonte die Leistungen von Helmut Kohl für die deutsche Einheit. Seine Heimatstadt habe hierdurch nach 1990 einen großen Sprung nach vorne machen können. War man zuvor „Zonenrandgebiet“, so liege Fulda nun in der Mitte Deutschlands. Mit großer Sorge sprach Wingen­feld über die Ent­wicklung in der USA und deren inzwischen belas­tetes Verhältnis zu Europa.
Aber auch mit kommunalpoli­tischen Themen befasste sich die Rede des Juristen. So ging er in sei­ner Eigenschaft als Vizepräsident des Hessischen Städtetages auf die negative finanziel­le Entwicklung in den Städten und Gemeinden ein und sprach die Si­cherung der ärzt­lichen Versorgung
als wichtiges Zukunftsthema an. Dr. Heiko Wingenfeld behandelte auch das Thema Migration/ Einwanderung. Er vertrat die Auffassung, dass Deutschland nur politisch Verfolgte aufnehmen könne und sprach sich für ein mo­dernes Einwanderungsrecht aus, denn ausländische Arbeitneh­mer seien in vielen Gebieten unverzichtbar.
Namens der CDU Neustadt nutzte Thomas Groll die Ge­legenheit, dem im November 2025 aus dem Amt geschie­denen Stadt­verbandsvor­sitzenden Franz W. Michels für sein 30-jähriges kommunalpoli­tisches Engage­ment herzlich zu danken. Michels war in dieser Zeit nicht nur vor Ort, sondern auch im Land­kreis und sogar auf Landesebe­ne für die CDU und die Senio­renunion aktiv. Groll überreichte ihm und seiner Gattin Roswitha als Zeichen des Dankes klei­ne Präsente und es gab kräftigen Applaus der Anwesenden. Die Amandinos hatten sogar ein auf Franz W. Michels bezogenes Lied getextet.
Das Schlußwort sprach Wolfram Ellenberg, Spitzenkandi­dat der CDU Neustadt zur Kommunalwahl am 15. März 2026. Er versprach einen fairen und engagierten Wahlkampf. Als CDU wolle man das in den letzten Jahren für Neustadt und die Stadtteile Erreichte herausstellen und ein Programm für die kommenden Jahre vorstellen. Die Gleichung sei einfach: Starke CDU plus starker Bürgermeister = starkes Neustadt.