Neustädter Mitteilungsblatt

Goldener Biber 2025
Deutsche Circus-Zeitung berichtet ausführlich

Unter der Überschrift „Neustadt – Schafe, Hunde und ein Na­getier in Gold“ berichtet die November-Ausgabe der Deutschen Circus-Zeitung ausführlich über das diesjährige Neustädter Circus-Festival „Goldener Biber“ Mitte Oktober.
Verfasst wurde der mit dem Satz „Wenn man sich einen Cir­cus-Platz erträumen könnte, er würde wohl so aussehen wie im hessischen Neustadt …“ beginnende ganzseitige Artikel vom Präsidenten der Gesellschaft der Circus-Freunde Stefan Nolte.
Der Autor war vor wenigen Wochen zum wiederholten Male vor Ort und bringt die Wertschätzung zum Ausdruck, welche die zwei­tägige Veranstaltung in Fachkreisen und unter Cir­cus-Freunden inzwischen genießt.
Auch Bürgermeister Tho­mas Groll zeigte sich mit dem Festival 2025 sehr zu­frieden, dass auch finanzi­ell Dank der Besucher und Sponsoren aufging.
Im kommenden Jahr findet der „Goldene Biber“ am 10. und 11. Oktober statt.
Zwischenzeitlich steht das Programm, denn, so Tho­mas Groll, frühzeitiges bu­chen ermögliche gute Ak­teure und faire Preise.
Aus der tschechischen Re­publik kommt die renom­mierte Artistenfamilie Wertheim 2026 mit fünf akrobatischen Darbietungen nach Neustadt. Für den Humor wird Musical- Clown Jimmie aus den Niederlanden verantwortlich sein. Erst­mals wird es Seiltanz und Flaschenbalance in der Manege des Circus der Familie Bichlmeier geben – dargeboten von Silea aus Berlin. Natürlich sind auch wieder junge Damen der Artisten­schule Toledos aus Jena mit dabei. Zum „Goldenen Biber“ ge­hören artgerechte Tierdressuren: Aus Ungarn wird Julia Hajdu anreisen und eine Papageien-Nummer präsentieren und der deutsche Tierlehrer Ricardo Frank ist mit Ziegen und Ponys mit dabei.
Mit Ausnahme der Nachwuchsartistinnen sind alle bereits in führenden Circus-Unternehmen und Varietes in Deutschland und den Nachbarländern aufgetreten. Damit ist auch im kom­menden Oktober wieder ein hervorragendes Circus-Programm garantiert.

Neustadt (Hessen) in das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung aufgenommen“
Bürgermeister Thomas Groll: „Eine große Chance für die Stadtentwicklung“

In diesen Tagen erhielt die Stadt Neustadt (Hessen) eine äu­ßerst erfreuliche Nachricht aus dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: Staatsminister Kaweh Mansoori teilte Bürgermeis­ter Thomas Groll mit, dass seine Kommune ab 2026 in das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ aufgenommen worden werde.
„Dies ist eine große Chance für die Stadtentwicklung in der Kernstadt. Es ist wichtig, dass wir unmittelbar nach dem Auslaufen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ erneut Mittel aus der Städtebauförderung erhalten werden. Unser Einsatz hat sich gelohnt.“
Bürgermeister Groll hatte bereits im Frühjahr 2024 Wirt­schaftsminister Mansoori nach Neustadt eingeladen. Sei­nerzeit war dieser von den seit 2018 umgesetzten Projekten wie dem Kultur- und Bürgerzentrum, dem Freibad oder dem Bürgerpark sehr beeindruckt und sagte die wohlwollende Prüfung eines Folgeantrages zu.
Danach hatte sich Thomas Groll auch an den Chef der hes­sischen Staatskanzlei Staatssekretär Benedikt Kuhn und an Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich mit der Bitte um Unterstützung gewandt. „Immer wieder habe ich dabei deut­lich gemacht, dass wir als Kommune mit einer Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete die besonde­re Hilfe des Landes benötigen. Ich bin der Landesregierung sehr dankbar für diese Entscheidung“, betont der Bürger­meister.
Das neue Städtebauförderungsprogramm ist auf zehn Jah­re angelegt. Die Förderquote beläuft sich auf 66 %. Nach den Worten Grolls wurde zunächst eine Projektskizze ein­gereicht, aus der sich im Rahmen der Erstellung eines
integrierten Entwicklungskonzeptes im Laufe der nächsten zwölf Monate konkrete Vorhaben entwickeln müssen. Hier­bei sei auch Bürgerbeteiligung vorgesehen.
Der Bürgermeister setzt darauf, dass im nächsten Jahrzehnt erneut Fördermittel „in Millionenhöhe“ nach Neustadt flie­ßen werden.
Das neue Fördergebiet trägt den Namen „Entlang der Main- Weser-Bahn“ und beginnt grob gesagt am Bahnhof und endet bei der ehemaligen Kaserne.
U.a. folgende Projekte entlang des Fördergebietes werden in den kommenden Monaten einer weiteren Prüfung unterzogen:
• Bahnhof und Bahnhofsumfeld
• Neubau Kindergarten
• Nachnutzung perspektivischer Leerstand Sparkasse
• Areal Bauhof Hindenburgstraße
• Entwicklungspotential Gärtnerei-Areal Neue Gartenstraße
• Wohnumfeld Leipziger/Königsberger Straße
• Nachnutzung Gewerbefläche Fa. Will
Dazu kommt eine Aufwertung des Festplatzes und eine mög­liche Nachnutzung des Feuerwehrhauses in der „Lehmkaute“ ab 2030.
„Es ist schon außergewöhnlich, dass eine Kommune unse­rer Größe nacheinander dreimal in Programme der Städte­bauförderung aufgenommen wird. Mein Dank gilt dem uns begleitenden Büro akp aus Kassel und der Verwaltung für die wieder sehr gute Vorarbeit und natürlich schadet es auch nicht, wenn der Bürgermeister netzwerkt“, so Thomas Groll.

„Neustadt-Kalender“ aufgelegt

Ab 29. November 2025 kann im NeuSTADTLADEN der neu auf­gelegte „Neustadt-Kalender“ erworben werden.
Der heimische Fotograf Stefan Thiel hat zwölf Aufnahmen – je 3 aus der Kernstadt und den Stadtteilen Momberg, Mengsberg und Speckswinkel – zu einem sehenswerten Kalender zusammenge­stellt.
Die einzelnen Blätter enthalten Ortsansichten, historische Gebäu­de oder Festivitäten im Jahresverlauf.
Bürgermeister Thomas Groll zeigte sich hocherfreut, als er den ersten Kalender von Stefan Thiel überreicht bekam.
Gedruckt wurde dieser im DIN A3 Querformat mit zwölf Monats­blättern von der Neustädter Druckerei Henrich. Die Bilder sind auf Feinkarton 160 g/m2 abgedruckt. Das Kalendarium ist so ge­staltet, dass es über mehrere Jahre Verwendung finden könnte.
Der Kalender kann zum Preis von Euro 17,90 im NeuSTADTLA­DEN erworben werden. ■
Es handelt sich um eine limitierte Auflage von 100 Exemplaren.‘
Auf Wunsch von Stefan Thiel wird der Erlös aus dem Verkauf der Kalender dem Förderverein Bürgerpark für Anschaffungen zur Verfügung gestellt.
Als Dankeschön überreichte Bürgermeister Thomas Groll dem Fotografen ein Präsent.

Förderverein spendet „zweite Ebene“

Wieder einmal unterstützt der Förderverein für die Kindertagesstätte „Regenbogen“ e.V. diese Ein­richtung mit einer großzügigen Spende.
Dadurch wurde es möglich, dass auch die „Drachen“-Gruppe eine sogenannte „zweite Ebene“ erhielt. Dadurch erweitert sich die Spielfläche der Kinder.
Bürgermeister Thomas Groll dankte gemeinsam mit der KiTa-Leiterin Claudia Orth dem Team vom Förderverein mit Michael Ringleb, Elke Metz und Christina Ringleb für die großzügige Unterstüt­zung. Der Förderverein finanzierte den Einbau mit rund 6.000 Euro.
Bürgermeister Thomas Groll nutzte die Gelegen­heit, um dem Vereinsvorsitzenden Michael Ringleb und seinem Vorstandsteam ganz herzlich für rund 15 Jahre des guten Miteinanders zu danken.
In dieser Zeit hat der Förderverein Anschaffungen von mehreren 10.000 Euro für die KiTa „Regenbo­gen“ ermöglicht.

Vor 4 Jahren wurde bei herrlich sonnigem Herbst­wetter im Dabeisein unseres Bürgermeisters und vielen Bürgern, unter dem Motto der erste öffentliche Bücherschrank in Neustadt eröffnet!

„Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden.“
Ermöglicht wurde dies durch das Bürgerprojekt und realisiert durch den Verfügungsfond „Sozialer Zusammenhalt Neustadt (Hessen)“
Der zweite Bücherschrank wurde vom Familienzentrum ein Jahr später zentral aufgebaut.
Wir betreuen von Beginn an beide Bücherschränke, sorgen für Ordnung, entfernen verschmutzte oder nicht passende Bücher, freuen uns über viele interessante Bekanntschaften und Gesprä­che vor den Bücherschränken.
Wir danken allen Bürgern, die an den Bücherschränken nicht achtlos vorbeigehen, sondern stöbern, suchen und finden, die Bü­cher bringen, mitnehmen oder mit ein paar Handgriffen für Ord­nung sorgen.
Wenn einzelne Kinder vom Heizhaus die Bücher zum Bauen von Sitzmöglichkeit nutzten, sie zum Ballspiel verwendeten oder zer­rissen, so hofften wir, dass unsere Gespräche zur Einsicht und Besserung führen und machten kein Drama daraus.
Als vor paar Tagen vor der Eingangs­tür zum Heizhaus 5 Baustellen-Be- hälter mit teils in­teressanten, alten und neuen, aber leider schmutzigen, feuchten, verschim­melten und ver­staubten Büchern abgelegt wurden, standen wir ent­täuscht und hilflos davor.
Wir danken den
Mitarbeitern vom Bauhof, die uns auch jetzt, wie schon oft davor, unterstützten und den Berg Papier sofort entsorgt haben.
Es ist ein Einzelfall, und wir möchten unbedingt, dass es auch beim Einzelfall bleibt.
Darum bitten wir auf diesem Wege, alle, die Bücher spenden wol­len, nur saubere, gut erhaltene, alte wie neue Bücher, direkt in die Bücherschränke abzulegen oder Kontakt mit uns aufzunehmen.
In der Überzeugung, dass Lesen die Bildung und Weiterbildung in jedem Alter fördert, aber auch, dass Bücher kostenlos zugänglich sein sollen und mehrfach gelesen werden können, sagen wir Danke für Ihr Verständnis.

Ortsbeirat Momberg 800-Jahrfeier wirft ihre Schatten voraus

Am 20. November 2025 kam der Momberger Ortsbeirat zu sei­ner letzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Ortsvorsteher Timo Stark konnte im kleinen Saal des Dorfgemeinschaftshauses auch Bürgermeister Thomas Groll, Ersten Stadtrat Wolfram Ellenberg und die örtlichen Magistratsmitglieder Stephani Schmitt, Walter Schmitt und Karl-Eugen Ramb begrüßen.
Zu Beginn der Zusammenkunft wies der Ortsvorsteher darauf­hin, dass der Mülltonnenunterstand auf der Rückseite des DGH fertiggestellt sei. Vor der Kirche wurde ein schöner Weihnachts­baum aus Speckswinkel von Dachdeckermeister Markus Burzynski und dem städtischen Bauhof aufgestellt. Der Bahnübergang nach Wiera ist aller Voraussicht nach noch bis Ende November 2025 gesperrt.
Die Momberger 800-Jahrfeier, so Timo Stark, beginnt an Silvester mit einer Party im DGH. Dafür sind bereits 140 der 200 Karten verkauft. Das Jubiläumsjahr 2026 hält viele Höhepunkte bereit: unter anderem ein Festkommers mit dem hessischen Innenmi­nister und Schirmherrn Prof. Dr. Roman Poseck, Grenzgang, Festzug, Konzert des Landespolizeiorchesters, Teich- und Wein­fest und Gottesdienste mit Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber und dem emeritierten Erzbischof von Bamberg Prof. Dr. Ludwig Schick.
Thematisiert wurden im Verlauf der Sitzung auch die starken Verschmutzungen der Mengsberger und Speckswinkeler Straße aufgrund des Transportes von Kalkschotter nach Stadtallendorf. Hier hätten sich die Momberger eine bessere Reinigung durch den Unternehmer erhofft. Kritisiert wurde auch die Verschmutzung zahlreicher Wirtschaftswege nach Ernte und Feldbestellung durch Landwirte. Hier wünschen sich die Momberger etwas mehr Sen­sibilität.
Bürgermeister Thomas Groll teilte mit, dass die Kommune 2026 die Wassergebühren in den Stadtteilen deutlich erhöhen müsse. Dort ist die Stadt Neustadt Versorger, in der Kernstadt ist es seit 1972 der Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke. Dieser hebt seine Gebühren im kommenden Jahr um voraussichtlich 30 Cent pro Kubikmeter an. Zumindest in dieser Größenordnung werde sich auch die Kommune bewegen müssen, so der Bürger­meister. Grund für die Erhöhung sind erhebliche Investitionen in Vergangenheit und Zukunft sowie gestiegene Personalkosten.
Die grundhafte Sanierung von Neue Straße, Querstraße und einem Teil der Waldstraße wurde zwischenzeitlich an die Firma Bauscher aus Neustadt vergeben. Das Vergabeergebnis lag nur ge­ringfügig über der Schätzung des Planungsbüros.
Der Bürgermeister hofft auf einen milden Winter mit wenig Eis und Schnee. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Kommune aufgrund von Abstufungen nach der Freigabe der A 49 für wei­tere 11 km Straße verantwortlich ist. Groll sprach den teilweise schlechten Zustand der ehemaligen Kreisstraßen an. Hier habe der ausgeschiedene Erste Kreisbeigeordnete trotz vielfacher Auf­forderungen seine Hausaufgaben nicht gemacht. Bei den meisten betroffenen Straßen ist eine Sanierung oder Ausbesserung erst für 2030 vorgesehen. Dies hält der Bürgermeister für teilweise zu spät. Es stelle sich für ihn schon die Frage, wer bis dahin für Schä­den aufzukommen habe. Zwar sei die Kommune nun Eigentümer, aber der Kreis habe es unterlassen, die Straßen in einem vernünf­tigen Zustand zu übergeben.
Timo Stark und Thomas Groll gingen kurz auf die Informations­veranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung ein. Es gelte nun abzufragen, wer in einer Initiativgruppe mitmachen möchte und wer sich vorstellen könne, Nahwärme abzunehmen. Auch gelte es abzuklopfen, ob eine örtliche Energiegenossenschaft möglich sei. Der Ortsvorsteher sprach sich für ein geordnetes Vorgehen aus. Man müsse Rücksicht auf die Belastungen einiger „Aktivposten“ durch die 800-Jahrfeier nehmen.
Der Bürgermeister rechnet im I. Halbjahr 2026 mit einem Förder­bescheid aus Wiesbaden für den barrierefreien Umbau des Ein­gangsbereiches beim DGH. Beim Radweg Momberg-Mengsberg gibt es aktuell nichts Neues. Der Bau des zweiten Abschnittes Hardtmühle-Mengsberg wird für Juni 2026 erwartet. Für den III. Abschnitt Hardtmühle-Kläranlage gibt es noch keinen Termin und Klärungsbedarf mit der Unteren Naturschutzbehörde.
Bei der Trauerhalle schloss der Bürgermeister eine Sanierung aus. Diese würde nach einer Kostenschätzung mit 620.000 Euro zu Bu­che schlagen und wäre mit Risiken behaftet. Es gelte nun zu über­legen, wie ein Neubau aussehen könne. Ihm sei die Kombination „günstig & würdig“ die liebste, sagte Groll. Er plädierte dafür, das Vorhaben nochmals zu durchdenken.
Mit einem kleinen Imbiss klang die Sitzung aus. Ortsvorsteher Timo Stark dankte allen, die sich 2025 für die dörfliche Gemein­schaft engagiert haben.