Sternsinger-Aktion 2026
Nein zur Kinderarbeit
Dass Kinder zur Schule gehen, Hobbys haben und mit Freundin^ nen und Freunden spielen können, scheint für uns selbstverständlich. Und doch verbringen Millionen Mädchen und Jungen weltweit ihre Tage in Fabriken und auf Feldern.
Sie müssen arbeiten, weil ihre Eltern arm sind, weil es keine Sozial- oder Krankenversicherungen gibt, weil sie als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden.
Die Vereinten Nationen schätzen, dass gegenwärtig etwa 138 Mio. Kinder weltweit dieses Schicksal teilen. Daran möchte die Sternsinger-Aktion 2026 erinnern und um Spenden bitten, um Kindern eine bessere Zukunft zu geben.
Beispielland der diesjährigen Aktion ist das asiatische Land Bangladesch. Ein Land mit großer kultureller Vielfalt, einer beeindruckenden Natur und großer Gastfreundschaft, aber eben auch politischer Unsicherheit und wirtschaftlicher Not. 171 Mio. Menschen leben dort, alleine 23 Mio. in der Hauptstadt Dhaka. Man vermutet, dass 1,8 Mio. Kinder arbeiten müssen, oft unter Zwang und gefährlichen Bedingungen.
Das Sternsingen um den Dreikönigstag am 6. Januar geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Seit Ende der 1950er Jahre gibt es in Deutschland, Österreich und Belgien zentral von katholischen Hilfswerken gesteuerte Sternsinger-Aktionen. Längst nehmen hieran auch Kinder anderer Konfessionen teil.
Unter Pfarrer Arnulf Hummel entstand auch in Neustadt der Brauch des Sternsingens, in Momberg gab es ihn schon viel länger. Am 9. Januar 2026 empfingen Bürgermeister Thomas Groll, Stadtverordnetenvorsteher Franz-W. Michels und Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg die kleinen Königinnen, Könige und Sternenträger mit ihren Betreuerinnen und Pfarrer Andreas Rhiel im Rathaus. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet.
Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten für ihren wichtigen Dienst zugunsten der Kinder in der Welt und überreichte eine Spende sowie Süßigkeiten.
Zum Abschluss wurde die traditionelle Formal „Christus segne dieses Haus“ über der Rathaustür angebracht.
Kommunaler Straßenbau
Im November/Dezember 2025 fanden noch umfangreiche Straßenreparaturen in der Kernstadt und den Stadtteilen statt. Alljährlich wendet die Kommune hierfür rund 100.000 Euro auf.
Mitte Dezember 2025 wurde zudem die grundhaft sanierte Straße „Zum Engelhain“ wieder für den Verkehr freigegeben.
Ortsvorsteher Karlheinz Kurz und Bürgermeister Thomas Groll schauten sich das Ergebnis bei einem Vor-Ort-Termin an. Nun verfügt des Mengsberger Freizeitzentrum mit Sportplätzen, Reitanlage, Grillhütte und „Haus für alle“ sowie die angrenzende Grundschule endlich über eine adäquate Anbindung.
Die Parkplätze werden nach Beendigung der Bauarbeiten für die Straße „Zu den Schuleichen“ endgültig fertiggestellt. Diese Arbeiten sind für das Frühjahr 2026 vorgesehen.
Im Anschluss sind dann auch Reparaturarbeiten an der Umleitungsstrecke vorgesehen.
2026 stehen auch noch die Neugestaltung des Umfeldes beim Hallenbad und die Befestigung des Festplatzes an.
Zentrale Ansprechperson für Integration und Teilhabe
Bürgermeister stellen neue Mitarbeiterin vor
Die Städte Kirchhain und Neustadt stärken ihr Engagement für ein vielfältiges und solidarisches Zusammenleben: Seit November ist eine Integrationsguide eingesetzt, die als zentrale Ansprechperson rund um das Thema Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte tätig ist.
Das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales hat mit Mitteln aus dem Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) das Förderprogramm „Kommunale Integrationsguides zur Stärkung der Integrationserfolge – KISI“ ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, kommunale Strukturen zu fördern, nachhaltige Netzwerke aufzubauen und Maßnahmen der Integration langfristig im Verwaltungshandeln zu verankern, um die gleichberechtigte Teilhabe von Drittstaatsangehörigen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. (Wir berichteten).
Für die Städte Kirchhain und Neustadt übernimmt Anna-Maria Kurz die Aufgaben der Integrationsguides. Ihre Arbeit umfasst die Bedarfsanalyse, den Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die Verbesserung der Kooperation zwischen Verwaltung, Institutionen und Zivilgesellschaft sowie die Entwicklung kommunaler Integrationskonzepte.
Bürgermeister Thomas Groll (Neustadt Hessen) betont dabei die Bedeutung einer sichtbaren Anlaufstelle: „Durch die Integrationsguide schaffen wir eine verlässliche und niedrigschwellige ‘Lotsenstelle’, die Menschen Orientierung bietet, Bedarfe erkennt und Akteure zusammenbringt. Damit stärken wir nicht nur die individuelle Unterstützung, sondern auch unsere gesamtstädtischen Strukturen.“ Frau Kurz steht sowohl für Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationsgeschichte als auch für Netzwerkpartner, Verwaltungsmitarbeitende, Vereine, soziale Dienste und die vielen ehrenamtlich Engagierten als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Neben der direkten Ansprache und Vernetzung der Akteurinnen und Akteure liegt ein Schwerpunkt der neuen Stelle auf der strukturellen und konzeptionellen Weiterentwicklung der Integrationsarbeit.
Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann unterstreicht diesen langfristigen Ansatz:
„Durch die Arbeit der Integrationsguide können wichtige Strukturen aufgebaut, Prozesse verbessert und Netzwerke gestärkt werden. So wird die Grundlage geschaffen, dass Integration langfristig gelingt. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Städte gut aufgestellt sind, um Vielfalt aktiv und nachhaltig zu gestalten.“
Das Förderprogramm setzt dabei vier Tätigkeitsfelder: Ankommensbegleitung, Ehrenamtliches Engagement, Kommunale Verwaltungsstruktur sowie die Synthese von Hauptamt, Ehrenamt und Bevölkerung.
Anna-Maria Kurz bringt langjährige Erfahrung aus der kommunalen Integrationsarbeit mit. In Niedersachsen war sie unter anderem als Leiterin eines Asyl- und Migrationszentrums tätig. Durch ihre berufliche Praxis kennt sie sowohl die Herausforderungen als auch die Potenziale gelungener Integration. „Kulturelle Vielfalt gehört seit jeher zu unserem Alltag. Gerade weil sie in manchen Debatten infrage gestellt wird, ist es wichtig, ihre Chancen sichtbar zu machen und an den Herausforderungen zu arbeiten, um ein offenes und lebendiges Miteinander zu ermöglichen“ so Frau Kurz zu ihrer Sicht auf ihre neue Tätigkeit. Integration versteht sie dabei als echte Querschnittsaufgabe,
die durch das Miteinander vieler Akteurinnen und Akteure gelingt und Offenheit und Bereitschaft sich auf Neues einzulassen von allen Seiten erfordert. In der Stadt Kirchhain ist sie organisatorisch dem Fachbereich 5 Familie und Soziales zugeordnet. In Neustadt arbeitet sie intensiv mit der Gemeinwesenarbeit und dem Familienzentrum zusammen.
Sowohl in Kirchhain als auch in Neustadt bestehen bereits zahlreiche engagierte Strukturen, Initiativen und Netzwerke, die seit Jahren wertvolle Arbeit leisten. Die neue Integrationsguide freut sich darauf, diese Potenziale gemeinsam weiter auszubauen und neue Impulse für ein gelingendes Miteinander zu setzen.
Alle Interessierten sind eingeladen, mit Fragen oder Anliegen Kontakt aufzunehmen und die neuen Möglichkeiten aktiv zu nutzen.
Kontakt:
Anna-Maria Kurz
Borngasse 18, 35274 Kirchhain und Querallee 13, 35279 Neustadt integration@kirchhain.de; integration@neustadt.de a.kurz@kirchhain.de, a.kurz@neustadt-hessen.de;
Tel: 0173 3441560

