Christdemokraten wollen trotz geringerer Spielräume Bewährtes erhalten
Neustadt.
Die CDU Neustadt, die sich aktuell für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt hat, begrüßt es ausdrücklich, dass es Bürgermeister Thomas Groll gelungen ist, das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ bis 2035 einzuwerben.
Bei einer Mitgliederversammlung wurde die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten erstellt. Angeführt wird die Liste wieder von Wolfram Ellenberg, der seit 2006 kommunalpolitisch aktiv ist und bereits 2016 erstmals zum Ersten Stadtrat gewählt wurde. Ihm folgt auf Platz 2 Hans-Dieter Georgi, der die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung seit 2016 mit Ruhe und Sachlichkeit führt und Neustadt neben Thomas Groll auch im Kreistag vertritt.
Auf den Listenplätzen 3 und 4 wurden Joachim Rausch (Momberg) und Stefanie Pieper nominiert. Beide sind wie viele der anderen Kandidatinnen und Kandidaten neben der Kommunalpolitik auch im Vereinsleben seit Jahren aktiv. Dankbar ist die CDU, dass sich Martin Naumann bereitgefunden hat, die Interessen seines Heimatortes Speckswinkels auch in der Stadtverordnetenversammlung zu vertreten. Ihm folgen auf den Plätzen 6-8 Klaus Schwalm (Mengsberg), Elena Georgi und Timo Stark (Momberg). Auf Platz 9 ist mit Katharina Noell ein neues Gesicht platziert. Ihre familiären Wurzeln liegen in Neustadt (ehemalige Gärtnerei Rhiel). Platz 10 nimmt Jakob Gnau ein.
Für den Vorstand nahm Thomas Groll zu den Personalschlägen Stellung. Er freute sich darüber, dass es gelungen sei, Kandidatinnen und Kandidaten aus der Kernstadt und allen drei Stadtteilen zu gewinnen.
Finanzielle Grenzen sind bewusst
„In der künftigen CDU-Fraktion wollen Frauen und Männer, neue Gesichter und erfahrene Kommunalpolitiker mitarbeiten. Die Mischung stimmt und bildet unsere Stadtgesellschaft recht gut ab. Es ist in der heutigen Zeit schon bemerkenswert, dass die CDU alle 23 Plätze besetzen konnte“, so Thomas Groll. Das Ziel der CDU, betonte Spitzenkandidat Wolfram Ellenberg, für die kommenden fünf Jahre sei klar: „Wir wollen Bewährtes erhalten, Herausforderungen aktiv angehen und somit die Zukunft unserer Heimatstadt weiterhin entschlossen gestalten. Wir wissen aber auch, dass die Zeit des Schneller, Höher und Weiter aufgrund der angespannten Finanzlage auf allen Ebenen und der globalen Krisen zunächst einmal vorbei ist und sagen dies auch offen im Wahlkampf. Für große Versprechungen ist leider kein Raum. Gleichwohl wollen wir keinen Stillstand oder gar Rückschritt, sondern unsere Kommune voranbringen.“

