Neustädter Mitteilungsblatt

Ehrung für das Ehrenamt
Landrat Womelsdorf überreicht Landesehrenbriefe

Landrat Jens Womelsdorf hat im Marburger Landratsamt wieder Frauen und Männer für ihr ehrenamtliches Engagement ausge­zeichnet. Darunter waren auch Jan von Holten aus Mengsberg und Eckhard Sommer aus Speckswinkel. Auch Bürgermeister Thomas Groll und die Ortsvorsteher Karlheinz Kurz und Martin Nau­mann als Anreger der Ehrung freuten sich mit den beiden.
„Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament unseres gesell­schaftlichen Zusammenhalts“, betonte Landrat Jens Womelsdorf. „Die Geehrten übernehmen seit vielen Jahren Verantwortung für ihre Mitmenschen. Mit ihrem Einsatz zeigen sie, wie wichtig Ver­lässlichkeit, Gemeinsinn und persönliches Engagement für eine lebendige Demokratie und ein starkes Miteinander im Landkreis sind“, ergänzte er.
Ehrenamtlich im Sport unterwegs ist Eckhard Sommer: Seit 1975 engagiert er sich beim TSV Speckswinkel 1920 e.V. Dabei war er in unterschiedlichen Funktionen tätig, unter anderem als Schriftfüh­rer sowie als Vorsitzender. Seit 2014 ist er Kassierer. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz beim TSV Speckswinkel 1920 war er von 1995-2025 Ortsgerichtsschöffe beim Ortsgericht Neustadt.
Jan von Holten ist seit 2001 mit Unterbrechungen Stadtverordne­ter der Stadt Neustadt, wobei er von 2001 bis 2016 Mitglied im Jugend- und Sozialausschuss war. Seit 2016 ist er Mitglied im Orts­beirat Mengsberg. Neben seinem Einsatz in der Kommunalpolitik ist er auch beim Reit- und Fahrverein Mengsberg 1948 e.V. seit 1990 aktiv. Seit 1998 ist er dort Zweiter Vorsitzender. Er hat sich für den Bau der vereinseigenen Reithalle stark gemacht, sich bei zahlreichen Veranstaltungen engagiert und sich federführend bei der Reitplatzerweiterung im Jahr 2021 eingesetzt.
Bürgermeister Thomas Groll dankte Jan von Holten und Eckhard Sommer bei der Feierstunde im Landratsamt namens der Kommu­ne und lobte ihren vorbildlichen Einsatz für Vereine und Kommune.

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FWG will auch die unbequemen Fragen stellen

20 Männer und Frauen gehen für die FWG in Neustadt ins Wahlkampf-Rennen

Neustadt.
Unter dem Motto „Neustadt – neu denken. Unabhängig, nachhaltig, sozial.“ tritt die Freie Wählergemeinschaft Neustadt (FWG) bei der Kommunalwahl an. „Mit einer ausgewogenen Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen engagierten Kandidatinnen und Kandidaten sieht sich die FWG gut gerüstet für die nächste Legislaturperiode“, sagt Fraktionsvorsitzender Karsten Gehmlich.
20 Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Wahl. „Neben bewährten Kräften kandidieren zahlreiche neue Gesichter, die frische Ideen einbringen und Neustadt konsequent als lebenswerte Mehrgenerationenstadt weiterentwickeln wollen“, erklärt Gehmlich und ergänzt: „Gleichzeitig sorgen erfahrene Mitglieder der FWG dafür, dass Kontinuität, Erfahrung und der Blick auf die Anliegen der älteren Generation erhalten bleiben.“

Alle Stadtteile sind vertreten

Alle Stadtteile sind vertreten. Angeführt wird die Liste vom amtierenden Fraktionsvorsitzenden Karsten Gehmlich – der politische Entscheidungen kritisch begleiten und etablierte Strukturen dort hinterfragen will, wo es erforderlich sei. Er berichtet: „Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Stadtverordnete Merve Hamel, die sich bereits durch großes Engagement, Ideenreichtum und Durchsetzungsfähigkeit ausgezeichnet hat, sowie Dr. Björn Metzger, Unternehmer aus Speckswinkel, der für Modernisierung, Digitalisierung und nachhaltiges Wirtschaften steht.“ Und so hat jeder der 20 Kandidatinnen und Kandidaten ein spezielles Themengebiet für sich auserkoren.

Zu ihren Zielen gehören laut Gehmlich, sich aktiv einzubringen und nachzuhaken, sich für die Sorgen des Alltags zu interessieren, ihre Meinung zu sagen und auch unbequeme Fragen zu stellen und Neustadt neu zu denken. „Unsere politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Stadtentwicklung und Attraktivität, Verkehr und Mobilität, Kultur, Soziales und Freizeit, Klima, Energie und Umwelt.“ Auch künftig werde die FWG darauf achten, dass in Neustadt in Menschen investiert wird. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen ebenso im Mittelpunkt kommunalen Handelns stehen wie innovative, sozial ausgewogene Maßnahmen, die allen Generationen gerecht werden.