Neue Bleibe für die DRK-Kleiderkammer

Umzug in die Neustädter Waldschule

Neustadt. Ab dem 1. Juli wird die Kleiderkammer der Neustädter DRK-Bereitschaft in den Räumen der Waldschule angeboten. Darauf verständigten sich Neustadts Bürgermeister Thomas Groll und Landrätin Kirsten Fründt gemeinsam mit Schulleiter Volker Schmidt.

Die Kleiderkammer wird seit vielen Jahren von bedürftigen Alt- und Neubürgern Neustadts rege genutzt.

Nachdem die Einrichtung zunächst im Zwischenbau des Hauses der Vereine untergebracht war, befindet sich die Kleiderstube seit 2015 im ehemaligen Heimleiterhaus des Hauses der Begegnung. Das zurzeit noch genutzte Gebäude in der Querallee soll im Laufe des Jahres verkauft und zu einer Einrichtung des betreuten Wohnens umgewandelt werden. Da entsprechende Bauarbeiten bereits in den kommenden Monaten anstehen, musste eine neue Lösung zur Unterbringung der Einrichtung des DRK Neustadt her. „Neue Bleibe für die DRK-Kleiderkammer“ weiterlesen

Lieberknecht formt ein besonderes „Haus“

Frühere Ministerpräsidentin sprach bei Neustädter CDU

Eine frühere Pastorin und Ministerpräsidentin hielt die Festrede auf ein besonderes „Geburtstagskind“, die Neustädter CDU.

von Klaus Böttcher

Momberg. Mit den CDU-Mitgliedern aus Neustadt und seinen Stadtteilen, Politikern der CDU aus Kreis, Land und Bund sowie musikalischer Umrahmung durch den Männergesangverein Neustadt unter der Leitung von Elena Georgi feierte der Stadtverband seinen runden Geburtstag. „Sie sind ein Geburtstagskind, das mehr als doppelt so alt ist wie ich“, sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck. Vor 70 Jahren seien Männer und Frauen an die Sache mit Herzblut herangegangen, aber ohne Computer und die moderne Technik, sagte er anerkennend. Den Neustädtern bescheinigte er gute Arbeit: „Hier gibt es Wahlergebnisse, die wir woanders gerne hätten.“ „Lieberknecht formt ein besonderes „Haus““ weiterlesen

Großprojekt nimmt konkretere Formen an

Geschätzte Kosten für die Sanierung des Hauses der Begegnung liegen bei 3,53 Millionen Euro

Nach über zwei Stunden hatte Bürgermeister Thomas Groll gemeinsam mit zwei Architekten die Pläne für die Sanierung des Hauses der Begegnung vorgestellt und zwei Seiten Notizen mit Anregungen gesammelt.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. 3,53 Millionen Euro investiert die Stadt Neustadt in die Sanierung des Hauses der Begegnung. Da sie dabei in den Genuss verschiedener Fördermittel kommt, beträgt ihr Eigenanteil rund eine Million Euro (verteilt auf drei Jahre) – unter der Voraussetzung, dass zusätzliche Anträge über das Programm „soziale Stadt“ genehmigt werden. „Sollte es weitere Fördermittel geben, verringert sich der kommunale Beitrag natürlich“, sagte Bürgermeister Thomas Groll und gab preis: „Ich hoffe auf weitere rund 100 000 Euro.“

Doch die Finanzierung interessierte die mehr als 60 Besucher der Infoveranstaltung nur am Rande. Sie waren gekommen, um zu erfahren, was die Stadt denn nun eigentlich mit dem Haus vorhat. Und da kommen einige Punkte zusammen. Ganz weit oben steht das Bestreben, die Brandschutzrichtlinien wieder komplett zu erfüllen und das Herumdümpeln mit einer Ausnahmegenehmigung zu beenden. Zudem entsprechen die technischen Anlagen nicht mehr dem Stand der Dinge. Sie sollen erneuert werden – und zwar so, dass nicht nur das Haus im Ganzen genutzt werden kann, sondern eben auch Abschnitte. Ein Beispiel ist die Lüftung, die momentan nur zentral bedienbar ist – ein Zustand, der geändert werden soll. „Großprojekt nimmt konkretere Formen an“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Bericht der Jahreshauptversammlung des SPD -Ortsvereins Momberg

Am 25.2.2017 fand in der Gaststätte Gleim die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Momberg statt. Der 1. Vorsitzende Jörg Grasse begrüßte um 19.00 Uhr alle Anwesenden der Versammlung und stellte die Beschlussfähigkeit fest.

Es folgte der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden, der über die stattgefundenen Aktivitäten im Jahr 2016 berichtete und aktuelle Themen des Jahres 2017 ansprach. Auch im Jahr 2016 war der Ortsverein Momberg sehr aktiv. Es wurden zwei öffentliche politische Dämmerschoppen veranstaltet, die gut angenommen und besucht worden sind. Als besonderer Gast hat an einem Dämmerschoppen die Hessische Landtagsabgeordnete Handan Özguven teilgenommen und über ihre Arbeit als Abgeordnete im Hessischen Landtag berichtet. Im Sommer feierte man das traditionelle Sommerfest an der Grillhütte, das von zahlreichen einheimischen Gästen, Vertretern der Momberger Vereine und Gästen aus den benachbarten SPD-Ortsvereinen besucht wurde. Auch hochrangige Gäste wie Landrätin Kirsten Fründt, Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert, Landtagsabgeordnete Angelika Löber und weitere politische Gäste nahmen teil und genossen bei herrlichem Wetter alle angebotenen Speisen wie Kaffee, Kuchen und Grillgut. Jörg Grasse sprach allen Beteiligten seinen Dank für ihre Mitarbeit aus. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustadts Karneval im Jahr 2018 ist gerettet

Neustadt. Die Narren der Karnevalshochburg Neustadt dürfen sich freuen Die Veranstaltungen des Jahres 2018 sind gerettet, die karnevalstreibenden Vereine können ihre Sitzungen im Haus der Begegnung feiern. Dies teilte Bürgermeister Thomas Groll gestern Abend mit, als er das Konzept für die Sanierung

des Gebäudes vorstellte. Da es noch Abstimmungsbedarf mit Zuschussgebern und weitere planungstechnische Hindernisse gebe, könnten die Bauarbeiter frühestens im Oktober starten: „Aber dann beginne ich keine Außensanierung mehr“, so Groll. Entsprechend sei der Baustart für Februar 2018 vorgesehen: Dann sei sicher, dass der

Karneval nur einmal ausfalle – und zwar 2019. Die Bauzeit werde schließlich auf 16 Monate beziffert: Dass es zwei Kampagnen erwischt, schließt Groll mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit aus. Die Stadt will rund 3,35 Millionen Euro in das Projekt stecken – ein Großteil kommt aus verschiedenen Fördertöpfen, (ausführlicher Bericht folgt)

Ein Windrad ist komplett in Bürgerhand

Besonderheit im Mengsberger Wals – Energie Pläne für Trillrodt und Dreiherrenstein sind geschrumpft

Zahlreiche Windräder drehen sich bereits um Neustadt. Die neuesten vier stehen im Wald bei Mengsberg. Am Trillrodt und am Dreiherrenstein dürfen indes nun weniger Anlagen entstehen, als einst geplant worden war.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Ein Windrad statt derer zwei amTrillrodt und vier statt sechs am Dreiherrenstein (zwischen Neustadt und Arnshain) – so lauten die neuen Pläne der Energiegenossenschaft Vogelsberg und von Rudewig Windpower. Aus Gründen des Naturschutzes sind die Vorhaben geschrumpft, dafür sollen die neuen Anlagen höher und effizienter werden, wie Mengsbergs Windkraft-Guru Michael Rudewig auf Nachfrage dieser Zeitung berichtet. Er plant nun mit Windrädern, die 230 Meter hoch sind und eine Leistung von 4,2 Megawatt haben. „Ein Windrad ist komplett in Bürgerhand“ weiterlesen

Das Musikprogramm für die Kirmes steht fest

Dynamisches Duo Groll / Spatzier hat Auswahl der Künstler an die Agentur volkston.de weitergegeben

Vor einigen Jahren hatte Bürgermeister Thomas Groll die Kirmes zur Chefsache erklärt und sich fortan um die Organisation mit Rene Spatzier gekümmert. Die Musik fällt nun aber nicht mehr in ihren Aufgabenbereich.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. „Auf die Dauer ist es nicht so einfach, die ganze Organisation mit zwei Mann zu schultern“, gibt Bürgermeister Thomas Groll zu. Und so haben er und Rene Spatzier die Auswahl der Musik an einen Dienstleister weitergegeben, der sich damit auskennen muss; die Künstleragentur volkston.de um Thomas Schmitt, die bereits andere Städte bei Volksfesten unterstützt und, so Groll, auf „tausende Events“ zurückblicken kann. „Damit alles passt übernimmt volkston.de auch die Licht- und Tontechnik“, fügt der Rathauschef hinzu. „Das Musikprogramm für die Kirmes steht fest“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

513. Neustädter Trinitatis-Kirmes: „…aus Franken kommt die Musik.“

Beliebte Show- und Partybands sorgen vom 9. bis 12. Juni 2017 für den guten Ton

In den letzten Jahren hat es erfreulicherweise eine Trendumkehr bei der Neustädter Trinitatis-Kirmes gegeben, denn die Besucherzahlen auf dem Festplatz in der „Lehmkaute“ und im Festzelt sind wieder angestiegen. Dies mag zum einen damit Zusammenhängen, dass traditionelle Volksfeste im Allgemeinen wieder einen größeren Publikumszuspruch als in der Vergangenheit erfahren, zum anderen machen sich aber natürlich auch die durchgeführten Veränderungen in der Programm- und Platzgestaltung und die Wechsel bei Generalpächter und Festwirt bemerkbar.

„Konrad Ruppert verfügt als Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen über hervorragende Kontakte. Ihm gelingt es immer wieder, attraktive Fahr- und Ausspielungsgeschäfte nach Neustadt zu holen und für ein abwechslungsreiches Speisenangebot zu sorgen. Adi und Toni Ahlendorf haben das Festzelt 2016 wunderbar dekoriert. Familie Ahlendorf zählt zweifelsohne zu den besten Festwirten in Mittelhessen“, zeigt sich Bürgermeister Thomas Groll mit den beiden Partnern äußerst zufrieden. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Groll sitzt der Schalkert im Nacken

Anwohnerin, die beim Austeilen von Fragebögen vergessen wurde, übt massive Kritik

Einige Anwohner hätten absichtlich keinen Fragebogen erhalten, und die ermittelte Einstellung der Bürger bei der Befragung stimmt auch nicht. Meint Bianka Höck, Anwohnerin des Schalkerts.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Stadt Neustadt weiß nicht weiter. Seit Jahren sucht sie nach einer Möglichkeit, ortsfremde Abkürzer aus dem Wohngebiet rund um den Schalkert herauszuhalten- doch bisher hat sie keine Lösung gefunden. Aus diesem Grund befragte sie die Anwohner – vergaß allerdings beim Austeilen der Bögen einige Häuser, unter anderem das der Familie Juraschek-Höck, die zu den größten Kritikern der momentanen Verkehrssituation gehören. Bianka Höck unterstellt Bürgermeister Thomas Groll Absicht, schließlich habe er schon einmal mit einem Halteverbotsschild vor ihrer Tür versucht, sie „mundtot“ zu machen – damals hatten sie und ihr Lebensgefährte mithilfe eines parkenden Autos vor ihrem Haus versucht, durch das Hindernis für eine gewisse Verkehrsberuhigung zu sorgen. „Wir leben im Erdbebengebiet“, sagt sie und moniert, dass vor ihrer Heimat viel gerast werde. Groll ist von diesen Anschuldigungen schockiert – auch deshalb, weil er in der vergangenen Woche persönlich mit der Anwohnerin gesprochen und ihr die Ergebnisse der Befragung mitgeteilt habe: „Vor diesem Hintergrund überrascht mich sehr, dass sich Frau Höck mit ungerechtfertigter Kritik an die Presse wendet.“ Ihr Haus sei tatsächlich Zunächst bei der Fragebogen-Verteilung nicht bedacht worden – das sei aber keine Absicht, sondern Ergebnis einer „Irritation“ im Rathaus gewesen. „Groll sitzt der Schalkert im Nacken“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Achtung: Die „Löschdrachen“ sind los!

Anfang Februar war der erste offizielle Übungsdienst der Speckswinkler „Löschdrachen“. Bei diesen handelt es sich um die Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Speckswinkel. Eine Kinderfeuerwehr (anderenorts auch „Bambinifeuerwehr“ genannt) ist für Kinder von 6-10 Jahren gedacht, welche aufgrund der Altersbeschränkung noch nicht an der Jugendfeuerwehr teilnehmen können. Die Stadtverordnetenversammlung hatte hierfür kürzlich die satzungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

Die Kinder werden spielerisch an das Thema „Feuerwehr“ herangeführt. Auch die Brandschutzfrüherziehung ist Teil des Konzeptes. Hierbei werden die Gefahren des Feuers aufgezeigt und das Absetzen eines Notrufes geübt. Die Kinderfeuerwehrwartin Jennifer Thierau konnte am ersten Übungstag 10 von 12 angemeldeten Kindern begrüßen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen