Neustädter Mitteilungsblatt

513. Neustädter Trinitatis-Kirmes: „…aus Franken kommt die Musik.“

Beliebte Show- und Partybands sorgen vom 9. bis 12. Juni 2017 für den guten Ton

In den letzten Jahren hat es erfreulicherweise eine Trendumkehr bei der Neustädter Trinitatis-Kirmes gegeben, denn die Besucherzahlen auf dem Festplatz in der „Lehmkaute“ und im Festzelt sind wieder angestiegen. Dies mag zum einen damit Zusammenhängen, dass traditionelle Volksfeste im Allgemeinen wieder einen größeren Publikumszuspruch als in der Vergangenheit erfahren, zum anderen machen sich aber natürlich auch die durchgeführten Veränderungen in der Programm- und Platzgestaltung und die Wechsel bei Generalpächter und Festwirt bemerkbar.

„Konrad Ruppert verfügt als Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen über hervorragende Kontakte. Ihm gelingt es immer wieder, attraktive Fahr- und Ausspielungsgeschäfte nach Neustadt zu holen und für ein abwechslungsreiches Speisenangebot zu sorgen. Adi und Toni Ahlendorf haben das Festzelt 2016 wunderbar dekoriert. Familie Ahlendorf zählt zweifelsohne zu den besten Festwirten in Mittelhessen“, zeigt sich Bürgermeister Thomas Groll mit den beiden Partnern äußerst zufrieden.

„Aller guten Dinge sind aber drei, daher haben wir uns in den letzten Monaten verstärkt nach einer renommierten und bodenständigen Künstleragentur umgeschaut und diese in „Volkston.de“ gefunden“ (www.volkston.de), verweist Groll auf eine entscheidende Neuerung für die kommende Kirmes. In der Vergangenheit hat er gemeinsam mit Rene Spatzier von der Stadtverwaltung die Bands und Künstler selbst einzeln verpflichtet. Da man nicht vom Fach sei, habe sich das aber immer schwieriger gestaltet. Mit Thomas Schmitt von „Volkston.de“ habe man in den letzten Wochen beratschlagt und sich dann für ein Komplettpaket entschieden. „Unser neuer Partner kommt aus Bütthard in Unterfranken. Thomas Schmitt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Festveranstalter unterschiedlichster Größe zu unterstützen. Er kann bereits auf tausende von Events zurückblicken. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Kirchweih- und Öktoberfesten in Unterfranken und der Rhön“, erläutert der Bürgermeister. Damit alles „passt“ übernimmt „Volkston, de“ 2017 auch die Licht- und Tontechnik. Thomas Groll und Rene Spatzier sind überzeugt davon, dass das Bühnenprogramm den Erwartungen der Neustädter und ihrer Gäste gerecht wird. „Wir setzen auch hier, wie bei Brauerei, Generalpächter und Festwirt, auf eine langjährige Partnerschaft“, so Bürgermeister Groll. Den Auftakt bildet am Freitag, dem 9. Juni 2017, ab 21.00 Uhr ein Discoabend mit DJ „Nachtrocker“ (www.dj-nachtrocker.de). Dieser kommt aus dem Raum Heilbronn und verfügt über 15 Jahre Bühnenerfahrung. Seine Einsatzgebiete sind genauso zahlreich wie seine Musik-Stile und reichen vom klassischen Club-DJ über Festivals und Firmenfeiern bis hin zu Zeltveranstaltungen.

Er spielt Musik „querbeet“ und ist ebenso regelmäßig im „Kinki-Palace“ in Sinsheim am Mischpult wie im „Feuer &

Eis“ in Ischgl (Österreich).

Den Samstagabend hat man „zweigeteilt“ und trägt damit dem EM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und San Marino Rechnung. Von 19.00-20.30 Uhr und nach dem Feuerwerk ab 23.00

Uhr gibt es Stimmung pur im Festzelt, dazwischen wird das Spiel der Nationalmannschaft auf einer Großleinwand gezeigt. Diese Aufteilung, so Bürgermeister Thomas Groll, sei gerade auch für Familien mit Kindern ein Angebot. Diese könnten die Fahrgeschäfte nutzen, in der „Lehmkaute“ gemeinsam zu Abend essen und würden dabei sogar noch musikalisch unterhalten. Aber auch ältere Mitbürger könnten so am frühen Abend den Weg in die „Lehmkaute“ finden und würden kein leeres Zelt antreffen. „Bayernmän“ – die Partykracher“ (www.bayernmän.de) treten an diesem Abend auf. Die Profi-Band aus Franken kann bereits auf Auftritte in Tunesien, den Niederlanden, Südafrika, der Schweiz, Großbritannien und Malaysia zurückblicken.

Seit drei Jahren spielen die sechs sympathischen Musiker nicht nur alljährlich auf dem Münchner Oktoberfest auf, sondern sind auch regelmäßig auf dem Canstat- ter Wasen, dem Kiliani- Volksfest in Würzburg und dem Nürnberger Volksfest zu Gast. Zu Recht gelten sie als eine der Top-Bands der Party- und Oktoberfestszene und wurden folgerichtig 2016 mit dem Fachmedienpreis „Beste Partyband Deutschlands“ ausgezeichnet. Das Motto ist bei „Bayernmän“ Programm: Party power pur.

Auch am Kirmessonntag, dem 11. Juni 2017, gibt es eine Neuerung. Unmittelbar nach der Musikschau der Festzugskapellen, also gegen 18.00 Uhr, folgt der Auftritt der „Partyräuber“ (www.partyraeu- ber.de). „Am Sonntag wollen die Besucher nach der Musikschau nicht gleich nach Hause, sondern weiterhin mit Live-Musik unterhalten werden. Eine Pause von zwei Stunden im Zelt war da kontraproduktiv.

Wir haben uns daher entschieden, die Band von 18.00-23.00 Uhr auftreten zu lassen“, erläutert Thomas Groll. Auch die „Partyräuber“ verfügen über beste Referenzen. In ihrem Terminkalender sind u.a. die „Wiesn“ in München, der „Wasen“ in Stuttgart und die Rheinkirmes in Düsseldorf verzeichnet. Die Programmpalette der jungen, frechen Partyband reicht von zünftig bis modern. Da ist sicher für jeden etwas dabei.

Den Kirmesfrühschoppen am Montag gestalten die „Rhönrebellen“

(rhoenrebellen.de). Die neunköpfige Show- und Stimmungsband hat beste Partylaune im Gepäck und wird das Stimmungsbarometer mit Schlagern, Pop-Songs, Rock-Klassikern, aktuellen Partyhits und zünftiger Blasmusik zum Kochen bringen. Der starke Bläsereinsatz verleiht den „Rhönrebellen“ dabei einen unverwechselbaren Big-Band-Sound. Auf die Besucher des traditionellen Früh-

Schoppens wartet zudem ein besonderer Höhepunkt: Isabell Plaue wird bei ihrer 40-minütigen Helene-Fischer-Cover-Show die größten Hits von Deutschlands Superstar Nr. 1 präsentieren (www.isabellplaue.com). Die Stuttgarterin erhielt 2016 den Fachmedienpreis als beste Party- und Schlagersängerin und trat bereits mit zahlreichen bekannten Bands und Künstlern wie der Spider Murphy Gang, den Jungen Zillertalern oder Beatrice Egli auf. Beim deutschlandweiten Casting „Die Stimme von morgen“ von Ralph Siegel errang sie unter tausenden von Teilnehmern einen hervorragenden fünften Platz.

Zum Abschluss der 513. Neustädter Trinitatis-Kirmes dürfen sich die Besucher dann am 12. Juni 2017 ab 19.00 Uhr noch auf die Partyband „Obacht“ freuen (www.obacht-music.de). Die sieben

Musiker verfügen über jahrelange Bühnenerfahrung in verschiedenen Top- Bands der hessischen und fränkischen Musikszene. Sie versprechen musikalische Perfektion, mehrstimmigen Gesang, herausragende Solostimmen und energiegeladenes Entertainment.

Da sämtliche Künstler und Bands erstmals „zwischen Kassel und Gießen“ auftreten, lohnt sich auch für Kirmesfreunde aus der Region Anfang Juni ein Besuch bei der Neustädter Trinitatis-Kirmes. Für alle Veranstaltungen wird natürlich auch 2017 wieder kein Eintritt erhoben.

Wie kann Neustadt für Familien und Kinder attraktiver werden?

Soziale Stadt lädt zu weiteren Veranstaltungen und einem Quartiersrundgang ein

In den kommenden Wochen finden im Rahmen der Sozialen Stadt verschiedene Veranstaltungen in Neustadt (Hessen) statt, bei denen besonders die Familien mit Kindern die Möglichkeit haben, ihre Interessen einzubringen und über Wünsche und Verbesserungsvorschläge zu sprechen.

Der Spielplatz in der Leipziger Straße macht aktuell einen wenig genutzten Eindruck: Was kann hier verbessert werden? Was wünschen sich Kinder und Eltern aus der Nachbarschaft?

Welche Angebote gibt es für Eltern? Wie gut ist das Betreuungsangebot für Kinder? Wo fehlen Spielmöglichkeiten für Kinder? Welche Angebote werden noch im Familienzentrum gewünscht? Welche Verbesserungsvorschläge gibt es für die Gestaltung des Schulhofes? Diese und weitere Fragen stehen zur Diskussion beim fünften und letzten Workshop zur Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) im Rahmen der Sozialen Stadt in Neustadt. Hierzu sind alle interessierten Neustädterinnen und Neustädter sowie alle beruflich und ehrenamtlich Aktiven in diesem Bereich herzlich eingeladen, ihre Meinungen, Ideen und Anregungen einzubringen. Der Workshop findet statt am Samstag, dem 25. März 2017 von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr im Familienzentrum (Allee 3). Während des Workshops ist eine Kinderbetreuung in den Räumlichkeiten der Kita Regenbogen möglich, hierzu wird um Voranmeldung bis zum 20. März bei der Stadt Neustadt (Fr. Trieschmann, 06692-89-11) gebeten.

Vor dem Workshop wird bereits ein Quartiersrundgang in der Leipziger Straße angeboten. Was ist gut in der Leipziger Straße und was sollte verbessert werden? Was wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner für ihre Nachbarschaft? Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Leipziger Straße sind eingeladen, den Quartiersmanagerinnen Frau Brandt und Frau Schlüter (in Vertretung von Frau Nerenberg) ihr Wohngebiet zu zeigen und u.a. gemeinsam den Spielplatz zu besichtigen, der mit Fördergeldern aus der Sozialen Stadt neu gestaltet werden soll. Treffen für den Quartiersrundgang ist am Samstag, dem 25. März 2017 um 13.30 Uhr an der Ecke Leipziger Straße / Königsberger Straße.

Um die Umgestaltung des Spielplatzes in der Leipziger Straße konkret zu planen, sind die Bewohnerinnen und Bewohner außerdem am Mittwoch, dem 29. März 2017 um 16.00 Uhr in den Kindergarten Sonnenschein (Eichsfelder Straße) eingeladen. Dort möchten die Quartiersmanagerinnen gemeinsam mit einer Freiraumplanerin des Planungsbüros akp_ mit allen Interessierten besprechen, welche Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten von den Menschen vor Ort gewünscht werden und wie der Spielplatz gestaltet werden kann. Menschen jeden Alters können teilnehmen und ihre Vorstellungen erklären, malen oder basteln, besonders Kinder und Jugendliche!

Altenhilfekonzept in Neustadt – Terminänderungen in den Stadtteilen

Derzeit läuft mit der Befragung der Seniorinnen und Senioren sowie der Angehörigen und Ehrenamtlichen in der Altenhilfe in Neustadt (Hessen) der erste Schritt zur Erstellung des Altenhilfekonzeptes für alle Stadtteile. Im zweiten Schritt werden im April und Mai in allen Stadtteilen öffentliche Gesprächsrunden stattfinden. Bei diesen Veranstaltungen sollen die Ergebnisse aus der Befragung und die Altenhilfesituation mit den Menschen vor Ort besprochen werden. Hierzu sind alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner, besonders diejenigen, die an der Befragung teilgenommen haben, herzlich eingeladen.

Die Termine für die Gesprächsrunden sind jedoch in den Anschreiben zu den Fragebögen fehlerhaft abgedruckt worden.

Die korrekten Veranstaltungstermine lauten wie folgt:

Mittwoch, 12.04.2017:

Neustadt (Kernstadt) 16 Uhr, Haus der Vereine

Mittwoch, 19.04.2017:

Mengsberg 16 Uhr, evangelisches Gemeindehaus

Dienstag, 25.04.2017:

Momberg 16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus

Dienstag, 02.05.2017:

Speckswinkel 16 Uhr, Zollhof

Bei den Gesprächsrunden hofft die Stadt Neustadt (Hessen) gemeinsam mit dem Planungsbüro akp_ aus Kassel auf reges Interesse und einen konstruktiven Austausch.

Aktuell können noch alle Seniorinnen und Senioren, deren Angehörige und auch Menschen, die in Neustadt, Mengsberg, Momberg oder Speckswinkel ehrenamtlich in der Seniorenarbeit aktiv sind oder daran Interesse haben, an der Befragung teilnehmen. Fragebögen sind bei der Stadtverwaltung (Bürgerbüro im Rathaus-Nebengebäude, barrierefrei erreichbar) oder den Ortsvorstehern erhältlich oder können zum Selbstausdrucken auf der Internetseite der Stadt Neustadt heruntergeladen werden (www.neustadt-hessen.de). Die Abgabe der ausgefüllten Fragebögen ist bis Montag, 20. März bei der Stadtverwaltung oder den Ortsvorstehern möglich.

Erdkrötengetöse am Georgsteich Forstamt Kirchhain und Landkreis Marburg-Biedenkopf haben erfolgreich Lebensraum für Amphibien saniert

Zum Tag des Artenschutzes 2017 weist das Forstamt Kirchhain auf das Vorkommen zahlreicher Erdkröten am sanierten Georgsteich zwischen Hatzbach und Speckswinkel hin.

Das bekannte Gewässer in der Nähe der „Wolfsmühle“ war in die Jahre gekommen. „Der Damm war undicht, der Teich verlor sein Wasser und glich eher einem Rinnsal“, so der stellvertretende Forstamtsleiter Sommer. Um das Gebiet wieder attraktiv für Amphibien und insbesondere die Erdkröte zu machen, ließ das Forstamt Kirchhain zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Marburg im Herbst 2014 den Damm reparieren und baute zudem einen neuen Mönch ein. Schon im letzten Frühjahr war bereits ein deutlicher Erfolg zu sehen. Das wiederentstandene Biotop wurde von hunderten von laichenden Erdkröten besiedelt, deren Rufe weithin zu hören waren. Auch in diesem Frühjahr rechnet das Forstamt wieder mit einer großen Zahl dieser interessanten Tiere.

Der Tag des Artenschutzes

Der Tag des Artenschutzes wurde im Jahre 1973 ins Leben gerufen und findet jährlich am 3. März statt. Durch gezielte Aktionen und Berichte wird an diesem Tag auf seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten hingewiesen, um langfristig deren Lebensräume zu erhalten und ihren Fortbestand zu sichern.

So steht die Erdkröte stellvertretend auch für den Lebensraum der Fließ- und Stillgewässer. Gerade der Georgsteich bietet eine Fülle dieser seltenen Standorte. „Neben ausgedehnten Erlenbeständen entlang des Fließgewässers finden sich im Oberlauf die im Landkreis seltenen Niedermoorbereiche mit botanischen Raritäten wie Torfmoos und Wollgras“, so der stellvertretende Forstamtsleiter. Da nicht auszuschließen ist, dass die Erdkröten auch die Landstraße zwischen Hatzbach und Speckswinkel queren, bittet Herr Sommer alle Autofahrer darum in der Dämmerung in diesem Bereich besonders vorsichtig zu fahren.

Über die Erdkröte

Die Erdkröte gehört zu einer der häufigsten Amphibienarten in Europa. Sie ist laut Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung als „besonders geschützt“ eingestuft und darf somit weder gefangen noch verletzt oder getötet werden.

Die Erdkröte ist an ihrer bräunlichen Rückenfärbung und der Vielzahl an Warzen zu erkennen. Außerdem zählt sie mit einer Größe von bis zu 11 cm zu einer der größten Amphibienarten. Wenn im März die Frostperiode endet, begibt sich die Erdkröte auf Wanderschaft, um in einem Gewässer zu laichen. Das Weibchen laicht sog. Laichschnüre ab, die etwa 3.000 bis 6.000 Eier enthalten können. Der Grasforsch als eine weitere häufig vorkommende Art hingegen, gibt seine Eier in Form von Laichballen ab. Häufig kommen die Erdkröten schon als Krötenpaar zu einem Laichgewässer. Das lässt sich daran erkennen, wenn ein Weibchen das Männchen während der Wanderschaft auf dem Rücken trägt.

Zur Beantwortung von Fragen und weitere Informationen steht Ihnen Herr Sommer (Tel. Nr. 06422 – 942722) und Herr Wegener (Tel. Nr. 06422 – 942712) vom Forstamt Kirchhain gern zur Verfügung.

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