Ehrung für das Ehrenamt
Landrat Womelsdorf überreicht Landesehrenbriefe
Landrat Jens Womelsdorf hat im Marburger Landratsamt wieder Frauen und Männer für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Darunter waren auch Jan von Holten aus Mengsberg und Eckhard Sommer aus Speckswinkel. Auch Bürgermeister Thomas Groll und die Ortsvorsteher Karlheinz Kurz und Martin Naumann als Anreger der Ehrung freuten sich mit den beiden.
„Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“, betonte Landrat Jens Womelsdorf. „Die Geehrten übernehmen seit vielen Jahren Verantwortung für ihre Mitmenschen. Mit ihrem Einsatz zeigen sie, wie wichtig Verlässlichkeit, Gemeinsinn und persönliches Engagement für eine lebendige Demokratie und ein starkes Miteinander im Landkreis sind“, ergänzte er.
Ehrenamtlich im Sport unterwegs ist Eckhard Sommer: Seit 1975 engagiert er sich beim TSV Speckswinkel 1920 e.V. Dabei war er in unterschiedlichen Funktionen tätig, unter anderem als Schriftführer sowie als Vorsitzender. Seit 2014 ist er Kassierer. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz beim TSV Speckswinkel 1920 war er von 1995-2025 Ortsgerichtsschöffe beim Ortsgericht Neustadt.
Jan von Holten ist seit 2001 mit Unterbrechungen Stadtverordneter der Stadt Neustadt, wobei er von 2001 bis 2016 Mitglied im Jugend- und Sozialausschuss war. Seit 2016 ist er Mitglied im Ortsbeirat Mengsberg. Neben seinem Einsatz in der Kommunalpolitik ist er auch beim Reit- und Fahrverein Mengsberg 1948 e.V. seit 1990 aktiv. Seit 1998 ist er dort Zweiter Vorsitzender. Er hat sich für den Bau der vereinseigenen Reithalle stark gemacht, sich bei zahlreichen Veranstaltungen engagiert und sich federführend bei der Reitplatzerweiterung im Jahr 2021 eingesetzt.
Bürgermeister Thomas Groll dankte Jan von Holten und Eckhard Sommer bei der Feierstunde im Landratsamt namens der Kommune und lobte ihren vorbildlichen Einsatz für Vereine und Kommune.
Sportlerehrung: Danken und motivieren!
Am 22. Januar 2026 fand im „Haus für Alle“ in Mengsberg die Sportlerehrung der Stadt Neustadt (Hessen) statt. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung, so Bürgermeister Thomas Groll, sei es wieder an der Zeit, einmal Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu ehren, die im vergangenen Jahr herausragende sportliche Erfolge auf Kreis-, Bezirks-, Landes- oder sogar Bundesebene erzielen konnten.
Für den Beginn der Veranstaltung hatte man sich etwas Besonderes einfallen lassen: In der örtlichen Reithalle stellte Sabine Rohn nach der Begrüßung durch den Bürgermeister zunächst den Reit- und Fahrverein Mengsberg näher vor und ging dabei u.a. auch auf das traditionelle Pfingstturnier ein. Anschließend boten junge Aktive einen Einblick in die Trainingsarbeit des rührigen Vereines. Vorgeführt wurden verschiedene Übungen des Voltigierens und eine extra für die Sportlerehrung eingeübte Quadrille. Mit Sabine Lecher präsentierte zum Abschluss eine der erfolgreichsten Reiterinnen des Reit- und Fahrvereins Mengsberg ihre Dressur-Kür zu Melodien aus dem Disney-Musical „König der Löwen“. Die Gäste spendeten kräftigen Applaus und Thomas Groll dankte dem Team um den Vereinsvorsitzenden Martin Rohn für das Mitwirken an der diesjährigen Sportlerehrung.
Ortsvorsteher Karlheinz Kurz und Damen des Frauenstammtisches hatten in der Zwischenzeit das „Haus für Alle“ vorbereitet und für einen Imbiss gesorgt. Ihnen galt ebenso wie Nelli Schlick von der Stadtverwaltung ein „Dankeschön“ des Bürgermeisters.
Neben örtlichen Kommunalpolitikern konnte Thomas Groll unter den Gästen der Sportlerehrung auch den Vorsitzenden des Sportkreises Marburg-Biedenkopf, Stefan Backhaus, begrüßen.
In seiner Ansprache betonte der Bürgermeister, dass die Sportlerehrung aus seiner Sicht drei Aufgaben erfülle: „Als Kommune möchten wir Danke für gezeigtes Engagement sagen, herzlich zu errungenen Erfolgen gratulieren und zugleich für die Zukunft motivieren. Wir beglückwünschen heute alle, die im vergangenen Jahr Medaillen und herausragende Platzierungen erzielen konnten und drücken natürlich für 2026 kräftig die Daumen.“
Der Bürgermeister erwähnte in seiner Rede aber auch das Engagement von Trainern und Betreuern und hob weiterhin hervor, dass gerade die Eltern wichtige Unterstützer der jungen Aktiven seien. Sie leisteten Fahrdienste oder spendeten während der Wettkämpfe Applaus und – wenn nötig – auch einmal Trost.
Die Kommune, so der Bürgermeister, habe in den vergangenen Jahren mit der Anlage eines Kunstrasenplatzes gemeinsam mit dem VfL Neustadt, der Sanierung des Waldstadions, den Verbesserungen im Hallenbad und der Attraktivierung des Freibades zahlreiche örtliche Sportstätten auf den neuesten Stand gebracht und unterstütze regelmäßig die Vereine bei der Unterhaltung und Erweiterung ihrer eigenen Anlagen sowie im Rahmen der Vereinsförderung.
„Uns ist es wichtig, dass man vor Ort Sport treiben und damit sinnvoll Freizeit verbringen kann. Sport ist eine gute Medizin um fit zu bleiben. Wir reden nicht nur über das Ehrenamt wir unterstützen es“, betonte der Bürgermeister.
Geehrt wurden:
DLRG Neustadt – Sami Gräbing, Sophie Kaufmann, Nele Kuhn, Estelle Puhlmann, Fritz Gräbing, Arik Scheibe, Soey Grass, Robert Süß, Karl Gräbing, Jonas Haude, Sarah Haude, Fynn Buchwald
Reit- und Fahrverein Mengsberg – Mathilda Kuhn, Theodora Kuhn, Helena Scholl, Luisa Gunkel, Anna Holland-Letz, Miriam Holland-Letz und Simon Holland-Letz
Hundesport/Can – Tobias Wermann
Leichtathletik TSV Kirchhain – Lotta Stark
Schützenverein Viktoria Momberg – Joachim Grund, Maximilian Böge, Fabian Lotter, Markus Staufenberg, Stephan Sack, Ole Wagner, Alina Sack, Mika Michel, Marlene Stark, Frank Kuhn, Thomas Wieber, Nicolas Müller und Anja Frimmersdorf
Bogenschießen – Ole Decher
Motorsport – Vin Lemmer
Für die Geehrten gab es Urkunden, Medaillen und ein kleines Präsent. Ein besonderes Wort des Bürgermeisters galt Vin Lemmer, der in seiner Altersklasse den deutschen Meistertitel im Kart-Slalom gewann.
Für ihre breitensportlichen Aktivitäten wurde Eveline Kolbe ausgezeichnet. Sie war 2025 in rund zehn Großstädten walkend unterwegs und legte dabei viele hundert Kilometer zurück. Zudem engagiert sie sich bei der Leitstelle Älterwerden und unterbreitet hier Sportangebote.
Die Sportlerehrung bot auch den passenden Rahmen, um drei Herren für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement zu ehren.
Peter Todtenbier ist seit über 40 Jahren in der DLRG aktiv und gehört dem Vorstand als sportlicher Leiter an.
Leon Kubitschko und Wilhelm Wagner sind und waren wichtige Unterstützer des TSV Mengsberg, der 2026 seine Vereinsgründung vor 100 Jahren feiert. Thomas Groll hob hier insbesondere die Leistungen von Wilhelm Wagner hervor, der sich für den Verein und das Dorf bei vielen Arbeitseinsätzen engagiert habe.
Sportkreisvorsitzender Stefan Backhaus dankte der Stadt Neustadt für die Durchführung der Sportlehrehrung. Dies sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Seine Glückwünsche galten allen Geehrten, die er bat, weiter aktiv zu bleiben.
Gedenkstunde 27.1.2026 im Historischen Rathaus in Neustadt
Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus fand am 27.1. im Historischen Rathaus eine Gedenkveranstaltung statt. Eingeladen hatte der Arbeitskreis „Neustadt erinnert“, der sich zur Vorbereitung der ersten Stolpersteinverlegung im letzten Jahr in Neustadt gegründet hatte.
Bürgermeister Thomas Groll begrüßte die rund 60 Anwesenden, insbesondere die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Mar- tin-von-Tours-Schule. In seiner Rede ging er auf die erfreuliche Kontinuität ein, die in den letzten Jahren in der Neustädter Erinnerungsarbeit erkennbar ist. Den Beginn markierte die Gedenkbank des Künstlers Hans Schohl auf dem Schlossplatz, wo auch vor fast genau zwei Jahren die große Kundgebung unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“ stattfand. Er strich heraus, dass der Arbeitskreis mit Unterstützung durch die Stadtarchivarin Andrea Freisberg dafür gesorgt hat, dass es nun regelmäßig zu wichtigen Gedenktagen Veranstaltungen gebe und es nicht bei einer Eintagsfliege geblieben sei.
Groll verwies außerdem auf die Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker, der 1985 mit seiner Formulierung „Deutschland sei 1945 vom Nationalsozialismus befreit worden“ die Erinnerungskultur neu prägte. Er betonte, wie wichtig das Gedenken und damit einher gehende Übernahme von Verantwortung sei – gerade jetzt angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen.
Die Schülerin Kathi Spannknebel und der Schüler Rene Michalek verlasen anschließend einen Bericht über ihre persönlichen Erfahrungen bei den Recherchen zur Familie Levi, die die Grundlagen für die nächste Stolpersteinverlegung am 17.3. bilden. Insbesondere der direkte Kontakt mit der Nachfahrin Tova Levi, einer Urenkelin von Moritz Levi, sei beeindruckend gewesen. Das Bildmaterial und die vielen Informationen, die sie von Tova Levi bekommen haben, machte ihnen die Geschichte von Menschen begreifbarer und realer vorstellbar. Ihre Ausführung schloss mit der Feststellung, dass sie dieses Projekt sehr interessant fanden und auch wiederholen würden.
Die Stadtarchivarin schilderte in ihrem nun folgenden Beitrag, in welch hohem Maße Neustädter Juden im Vereinsleben der Stadt engagiert und integriert waren, sei es im 1898 gegründeten Radfahrverein „Über Berg und Tal“ oder im Turnverein von 1864. Sie berichtete aber auch über frühe antisemitische Anfeindungen in den 1920-er Jahren und die Entwicklung nach 1933, wo das bis dato langjährige und hochgeachtete Ehrenratsmitglied des Turnvereins, Hermann Levi, im Zuge des Arierparagraphens kurzerhand vom Verein ausgeschlossen wurde. Freisberg stellte außerdem drei wenig bekannte jüdische Vereine vor: Die Neustädter Ortsgruppe des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten, der Israelische Frauenverein (bis 1933 Frauenverein Neustadt/Momberg) und der Habonim Noar Chaluzi Neustadt“, der der Auswanderungsvorbereitung diente. Ausgerechnet in einer Akte über die Anlegung der sogenannten „Judenkartei“ 1935 waren die meisten Informationen über dieses frühere jüdische Vereinsleben zu finden.
Im Rahmen der Gedenkstunde gedachten die Anwesenden schließlich in einer bewegenden Schweigeminute aller Opfer des Nationalsozialismus. Als sichtbares Zeichen des Erinnerns wurden ein weißer Rosenstrauß und eine entzündete Kerze aufgestellt.
Das Schlusswort hatte der Erste Stadtrat Wolfram Ellenberg. Er erinnerte daran, dass die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte dieser Jahre keine Aufgabe der Vergangenheit sei, sondern eine Verantwortung der Gegenwart. Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit seien für uns von fundamentaler Bedeutung und müssten jeden Tag aufs Neue verteidigt werden.
Den angemessenen musikalischen Rahmen der Veranstaltung bildeten Karl-Josef Lemmer und Thomas Faber, die schon bei der Stolpersteinverlegung für eine würdevolle Begleitung sorgten.
Auf reges Interesse der Besucher stießen die ausgestellten Urkunden des Turn- und Radfahrvereins aus dem Bestand des Stadtarchivs.
Förderverein Neustadt (Hessen) Kinder und Jugend e.V. gegründet
Im Herbst 2025 gründete sich der Förderverein Neustadt (Hessen) Kinder und Jugend e.V. Mittlerweile erfolgte auch die Eintragung beim Registergericht in Marburg.
Vorsitzende des Vereins ist Tamara Lohse, als ihre Stellvertreterin fungiert Carmen Schneider. Die Geschäfte führt Nicole Zinkowski vom Familienzentrum.
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt verschiedenste Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in Neustadt (Hessen) zu unterstützen. Ein Schwerpunkt soll dabei die Förderung kultureller Angebote für diesen Personenkreis sein. Zudem fühlt man sich Integration und Inklusion verpflichtet.
Bürgermeister Thomas Groll begrüßt die Gründung des Fördervereins und freut sich auf ein enges Miteinander.
Lesepaten unterstützen die Kinder dabei, Freude am Lesen zu entwickeln. In einer ruhigen und wertschätzenden Atmosphäre wird gemeinsam gelesen, wobei besonders Betonung, Aussprache und das Textverständnis gefördert werden. Ziel ist es, den Kindern Mut zum lauten Lesen zu machen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Ergänzt wird das Angebot durch gemeinsame Gesellschaftsspiele, die soziale Kompetenzen fördern und den Kindern zusätzlichen Raum für Austausch und Gemeinschaft bieten.
CDU Neustadt zur Kommunalwahl „Unsere Bilanz 2021- 2026 – In Neustadt läuft’s“
In den Jahren 2021 bis 2026 hat die CDU Neustadt zusammen mit Bürgermeister Thomas Groll die Entwicklung unserer Kommune mit verantwortungsvoller Politik entscheidend mitgestaltet. Unser Handeln war dabei stets von dem Ziel getragen, die Lebensqualität für alle Einwohnerinnen und Einwohner Neustadts zu verbessern. Nachfolgend eine kurze Bilanz in wichtigen Tätigkeitsfeldern der Kommunalpolitik:
Geordnete Finanzen
• Solide Finanzpolitik fortgeführt
• Millioneninvestitionen & Schuldenabbau
• hohe Fördermittel eingeworben
• stabile kommunale Gebühren & Beiträge
Stadtentwicklung vorangetrieben
• Freibad & „Waldstadion“ saniert & attraktiver gestaltet
• „Haus für Alle“ in Mengsberg errichtet
• Multifunktionales Haus Momberg umgesetzt
• „Grüne Mitte“ für Jung & Alt in Speckswinkel geschaffen
Infrastruktur erhalten und erweitert
• Straßensanierung fortgeführt
• hohe Investitionen in die Wasserversorgung der Stadtteile
• energetische Gebäudesanierung
• Planung eines neuen Kindergartens für die Kernstadt
• Erstellung eines Radwege- und Verkehrskonzeptes
Sicherheit vor Ort ist wichtig
• Investitionen in Ausrüstung, Unterbringung und Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren
• Zusammenarbeit mit der Polizei & dem Schutzmann vor Ort
• konstruktiv-kritische Begleitung der Erstaufnahmeeinrichtung
• gemeinsamer Ordnungsbehördenbezirk im Ostkreis gegründet Soziales Netz und kulturelle Vielfalt weiter ausgebaut
• Unterstützung des Ehrenamtes & der Vereinsarbeit
• Leitstelle „Älterwerden in Neustadt“ fortgeführt
• enges Miteinander mit sozialen Initiativen vor Ort
• bedarfsgerechte Betreuungsangebote in den Kindergärten
• Ausbau der Angebote des Familienzentrums
• Durchführung eigener kultureller Veranstaltungen & Unterstützung von Vereinen und Initiativen
Klimaschutz fängt bei uns an
• Klimaschutzmanagement „Klimahandeln im Ostkreis“ aufgebaut
• Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht
• Kommunale Wärmeplanung & Klimaanpassungsstrategie erstellt
• Unterstützung des Ausbaues von Windenergie & PV-Freiflä- chenanlagen
• Investitionen in den Stadtwald & Renaturierung von Fließgewässern
Moderne Verwaltung & leistungsstarker Bauhof
• Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes
• Fortführung der Digitalisierung der Stadtverwaltung
• Erweiterung des Maschinenparks & der Ausrüstung des Bauhofes
• Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit
In den vergangenen fünf Jahren haben wir als CDU erneut gezeigt, dass solide Finanzen, nachhaltige Entwicklung und soziales Engagement Hand in Hand gehen können. Auch in Zukunft werden wir mit Herz, Verstand und Weitblick für unsere Stadt arbeiten und dabei die Sichtweisen der Menschen vor Ort im Rahmen der Bürgerbeteiligung einbeziehen, denn wir alle sind Neustadt.
Neustadt ist auf Kurs – Die positive Entwicklung unserer Heimatstadt wollen wir gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Groll weiterführen. Unser Motto lautet dabei konsequenterweise: Viel getan, viel zu tun, denn auch in den kommenden Jahren liegen vielfältige Aufgaben vor unserer Kommune, denen wir uns stellen müssen.
Haushaltsrede von Bürgermeister Thomas Groll
In zwei Teilen veröffentlicht das Mitteilungsblatt auch in diesem Jahr eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus der Haushaltsrede, in der Bürgermeister Thomas Groll bei der Stadtverordnetenversammlung am Montagabend den Neustädter Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie den anwesenden Gästen die Haushalts- und Finanzpolitik für das Jahr 2026 und folgende erläuterte. Heute können Sie den ersten Teil lesen. Der zweite Teil folgt in der Ausgabe vom 25.02.
Erster Teil:
„Wir bleiben in der Spur – Stabilität in herausfordernden Zeiten“ Bürgermeister Thomas Groll brachte städtischen Haushalt 2026 ein Im Mittelpunkt der Stadtverordnetenversammlung am 2. Februar stand die Einbringung des städtischen Haushaltes für das laufende Jahr durch Bürgermeister Thomas Groll. In der Vergangenheit hielt Groll seine Haushaltsrede immer bereits im Dezember. Personalwechsel, Krankheit und auch der Jahreswechsel sind für die Verschiebung verantwortlich. Die Verabschiedung des Zahlenwerkes ist nach Beratungen in den Fraktionen, Fachausschüssen und Ortsbeiräten bei der Stadtverordnetenversammlung am 23. Februar – und damit etwa zwei Wochen später als üblich – geplant. „Mit einem Augenzwinkern kann ich feststellen, dass uns die späte Einbringung die Möglichkeit gab, Programme wie „Zukunft Innenstadt“ und „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ oder die Einmalzahlung des Landes in Höhe von 270.000 Euro und das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes noch in den Haushaltsplan 2026 und die mittelfristige Finanzplanung einzustellen, damit sind wir auf dem neuesten Stand“, so der Kämmerer. Die Ausführungen Grolls, die auch als Einführung in den Etatentwurf dienen, umfassen über 90 Seiten, daher trug er in der Sitzung nur Auszüge daraus vor. Wie üblich nutzte das Stadtoberhaupt seine Betrachtung dazu, über den Tellerrand der Kommune hinauszuschauen und sich mit übergeordneten politischen Entwicklungen zu befassen. Zudem ging er wie gewohnt auf die aktuelle Lage Neustadts und auch gesellschaftspolitische Entwicklungen vor Ort näher ein.
Mit den Worten „Was gestern noch galt, zählt heute schon nicht mehr. Die Welt bewegt sich und auch wir sind dadurch zum Handeln gezwungen. Sei es als Einzelner oder als Kommune. Wir müssen uns immer wieder neuen Realitäten stellen, gleich ob wir es wollen oder nicht“, begann Thomas Groll seine Ausführungen. Er verwies aber auch darauf, dass wir durch Resignation oder Jammern letztlich nichts verändern. „Wir können nur darauf setzen, dass die Demokratien Europas den vielfältigen Angriffen gegen sie standhalten. Aber hier gibt es ja leider bereits Erosionen. Wie hat sich die Welt doch seit 1990 verändert…“, so der Bürgermeister nachdenklich zur Entwicklung auf dem Kontinent. Er forderte jede und jeden in Neustadt dazu auf, einen aktiven Beitrag für unsere Demokratie zu leisten.
Sorgenvoll blickte er auf gesellschaftspolitische Entwicklungen auch in der Kommune: „Mich beschäftigt seit längerem die Frage, wie sich unsere Stadtgesellschaft, die Vereine oder Kirchengemeinden vor Ort in den nächsten fünf, zehn oder gar 20 Jahren entwickeln werden. Werden unsere Enkel noch ein Vereinsleben erfahren, wie wir es erleben durften? Selbst in kleineren Kommunen wie Neustadt nimmt die Bindung an Vereine und die Be
reitschaft zum ehrenamtlichen Engagement stetig ab. Eine Entwicklung, die ich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft als gefährlich erachte, denn hier droht leider vieles wegzubrechen, was für uns über Jahrzehnte selbstverständlich war und das Miteinander mitgeprägt hat.“ Der Bürgermeister schlug vor, „auf geeignete Weise“ mit der gesamten Stadtgesellschaft über die Veränderungen zu sprechen und ein Bild von der Zukunft Neustadts zu entwickeln. „Klar ist für mich, dass aus solchen Gesprächen mehr erwachsen muss als bloß ein Arbeitskreis. Wer könnte dies schöner ausdrücken als einst Johann Wolfgang von Goethe: „Worte sind der Anfang jeder Tat – doch ohne Tat bleiben sie nur Wind.“ Kritisch sah Thomas Groll, dass das Anspruchsdenken und die Erwartungshaltung vieler Bürger deutlich zugenommen haben. Selbst kleinere Aufgaben, die früher einfach selbst übernommen wurden, wie das Rupfen von Unkraut um ein Grab herum oder das Kehren von Laub eines städtischen Baumes, würden heute häufig auf die Kommune abgeschoben und während mancher sich recht viel Zeit lasse, behördlichen Anordnungen nachzukommen, erwarte man von der Verwaltung und dem Bauhof Dienst im Modus 24/7 und schnellstes Handeln.
„Politik, gleich auf welcher Ebene steht heute vor der schwierigen Aufgabe, Antworten zu finden, wo sich doch auch die Fragen ständig wandeln. Sicherheit, Klima, soziale Gerechtigkeit – nichts davon lässt sich mehr isoliert denken, alles gehört irgendwie zusammen. Eines ist dabei in meinen Augen für die Herangehensweise bedeutsam: Politiker und Intellektuelle auf Bundesebene dürfen die „Stimme des Volkes“ bei den aktuellen Diskussionen nicht geringschätzen. Die Meinungen derer, die das tägliche Leben tragen und gestalten, sind wichtig. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Nein, nicht auf die Populisten zu, das wäre fatal. Aber hin zu einer Politik, die Sorgen und Wahrnehmungen „des kleinen Mannes“ wieder ernster nimmt und darauf auch reagiert. Eine Politik, die auch Dinge anspricht, die manche lieber unter der Decke halten würden, weil sie ihrer vielleicht zu intellektuellen Sichtweise widersprechen. Kommunalpolitik ist hier anders, wir sind an den Menschen und deren Sorgen dran“, wurde Thomas Groll grundsätzlich.
Recht ausführlich befasste sich der Bürgermeister mit der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der ehemaligen Kaserne. „Die HEAE ist und bleibt eine große Herausforderung – für die Stadtgesellschaft, für unsere Verwaltung, aber insbesondere auch für die Anliegerinnen und Anlieger im Umfeld und viele Gewerbetreibende und deren Mitarbeitenden. Wir müssen von den Geflüchteten erwarten dürfen, dass sie die Werte des Grundgesetzes, unsere Gesetze und Regeln akzeptieren. Wer dazu nicht bereit ist oder sich dem Erlernen unserer Sprache verweigert, für den kann es auf Dauer keinen Platz in Deutschland geben. Das auszusprechen, muss erlaubt sein, ohne mit Populisten in einen Topf geworfen zu werden. Gleichzeitig dürfen wir aber auch nicht verschweigen, dass die Erstaufnahmeeinrichtung für unsere Stadt seit zehn Jahren auch eine wichtige finanzielle Bedeutung hat. Durch erhöhte Schlüsselzuweisungen und Investitionszuschüsse stellte sie in dieser Zeit eine nicht unerhebliche Einnahmequelle für die Stadtkasse dar, die es uns überhaupt erst ermöglichte, Projekte zu realisieren, die ansonsten schwer vorstellbar gewesen wären, oder eine weitgehende Gebührenstabilität zu gewährleisten“, machte Groll deutlich. Mittelfristig erwartet er eine Belegung der HEAE mit bis zu 500 Menschen.
Aufgrund der finanziellen Entwicklungen in Bund, Land und Kommune sprach sich der Kämmerer für eine klare Prioritätenbildung auf allen Ebenen aus, denn alles werde man sich in den kommenden Jahren nicht mehr leisten können. Vorrang hätten
hierbei in Neustadt der Bau eines neuen Kindergartens und eines neuen Feuerwehrhauses.
„Die Haushaltsrede 2026 habe ich mit der Überschrift „Wir bleiben in der Spur – Stabilität in herausfordernden Zeiten“ versehen. Gerade in Zeiten, in denen Unsicherheit und Wandel unseren Alltag prägen, wird nämlich deutlich, wie unverzichtbar Stabilität ist. Neustadt hat in der Vergangenheit bewiesen, dass wir Krisen standhalten können – etwa in wirtschaftlich äußerst schwierigen Phasen wie zwischen 2009 und 2015 oder in der Corona-Pandemie. Wir haben seinerzeit stets verantwortungsvoll gehandelt, vorausschauend geplant und immer wieder Wege gefunden, unsere Kommune handlungsfähig zu halten. Daran müssen wir anknüpfen“, erläuterte das Stadtoberhaupt. „Das Ihnen zur Beratung vorliegende Zahlenwerk macht deutlich, dass es in Neustadt auch in schwierigen Zeiten keinen Stillstand oder gar Rückschritt gibt, sondern dass wir uns den Aufgaben der Zukunft stellen wollen“, so der Kämmerer weiter.
„Bei uns in Neustadt ist die finanzielle Situation aktuell noch nicht besorgniserregend. Wir stehen besser da, als viele andere und kämpfen gegenwärtig nicht ums bloße Überleben. Diese Entwicklung ist auf kluges Haushalten in der Vergangenheit und ein aktives Fördermanagement zurückzuführen. Aber natürlich stellt man bei der intensiveren Beschäftigung mit diesem Haushaltsplan und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 rasch fest, dass es auch bei uns in Zukunft deutlich schwieriger werden wird“, erläuterte der Kämmerer.
2026 gebe es wieder einen Haushaltsausgleich „II. Klasse“, denn das Defizit von rund 100.000 Euro im ordentlichen Ergebnis könne durch Überschüsse der Vorjahre, die sich aktuell auf über 8 Millionen Euro belaufen, ausgeglichen werden. Eine Kreditaufnahme unterbleibt 2026, da die Kommune unter anderem Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes einplanen kann. Dies, so der Bürgermeister, werde aber nicht so bleiben. Bis 2030 müsse man nach den gegenwärtigen Erkenntnissen mit einer Nettoneuverschuldung von zumindest 5,5 Millionen Euro – ohne etwaige neue Aktivitäten im Bereich der Städtebauförderung – rechnen. „Hierbei muss man aber berücksichtigen, dass wir alle Vorhaben seit 2016 ohne Kredite finanziert haben. Kindergarten, Feuerwehrhaus oder Straßensanierungen sind generationenübergreifende Projekte, daher ist hierfür eine Neuverschuldung in meinen Augen akzeptabel“, stellte Groll heraus.
Der Kämmerer beklagte erneut die chronische Unterfinanzierung der kommunalen Familie und forderte Bund und Länder zum raschen Handeln auf. Das Konnexitätsprinzip – „Wer bestellt bezahlt“ – müsse endlich konsequent Anwendung finden. Dies gelte insbesondere für die Kosten der Kleinkinderbetreuung. Hier liege bei vielen Kommunen – auch in Neustadt – der wahre Grund für die defizitären Haushalte.
Thomas Groll lobte das gute Miteinander in den städtischen Gremien und dankte allen für ihr Mittun. Für die Kommunalwahl am 15. März erhofft er sich eine hohe Wahlbeteiligung. Er begrüßte, dass in Neustadt keine Populisten zur Wahl antreten, die sich nicht mit örtlichen Themen befassen würden, sondern „bloß große Politik im kleinen Neustadt machen wollten“. Auch für die interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen wie Kirchhain und Schwalmstadt oder dem Landkreis fand der Bürgermeister positive Worte und nannte als aktuelle Projekte den Integrationslotsen, den Ausbau des Radweges durch das „Frauenrodt“ und die fortschreitende Digitalisierung der Verwaltung. Zugleich mahnte er den Landkreis aber auch zu einer erhöhten Sparsamkeit. Eine weitere Erhöhung der Kreis- und Schulumlage sei für die Kommunen nicht ohne Einschränkungen vor Ort zu tragen.
Mit Restmitteln der „Hessenkasse“, die kommunale Projekte mit 90 Prozent unterstützt, sollen 2026 die Reparatur des undichten Feuerlöschteiches in Mengsberg, die Erstellung eines Löschwas
serkatasters und einer Rohrnetzanalyse, über den Wasserschaden hinausgehende Sanierungsarbeiten in der KiTa „Sonnenschein“ und der Erwerb von Gerätschaften für den städtischen Bauhof finanziert werden. Das Sondervermögen des Bundes, Neustadt erwartet hieraus bis 2029 maximal 5,7 Millionen Euro, sei zu begrüßen. Dadurch werde die Stadtkasse entlastet und der notwendige Kindergartenbau finanziert. Thomas Groll wertete das Sondervermögen aber auch als Eingeständnis dafür, dass die Infrastruktur im Lande marode und der Investitionsstau ohne Neuverschuldung eben doch nicht zu bewältigen sei.
Der Bürgermeister dankte allen Mitarbeitenden der Kommune für ihre Arbeit. Stellvertretend nannte er Frank Wüst namentlich, der den Haushalt 2026 nach den politischen Vorgaben des Kämmerers mit Unterstützung von Gitta Kurz erstellt hat.
Groll betonte, dass er eine gute technische Ausstattung des Bauhofes für wichtig halte, gerade auch vor dem Hintergrund der Übernahme von 11 km Straße durch die Kommune nach der Freigabe der A 49. Dass dies entsprechend der gesetzlichen Vorgabe ohne jede Kostenerstattung geschehen sei, kritisierte er deutlich. Der Aufwand an Arbeit und Geld für den Unterhalt der Straßen sei für die Kommune deutlich gestiegen. Er forderte den Landkreis in diesem Zusammenhang dazu auf, notwendige Sanierungsarbeiten an den nun ehemaligen Kreisstraßen zügig durchzuführen. Nicht ausmalen möchte er sich die Kosten, wenn einmal eine grundhafte Sanierung der betroffenen Straßen ansteht.
„In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Digitalisierung in der Stadtverwaltung und den Kindergärten, aber auch beim Bauhof oder in der Wasserversorgung stetig zugenommen. Die zunehmende Vernetzung, der Ausbau digitaler Prozesse und die damit verbundenen Anforderungen führen dazu, dass der Arbeitsaufwand stark gestiegen ist. So mal nebenbei können die Aufgaben nicht mehr erledigt werden. Daher wird im Bereich IT eine Stelle geschaffen. Zudem investieren wir 2026 rund 120.000 Euro für Hard- und Software, so Groll.
Neustadt werde nach den Worten des Bürgermeisters in der Region positiv wahrgenommen. Vieles sei im letzten Jahrzehnt umgesetzt worden und die Presse berichte häufig über Geschehnisse in der Kommune. „Wir müssen uns als Kommunalpolitiker und Bürgerschaft immer wieder einmal vor Augen führen, dass vieles von dem, was wir an Bauprojekten und sozialen Strukturen in den letzten Jahren geschaffen haben, bei weitem nicht selbstverständlich ist“, lautete sein Fazit.
Groll ging nochmals auf die Übernahme der Jugendarbeit durch die Kommune und den beabsichtigten Aufbau eines verbesserten Angebotes für Kinder ein und hob die wachsende Bedeutung des
Familienzentrums, die Arbeit der Leitstelle „Älterwerden“ und die Zusammenarbeit mit HEPHATA hervor. Neustadt verfüge über ein gutes soziales Netz.
Positiv sei die Aufnahme der Kommune in das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“. Dieses stelle eine große Chance dar. 2026 würden zunächst inhaltliche Vorarbeiten anstehen. Nach der Vorstellung des Bürgermeisters sollen Bahnhof und Bahnhofsumfeld einen Schwerpunkt der Förderung darstellen. Mit Mitteln aus dem auslaufenden Programm „Sozialer Zusammenhalt“ sollen 2026/27 noch Fassade, Dach und Untergeschoss des Jugendheimes neben dem Junker-Hansen-Turm saniert werden.
„Der Haushaltsplan 2026 ist kein reines Zahlenwerk, sondern sichtbarer Ausdruck der Ziele und Prioritäten von Bürgermeister und Magistrat für unsere Heimatstadt. Er knüpft folgerichtig an die Schwerpunktsetzung der letzten Jahre an und bildet daher den bereits in der Vergangenheit von mir hervorgehobenen „roten Faden“ der Neustädter Kommunalpolitik“, hob der Bürgermeister hervor.
Im Frühjahr 2026 werden die infrastrukturellen Vorarbeiten für den Neubau des Kindergartens beginnen. Dieser soll dann ab Herbst dieses Jahres auf dem Hartplatz der ehemaligen Kaserne‘ errichtet und im Sommer 2028 bezogen werden. Für Herbst 2027 ist die Antragsstellung für den notwendigen Neubau eines Feuerwehrhauses in der Kernstadt vorgesehen. Der Baubeginn könnte dann 2029 sein. Hinsichtlich der Standortfrage spricht sich der Magistrat, so Groll, dafür aus, getroffene Entscheidungen u.a. vor dem Hinblick auf finanzielle Entwicklungen und potentielle Erweiterungsmöglichkeiten des Gebäudes nochmals objektiv zu hinterfragen.
Im Verlauf seiner Ausführungen machte Groll deutlich, dass auch 2025 eine Vielzahl kleiner und größerer Vorhaben umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht worden seien. Höhepunkt war nach seiner Einschätzung die Einweihung des sanierten „Waldstadions“. Die Haushaltsentwicklung sei im letzten Jahr insgesamt positiv gewesen. Habe man zunächst mit einem Defizit von 317.000 Euro rechnen müssen, so könne man nun von einem Überschuss ausgehen. 2025 habe es auch Unvorhergesehenes gegeben, wie den Wasserrohrbruch in der KiTa „Sonnenschein“. Die Auslagerung der Gruppen wolle man aber auch als Chance begreifen und nun auch über den Schaden hinausgehende Arbeiten durchführen.
Auch in Zeiten knapper öffentlicher Mittel warb der Bürgermeister
für eine Unterstützung des Ehrenamtes und der Vereine, die Durchführung kultureller Veranstaltungen und ein Engagement für die Lokalgeschichte. „Einsparungen hier vorzunehmen brächte wenig, würde aber viel zerstören, so Groll. Er freue sich auf das 800-jährige Dorfjubiläum und begrüße die intensivere Auseinandersetzung mit der Geschichte Neustadt im 20. Jahrhundert, betonte Groll.
Im Hinblick auf die Trauerhalle in Momberg sprach sich das Stadtoberhaupt klar für einen Neubau aus, da die Sanierung nicht wesentlich günstiger und zudem mit Risiken behaftet sei. Zugleich warb er aber aufgrund von geschätzten Kosten von 650.000 Euro plus X dafür, nochmals über die Art der Ausführung nachzudenken.
In Speckswinkel steht 2026 der Bau des Hochbehälters für die Wasserversorgung an, in Mengsberg soll der Festplatz befestigt und das Umfeld des Hallenbades neu hergestellt werden und in Momberg ist die Erneuerung der Quellsammelschächte nötig und der barrierefreie Zugang zum DGH soll mit
Landesförderung umgesetzt werden. Der zweite Teil folgt am 25.02.2026