Stadt Neustadt erneuert die Quellsammelbehälter in Momberg
Von Florian Lerchbacher
Neustadt-Momberg.
Ein Blick in die Quellsammelschächte der Momberger Wasserversorgung unterstreicht eine Aussage von Bürgermeister Thomas Groll: „Es gab Handlungsbedarf.“ In den beiden Kammern des Gebäudes befinden sich Korrosionsschäden an verschiedenen Armaturen und auch an Wänden. Zudem ist die mineralische Beschichtung der Wände über die Jahre weich geworden und hat sich teilweise abgelöst.
Für den Laien ein erschreckender Anblick – aber kein Grund zur Besorgnis, wie Thomas Dickhaut, der Leiter des Fachbereichs Bauen, Planen und Umwelt der Stadt Neustadt, sofort betont: In den Kammern werde schließlich nur das aus der Quelle gewonnene „Rohwasser“ gelagert. Bevor es als Trinkwasser in die Haushalte komme, werde es noch gereinigt. Im Hochbehälter, in den es gepumpt wird, fließt es über eine spezielle UV-Anlage, die Bakterien, Viren und Keime zerstört.
„Das in den Kammern verwendete Material hat eine Trinkwasser-Zulassung. Und in Deutschland wird nichts so genau kontrolliert, wie die Qualität von Trinkwasser“, fügt Groll hinzu. Aber Zeit zu handeln sei eben nun gewesen – und da kommt die Stadt ins Spiel, denn sie ist in den Stadtteilen Momberg, Mengsberg und Speckswinkel Träger der Wasserversorgung. Momberg bezieht sein komplettes Trinkwasser aus der Quelle, die in der Nähe des Reitplatzes liegt. Das dazugehörige Gebäude ist derzeit eine große Baustelle – wodurch die Wasserversorgung des Dorfes aber nicht beeinträchtigt wird, so Groll.
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