Üben für ein selbstständiges Leben

Diakoniezentrum Hephata hat in Neustadt eine neue Wohnform eingerichtet

Neustadt.
Das Diakoniezentrum Hephata erweitert sein Angebot in Neustadt um eine neue Wohnform: In einem ehemaligen Haus der Jugendhilfe können seit Juli sechs Menschen den Schritt in ein selbstständigeres Leben wagen – „mit so viel Freiheit wie möglich und so viel Unter- stützung wie nötig“, wie Johannes Fuhr, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, mitteilt. Vier Plätze sind bereits belegt, zwei noch frei.
Gedacht ist das Haus für Menschen, die selbstständiger wohnen möchten, für die der Sprung aus Elternhaus oder Wohngruppe in eine ganz eigene Wohnung aber noch zu groß wäre. Sandra Uhrig kennt diese Lücke gut. Die Quartiersmanagerin erzählt von jungen Menschen, die aus der Jugendhilfe kommen und plötzlich im Erwachsenenbereich landen. Dort wohnen mitunter Menschen, die Jahrzehnte älter sind. „Da ist das Gefälle groß, die Interessen sind unterschiedlich“, sagt sie.

Team soll „Brüche“ abfedern

Für manche passe das schlicht nicht. Die Alternative wäre das klassische betreute Wohnen – eine eigene Wohnung irgendwo im Ort, dazu stundenweise Unterstützung.

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