Bürgermeister gibt Neustädter Kulturprogramm 2009 bekannt
Neustadt (aws). Das Kulturprogramm 2009 steht. Bürgermeister Thomas Groll (CDU) und Karl Joseph Lemmer aus der Stadtverwaltung haben in dieser Woche die Details verraten. Vom mittelalterlichen Markt über die Trinitatis-Kirmes bis hin zu Boxnächten ist für jeden Geschmack etwas dabei.
■ „Bühne frei für das hessische Landestheater Marburg“ heißt es gleich zwei mal in diesem Jahr, und zwar am 20. Mai und am 17. September. Ritter, Handwerker, Gaukler, und Spielleute werden am 11. und 12. Juli rund um den Junker-Hansen-Turm ihr Unwesen treiben. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr will die Stadt in diesem Jahr zum zweiten Mal einen mittelalterlichen Markt veranstalten.
■ Vom 18. bis zum 23. Mai feiern die Neustädter eine Woche den 60. Jahrestages der Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Bert Dubois wird eine Ausstellung über die vergangenen 60 Jahre der deutschen Geschichte gestalten. Dazu will die Stadt einen prominenten Redner einladen. Auf der Wunschliste ganz oben steht ehemalige Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, der jetzige Präsident der Konrad Adenauer Stiftung. „Der Boxring wird wieder aufgebaut – MNZ“ weiterlesen
Neustädter feiern 525-jähriges Bestehen Ausstellung geplant
Bürgermeister stellt Veranstaltungskalender vor
Seit 18 Jahren ist Karl-Heinz Mai passionierter Ostereiermaler. Im Jahr seines 525-jährigen Bestehens ist der Junker-Hansen-Turm das Lieblingsmotiv des Mombergers.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. 525 Jahre Junker-Hansen-Turm sind für Karl-Heinz Mai Grund genug, das Wahrzeichen der Stadt auf Eiern von verschiedenster Größe zu verewigen. Und so ziert der größte Fachwerk-Rundbau der Welt China-Wachtel-, Tauben- aber auch Straußeneier. „Die Eier von Zwerghühnern sind optimal, denn sie sind länglich, und der Turm passt daher bestens“, betont der Hobby-Künstler.
Mai nutzt am liebsten die Feder, um seine Motive auf den dünnen Schalen zu verewigen, greift aber gerne auch auf Plakafarben zurück. Die Bandbreite kennt dabei keine Grenzen: Neben historischen Gebäuden hat er auch schon die Wappen der 18 Teams der Fußball-Bundesliga oder unterschiedlichste Oldtimer auf Eier gemalt.
Auf die Rückseite kommt dann noch ein Spruch in elegant geschwungenen Buchstaben, denn auch mit Schriften kennt sich der Momberger aus – wovon auch die Stadt Neustadt profitiert, denn der 56-Jährige beschriftet das reaktivierte Gästebuch der Stadt. Seit 18 Jahren ist das Eiermalen Karl-Heinz Mais liebstes Hobby – der Funke sprang vom Vater über, der ebenfalls künstlerisch tätig war.
Im „normalen Leben“ arbeitet er bei der Sparkasse in Neustadt, in deren Schaufenster er die ein oder andere Ausstellung präsentierte. Die Eier mit dem Junker-Hansen-Turm werden dieses Jahr auch in einer Ausstellung gezeigt, verspricht Bürgermeister Thomas Groll, der die Planungen für städtische und kulturelle Veranstaltungen des Jahres vorstellte. Ihn freut besonders, dass das Hessische Landestheater nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr erneut in Neustadt gastiert. Zudem hob er die erste Neustädter Boxnacht am 1. August hervor, die an die ruhmreiche Tradition des Neustädter Boxclubs anknüpfe: Der BC Marburg richtet einen Städtewettkampf in der Sporthalle der Waldschule aus. „Neustädter feiern 525-jähriges Bestehen Ausstellung geplant“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
„Breitbandversorgung nötig, damit der ländliche Raum wettbewerbsfähig bleibt!“
Die Stadt Neustadt (Hessen) ist derzeit bestrebt, die Breitbandversorgung für die Stadtteile Mengsberg und Speckswinkel zu forcieren. Wenn die ländlichen Regionen Wettbewerbs- und zukunftsfähig bleiben sollen, sei die Breitbandversorgung des ländlichen
Raumes, insbesondere auch in kleineren Dörfern von besonderer Wichtigkeit, so Bürgermeister Thomas Groll. Es dürfe beispielsweise keine wirtschaftliche Ansiedlung daran scheitern, dass vor Ort kein ausreichender Internetanschluss angeboten werden kann. Auch der Bedarf der Bevölkerung mit Hilfe des Internets den eigenen Informations- und Kommunikationsbedarf zu decken, nehme kontinuierlich zu, stellte Groll fest. Eine Unterversorgung herrscht momentan im Bereich der Stadtteile Speckswinkel und Mengsberg. Mit der T-Mobile GmbH, die plane ihre Netzinfrastruktur den aktuellen Erfordernissen anzupassen, steht der Bürgermeister derzeit in Gesprächen, um einen Lösungsansatz zur Herstellung einer deutlich verbesserten Breitbandversorgung für diese Bereiche zu finden. Ziel ist es, für Speckswinkel eine DSL-Versorgung von 16.000 kbit/s. zu erreichen. Für Mengsberg wird sich eine solche Versorgung nicht zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten umsetzen lassen. Nach Berechnungen von T-Mobile wären hierfür rund 160.000,- Euro nötig. Hier soll aber zumindest eine DSL-Versorgung von 1.000 bis 2.000 kbit/s. angestrebt werden. Dies würde zu einer deutlichen Verbesserung des bisherigen Angebotes führen. Sobald die entsprechenden Planungen der T-Mobile GmbH von den städtischen Gremien beraten worden sind, soll den Bürgern von Speckswinkel und Mengsberg das neue Angebot vorgestellt werden.
In Neustadt wird es bunt
Stadt richtet Straßenmalerfestival aus
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Weit mehr als 20 000 Besucher bewundern jedes Jahr in Geldern beim Straßenmalerfestival die Werke von 500 bis 600 Künstlern aus aller Welt. Mit ganz so vielen Gästen und Malern rechnet die Stadt Neustadt für ihre Veranstaltung Ende August nicht – kein Wunder, denn das Festival in Nordrhein-Westfalen gibt es bereits seit dem Jahr 1979 und hat sich im Veranstaltungskalender etabliert. Das wiederum gibt Werner Gatzweiler, der Vorsitzende des Fördervereins Bürgerpark, als Ziel aus: „Wir wollen kleine Schritte machen und versuchen, dass das Festival eine feste Größe im Veranstaltungskalender wird.“
Gatzweilers Tochter Roswitha Trümpert hatte die Idee für die Veranstaltung bereits im Jahr 2007 nach der Einweihung der sanierten Marktstraße. Und eben dort sollen sich die Künstler am letzten Augustwochenende auch verwirklichen. „Das wäre doch toll: In der Eisdiele sitzen und zuschauen, wie ein Profi die Mona Lisa nachmalt“, orakelt Bürgermeister Thomas Groll. Als Ausweichmöglichkeit ist der Bürgerpark entlang der Stadtmauer in der Diskussion – das hängt von der Anzahl der Künstler ab, die sich anmelden. „In Neustadt wird es bunt“ weiterlesen
Neustädter wollen mehr Freizeitangebote in ihrer Stadt – MNZ
Ergebnisse der Bürgerbefragung zur Stadtentwicklung werden im Historischen Rathaus vorgestellt
Neustadt (aws). Die Neustädter leben gerne in ihrer Stadt und schätzen die Straßenanbindung. Nur das Freizeitangebot überzeugt die Einwohner nicht. Das ergab nun eine Befragung, an der 85 Bürger teilgenommen haben.
Im November vergangenen Jahres hatte die Stadt Fragebögen zur Stadtentwicklung an 150 Personen verteilt, die durch ihr politisches, kirchliches, soziales oder kulturelles Engagement mit dem gesellschaftlichen Leben der Stadt verbunden sind. 85 Bögen gingen ausgefüllt an die Stadt zurück. „Ein gutes Ergebnis“, freute sich Bürgermeister Thomas Groll (CDU). Nun liegen die Ergebnisse vor.
Gute Noten für die Stadt vergaben die Bürger für Wohnqualität (laut 68 Prozent ist sie sehr gut bis gut), den Bürgerservice (58 Prozent finden ihn gut bis sehr gut] sowie die Verkehrsanbindung mit dem Auto (47 Prozent sehr gut und gut).
Auf dem Rad oder zu Fuß bewegt es sich in Neustadt jedoch schlecht, meinen über 50 Prozent der Befragten. Und auch das Freizeitangebot lasse zu wünschen übrig. Hierfür gab es nur die Noten „befriedigend“ oder „ausreichend“. Zum Einkaufen fährt die Hälfte der Befragten in den Kaufpark auf dem ehemaligen Ergee-Gelände. „Neustädter wollen mehr Freizeitangebote in ihrer Stadt – MNZ“ weiterlesen
Neustädter kritisieren das Freizeitangebot
„Qualität für Fußgänger und Radier“ kommt in Befragung schlechtweg Ergebnispräsentation am Dienstag
Fast 70 Prozent der Neustädter finden laut einer Umfrage die Wohnqualität in der Stadt gut oder gar sehr gut.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. 85 Neustädter füllten einen Fragebogen der Hessen-Agentur Stadtentwicklungsgesellschaft mbH und des Büros für Architektur und Stadtentwicklung aus. Harte Kritik hagelte es in zwei Kategorien: Nur 17 Prozent befinden die „Qualität für Fußgänger und Radfahrer“ für gut, 20 Prozent hingegen für mangelhaft, 4 Prozent gar für ungenügend. Die „Verkehrsanbindung Pkw“ halten 12 Prozent für mangelhaft und 20 Prozent für ausreichend.
Besser sieht es beim Erscheinungsbild der Stadt aus, das 58 Prozent als befriedigend, 25 Prozent als gut und ein Prozent als sehr gut bezeichnen. Die Wohnqualität halten 61 Prozent für gut und 7 Prozent für sehr gut. Überrascht zeigte sich Bürgermeister Thomas Groll von der Kritik am Freizeitangebot, das ein Großteil nur als befriedigend oder ausreichend befand: „Da hätte ich einen besseren Wert erwartet.“ Dafür durfte er sich über eine gute Bewertung von Bürgerservice und Verwaltung freuen. „Neustädter kritisieren das Freizeitangebot“ weiterlesen
Neustadt beschenkt Babys – MNZ
Neustadt (aws). Die Stadt Neustadt begrüßt Neugeborene von nun an mit einem Geschenk: ein Baby-Lätzchen mit dem Logo der Stadt.
Dass eine Kommune Geschenke zu runden Geburtstagen oder Ehe-Jubiläen überreicht, ist nichts Neues. Thomas Groll (CDU), Bürgermeister von Neustadt, hat die städtische Geschenkpalette nun erweitert: Zukünftig werden in der Junker-Hansen-Stadt auch alle Neugeborenen mit einem kleinen Präsent begrüßt.
Die Eltern erhalten für ihren Sprössling ein Baby-Lätzchen, mit dem Logo Neustadts ins Haus gebracht. „Kinder sind, unsere Zukunft und wir freuen uns über jedes Neugeborene. Das wollen wir mit einem Geschenk zum Ausdruck bringen“, erklärte Bürgermeister Groll bei der Vorstellung des weißen Lätzchens.
Für die Eltern gibt es außerdem noch ein nützliches Extra: eine Informationsbroschüre zum Betreuungsangebot der städtischen Kindergärten.
Neustädter Mitteilungsblatt
Denkmalschutzbeirat des Landkreises tagte in Speckswinkel
Interesse an der Entwicklung der Dorfmitte war ein Schwerpunktthema
Bürgermeister Thomas Groll begrüßte die erste Vorsitzende Dr. Renate Buchenauer, die Mitglieder des Denkmalschutzbeirates, sowie Ortsvorsteher Karl Stehl.
„Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, um ihre turnusmäßige Sitzung hier abzuhalten. Wir haben seinerzeit für Speckswinkel ein Neubaugebiet entwickelt, das auch weitestgehend belegt ist. Jetzt soll Innenentwicklung vor Außenentwicklung Schwerpunkt sein. Wo kann man innerorts noch nutzen ohne das klassische Baugebiet auszuweisen? Den Schwerpunkt sehen wir im Arial Ortsmitte, der von Leerstand geprägt ist. In Momberg sind wir dabei die Leerstände zu dokumentieren, für Neustadt wird ein Leerstandskataster erstellt, nur Mengsberg hat noch nicht so prägnante Leerstände. Innerhalb eines Planungs- bzw. Ideenwettbewerbes haben wir im vergangenen Jahr drei Architekturbüros zu einem Wettbewerb aufgerufen, um für die Dorfmitte Speckswinkel eine Zukunftsvision zu entwickeln. Die Ergebnisse haben wir in einer Einwohnerversammlung vorgestellt. Im Rahmen des Demographiewandels plant die Hessische Landgesellschaft derartige Projekte als Modellprojekte zu fördern. Speckswinkel kann hier potentiell für Mittelhessen in die engere Wahl gezogen werden, da sind wir mittlerweile guter Hoffnung. Neubauen im alten Bestand ohne über die Köpfe der Eigentümer hinweg entscheiden zu wollen, das haben wir angedacht. Hier muss aber auch im Bereich der Denkmalpflege eine gewisse Flexibilität an den Tag gelegt werden. Einiges haben wir in diesem Rahmen ja schon erreichen können, der Bayrische Hof in Neustadt wird mit Teilabriss saniert, das Deutsche Haus komplett abgerissen und mit Hephata ist da ein Projekt in trockenen Tüchern. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Zwei wollen zusammen sparen – MNZ
Neustadt und Amöneburg lassen Energieverbrauch öffentlicher Gebäude prüfen
Amöneburg/Neustadt (aws). Schon das Stadtwappen mit Mainzer Rad und heiligem Martin drückt die Gemeinsamkeit zwischen Amöneburg und Neustadt aus. Jetzt wollen die beiden Städte mit ihren historischen Ortskernen auch ein gemeinsames kommunales Klimaschutzkonzept auf den Weg bringen, das vom Bund mit bis zu 80 Prozent gefördert werden kann.
Dies teilten die Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (SPD) und Thomas Groll (CDU) mit. Beide Städte müssen jährlich viel Geld für die Energieversorgung öffentlicher Gebäude ausgeben, etwa 200 000 Euro in Amöneburg und 400 000 Euro in Neustadt. „Die Energiekosten vor allem der historischen Gebäude laufen den Kommunen davon“, sagt Richter-Plettenberg. Ein Beratungsunternehmen, das deutschlandweit über 1000 Kommunen betreut, wurde beauftragt, ein Konzept für sämtliche städtische Gebäude zu erstellen.
Bürgermeister hoffen, 30 Prozent Energie einzusparen
Nach den Worten der Bürgermeister wird die Firma zunächst den Ist-Zustand ermitteln und den derzeitigen Energieverbrauch sowie die laufenden Verträge überprüfen. Daran schließt sich dann eine „Schwachstellenanalyse“ an.
Von dem Gutachten erhoffen sich beide Städte eine Einsparung von rund 30 Prozent der Energiekosten. „Zwei wollen zusammen sparen – MNZ“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Stadt Neustadt begrüßt neue Erdenbürger mit kleinem Präsent
Ein Lätzchen mit Stadtlogo soll es sein
Dass die Kommunen zu runden Geburtstagen oder Ehejubiläen kleine Präsente überreichen, ist mittlerweile überall guter Brauch. Er wird auch in Neustadt gepflegt, so Bürgermeister Thomas Groll. Das Stadtoberhaupt hat nun die städtische Geschenkpalette erweitert.
Zukünftig werden in der Junker-Hansen-Stadt alle neugeborenen Erdenbürger mit einem kleinen Präsent begrüßt. Sie erhalten ein Babylätzchen mit dem Logo Neustadts direkt ins Haus gebracht. „Kinder sind unsere Zukunft und wir freuen uns über jedes Neugeborene. Das wollen wir nun auch mit diesem Geschenk zum Ausdruck bringen. Für die Eltern haben wir daneben noch Informationen zum Betreuungsangebot in den städtischen Kindergärten“, so Groll.
Betreuungsangebot der Stadt Neustadt wird erweitert
Ab 1. Mai 2009 Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder in der Kindertagesstätte „Regenbogen“
Seit dem 1. Januar 2008 erweitert die Stadt Neustadt stetig ihr Betreuungsangebot im Bereich der Kommunalen Kindergärten. Zunächst wurde im Kindergarten „Sonnenschein“ eine fünfte Gruppe eingerichtet und so die Möglichkeit geschaffen, insbesondere weitere Kinder unter drei Jahren aufzunehmen. In einem zweiten Schritt wurden die Öffnungszeiten der Kindergärten erweitert und auch im Kindergarten „Sonnenschein“ ein Mittagessen angeboten. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

