Neustädter Mitteilungsblatt

Klimaschutzkonzept für die Stadt Neustadt (Hessen) übergeben

Im Wege der interkommunalen Zusammenarbeit haben die Städte Neustadt (Hessen) und Amöneburg von der K&L Ingenieurgesellschaft für Energiewirtschaft mbH aus Hockenheim jeweils ein Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Die von den Bürgermeistern Thomas Groll und Michael Richter-Plettenberg vereinbarte Zusammenarbeit war notwendig, damit die Kommunen für das Projekt eine 80 %-ige Förderung des Bundes erhalten konnten, da nur Konzepte von Städten oder Gemeinden bzw. Gemeindeverbünden von über 10.000 Einwohnern gefördert werden.
Ziel der Studie war es, Möglichkeiten zur Energieeinsparung unter ökonomischen und ökologischen Gesichtpunkten aufzuzeigen. Die energetische Untersuchung umfasste bei Neustadt (Hessen) 20 Hochbauten und die gesamte Straßenbeleuchtungsanlage. Das Energieeinsparungskonzept konzentriert sich – wie bei der Auftragsvergabe vorgesehen – auf die Darstellung von kurz-und mittelfristigen Einsparmaßnahmen. Darüber hinaus zeigt das erstellte Gebäude und Anlagenkataster den Handlungsbedarf für langfristige Maßnahmen und Sanierungen auf. Bauphysikalische
Fragestellungen waren aufgrund der Vorgaben des Fördergebers nicht Gegenstand der Untersuchung. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Früher Schandfleck, jetzt Prunkstück

Morgen eröffnet die Familie Lunetti ihre Pizzeria im frisch sanierten Bayerischen Hof in der Innenstadt
Die Zeiten, in denen die Stadt Neustadt bei wichtigen Terminen den Bayerischen Hof mit Tarnnetzen abhängte, sind endgültig vorbei.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Viele Jahre lang war der Bayerische Hof ein Schandfleck in Neustadts Innenstadt. Das Gebäude war marode. Bei offiziellen Terminen in der Innenstadt ließ es die Stadt gar mit Tarnnetzen abhängen, damit die gute Stimmung nicht durch den traurigen Anblick getrübt wird. Diese Zeit ist nun zu Ende: Die Familie Lunetti hat das Haus sanieren lassen. Nun erstrahlt es in neuem Glanz.
Fast eine Million Euro haben sich die Lunettis die Renovierung kosten lassen. 90 000 Euro davon stellte die Stadt der Familie unter anderem für den Abriss zur Verfügung. Aus Mitteln der Altstadtsanierung stammen 10 000 Euro für Voruntersuchungen sowie 210 000 Euro für die Sanierung an sich. „Das ist gut angelegtes Geld“, betonte Bürgermeister Thomas Groll, der besonders den Einsatz von Holger Möller vom Sanierungsträger Hessen-Agentur lobte: „Er hat viele Gespräche geführt und sehr dicke Bretter gebohrt.“
„Es ist gut, dass im letzten Jahr der Altstadtsanierung noch einmal ein Ruck durch Neustadt geht“, ergänzt der Bürgermeister und verweist auf Projekte wie die Neugestaltung von Ritterstraße und Rabenauplatz sowie den Abriss des Deutschen Hauses mit dem geplanten Bau eines Heimes für betreutes Wohnen. „Da sind endlich die letzten Grundstücksangelegenheiten geklärt worden“, kommentiert Groll die Verzögerungen bei diesem Projekt. „Früher Schandfleck, jetzt Prunkstück“ weiterlesen

Stadt Neustadt erhält eine weitere Hiobsbotschaft

Kindergarten-Neubau wird wohl nochmal 500 000 Euro teurer
Vor wenigen Wochen erfuhr die Stadt, dass die Kosten für den Kindergarten-Neubau wegen der Bodenverhältnisse steigen. Nun liegen erste Ergebnisse der Ausschreibung vor – mit unerfreulichen Resultaten.
von Florian Lerchbacher
Neustadt. Der Neubau des Kindergartens mit integrierter Stadtbibliothek wird wohl weitaus teurer, als die Stadt Neustadt erwartet hatte. „Uns liegen mittlerweile die Ausschreibungsergebnisse für die ersten Gewerke vor“, berichtet Bürgermeister Thomas Groll und ergänzt: „Es war eine Kostensteigerung von rund 30 Prozent gegenüber der Kostenschätzung festzustellen.“ Wenn sich diese Tendenz bei den weiteren Ausschreibungen für die restlichen Gewerke fortsetzt, erhöhen sich die Baukosten erneut um 500 000 Euro.
Ursprünglich war die Stadt von Kosten in Höhe von 1,75 Millionen Euro ausgegangen. 750 000 Euro erhält sie aus Fördermitteln von Bund, Land und Kreis. Vor wenigen Wochen kam der erste Rückschlag: Aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse lässt die Stadt rund 1 800 Kubikmeter Erde abtragen. Dann werden massive Steinbrocken in den Boden gepresst, die eine solide Grundlage für eine Schicht aus Gestein und Schotter sowie das Fundament des Gebäudes bildet (die OP berichtete). Zusätzliche 100 000 Euro verschlingt dieser unvorhergesehene Schritt. Nun kommen wohl weitere 500 000 Euro hinzu, sodass die Stadt insgesamt Kosten von 2,35 Millionen Euro befürchtet. „Stadt Neustadt erhält eine weitere Hiobsbotschaft“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Neuer Mobilbagger für den städtischen Bauhof

Damit können die Aufgaben des Bauhofes schneller und besser erledigt werden
Der bisherige ATLAS Mobilbagger für den Bauhof der Stadt Neustadt wies 6500 Betriebsstunden auf und war aus dem Jahre 1994. Er wurde 1999 gebraucht angeschafft. Das Gerät war in den letzten Jahren und Monaten vermehrt reparaturbedürftig. Aus diesem Grunde hat die Stadtverordnetenversammlung auf Vorschlag des Magistrates im Haushalt die Mittel für eine Neuanschaffung bereitgestellt.
Nunmehr konnte ein BOBCAT-Mobilbagger in Betrieb genommen werden. Das Gerät weist lediglich 390 Betriebsstunden auf. Dies führte beim Kaufpreis zu einer Reduzierung von rund 10000 €. Die Bruttoauftragssumme für das Gerät beläuft sich so letztlich auf rund 83000 €. Das Altgerät wurde für 6000 € in Zahlung gegeben.
Gemeinsam mit dem Leiter des Fachbereiches III, Bauen, Planen und Umwelt, Thomas Dickhaut und dessen Stellvertreter Heiko Steuernagel stellte Bürgermeister Thomas Groll den neuen Mobilbagger kürzlich vor.
Das Gerät ist auf jeden Fall leistungsstärker als das Vorgängermodell. Mit ihm können nun weit mehr der anfallenden Aufgaben erledigt werden als bisher und dies zudem auch noch in kürzerer Zeit. Die Kommune kann somit ihren vielfältigen Aufgaben in Unterhaltung und Projektarbeit optimaler nachkommen. Bürgermeister Groll hob hervor, dass seine Mitarbeiter intensiv nach einem leistungsfähigen und wirtschaftlichen Bagger gesucht hätten. So sei man auf das Vorführgerät gestoßen und habe die Verbesserung beim Kaufpreis erzielt. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Höher als der Kölner Dom – MNZ

Auf dem Krückeberg entstehen die stärksten Windräder Hessens
Von Alfons Wieber
Neustadt-Specks winkeI. Die drei höchsten und leistungsstärksten Windkraftanlagen von ganz Hessen werden derzeit auf dem Krückeberg zwischen Neustadt und Speckswinkel gebaut. Die Standorte befinden sich in einer Höhe von rund 320 Metern. Der Krückeberg erreicht damit fast die Amöneburg und ist einer der höchsten und windbeständigsten Standorte im Ostkreis.
In der Planungsphase hatte er sich als der am besten geeignete Standort für die Aufstellung von Windkraftanlagen herauskristallisiert. Zudem liegt er weitab von Speckswinkel, Neustadt oder Stadtallendorf. Eine Belästigung von Anwohnern durch die Rotorgeräusche oder Schattenwurf der Rotorblätter soll so ausgeschlossen werden. Die Bauarbeiten für die drei neuen Anlagen wurden im März begonnen und sind in vollem Gange. Als erste Maßnahme mussten zunächst einige Feldwege für den Schwerlastverkehr sowie die Kranstellflächen ausgebaut werden. Derzeit werden die Standflächen der Windräder hergestellt und deren Fundamente betoniert. Nach Fertigstellung der neuen Anlagen umfasst der Windpark dann insgesamt zwölf Windräder, die Strom in das öffentliche Netz einspeisen. „Höher als der Kölner Dom – MNZ“ weiterlesen

„Wenn wir nur die Hälfte schaffen, hat es sich gelohnt" – MNZ

Stadt Neustadt will künftige Entscheidungen an Stadtentwicklungskonzept ausrichten / Groll animiert Stadtverordnete
Neustadt (aws). Zur Bewältigung der Herausforderungen des wirtschaftlichen und demographischen Strukturwandels hat die Stadt Neustadt ein strategisches Stadtentwicklungskonzept erstellen lassen. Es nennt sich „Projekt Zukunft Neustadt – Integrierte Stadtentwicklung und Handlungskonzept“ und gilt für Kernstadt und Stadtteile.
Bürgermeister Thomas Groll (CDU) bezeichnete das Stadtentwicklungskonzept als Zielkonzept für Neustadt und seine Stadtteile und den langfristigen Orientierungsrahmen, in dem Zukunftsperspektiven für die Stadt aufgezeigt werden. „Es ist bei allen Anträgen der Stadt von Wichtigkeit. Bei allen Projekten, die wir angehen, werden wir versuchen Fördermittel einzufahren.“ Es sei Ziel der kommunalpolitisch Verantwortlichen, das Stadtentwicklungskonzept schrittweise mit Leben zu erfüllen. In der Folge soll es für die Kommune darum gehen, einzelne Projekte nach ihrer Priorität zu gewichten und unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel umzusetzen. Auf der Liste stehen unter anderem die Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof, die Umgestaltung der Marktstraße an der Eisdiele, die Parksituation in der Kreuzgasse, wo das älteste Haus der Stadt steht und auch das Projekt „Unser Dorf hat Zukunft“ in Mengsberg. „„Wenn wir nur die Hälfte schaffen, hat es sich gelohnt" – MNZ“ weiterlesen

Xynthia fallt vor allem mittelalte Fichten – MNZ

Sturm knickt 7500 Festmeter Holz um
Neustadt (aws). Wie bei den Stürmen der vergangenen Jahre haben die Neustädter Stadt- und Gemeindewälder auch bei „Xynthia“ in diesem Jahr hohe Schäden hinnehmen müssen. Dabei handelt es sich zu 90 Prozent um die 40- bis 50-jährigen Fichtenbestände, wie Forstamtmann Klaus Schild festgestellt hat.
Schild betreut als Revierleiter die Flächen der Stadt. Buchen und Eichen sind seiner Beobachtung nach nur in geringem Umfang betroffen. Die Größe der „Zwangsnutzung“, also der Bestände, die nach dem Sturm auf jeden Fall aus dem Wald geholt werden müssen, beziffert er auf rund 7500 Festmeter. Das ist in etwa die Größenordnung eines normalen Jahreseinschlags, bei der allerdings der Förster bestimmen kann, wo und welche Bäume gefällt werden. Rund 9000 Festmeter Sturmholz waren es in 2007 bei „Kyrill“, 2008 fielen „Emma“ fast 11 000 Festmeter zum Opfer und im vergangenen Jahr waren es noch einmal 2500 Festmeter Restholz aus den Sturmschäden der beiden vorausgegangenen Jahre, die aufgearbeitet werden mussten. Weitere 3500 Festmeter waren aufgrund der Borkenkäfergefahr in den Wäldern noch aufzuarbeiten. „Die Bestände sind durch die Stürme der vergangenen Jahre geschwächt. Obwohl die Windgeschwindigkeiten geringer als bei den Stürmen Kyrill und Emma waren, fallen die Schäden etwa gleichgroß aus“, erklärte Schild, der zusammen mit Forstwirt Jürgen Heinrich und Bürgermeister Thomas Groll (CDU) im Momberger Gemeindewald ein Bild von der Schadenshöhe vermittelte. Für die Stadt Neustadt haben die Einnahmen aus dem Holzverkauf eine große Bedeutung im städtischen Haushalt. Dass die Schäden regional begrenzt sind, kommt der Preisstabilität zu Gute. „Xynthia fallt vor allem mittelalte Fichten – MNZ“ weiterlesen

Neuer Bagger ist flexibel einsetzbar

Fahrzeug kostet Neustadt 83 000 Euro
von Kai Erdel
Neustadt. In den vergangenen Monaten häuften sich die Reparaturen beim bisherigen Mobilbagger der Stadt Neustadt deutlich. Jener Bagger stammte aus dem Jahr 1994 und hatte bereits 6 500 Betriebsstunden hinter sich. Deshalb stellten Magistrat und Stadtparlament das Geld für den Kauf eines neuen Baggers bereit. „Meine Mitarbeiter haben intensiv nach einem leistungsfähigen und wirtschaftlichen Bagger gesucht und sind dabei auf ein Vorführgerät von Bobcat gestoßen“, freute sich Bürgermeister Thomas Groll bei der Vorstellung des neuen Baggers über die Initiative seiner Mitarbeiter.
Die Stadt kaufte den neuen Mobilbagger mit lediglich 390 Betriebsstunden. „Der Kaufpreis reduzierte sich durch die wenigen Betriebsstunden um 10 000 Euro, sodass wir letztlich 83 000 Euro ausgegeben haben rechnete Groll vor. Zudem habe man den alten Bagger für 6 000 Euro in Zahlung gegeben. Fahrer Matthias Sack freute sich bei der Vorführung über die deutliche Leistungsverbesserung gegenüber dem Vorgängermodell. Mit dem neuen Bagger könnten mehr Aufgaben erledigt werden. Außerdem gingen viele Arbeiten deutlich schneller als bisher. Groll übergab das neue Fahrzeug gemeinsam mit Heiko Steuernagel von der Verwaltung an den Neustädter Bauhof.

Bauwillige haben noch ein Jahr – MNZ

Dorferneuerung Momberg läuft 2012 aus / Bisher 177000 Euro Zuschüsse gezahlt
Neustadt-Momberg (aws). Seit 2004 ist Momberg im Dorferneuerungsprogramm des Landes. Die Frist für Privatleute, welche die Zuschüsse des Landes in Anspruch nehmen wollen, endet im Sommer 2011.
Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Anträge zur Sanierung, zum Umbau alter Bausubstanz oder auch zur Planung von Bauvorhaben beim Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz des Landkreises eingegangen sein. Im Vorfeld der Antragstellung werden kostenfreie Erstberatungen zu möglichen Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen von Gebäuden, die vor 1955 erbaut sein müssen, durch das Beratungsbüro Hans-Jürgen Laukel aus Fronhausen unter © (0 64 26} 71 80 angeboten. „Viele Aspekte der Umbaumaßnahmen werden dabei beleuchtet. Besonders werden bei den Beratungen auch Maßnahmen erkannt und angeboten, die ohne den erforderlichen fachlichen Blick von einem Laien nicht festgestellt werden“, sagt Sabine Blaufuß vom Fachbereich Ländlicher Raum. Sie ist bei der Kreisverwaltung Ansprechpartnerin für die fördertechnischen Fragen der Antragstellung. Nach Bewilligung des Antrags bleiben dem Antragsteller dann drei Jahre Zeit zur Realisierung der Sanierungs- oder Baumaßnahme. Gefördert werden 30 Prozent der Gesamtbausumme. Allerdings liegt der Höchstförderbetrag pro Gebäude bei maximal 30 000 Euro. „Bauwillige haben noch ein Jahr – MNZ“ weiterlesen

SPD Neustadt setzt auf faire Milch – MNZ

Parlament will Kinder dazu bringen, mehr zu trinken
Neustadt (aws). Nach dem Willen der Neustädter SPD-Fraktion sollen zukünftig in den städtischen Kindergärten anstelle konventionell erzeugter Milch ausschließlich Milch und Milchprodukte an die Kinder ausgegeben werden, die als sogenannte „Faire Milch“ vertrieben werden.
Einen entsprechenden Prüfantrag an den Magistrat begründete der Fraktionsvorsitzende Hans Gerhard Gatzweiler. „Wir sind uns durchaus bewusst, dass die Einführung der Milch zu einer Erhöhung der Kindergartenkosten und möglicherweise auch der Gebühren für die Eltern führen wird. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn diese Initiative von Seiten der Stadt unterstützt werden würde. Gleichzeitig helfen wir auch mit, das Überleben der Milchbauern zu sichern“, warb Gatzweiler für die Idee seiner Fraktion.
Bei Bürgermeister Thomas Groll (CDU), der vor seiner Zeit als Bürgermeister lange Jahre Geschäftsführer des Landwirtschafts-Regionalverbandes Wetterau-Frankfurt gewesen war, und aus dieser Zeit die Sorgen und Nöte der Milchbauern kennt, rannte Gatzweiler mit seinem Antrag offene Türen ein. Rund 2400 Liter Milch werden in den Kindergärten jährlich verbraucht. Dies bedeutet bei rund 250 Kindern, dass jedes Kind allerdings nur rund einen Liter Milch pro Monat trinkt. „Wichtig ist vor allem, dass der Milchkonsum erhöht wird, denn auch damit wird den Milchbauern geholfen. Jede Art von Milch ist gesund“, erklärte Bürgermeister Thomas Groll. „SPD Neustadt setzt auf faire Milch – MNZ“ weiterlesen