Die Flurbereinigung als Lösung des Hochwasser-Problems?

Neustadt hofft, in sechs Jahren durch Veränderungen im Feld den Schutz vor Überflutungen zu verbessern
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Als vor neun Jahren Wassermassen während des Neustadt-Treffens die Junker-Hansen-Stadt erwischten, machte sich die Stadt zum wiederholten Male Gedanken, wie sich der Schutz vor den Fluten verbessern lassen könnte. Nun, da Neustadt erneut von einem Unwetter heimgesucht wurde und Teile unter Wasser standen, ist die Thematik aktueller denn je.
Doch eins machte Bürgermeister Thomas Groll den Stadtverordneten am Montag nach einer Anfrage des FWG-Fraktionsvorsitzenden Karsten Gehmlich klar: Die vor Jahren nach einer Analyse der Umgebung vorgeschlagenen Regenrückhaltebecken – die Millionen Euro kosten würden – hält er immer noch nicht für sinnvoll.
Die Uni Gießen hatte sich damals auch damit auseinandergesetzt, wie die Landwirte „Im Heidental“ mit Veränderungen den Hochwasserschutz verbessern könnten. Die Stadt legte daraufhin ein Förderprogramm auf, um Veränderungen bei der Bewirtschaftung zu unterstützen. Es sei aber nur vereinzelt und „nun kaum noch“ in Anspruch genommen worden. Mehrere Bürger, die vom Hochwasser betroffen waren, forderten nun für die rund 100 Hektar große Gemarkung „Im Heidental“ mehr Grünland, breitere und tiefere Gräben, breitere Feldraine, kleinere Schläge und weniger Maisanbau. Groll stimmte zu, dass dies sinnvoll wäre, aber nicht umsetzbar sei: „Dies wäre, wenn ich einmal plakativ antworte, auf die Schnelle vielleicht in Nordkorea möglich, aber nicht bei uns. Wir müssen mit den Grundeigentümern und den Bewirtschaftern reden, Grunderwerb tätigen und vieles mehr“, sagte Groll, warnte aber auch davor, die Landwirte zu „Schuldigen“ zu machen: „Wenn im Rahmen der guten fachlichen Praxis Felder bestellt werden, dann ist dies nicht zu beanstanden. Die Landwirte richten sich zudem nach den Gegebenheiten des Marktes.“
Aber: Auch der Bürgermeister setzt auf Veränderungen „im Feld“ – und will dabei auf die Flurbereinigung warten, zu der es im Zuge des Weiterbaues der A 49 kommt. „Als Vorsitzender der die Flurbereinigung begleitenden Teilnehmergemeinschaft habe ich bereits nach dem Starkregen vom Mittwoch mit dem Amt für Bodenmanagement Kontakt aufgenommen und das Thema dort platziert“, berichtete er. „Die Flurbereinigung als Lösung des Hochwasser-Problems?“ weiterlesen

Über der Kita strahlt eine neue Sonne

Logo für Neustädter Einrichtung

Neustadt. Aufgrund der coronabedingten Restriktionen findet auch in der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ in der Eichsfelder Straße gegenwärtig nur eine eingeschränkte Notbetreuung statt, an der nur wenige Kinder teilnehmen. Normalerweise, so Bürgermeister Thomas Groll, hätten wir das neue Logo der Kita – eine strahlende Sonne – gemeinsam mit den Kleinen eingeweiht, so können wir es ihnen zunächst nur über das „Mitteilungsblatt“ vorstellen.
Entworfen hat das Logo die Kommunikationsdesignerin Jessica Gehmlich-Rust, deren Tochter Carlotta die Kita „Sonnenschein“ besucht. Einrichtungsleiterin Irina Wiens freut sich über das neue Erkennungszeichen, das von nun ab bei den verschiedensten Gelegenheiten als Erkennungsmerkmal der Kita Verwendung finden wird. Bürgermeister Thomas Groll wusste noch zu berichten, dass „alsbald“ mit dem Aufstellen der neuen Außenspielgeräte für die Kita „Sonnenschein“ begonnen werden soll.
Aufgrund der Tatsache, dass der Bauhof die Abrissarbeiten im Hallenbad Mengsberg durchführte und es krankheitsbedingte Ausfälle gebe, konnte der ursprüngliche Zeitplan leider nicht eingehalten werden.

Neustadt lässt Gräben räumen

Beim Unwetter in der Nacht zu Donnerstag fielen bis zu 70 Liter Regen je Quadratmeter
Von Michael Rinde

Neustadt. Das Unwetter vom 17. Juni hat in Neustadt wieder Spuren hinterlassen. Rund 70 Liter Regen pro Quadratmeter je Stunde sind an jenem Abend gefallen, so die Angaben der Stadt Neustadt. Mehr als 100 Einsatzkräfte und zahlreiche betroffene Bürger kämpften in der Nacht zu Donnerstag mit den Folgen, wie die OP berichtete.Doch was kommt nun nach dem Unwetter, dem ersten dieses Ausmaßes für Neustadt seit neun Jahren. Der Schlamm wurde aus der Gemarkung Heidental in die Straßen rund um den Weidenbrunnen gespült. Das Heidental hat auch Bürgermeister Thomas Groll als ein zentrales Problem für die Stadt bei derartigen Starkregenereignissen ausgemacht. Kurzfristig will jetzt der Bauhof weit früher als ursprünglich geplant damit beginnen, Gräben in dieser Gemarkung zu räumen, erklärte Groll auf Nachfrage dieser Zeitung am Freitag. „Damit hoffen wir, die Ablaufgeschwindigkeit des Wassers zu verbessern“, so Groll zur Erläuterung. Einige der Gräben seien versandet. „Neustadt lässt Gräben räumen“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Neustädter Naturportal Junker-Hansen-Radweg

Der nun neu ausgebildete „Junker-Hansen-Radweg“ (Streckenlänge 20 km) verbindet die Neustädter Kernstadt mit den Stadtteilen Momberg, Mengsberg und Speckswinkel. Aber er ist mehr als nur ein kommunaler Verbindungsweg. Entlang der Naturschutzgebiete „Momberger Bruchwiesen“ und „Lohgrund bei Mengsberg“ lernen Naturfreunde landschaftlich reizvolle Lebensräume seltener und schützenswerter Arten kennen. Die örtlichen Naturschutzvereine haben zahlreiche Biotopentwicklungsprojekte auf den Weg gebracht. Umwelt- und Naturschutzgruppen, private Akteure und engagierte Naturfreunde haben Naturerlebnis- und Lernorte erschaffen, die die Tour bereichern und vielerorts zum Verweilen ein- laden.
Die Route startet am Bahnhof in Neustadt, wo mittlerweile auch ein entsprechendes Schild aufgestellt wurde, und verläuft teilweise streckenparallel zum Radweg R 11 (Rhein-Main-Vergnügen Route 11) und dem Wiera-Wohra-Radweg. Der Radfahrer folgt den Streckenhinweisen und fährt überwiegend auf asphaltierten und teilweise geschotterten Wegen mit leichten bis mittelschweren Steigungen. Man passiert mehrere Infopunkte mit Schautafeln und lernt kulturgeschichtliche und naturkundliche Besonderheiten der Region kennen, die alle mehr oder weniger vom Wasser geprägt sind.
Das Neustädter Naturportal ist ein seit mehreren Jahren in Schritten umgesetztes Projekt, welches über die Region Marburger Land mit Mitteln der europäischen Union aus dem LEADER-Programm gefördert wurde. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Ferienprogramm unter Corona-Auflagen

Verein BSJ und Stadt Neustadt haben ihre Angebote für die Sommerferien fertiggestellt
Von Florian Lerchbacher
Neustadt. War es vor wenigen Wochen, als Philipp Berg seine Arbeit als neuer Jugendpfleger Neustadts aufnahm, noch in der Planung, so steht inzwischen das Programm für die Sommerferien, das der Verein BSJ und die Stadt Neustadt gemeinsam anbieten. „Durch die verschiedenen Corona-Vorschriften mussten wir die Angebote an der ein oder anderen Stelle anpassen oder ganz umstrukturieren“, berichten Berg und Mitstreiterin Martina Trogrlic und freuen sich, trotz der Pandemie und der Einschränkungen überhaupt ein Angebot machen zu können.
Los geht es am 6. und 7. Juli mit einer inklusiven Kanutour, die in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen (FIB) stattfindet. Eine Gruppe Jugendlicher erkundet dann auf Tagestour per Kanu die Lahn. Außerdem organisiert der BSJ in dieser Woche verschiedene Angebote für Familien. Weitere Infos gibt es im Begegnungstreff in der Marktstraße.
Vom 13. bis 17. Juli steht dann ein Graffiti-Workshop auf dem Programm – der Auftakt zu Workshops im Herbst, an deren Ende die Teilnehmer eine öffentliche Fläche in Neustadt mit Graffiti gestalten können. „Ferienprogramm unter Corona-Auflagen“ weiterlesen

Kosten für Großbauprojekte steigen

Nur beim Kultur- und Bürgerzentrum ist alles im Rahmen / Groll zeigt sich trotz fünf Prozent Mehrkosten zufrieden
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. 12,5 Millionen Euro steckt die Stadt Neustadt derzeit in Steine und Beton: „Für eine Kommune unserer Größenordnung ein gigantischer Betrag“, weiß auch Bürgermeister Thomas Groll, erinnert aber auch daran, dass jede Menge Fördermittel für die Umsetzung der Projekte in die Stadt fließen und der Bauhof bereits die Kosten durch Eigenleistungen gedrückt hatte. Aber: In den vergangenen Wochen zeigte sich, dass die Gesamtkosten wohl um rund fünf Prozent steigen.
Kein Grund für Groll, die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen. Vielmehr sagt er: „Das erscheint mir doch ein sehr respektables Ergebnis zu sein.“ Und auch die Finanzierung sei angesichts von zwei Millionen Euro an Rücklagen kein Problem. Die Stadt müsse nicht einmal Kredite aufnehmen. Allerdings steht die endgültige Gesamtsumme auch erst fest, wenn die Schlussrechnungen der einzelnen Projekte vorliegen.
Bei ihrem größten Bauprojekt, dem mit rund 6,5 Millionen Euro veranschlagten Neubau des Kultur- und Bürgerzentrums, musste die Stadt bisher keine Nacken- oder Rückschläge hinnehmen: „Hier liegen wir immer noch sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen“, freut sich Groll. „Kosten für Großbauprojekte steigen“ weiterlesen

37 iPads für Neustädter Schüler

Landkreis und Martin-von-Tours-Schule verbessern die Möglichkeiten für digitales Lernen

Neustadt. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf richtet als Schulträger gemeinsam mit der Martin-von-Tours-Schule Neustadt zum neuen Schuljahr zwei iPad-Klassen in der künftigen Jahrgangsstufe fünf ein. Damit reagierten Kreis und Schule auf die größer werdende Bedeutung des digitalen Lernens im Schulunterricht, teilte der Landkreis mit. Insgesamt 37 iPads werden demnach den Schülerinnen und Schülern der Martin-von-Tours-Schule zur Verfügung gestellt.
„Nicht nur in der aktuellen Corona-Krise hat sich gezeigt, dass das digitale Klassenzimmer immer wichtiger im Schulunterricht wird“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow laut Mitteilung. „Mit der Einrichtung von iPad-Klassen in der Jahrgangsstufe fünf können wir gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, die Möglichkeit des digitalen Lernens auch in Neustadt zu verbessern.“
„In Zeiten von Homeschooling und Homeoffice ist digitales Lernen mehr denn je unverzichtbar geworden“, erklärte auch Schulleiter Volker Schmidt. Mit seinem Kollegium und den künftigen Klassenleitungen Tim Münstermann und Corinna Pfeiffer freut sich der Neustädter Schulleiter auf die beiden fünften Klassen, die nach den Sommerferien im Sinne moderner Medienpädagogik mit eigenen Tablets ausgestattet werden. Damit wird laut Schmidt das digitale Lernen mit elektronischen Hilfsmitteln (E-Learning) an der Neustädter Gesamtschule auf ein neues Level gehoben. Die Kinder hätten bereits Erfahrung mit elektronischen Geräten. „Daran müssen wir jetzt anknüpfen und die Schüler zu einem sinnvollen Gebrauch dieser Geräte anleiten“, so Schmidt. Dass jedes Kind dabei isoliert vor seinem Bildschirm sitze, solle aber nicht der Fall sein: „Sowohl individualisiertes als auch gemeinsames Lernen ist möglich“, stellt der Schulleiter die Vorzüge der Geräte heraus. Denn Partner- und Gruppenarbeit sowie iPad-Nutzung seien kein Widerspruch. So könne auch in Zeiten räumlicher Trennung ein Lernen im Miteinander gelingen. „37 iPads für Neustädter Schüler“ weiterlesen

Im Corona-Jahr bleibt die Marktstraße grau

Arbeitskreis sagt die zwölfte Auflage des Straßenmalerfestivals ab
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Der Arbeitskreis Straßenmalerfestival hat sich entschlossen, die für den 22. und 23. August geplante zwölfte Auflage seiner beliebten Veranstaltung abzusagen. Grund ist natürlich die Corona-Pandemie. „Wir hätten maximal eine abgespeckte Version anbieten können – aber das wollten wir dann doch nicht“, erklärt Roswitha Trümpert, die Vorsitzende des Arbeitskreises. Ein Ziel sei schließlich, sich stetig zu verbessern und von Jahr zu Jahr neue Maßstäbe zu setzen – da wäre ein abgespecktes Festival eben ein Rückschritt.
Bisher habe in diesem Jahr noch kein Straßenmalerfestival stattgefunden, und die Profis hätten noch nichts gemalt, berichtet Trümpert. Es sei dann die Frage, ob alle Künstler, die ihre Teilnahme geplant hatten, überhaupt kommen würden. Ganz zu schweigen von den vielen Kindern, die Jahr für Jahr ihre Kunstwerke auf die Marktstraße bringen: „Da wüsste man ja auch nicht, ob sie mitmachen würden.“ „Im Corona-Jahr bleibt die Marktstraße grau“ weiterlesen

Werner Wagner erhält Landesehrenbrief

Speckswinkeler war jahrelang im Ortsbeirat, ist Ortslandwirt und engagiert sich im Vereinsleben

Speckswinkel. Eigentlich hätte Werner Wagner die Auszeichnung schon im Februar erhalten sollen. Damals überreichte Landrätin Kirsten Fründt Landesehrenbriefe an ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Momberg und Speckswinkel. Doch Wagner war verhindert. Deshalb übergab nun Neustadts Bürgermeister Thomas Groll im Auftrag der Landrätin dem Speckswinkler die Auszeichnung bei einer Ortsbeiratssitzung.
In seiner Ansprache hob der Bürgermeister die vielfältigen Aktivitäten Wagners hervor, wie die Stadt Neustadt mitteilte. Von 1997 bis 2006 gehörte er dem Ortsbeirat seines Heimatdorfes an. Seit fast 15 Jahren arbeitet er als Beisitzer im Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungsvereins mit. Hier bringt er sich bei Arbeitseinsätzen mit Tatkraft ein und stellt immer wieder Gerätschaften zur Verfügung. Als langjähriger Speckswinkeler Ortslandwirt gehört Werner Wagner auch dem Teilnehmervorstand zur Flurbereinigung A 49 an. Groll verwies auch darauf, dass der Geehrte der Freiwilligen Feuerwehr immer wieder sein landwirtschaftliches Anwesen für Großübungen zur Verfügung stellt. Der Gemischte Chor kann regelmäßig Wagners Scheune für Liederabende nutzen.
Der Bürgermeister bezeichnete Werner Wagner als einen Mitbürger, wie man ihn sich nur wünschen könne. Menschen wie er würden dazu beitragen, dass es in unseren Dörfern lebenswert sei. Ortsvorsteher Karl Stehl schloss sich Grolls Worten an und gratulierte ebenfalls herzlich.

Ab morgen fährt der Bürgerbus wieder

Bürgerverein reduziert die maximale Fahrgastzahl von acht auf vier / Auch Pfadfinder sind wieder aktiv
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Viele Wochen lang stand der Bürgerbus-Betrieb still. Nicht jedoch das Fahrzeug: Die Mitglieder griffen auf das Buschen zurück, zum einen, um von Neustädtern gespendete Nahrungsmittel zur Stadtallendorfer Kindertafel zu bringen. Zum anderen, um gefüllte Tüten mit Lebensmitteln zurück nach Neustadt zu kutschieren, um diese dann an hilfsbedürftige Kinder und ihre Familien zu verteilen.
Ab morgen verkehrt der Bürgerbus nun aber wieder – immer dienstags und donnerstags stehen zwei Touren (zunächst durch die Stadtteile, später durch die Kernstadt) auf dem Fahrplan. Statt acht sind aber aus Corona-Schutz-Gründen maximal nur vier Fahrgäste gleichzeitig im Bürgerbus zugelassen, betont Koordinator Gerd Leißner. Er glaube nicht, dass diese Begrenzung ein Problem sei, denn die Bürger müssten sich erst wieder daran gewöhnen, dass es dieses Angebot nach rund zwei Monaten Pause wieder gibt: „Wir hoffen wieder auf eine Aufschwungskurve wie zu Beginn.“
Für die Fahrgäste besteht Maskenpflicht, außerdem müssen sie sich vor dem Einsteigen ins Fahrzeug die Hände desinfizieren. Des Weiteren sollen die zentralen Stellen des Busses, wie die Einstiegshilfe, nach jeder Tour desinfiziert werden.
Leißner betont, dass er mit den ehrenamtlichen Fahrern im Detail spricht, um zu klären, wer aus Sicherheitsgründen dieser Tage lieber nicht aktiv sein oder statt der „öffentlichen“ Fahrten lieber nur die freitäglichen Touren zur Kindertafel übernimmt. Roswitha Trümpert stellt derweil noch einmal heraus, dass das Bürgerbus-Angebot nicht nur für Senioren sei, sondern für alle Menschen, die im Stadtgebiet leben. „Ab morgen fährt der Bürgerbus wieder“ weiterlesen