Vertrauen ist das Zauberwort

Neustadt und Land finanzieren halbe Stelle, um Integration von Menschen aus Bulgarien und Rumänien zu fördern
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen schafft die Stadt Neustadt eine halbe Stelle, die sie an die vom Verein bsj umgesetzte (und eigentlich auf die Unterstützung von Flüchtlingen ausgerichtete) Gemeinwesenarbeit andockt. Ziel des auf drei Jahre ausgelegten Projektes, für das sowohl das Land als auch die Kommune je 50 000 Euro investieren, ist es, rund 200 in der Kernstadt lebende Mitmenschen aus Rumänien und Bulgarien in die Gesellschaft zu integrieren – oder zumindest dafür zu sorgen, dass das Zusammenleben gefördert wird.
Bürgermeister Thomas Groll jedenfalls ist hin- und hergerissen – denn auf der einen Seite würden die Zugezogenen aus Osteuropa in der Kernstadt Gebäude kaufen, „die sonst keiner will“, und somit für Belebung sorgen. Auf der anderen Seite gebe es immer wieder Beschwerden über Ruhestörung und Müll, der achtlos weggeworfen werde – und das Einhalten der Schulpflicht sei auch nicht immer gewährleistet.
„Nicht, dass das missverstanden wird: Wie immer sind es einige wenige, die sich nicht an die Regeln halten und Probleme machen. Mit den meisten funktioniert das Zusammenleben problemlos“, sagt Groll und ergänzt, dass das Einhalten des Ordnungsrechtes für Konflikte sorge. „Es hilft aber nichts, wenn wir nur mit dem erhobenen Zeigefinger auftreten“, so der Bürgermeister. Die Menschen ließen sich besser durch die richtige Ansprache erreichen. „Vertrauen ist das Zauberwort“ weiterlesen

Stadtverordnetenversammlung am 22. Juni 2020 Bürgermeister Groll: „Wir werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie meistern“

Erstmals seit Februar kam die Stadtverordnetenversammlung wieder zu einer Sitzung zusammen. Franz-W. Michels begrüßte die Fraktionen von CDU, SPD und FWG sowie die Mitglieder des Magistrats und die Ortsvorsteher diesmal im Momberger Dorfgemeinschaftshaus. In momentaner Ermangelung eines Bürgerhauses in der Kernstadt ist dessen Saal, aktuell zugelassen für 38 Personen, die größte Versammlungsstätte in der Kommune. Schriftführerin Gitta Kurz hatte das Gebäude mit dem Hausmeister entsprechend vorbereitet. Die Stühle standen auf Abstand, nur das Ehepaar Georgi von der CDU-Fraktion durfte nebeneinander sitzen. Es gab einen Eingang und einen Ausgang, Desinfektionsmittel stand bereit. Eben eine Zusammenkunft unter besonderen Vorzeichen.
Die Stadtverordneten stimmten allen bereits in der letzten Woche in den Fachausschüssen behandelten Magistratsvorlagen einstimmig zu. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Gerhard Gatzweiler merkte bezüglich der beiden geplanten Photovoltaik-Freiflächenanlagen an, dass dies ein weiterer Schritt hin zur Energiewende sei. Er zeigte sich erfreut darüber, dass es gelungen sei, den Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung gegenüber der Fa. ENERPARC aus Hamburg durchzusetzen und über die Energiegenossenschaft Vogelsberg Wertschöpfung für die Bürger der Kommune zu generieren (siehe die Berichterstattung über den Fachausschuss II).
Der Bürgermeister informierte zunächst die Versammlung über die bereits im April eingegangene Haushaltsgenehmigung des Landkreises. Landrätin Fründt hob darin die stabile Entwicklung der kommunalen Finanzen in Neustadt in den letzten Jahren hervor. Die Ergebnisse einer Prüfung des Landesrechnungshofes wurden den Fraktionsvorsitzenden ebenfalls vorgelegt. Auch die darin enthaltenen Aussagen waren für Neustadt positiv. Hierüber werden die Gremien im August beraten. „Stadtverordnetenversammlung am 22. Juni 2020 Bürgermeister Groll: „Wir werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie meistern““ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Unterhaltungsarbeiten an Bänken

In den letzten Wochen ist der städtische Bauhof vielfach gefordert gewesen. Im Hallen- und Freibad wurden erhebliche Eigenleistungen erbracht, die der Kommune über 100.000 Euro ersparten. Aufgrund des Starkregenereignisses vom 17. Juni waren Aufräum- und Vorsorgearbeiten zu erledigen. Zudem wächst es gegenwärtig aufgrund der Witterung „an allen Ecken und Enden“. Während es 2018 und 2019 aufgrund der Rekordhitze in den Sommermonaten kaum Mäharbeiten gab, kommt der städtische Bauhof derzeit mit den Arbeiten verständlicherweise nicht hinterher, schließlich ist auch noch Urlaubszeit. Somit reduziert sich die ohnehin nicht üppige Besetzung noch etwas. Vergessen darf man auch nicht, dass sich in den letzten Jahren die Zahl der zu unterhaltenden Spielplätze und Grünflächen erhöht hat. Bürgermeister Thomas Groll bittet daher um Verständnis dafür, dass nicht alle Arbeiten umgehend erledigt werden können. Gleichwohl konnte eine Zusage des Bürgermeisters aus der Sitzung der Fachausschüsse vom 17.6. bereits aufgegriffen werden und einige Bänke in der Kommune wurden saniert. Weitere werden in den kommenden Wochen folgen. „Es wäre zu begrüßen, wenn sich auch in Neustadt – wie beispielsweise in Mengsberg – Vereine oder Anlieger verstärkt um Bänke in ihrer Nachbarschaft kümmern könnten. Dies würde die Kommune entlasten und zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen“, so Thomas Groll.

Depant erstellt modernes Wohn- und Pflegequartier in Neustadt – Baubeginn erfolgt in Kürze – Projekt bereits verkauft

Lange Zeit herrschte Ruhe auf dem Gelände unterhalb der ehemaligen Ziegelei. Doch im Hintergrund liefen in den letzten Monaten bereits intensive Vorbereitungen für eine anstehende Bebauung. Seit Anfang der Woche tut sich nun auch sichtbar etwas auf dem Gelände seitlich der Marburger Straße. Die vorbereitenden Arbeiten für die Erstellung eines modernen Pflegezentrums mit 70 Pflegeappartements, 20 Tagespflegeplätzen sowie zehn Wohnungen für betreutes Wohnen haben begonnen. Der Bauantrag für die zwei geplanten Gebäudekörper hat das Gießener Unternehmen Depant im März eingereicht. Seit kurzem hegt eine Teilbaugenehmigung vor. Mit der Zustimmung für die Gesamtmaßnahme wird in Kürze gerechnet. Die Fertigstellung des Ensembles ist für Herbst nächsten Jahres avisiert. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neuer Schutzmann kennt die Gassen

Neustadt: Ab Mitte August ist Gunter Weber in der Junker-Hansen-Stadt Ansprechpartner der Polizei vor Ort
Von Michael Rinde

Neustadt. Er kennt sich aus in Neustadt und das kommt ihm bei seiner neuen Aufgabe sehr zugute. Gunter Weber wird der erste „Schutzmann vor Ort“ in der Kleinstadt. Gestern stellten ihn Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Innenministerium, Polizeipräsident Bernd Paul und Bürgermeister Thomas Groll gemeinsam mit weiteren leitenden Beamten des Polizeipräsidiums Mittelhessen offiziell vor.
Dass Neustadt einen solchen „Schutzmann vor Ort“ erhält, ist ein Ergebnis der Sicherheitsinitiative „Kompass“ und stetem Werben von Bürgermeister Groll im Verbund mit der örtlichen Polizeistation Stadtallendorf. Gunter Weber ist der mittlerweile dritte „Schutzmann vor Ort“ im Kreis und der 120. in Hessen. Seit mehr als 20 Jahren verrichtet Weber seinen Dienst in Stadtallendorf. Der Schwälmer war als Ermittler in den vergangenen Jahren für Neustadt mitverantwortlich. Schon deshalb kennt er die Begebenheiten vor Ort sehr gut, weiß um die Notwendigkeit für einen persönlichen Ansprechpartner.
„So oft es möglich war, habe ich in Neustadt Fußstreife gemacht“, sagt er. Das wird Weber in naher Zukunft noch viel intensiver tun. Zugleich bekommt er sein eigenes Büro im Rathaus-Nebengebäude in Neustadt, er hat sein eigenes Einsatzfahrzeug zur Verfügung. Weber will den Dialog beispielsweise mit heimischen Geschäftsleuten ausbauen und Bürgern bei konkreten Problemen zur Seite stehen. „Neuer Schutzmann kennt die Gassen“ weiterlesen

Alt werden mit Anleitung

Mit Unterstützung des Landkreises richtet die Stadt Neustadt die Leitstelle „Älter werden“ ein
Von Florian Lerchbacher
Altenhilfe Neustadt© Dieter Trümpert (Vorsitzender des Bürgervereins), Thomas Groll, Kirsten Fründt und Eva Hartmann greifen im künftigen Kultur- und Bürgerzentrum ein Zitat des Bürgermeisters auf und „führen die Kabel zusammen“.Foto: Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Bürgerhilfe des Vereins „Wir für uns“ steht in den Startlöchern und die Stadt richtet eine Leitstelle „Älter werden“ ein. Und wie schon beispielsweise bei der Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit (beide vom Verein bsj umgesetzt) sind sich die Neustädter der zahlreichen Schnittstellen bei den Aufgaben, aber auch der „Kunden“ bewusst und sorgen dafür, dass die beiden Initiativen nicht etwa nebeneinander her aktiv werden, sondern gemeinsam agieren.

Das deutlichste Zeichen: Die in der Seniorenarbeit erfahrene und aus der Junker-Hansen-Stadt kommende Eva Hartmann übernimmt sowohl die Position der Koordinationskraft bei der Bürgerhilfe als auch die Leitstelle „Älter werden“. Bürgermeister Thomas Groll erklärte, Vernetzung sei wichtig: „Wir führen die Kabel zusammen.“ „Alt werden mit Anleitung“ weiterlesen

Klage abgewiesen, Partner ausgewählt

Wichtige Entscheidungen für den Weiterbau der A 49 gefallen / Tochter des Strabag-Konzerns ausgewählt
Von Michael Rinde
Klagen gegen Weiterbau der A49© Zuerst fiel vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Urteil, danach wurde der private Partner für den Autobahnbau bekanntgegeben.Foto: Michael Rinde

Leipzig. Es gibt gleich zwei Neuigkeiten rund um den Weiterbau der A 49: Zum einen hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die letzte offene Klage gegen das Baurecht entschieden. Außerdem hat das Bundesverkehrsministerium bekanntgegeben, wer rund 30 Kilometer Autobahn bauen und später 60 Kilometer A 49 auch betreiben wird. Die Klage ist abgewiesen und eine Tochtergesellschaft des Strabag-Konzerns hat sich im Verfahren durchgesetzt.

Zunächst zur Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht: Schon in der mündlichen Verhandlung am 23. Juni hatte es sich abgezeichnet. Dort hatte der 9. Senat in Richtung der drei Kläger bereits signalisiert, dass er schon aus formalen Gründen heraus Bedenken habe. Dennoch gab das Gericht den Klägern noch einmal Gelegenheit, schriftlich zu einzelnen Punkten Stellung zu nehmen. „Klage abgewiesen, Partner ausgewählt“ weiterlesen

Von gespartem Geld und Investitionsmöglichkeiten

Stadtverordnete segnen Aussetzung der Kita-Gebühren ab und beschließen Bebauungsplan für zwei Solarparks
Von Florian Lerchbacher

Neustadt. Einer bunten Mischung an Magistratsvorlagen gaben Neustadts Stadtverordnete einstimmig ihre Zustimmung. Zwei Themen stachen dabei heraus: Die Befreiung eines Großteils der Eltern von der Gebührenpflicht in den Kindertagesstätten zu Lockdownzeiten und die Absegnung des Baus zweier Solarparks.

Zunächst widmeten sich die Stadtverordneten den Kita-Gebühren. Zwar steht in der Kostenbeitragssatzung, dass Eltern auch bei vorübergehenden Schließungen der Einrichtung die Gebühren entrichten müssen.

Dies sehe der Magistrat im Falle der von der Landesregierung aufgrund der Corona-Pandemie verordneten Schließung allerdings nicht als verhältnismäßig an, heißt es in der Vorlage. Eltern von Kindern, die zwischen dem 16. März und dem 29. Mai nicht in die kommunalen Kitas oder den Waldkindergarten (U-3-Kinder und Ü-3-Kinder in der Nachmittagsbetreuung) gehen konnten und eigentlich Gebühren berappen müssten, müssen nichts zahlen. „Von gespartem Geld und Investitionsmöglichkeiten“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Blumenkästen vor dem Cafe Möller

Nach dem ersten, zweifellos optimierungsfähigen Bemusterungsversuch von Blumenkästen vor dem neugestalteten Außenbereich vor dem Cafe Möller (Eingangsbereich Marktstraße/Ringstraße)
haben dort nun vier schmucke Holzkästen Aufstellung gefunden. Diese wurden vom städtischen Schreiner Viktor Eckhardt gefertigt und passen gut zu den neuen Sandsteinmauern.

Über 10.000 Euro Vereinsförderung auf den Weg gebracht

Die Stadt Neustadt (Hessen) unterstützt die örtlichen Vereine auch 2020 wieder im Rahmen der kommunalen Vereinsförderrichtlinien. Gewährt werden Mittel für die kultur- und sporttreibenden Vereine, Zuschüsse für den Ankauf langlebiger Vereinsgerätschaften sowie Zuschüsse für investive Maßnahmen. Nach den Worten von Bürgermeister Thomas Groll konnten bisher für das Jahr 2020 über 10.000 Euro Förderung gewährt werden.
„Unsere Vereine nehmen eine wichtige Aufgabe in unserer Heimatstadt wahr. Daher sind wir gerne bereit, sie ein klein wenig bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Neben der finanziellen Förderung stellen wir zudem kostengünstig Räumlichkeiten zur Verfügung und helfen bei Bedarf auch mit dem städtischen Bauhof.“
Die Kommune hat in diesem Jahr zudem den Sportvereinen, die seit Mitte März keine Zuschauereinnahmen mehr hatten einen kleinen Unterstützungsbetrag zukommen lassen. „Gemeinsam mit den Vereinen hoffen wir sehr, dass der Spielbetrieb bald wieder aufgenommen werden kann“, betont Bürgermeister Thomas Groll. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

A-49-Gegner erleiden klare Schlappe

Bundesverwaltungsgericht bestätigt Baurecht für Trasse zwischen Stadtallendorf und Gemünden/Felda
Von Michael Rinde

Leipzig Zwei Stunden, mit einer längeren Unterbrechung, verhandelte der 9. Senat die wohl entscheidende erneute Klage gegen das Baurecht für die Autobahn 49. Zwei Verfahren waren zu entscheiden. Kläger waren der BUND und ein Privatmann aus dem Ostkreis. Ihr Hauptansatzpunkt: Der Planfeststellungsbeschluss für die Strecke zwischen Stadtallendorf und Gemünden (Felda) verstößt gegen die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Konkret gibt es Befürchtungen, dass Oberflächenwasser der Autobahn, das in die Klein eingeleitet wird, nicht entsprechend der EU-Vorgaben gereinigt wird.
Die mündliche Verhandlung war dann eine Sache für Juristen. Entsprechend der Ebene des Bundesverwaltungsgerichts ging es um grundlegende Rechtsfragen, auch zur Zulässigkeit der neuen Klagen. Oder der Frage, welche Bedeutung die Wasserrahmenrichtlinie und ihre jüngste Auslegung für einen Baurechtsbeschluss aus dem Jahr 2012 hat. Der Vorsitzende Richter Dr. Wolfgang Bier machte klar, dass das Land schon „hellseherische Fähigkeiten“ haben müsste, wenn es die aktuellen Entwicklungen vor acht Jahren bereits vorausgesehen hätte. Derzeit wären weitergehende Gutachten zwingend erforderlich, um die wasserrechtliche Genehmigung in der Form von 2012 zu erhalten. Doch was hat das für eine Rolle in diesem Verfahren und für die Entscheidung des Gerichts zu spielen? Letztlich keine, wie die Entscheidung des 9. Senates am Ende deutlich machte. Das Gericht hält das bestehende Wasserrecht für ausreichend, um die Grundwasservorkommen in Mittelhessen und speziell nahe Niederklein zu schützen. „A-49-Gegner erleiden klare Schlappe“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Starkregen sorgte am 17. Juni für überflutete Straßen und Keller

Fast neun Jahre waren seit dem letzten großen Starkregenereignis in Neustadt vergangen. Am 11. September 2011, dem letzten Tag des großen „Neustadt-Treffens“, gab es ergiebige Niederschläge und eine unter Wasser stehende Innenstadt. Nun war es leider wieder einmal soweit. Am vergangenen Mittwochabend waren in Neustadt kräftige Regenfälle zu verzeichnen und ab 21.30 Uhr hieß es „Land unter“. Der Starkregen – rund 70 1 auf den Quadratmeter in einer
Stunde – sorgte für überflutete Straßen und Keller. Die Freiwilligen Feuerwehren der Kommune waren mit Unterstützung anderer Wehren und des Technischen Flilfswerkes mit knapp 100 Personen unentwegt im Einsatz. Etwa 40 Mal rückten sie zu Flilfeleistungen aus. Schwerpunkt war eindeutig die Kernstadt, aber auch in Speckswinkel gab es Einsätze. Das von Fachbereichsleiter Thomas Dickhaut und Bürgermeister Thomas Groll eiligst herbeigerufene Team vom Bauhof begann nach dem Nachlassen der Niederschläge mit der Entfernung der Schlammmassen in der Marktstraße und der Lehmkaute. Eine Tätigkeit, die die Männer am Donnerstag und Freitag unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt-Mitte u. a. in der Mauerstraße und der Schmiedegasse fortsetzten. Bürgermeister Thomas Groll und Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg waren ebenfalls vor Ort und führten zahlreiche Gespräche. Im Nachhinein zollte Groll allen Betroffenen hohen Respekt: „Die Hauseigentümer kümmerten sich nicht nur um ihre Gebäude und Grundstücke, sondern halfen auch ihren Nachbarn und regelten auch bei Bedarf den Verkehr. Unverständlich, dass manche Autofahrer die Situation nicht erkennen wollten.“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen