Am 30. April fand anlässlich der 800-Jahrfeier von Momberg der Festkommers im Dorfgemeinschaftshaus statt.
Zu den geladenen Ehrengästen gehörten der Regierungsvizepräsident Jan Schneider, der die Vertretung von Schirmherr Innenminister Dr. Roman Poseck übernahm, Landrat Jens Womelsdorf,
Bürgermeister Thomas Groll, MdB Sören Bartol, MdL Sebastian
Sack sowie weitere Vertreter der örtlichen Kommunalpolitik, der
Vereine und der Sponsoren.
Sonja Stark vom Festausschuss begrüßte die Gäste und führte gekonnt durch den kurzweiligen Abend. Landrat Womelsdorf überreichte die Ehrenmedaille des Landkreises Marburg-Biedenkopf anlässlich des 800-jährigen Jubiläums. Die Ortsvorsteher Martin Naumann aus Speckswinkel und Karl-Heinz Kurz aus Mengsberg hatten ein besonderes Geschenk: Sie überreichten eine Zeitkapsel zum Jubiläum. Hier sollen Gegenstände aus der heutigen Zeit für die nachfolgenden Generationen hinterlegt werden.
Auch die VR Verbundbank eG Hessenland und die Sparkasse Marburg- Biedenkopf überbrachten Grußworte und jeweils einen Scheck, passend zum Jubiläum.
Zwischen den Grußworten sorg ten die Ranze-Minis, der Gesangverein Momberg sowie der Spielmannszug Momberg für Unterhaltung. Das Duo „Zwä vo ins“ umrahmten den Abend musikalisch und präsentierten ihre neuesten Lieder auf Momberger Platt.
Nach dem kurzweiligen und durchaus spaßigen Festkommers, ging die Feier an der Grillhütte Momberg weiter. Hier konnten sich die Gäste bei Bratwurst und kühlen Getränken am
Maifeuer wärmen oder einfach nur bei netten Gesprächen die Gesellschaft genießen.
Am 1. Mai versammelten sich knapp 600 Wanderer um 11 Uhr vor dem Feuerwehrgerätehaus. Bei strahlendem Sonnenschein, gut gelaunt und mit einem gefüllten
Verpflegungsrucksack ausgestattet, begaben sie sich auf die knapp 12 km lange
Strecke entlang der Momberger Gemarkungsgrenze. Angeführt vom Momberger Ranzemann Axel Groß, Ortsvorsteher Timo Stark und Bürgermeister Thomas Groll ging es in Richtung Gemarkungsgrenze Mengsberg.
Dort wurde die Gesellschaft von einem „Schlagbaum“ ausgebremst und Ortsvorsteher und Ranzemann mussten sich die Überquerung der Grenze mit einigen Flaschen Schnapps erkaufen. Am ersten Rastplatz konnten die kulinarischen Vorräte wieder aufgefüllt und neue Kräfte gesammelt werden.
Weiter ging es durch den Wald, auf die mit 350 Metern höchste Erhebung Mombergs, dem Martinsberg. Entlang der Grenze nach Wolferode und den sogenannten „Sandweg“ wurde die zweite Raststation erreicht. Von hier aus nutzten einige die Gelegenheit, mit dem Bürgerbus zum Dorfzentrum zurückzufahren.
Wer noch genügend Energie hatte, konnte auf dem letzten Teilstück an der Grenze zu Speckswinkel einige schöne historische Grenzsteine bewundern.
Am Dorfzentrum angekommen erwarteten die teils erschöpften, aber stolzen Grenzgänger leckere Blechkuchen der Momberger Kaffeetanten und deftige Grillspezialitäten.
Natürlich wurde bei warmen Temperaturen auch das ein oder andere Kaltgetränk gereicht.
Für die Kinder hatte „Momberg4 Kids“ vom Trägerverein einen kleinen Spieleparcours aufgebaut.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Grenzgang eine gelungene Veranstaltung und ein wunderschöner Tag für Alle war.
Der Festausschuss 800-Jahre Momberg bedankt sich bei allen Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltungen beigetragen haben.
Ob bei den wochenlangen Vorbereitungen oder am Tag der Veranstaltung.
Vielen Dank!
Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer ist solch eine Veranstaltung nicht möglich.
Vielen Dank auch der Stadt Neustadt und dem städtischen Bauhof für die Unterstützung.
Norbert F. Pötzl stellt Honecker-Biografie vor
Fast vier Jahrzehnte war der Journalist und Autor Norbert F. Pötzl für das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL tätig. In den „Wendejahren“ 1990 -1994 leitete er das Berliner Büro.
Schwerpunkt seiner Tätigkeit und zahlreicher Publikationen ist die jüngere deutsche Geschichte, insbesondere die Geschehnisse in der DDR und das Zusammenwachsen der beiden Staaten in Deutschland nach 1990.
Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026 um 19 Uhr stellt Norbert F. Pötzl im Kultur- und Bürgerzentrum Neustadt seine 2002 verfasste Biographie über den einst mächtigsten Mann der DDR, Erich Honecker, vor.
Zu Beginn der Veranstaltung gibt es ein Gespräch mit Bürgermeister Thomas Groll über die Arbeit Pötzls bis hin zu den bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Um Anmeldung bis zum 15. Mai 2026 wird unter Tel. 06692/89-11 oder wettlaufer@n,eustadt- hessen.de gebeten.
Ergebnisse der Verkehrszählung zeigen deutliche Rückgänge beim Lkw-Verkehr
Zunahme in der „Lehmkaute“ fällt beim Pkw-Verkehr geringer aus als erwartet
Auf Veranlassung der Stadt Neustadt (Hessen) hat die mociety consult gmbh aus Wiesbaden, ein renommiertes Büro für Verkehrsplanung, am 14. November 2024 und am 21. Oktober 2025 an mehreren Stellen in der Kernstadt Verkehrszählungen durchgeführt. Die Erhebungen fanden an repräsentativen Normalwerktagen außerhalb der Schulferien jeweils über 24 Stunden statt.
Ziel der Zählungen war es ein objektives Bild über die eingetretenen Veränderungen bei den Verkehrsbelastungen nach der am 21. März 2025 erfolgten vollständigen Freigabe der A 49 zu erhalten.
Knotenpunkt Bahnhofstraße/Marktstraße/Ringstraße/Hinden- burgstraße:
Im Bereich der Bahnhofstraße ergibt sich danach eine Verringerung von 2.935 Pkw (minus 30 Prozent) und 413 Lkw (minus 75 %). Dort fuhren im Oktober 2024 7.083 Pkw und 137 Lkw.
Im Bereich der Marktstraße ergibt sich danach eine Verringerung
von 915 Pkw (minus 20 %) und eine Erhöhung um 3 Lkw (plus 10 %). Dort fuhren im Oktober 2025 3.747 Pkw und 31 Lkw.
Im Bereich der Ringstraße ergibt sich danach eine Verringerung von 231 Pkw (minus 14 %) und eine Erhöhung um 3 Lkw (plus 20 %). Dort fuhren im Oktober 2025 1.435 Pkw und 15 Lkw.
Im Bereich der Hindenburgstraße ergibt sich eine Verringerung von 1.759 Pkw (23 %) und 428 Lkw (minus 82 %). Dort fuhren im Oktober 2025 5.841 Pkw und 115 Lkw.
Knotenpunkt Marktstraße/Marburger Straße/Ringstraße/ Lehmkaute
Im Bereich der Marktstraße ergibt sich eine Verringerung von 1.060 Pkw (minus 24 %) und eine Erhöhung um 5 Lkw (plus 19 %). Dort fuhren im Oktober 2025 3.345 Pkw und 31 Lkw.
Im Bereich der Marburger Straße ergibt sich eine Verringerung von 1.597 Pkw (minus 21 %) und eine Erhöhung von 23 Lkw (plus 17 %). Dort fuhren im Oktober 2025 5.906 Pkw und 155 Lkw.
Im Bereich der Ringstraße ergibt sich eine Verringerung von 690 Pkw (minus 30 %) und keine Veränderung bei Lkws. Dort fuhren im Oktober 2025 1.642 Pkw und 13 Lkw.
Im Bereich der Lehmkaute ergibt sich eine Erhöhung von 331 Pkw (plus 9 %) und 31 Lkw (plus 21 %). Dort fuhren im Oktober 2025 3.871 Pkw und 151 Lkw.
Knotenpunkt Marburger Straße/Querallee
Im Bereich der oberen Marburger Straße (vor Querallee) ergibt sich eine Verringerung von 2.263 Pkw (minus 18 %) und 225 Lkw (minus 62.%). Dort fuhren im Oktober 2025 10.873 Pkw und 284 Lkw.
Im Bereich der unteren Marburger Straße ergibt sich eine Verringerung von 1.730 Pkw (minus 22 %) und eine Zunahme von 96 Lkw (plus 17 %). Dort fuhren im Oktober 2025 6.253 Pkw und 160 Lkw.
Im Bereich der Querallee ergibt sich eine Verringerung von 653 Pkw (minus 9 %) und 337 Lkw (minus 61 %). Dort fuhren im Oktober 2025 6.758 Pkw und 214 Lkw.
Knotenpunkt Lehmkaute nach Momberg/nach Speckswinkel
In Fahrtrichtung nach Momberg ergibt sich eine Erhöhung von 189 Pkw (plus 10 %) und 52 Lkw (plus 82 %). Dort fuhren im Oktober 2025 1993 Pkw und 115 Lkw.
In Fahrtrichtung nach Speckswinkel ergibt sich eine Erhöhung von 410 Pkw (plus 28 %) und 41 Lkw (plus 69 %). Dort fuhren im Oktober 2025 1.853 Pkw und 110 Lkw.
Hier ist einschränkend festzustellen, dass im Oktober/November verstärkt Schwerlastverkehr vom Steinbruch Mengsberg ausging, sodass die regelmäßige Zahl von Lkws – zumindest Richtung Momberg – vermutlich niedriger liegen dürfte.
Bürgermeister Thomas Groll zeigte sich erfreut darüber, dass die A 49 zu einem deutlichen Rückgang beim Lkw-Verkehr geführt hat. Auch die Zahlen des Pkw-Verkehres lägen im Bereich des Erwartbaren.
Die Kommune werde die Ergebnisse der Zählung in weitere Überlegungen einbeziehen.
Bolzplatz Willingshäuser Straße (wieder) eingeweiht
1984 entstand ein Bolzplatz in der Willingshäuser Straße. Der heutige Bürgermeister Thomas Groll spielte damals als Jugendlicher mit seinen Freunden.
Gemeinsam mit einigen Vätern lieferte sich der Bürgermeister dann ein spannendes Spiel zur Einweihung.
In den letzten Jahren konnte das Gelände nicht mehr genutzt werden. Vater Patrick Dembrowski sprach den Bürgermeister im Namen zahlreicher Kinder aus den angrenzenden Straßen an und bat um Abhilfe. Der Platz wurde in den letzten Monaten neu eingesät, der Zaun erneuert und Tore aufgestellt.
Am 21.4.2026 war es endlich soweit: der Bolzplatz konnte wieder eingeweiht werden. Im Laufe des Nachmittags fanden sich über 20 Jungen und sogar ein Mädchen zum Fußball spielen ein. Einige Eltern waren ebenso erschienen wie Bürgermeister Thomas Groll. Dieser wünschte den Kindern viel Spaß und bat um Einhaltung einiger Regeln:
Passt auf, wenn der Ball auf die Straße fällt. Spielt keine Musik ab. Seid fair beim Spielen und nehmt Rücksicht auf die Nachbarn.

