Neustädter Mitteilungsblatt

Antrittsbesuch von Pfarrerin Dorothee Becker

Seit dem 1. Juni 2026 ist Dorothee Becker Pfarrerin der evange­lischen St. Elisabeth-Gemeinde Mengsberg zu der auch Florshain und Wiera gehören. Kürzlich war sie gemeinsam mit Ortsvorste-. her Karlheinz Kurz im Neustädter Rathaus, um Bürgermeister Thomas Groll einen Antrittsbesuch abzustatten.
Die 36-jährige ist in und um Alsfeld aufgewachsen und studierte nach dem Abitur evangelische Theologie in Marburg/Lahn. Nach dem Vikariat in Neuenstein und Kaibach bei Fulda wurde sie 2001 ordiniert. Ab November 2021 war sie in Schenklengsfeld tätig.
Durch die Übernahme der Pfarrstelle in Mengsberg ist sie besser in der Lage, ihre pflegebedürftige Mutter, die bei Alsfeld lebt, zu unterstützen.
Dorothee Becker hat in Mengsberg mit dem TSV-Vereinsjubiläum und der Kirmes bereits zwei öffentlichkeitswirksame Veranstal­tungen bestens absolviert. Sie sagt über sich, dass Pfarrerin ihr Traumberuf sei.
Bürgermeister, Pfarrerin und Ortsvorsteherwaren sich darin einig, dass das gute Miteinander zwischen Kommune, Kirchengemeinde und Dorfgemeinschaft auch zukünftig eine Fortsetzung erfahren soll, da es den Zusammenhalt in und für Mengsberg stärkt.
Im Herbst soll die Übernahme der Friedhofsverwaltung zum 1.1.2027 durch die Kommune gemeinsam vorbereitet werden. Die Stadt Neustadt (Hessen) kommt damit einem Ansinnen der Kir­chengemeinde aus 2025 nach.

NEUSTADT LIVE! Jetzt online mitgestalten!

Der Stadtspaziergang und das Bürgerforum am Freitag, dem 14. August 2026, waren ein gelungener Auftakt für das ISEK „Quartier entlang der Main-Weser-Bahn“. Gemeinsam sind viele Hinweise, Wünsche und Ideen für die zukünftige Entwicklung des Quartiers zusammengekommen. Vielen Dank an alle, die dabei waren!
Jetzt geht die Beteiligung online weiter: Was gefällt Ihnen? Wo gibt es Probleme? Und welche Ideen haben Sie für Grün- und Frei­räume, Mobilität, Nutzungen oder das Stadtbild? Auch wer am
Freitag nicht dabei sein konnte, ist herz­lich eingeladen, sich zu beteiligen.
Bis zum 6. September 2026 können Sie Ihre Anregungen direkt auf unserer di­gitalen Pinnwand eintragen.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen – gestalten Sie die Zukunft Neustadts mit!

Besichtigung Feuerwehrhaus Herbstein

Mitte August fuhren Mitglieder des Magistrates und der Frak­tionen der Neustädter Stadtverordnetenversammlung gemein­sam mit Stadtbrandinspektor Frank Bielert, dem Wehrführer der Kernstadt-Wehr Rüdiger Wickel und weiteren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt-Mitte nach Herbstein im Vo­gelsberg, um das dortige Feuerwehrhaus zu besichtigen.
Das Gebäude wurde Ende 2025 bezogen. Es weist sechs Fahrzeug­boxen auf und kostete rund 6,4 Mio. Euro. Gebäude, Park- und Stellflächen nehmen rund 5.000 qm in Anspruch.
Begrüßt wurde die Gruppe um Bürgermeister Thomas Groll von dessen Amtskollegin Astrid Staubach und Wehrführer Swen Jost, die die Kommunalpolitiker gemeinsam mit Architekt Dr. Stefan Strack und Bauleiter Lars Ruhl durch das Gebäude führten und Erläuterungen abgaben.
Bürgermeister Thomas Groll verwies auf die Notwendigkeit eines Neubaus in der Kernstadt. Das Bestandsgebäude aus dem Jahre 1982 weise zu viele Abweichungen von den heutigen Stan­dards auf. Unfallkasse und Brandschutzaufsicht verlangten daher grundlegende Veränderungen, die nur ein Neubau bieten könne.
Geplant ist, den Förderantrag im September 2027 zu stellen und möglichst 2029 mit dem etwa zwei Jahre dauernden Bauvorhaben zu beginnen.
Nach der Besichtigung kamen die Magistratsmitglieder zur Auf­fassung, dass ein Gebäude dieser Dimension – wie es auch für Neustadt vorgesehen ist – nicht mit der Trinitatis-Kirmes auf dem Festplatz vereinbar sei, so Bürgermeister Groll.
Nach der Besichtigung eines weiteren Feuerwehrhauses im Sep­tember werde man daher mit den Verantwortlichen der Wehr, dem Stadtbrandinspektor und der Brandschutzaufsicht das Für und Wider potentieller Standorte abwägen.

800 Jahre Momberg – Teich- und Weinfest am 15. Und 16. August

Das Teich- und Weinfest im Rahmen von Momberg800 war eine gelungene Veranstaltung
Bei bestem Sommerwetter fand das Teich- und Weinfest rund um den Momberger Dorfteich statt und erfreute sich großer Beliebt­heit.
Bereits am Samstagabend feierten mehrere hundert Besucher zu den Klängen der Kapelle „Die Coronas“ und ließen sich den Wein im gemütlichen Weinhof schmecken.
Bei Einbruch der Dunkelheit erstrahlten der Teich und die an­grenzenden Gebäude im Lichterglanz und sorgten für ein gemütli­ches Ambiente. So wurde bis spät in die Nacht gemeinsam getanzt, gelacht und eine schöne Zeit verbracht.
Der Sonntag begann mit einem feierlichen Pontifikalamt mit em Bischof Dr. Ludwig Schick in der Momberger Pfarrkirche, welches durch den St. Johannes Chor schwungvoll mitgestaltet wurde.
Im Anschluss bewiesen Bischof Schick und die Co-Zelebranten Pfarrer Vogler, Schmitt und Rhiel, dass Sie auch mit dem Zapf­hahn umgehen können. So zapften Sie beim „Pfaffenzapfen“ die ersten Biere zu den Klängen der Momberger Blaskapelle.
Das anschließende gemeinsame Mittagessen wurde zu angeregten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre genutzt.
Am Nachmittag gab es leckeren Kuchen und der Momberger Old­timerclub hatte eine abwechslungsreiche Oldtimer Ausstellung or­ganisiert. Hier konnte man vom historischen Mofa über anschau­liche Autos bis zum alten Traktor vieles bewundern.
Weiterhin luden Sie zum 1. Momberger Old- und Youngtimer-Treffen vom 12.6. – 13.6.2027 ein.
Die Band „Die Schwalmgranaten“ sorgte für die passende musi­kalische Umrahmung.
Hoher Besuch hatte sich am Nachmittag angekündigt: Der Schirmherr der 800-Jahrfeier von Momberg, Hessens Innenminis­ter Prof. Dr. Roman Poseck, besuchte Momberg und überbrachte zwei Lotto Bescheide an den Trägerverein Dorfzentrum und den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Momberg, die er an Ortsvorsteher Timo Stark und Stabführer Volker Stark übergab.
Die Vorsitzende des Trägervereins Momberg, Anke Stark, übergab dem Schirmherrn noch den passenden Schirm vom „Cafe Amandina“.

Für die Kinder stand eine Hüpfburg bereit, die SuperRanzeRallye und verschiedene Mitmachaktionen sorgten für ganz viel Spaß und auf dem Teich wurden Bootstouren angeboten. Auch der be­liebte Teichexpress fuhr mit einem Planwagen nicht nur die

So verging der Sonntag wie im Flug und es wurde noch bis spät in die Abendstunden die gemütliche Teich-Atmosphäre genutzt und kräftig gefeiert.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Unterstützer und Sponsoren sowie an alle, die im Hintergrund und beim Auf- und Abbau mitgeholfen haben.
Besonderer Dank an Henning Michl und sein Team, die den Dorf­teich mit wunderbarem Licht in Szene gesetzt haben und somit für eine wunderschöne Atmosphäre sorgten.
Natürlich danken wir auch allen Besuchern von Nah- und Fern, die dieses Fest erst mit Leben gefüllt haben.
Getreu dem Motto: „Nach dem Fest ist vor dem Fest“ – freuen wir uns bereits auf die nächste Jubiläums-Veranstaltung am 19. und 20. September 2026.
Da findet das Kirchweihfest, anstelle der Kirmes, vor der Kirche und dem gegenüberliegenden Lecher- Hof statt.