Neustädter Mitteilungsblatt

Jahrbuch des Landkreises bietet wieder vielseitige Einblicke

Zeitgeschehen Geschichte und Kultur auf über 250 Seiten / Neustadt und Angelburg stehen im Mittelpunkt

Ab 12. Dezember ist das Jahrbuch 2018 des Landkreises Marburg- Biedenkopf auf dem Markt. Landrätin Kirsten Fründt stellte das Buch in der Kreisverwaltung vor. Rund 60 Autorinnen und Autoren haben diesmal an dem mehr als 250 Seiten starken Buch mitgewirkt, das vielseitige Einblicke bietet.

Die Anzahl der Autoren steht auch für die Vielfalt der Beiträge. „Das Jahrbuch lenkt den Blick auf wichtige und interessante Dinge im Landkreis Marburg-Biedenkopf aus den Bereichen Zeitgeschehen, Heimatgeschichte sowie Kunst und Kultur“, verdeutlichte die Landrätin. Mit der Stadt Neustadt und der Gemeinde Angelburg stellen sich auch wieder zwei interessante Kommunen vor.

Die Bürgermeister Thomas Groll (Neustadt) und Thomas Beck (Angelburg) dankten dem Kreis für die Möglichkeit, ihre Kommunen in dem Jahrbuch ausführlich präsentieren zu können.

Wir stellen Neustadts Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dar. Ein Blick in das Buch lohnt sich. Kirmes, Junker Hans und Straßenmaler sind ebenso vertreten wie unsere Stadtteile oder die Bürgerwehr mit „Neustadt in Europa“, so Thomas Groll.

Die Rückmeldungen, die der Landkreis zum Jahrbuch bekommt, sind auch im Hinblick auf die Vielfalt der Themen sehr positiv. „Wir wollen kein reines Heimatjahrbuch anbieten und auch keine Jahres-Chronik. Gerade diese hier gewählte Mischung ermöglicht es, Neues, Wissenswertes oder Geschichtliches aus dem Kreis zu erfahren. Das neue Jahrbuch soll zum Lesen einladen“, sagte Kirsten Fründt. Durch ihre Anzeigen hätten auch wieder viele Firmen und Institutionen aus der Region ihre Verbundenheit mit dem Landkreis verdeutlicht. Dafür bedankte sich die Landrätin.

Dr. Markus Morr hatte die Redaktion inne und Gesa Coordes war für das Lektorat verantwortlich. Satz und Layout hat wieder Heike Wetzling übernommen und Alex Weber vom REKOM-Verlag kümmerte sich um die Anzeigen-Akquise.

Das Jahrbuch kann ab 12. Dezember 2017 zum Preis von 7,95 Euro bei Buch und Papier Ahrens erworben werden.

 

Traditionen erhalten, nicht nur zu Weihnachten… Neujahrskonzert der Stadt Neustadt (Hessen) am 12. Januar 2018

Bereits zum zehnten Mal laden der Magistrat der Stadt Neustadt (Hessen) und die Evangelische Kirchengemeinde alle Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt, Mengsberg, Momberg und Speckswinkel, aber auch Interessierte aus den umliegenden Städten und Gemeinden, sehr herzlich zu einem Neujahrskonzert mit anschließendem Umtrunk für Freitag, den 12. Januar 2018 um 19.00 Uhr in die

evangelische Kirche in Neustadt ein.

Diesmal wird das Konzert von der Gruppe „Br8tett“ aus Rau- schenberg-Bracht unter der Leitung von Michael Harry Poths sowie dem der „Evangelischen Sing- und Musikschule Stadtallendorf“ unter der Leitung von Philip Schütz, gestaltet.

„Br8tett“ – das Doppelquartett aus vier Frauen und vier Männern existiert seit fünf Jahren.

Ihr Repertoire ist breit gefächert. Es reicht von Romantik über Renaissance bis hin zu moderneren Popstücken. Die „Evangelische Sing- und Musikschule Stadtallendorf“ ist deutschlandweit einzigartig und wird für die Besucher des Konzerts so manch musikalische Überraschung bereithalten.

Nach dem musikalischen „Hörgenuss“ wird es im Gemeindesaal Gelegenheit geben, mit netten Menschen ins Gespräch zu kommen und auf das neue Jahr anzustoßen. Der Eintritt zum Neujahrskonzert ist frei. Spenden werden erbeten, sie sollen für einen wohltätigen Zweck verwendet werden.

 

Sie sind wieder da!

Die Brüder Grimm zu Gast in Neustadt (Hessen)

Sie benötigen noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk?

Dann ist das hier genau das Richtige! Verschenken Sie Karten für die Brüder Grimm.

Am Sonntag, 18.2.2018 um 18.00 Uhr werden die Brüder Jacob (Carlo Ghiradelli) und Wilhelm (Stefan Becker) Grimm in ihrem Lese-Theater-Stück einen Auszug aus ihren Märchen zum Besten geben.

Wegen Bauarbeiten findet die Veranstaltung im katholischen Pfarrheim, Ritterstraße 25 in Neustadt statt.

Uns erwartet wieder eine gelungene Zeitreise: so unterhaltsam wie informativ, so charmant wie spannend. Und darüber hinaus ein Märchenabend voller Überraschungen. Schon der Titel lässt ahnen, dass es nicht um Märchen geht, die wir Kindern vorlesen. Aber wie Becker und Ghiradelli es betrachten, von höchstem Unterhaltungswert. Gleiches gilt auch für die Darstellung der Grimm-Brüder. Die unterschiedlichen Charaktere der Brüder als Ausgangspunkt genommen, necken sich die beiden Brüder, decken Liebeleien auf und servieren manch historisch belegbare Anekdote. Der geneigte Zuschauer wird also auch bei dieser neuen Produktion viel über das Leben der Brüder erfahren, skurrile Grimmsche Märchen auf das Beste vorgetragen bekommen und launige Tipps erhalten, die auch jüngere Zuschauer zum Nachdenken und Schmunzeln verleiten.

Kartenvorverkauf ab 11.12.2017!

Der Eintrittspreis beträgt im Vorverkauf 12, — €. Karten sind erhältlich im Rathaus-Bürgerbüro, im Backparadies Jungclas, Marktstraße 7 und im REWE-Markt, Am Kaufpark 2 in Neustadt, sowie an der Abendkasse zum Preis von 15, — €.

 

Fachausschuss I

In Vertretung für den erkrankten Vorsitzenden Markus Bätz (FWG) leitete Joachim Rausch (CDU) die letzte Sitzung des Fachausschusses I (Grundsatzangelegenheiten, Finanzen und Öffentliche Sicherheit) im laufenden Kalenderjahr. In der gewohnten Neustädter Einmütigkeit fielen auch diesmal alle Beschlussempfehlungen für die Stadtverordnetenversammlung einstimmig aus. Die ohnehin schon knappe Tagesordnung war Dank einer guten Vorbereitung durch Bürgermeister und Verwaltung in nicht mal 30 Minuten abgearbeitet. Umgemeldet werden sollen Mittel aus den Kommunalen Investitionsprogrammen (KIP) von Bund und Land. Die der Stadt Neustadt (Hessen) im Bundesprogramm bewilligte Fördersumme von 800.000 Euro, die eigentlich für die ursprünglich angedachte Sanierung des „Hauses der Begegnung“ vorgesehen war, wird hierfür bekanntermaßen nicht benötigt. Für den Neubau darf sie aufgrund der Förderbedingungen nicht verwendet werden. Der diesbezügliche Rahmen des Bundes ist eng gefasst. Dadurch, dass Neustadt in einem Städtebauförderungsprogramm („Soziale Stadt“) ist, können die Gelder aber für Vorhaben Verwendung finden, die im Integrierten Handlungskonzept angedacht sind. Folgerichtig stellte Bürgermeister Thomas Groll fest: „Die Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ ist in vielerlei Hinsicht ein Glücksfall für die Kommune.“ Nun sollen 800.000 Euro für die barrierefreie Umgestaltung des Rathausplatzes (voraussichtlich 300.000 Euro) und die Sanierung beziehungsweise den Umbau des angrenzenden Jugendheims genutzt werden.

Rund 800.000 Euro sollen für die barrierefreie Umgestaltung des Rathausplatzes und den Umbau / Sanierung des angrenzenden Jugendheims genutzt werden.

Die Maßnahmen im Bereich des Jugendheims sind mit rund 600.000 Euro veranschlagt. Davon sollen 500.000 € aus dem KIP Programm verwendet werden. Hinzu kämen 100.000 Euro Eigenmittel der Kommune. In den letzten Jahren waren bereits der Rabenauplatz, die Ritterstraße und die Turmstraße neugestaltet worden. Aus Kostengründen war die bereits in der Altstadtsanierung angedachte barrierefreie Gestaltung des Rathausplatzes seinerzeit unterblieben. Auch der Übergang zum Junker-Hansen-Turm ist nicht barrierefrei. Das Jugendheim weist bereits seit längerem erhebliche bauliche Mängel vor allem in Form von Feuchtigkeitsschäden auf. Dringend erforderlich ist auch hier eine energetische Sanierung. Nach Mitteilung des Bürgermeisters liegen grobe Kostenschätzungen vor, an denen man sich orientiert. Weitere 1,46 Millionen Euro (KIP Land) sollen jetzt vollständig für die Sanierung des Freibades eingeplant werden. Eine bisher vorgesehene teilweise Verwendung der Mittel für das „Haus der Begegnung“ entfällt damit ebenfalls. Grund dafür ist, dass verschiedene Förderprogramme (Soziale Stadt – KIP) nicht kumuliert werden können. Die Entschädigungssatzung der Stadt, in der unter anderem die Aufwandsentschädigung der Ortsvorsteher in Form einer monatlichen Pauschale geregelt ist, stammt vom 5. Dezember 2001 und berücksichtigt nicht, dass sich die Einwohnerzahlen in den letzten 15 Jahren verändert haben. Sie wird daher an die aktuellen Gegebenheiten angepasst und zudem auf volle Eurobeträge gerundet (Mengsberg – 350 Euro, Momberg – 460 Euro und Speckswinkel – 230 Euro). Die Ortsvorsteher unterstützen die Verwaltung bei einer Vielzahl von Aufgaben.

Im Zusammenhang mit der nach den Worten von Bürgermeister Thomas Groll „mehr als erfreulichen Haushaltsentwicklung im laufenden Kalenderjahr“ (unter anderem Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer in Höhe von rund 300.000 Euro) steht eine Magistratsvorlage zum Haushaltsvollzug 2017. Diese beinhaltet verschiedene überplanmäßige Auszahlungen sowie Rückstellungen im Hinblick auf das Haushaltsjahr 2017. Beispielsweise soll im Bereich der Unterhaltung der Gemeindestraßen eine überplanmäßige Aufwendung in Höhe von 100.000 Euro beschlossen und gleichzeitig dafür eine Rückstellung gebildet werden. Hier will man Synergieeffekte mit den Arbeiten der Bioenergiegenossenschaft im Stadtteil Mengsberg nutzen. Im Jugendraum im Kellerbereich des Zollhofs in Speckswinkel wurden Schimmel und Feuchtigkeitsschäden festgestellt. Die Kommune hat sich mit Ortsvorsteher Stehl darauf verständigt, dass zunächst der städtische Bauhof im Januar „Ursachenforschung“ betreibt, denn möglicherweise ist der Schaden nur auf einen Teil des Raumes begrenzt. Für eine komplette Sanierung wurden Kosten von rund 73.000 Euro ermittelt. „Sicherheitshalber“, so der Bürgermeister, wurde auch hier eine Rückstellung vorgesehen. Groll erklärte aber, dass eine solch umfassende Maßnahme erst nach erneuter Beratung in den Gremien auf den Weg gebracht würde.

 

Fachausschuss II

Zur letzten Sitzung im Kalenderjahr trafen sich in der vergangenen Woche die Mitglieder des Fachausschusses II (Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt, Landwirtschaft und Forsten, Soziales und Kultur) unter dem Vorsitz von Karl Stehl im Sitzungssaal des Rathauses zu Vorbereitung der Stadtverordnetenversammlung. Die neun Ausschussmitglieder behandelten in einer guten halben Stunde einen Antrag der SPD-Fraktion und drei Magistratsvorlagen. Zunächst berieten die Parlamentarier über den SPD Antrag, der eine Ermäßigung der Gebühren bei der Benutzung von öffentlichen Anlagen und Einrichtungen der Stadt für die örtlichen Vereine und Verbände sowie die politischen Parteien und Wählergruppen zum Inhalt hat. Hans-Gerhard Gatzweiler berichtete, dass bei einem Vereinsgespräch die Benutzungsordnung des Gemeinschaftsraumes im „Haus der Vereine“ thematisiert worden. Dabei sei die Frage aufgeworfen worden, warum Vereine die Säle im Dorfgemeinschafts

haus Momberg sowie im Speckswinkler „Zollhof“ für Mitgliederversammlungen und satzungsgemäße Zwecke, außer regelmäßige Übungsstunden, kostenfrei nutzen könnten, den Raum im „Haus der Vereine“ aber nicht. Eine Ungleichbehandlung, die, so Hans- Gerhard Gatzweiler und Bürgermeister Thomas Groll übereinstimmend, bisher keinem aufgefallen sei. Zukünftig wird dies wohl auch in der Kernstadt möglich sein, denn der Ausschuss gab eine einstimmige Beschlussempfehlung ab. Die Anwesenden waren sich darin einig, dass damit aber kein Automatismus für das (neue) „Haus der Begegnung“ verbunden sei. Man erachtet es als ausreichend, wenn eine kostenfreie Möglichkeit besteht. Weiterhin regte die SPD-Fraktion an, Vereinen und Verbänden für interne Zusammenkünfte einmal im Jahr einen 50 prozentigen Nachlass auf die Benutzungsgebühr für die Grillhütten zu gewähren. Auch dieser Antrag fand Zustimmung bei CDU und FWG.

Im Verlauf des Jahres 2017 wurde vom Büro akp aus Kassel ein Altenhilfekonzept für Neustadt erarbeitet. Es handelt sich dabei um das erste Papier dieser Art, das vom Landkreis mit 7.000 Euro gefördert wurde. Als ein wichtiges Thema wurde die Mobilität im Alter herausgestellt. Eine Fragegestellung, die, so Bürgermeister Thomas Groll, im beginnenden Dorfentwicklungsprozess behandelt werden soll. Auch die Notwendigkeit dauerhafter Strukturen, eine Vernetzung unterschiedlicher Anbieter und Behörden sowie die Schaffung einer permanenten Anlaufstelle für Senioren wurden festgehalten. Hier wolle die Kommune in 2018 ansetzen, betonte der Bürgermeister. Der Haushalt 2018 enthalte entsprechende Ansätze. Die Stadt erhofft sich beim weiteren Vorgehen erneut

eine Förderung nach den Seniorenpolitischen Leitlinien des Kreises. Ab 2020 soll dann im zukünftigen Bürgerhaus ein Familien- und Generationenzentrum von 0 bis 99 entstehen. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Gerhard Gatzweiler stimmte Bürgermeister Thomas Groll zu, der die Wichtigkeit eines „gesamtkonzeptionellen Vorgehens“ hervorhob. „Soziale Stadt, Dorfentwicklung und Demografischer Wandel können nicht alleine betrachtet werden. Die Themen weisen Schnittmengen auf und gehören zusammen“, betonte Groll.

Ebenso wie der Fachausschuss I empfahl man der Stadtverordnetenversammlung, der vom Magistrat vorgeschlagenen Umwidmung der Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm zuzustimmen.

Beim DGH Momberg waren vor über 20 Jahren Dachrinnen falsch oder gar nicht angeschlossen worden. Dies führte zu Nässeschäden im Kellerbereich. Mehrere größere Aufbrüche waren nötig, um das Schadensbild zu beheben. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 27.000 Euro. Einer entsprechenden überplanmäßigen Auszahlung wurde zugestimmt.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ berichtete Bürgermeister Groll von der 2018 anstehenden Neuausschreibung der Abfallentsorgung zum 1.1.2019. Bisher regelt die Kommune die Entsorgung von Restmüll, Bioabfall und Papier in eigener Verantwortung. Nun hat der Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf, dem kreisweit – auch im Altkreis Marburg – 13 Kommunen angehören, angefragt, ob Neustadt unter Umständen Interesse an einer Mitgliedschaft habe. Die Ausschussmitglieder waren sich darin einig, dass der Bürgermeister Mitte Januar zunächst ein Informationsgespräch führt und dann gemeinsam über das weitere Vorgehen nachgedacht wird. Die seit 2011 geltende Abfallsatzung, so das übereinstimmende Meinungsbild, habe sich bewährt. Trotzdem solle man sich informieren, wie andere Kommunen die Angelegenheit handhaben. Wenn man aber etwas verändere, dann müsse es besser sein, als das bestehende System.

Auf Nachfrage von Karl-Heinz Waschkowitz (SPD) teilte Bürgermeister Thomas Groll mit, dass der Magistrat „das bekannte und bewährte“ Kasseler Büro für Regionalplanung und Stadtentwicklung akp mit der Erarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzeptes im Rahmen der Dorfentwicklungsmaßnahme Mengsberg, Momberg und Speckswinkel beauftragt habe. Der rund 12 Monate dauernde Prozess werde im Januar 2018 starten. Eine Information der Bürgerschaft sei für das I. Quartal geplant. Auch werde es Ortsrundgänge und Workshops geben, zu denen alle Interessierten eingeladen seien.

Jahrbuch des Landkreises bietet wieder vielseitige Einblicke

Zeitgeschehen, Geschichte und Kultur auf über 250 Seiten / Neustadt und Angelburg stehen im Mittelpunkt

Ab 12. Dezember ist das Jahrbuch 2018 des Landkreises Marburg- Biedenkopf auf dem Markt. Landrätin Kirsten Fründt stellte das Buch in der Kreisverwaltung vor. Rund 60 Autorinnen und Autoren haben diesmal an dem mehr als 250 Seiten starken Buch mitgewirkt, das vielseitige Einblicke bietet.

Die Anzahl der Autoren steht auch für die Vielfalt der Beiträge. „Das Jahrbuch lenkt den Blick auf wichtige und interessante Dinge im Landkreis Marburg-Biedenkopf aus den Bereichen Zeitgeschehen, Heimatgeschichte sowie Kunst und Kultur“, verdeutlichte die Landrätin. Mit der Stadt Neustadt und der Gemeinde Angelburg stellen sich auch wieder zwei interessante Kommunen vor.

Die Bürgermeister Thomas Groll (Neustadt) und Thomas Beck (Angelburg) dankten dem Kreis für die Möglichkeit, ihre Kommunen in dem Jahrbuch ausführlich präsentieren zu können.

Wir stellen Neustadts Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dar. Ein Blick in das Buch lohnt sich. Kirmes, Junker Hans und Straßenmaler sind ebenso vertreten wie unsere Stadtteile oder die Bürgerwehr mit „Neustadt in Europa“, so Thomas Groll.

Die Rückmeldungen, die der Landkreis zum Jahrbuch bekommt, sind auch im Hinblick auf die Vielfalt der Themen sehr positiv. „Wir wollen kein reines Heimatjahrbuch anbieten und auch keine Jahres-Chronik. Gerade diese hier gewählte Mischung ermöglicht es, Neues, Wissenswertes oder Geschichtliches aus dem Kreis zu erfahren. Das neue Jahrbuch soll zum Lesen einladen“, sagte Kirsten Fründt. Durch ihre Anzeigen hätten auch wieder viele Firmen und Institutionen aus der Region ihre Verbundenheit mit dem Landkreis verdeutlicht. Dafür bedankte sich die Landrätin.

Dr. Markus Morr hatte die Redaktion inne und Gesa Coordes war für das Lektorat verantwortlich. Satz und Layout hat wieder Heike Wetzling übernommen und Alex Weber vom REKOM-Verlag kümmerte sich um die Anzeigen-Akquise.

Das Jahrbuch kann ab 12. Dezember 2017 zum Preis von 7,95 Euro bei Buch und Papier Ahrens erworben werden.

 

Traditionen erhalten, nicht nur zu Weihnachten… Neujahrskonzert der Stadt Neustadt (Hessen) am 12. Januar 2018

Bereits zum zehnten Mal laden der Magistrat der Stadt Neustadt (Hessen) und die Evangelische Kirchengemeinde alle Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt, Mengsberg, Momberg und Speckswinkel, aber auch Interessierte aus den umliegenden Städten und Gemeinden, sehr herzlich zu einem Neujahrskonzert mit anschließendem Umtrunk für Freitag, den 12. Januar 2018 um 19.00 Uhr in die

evangelische Kirche in Neustadt ein.

Diesmal wird das Konzert von der Gruppe „Br8tett“ aus Rau- schenberg-Bracht unter der Leitung von Michael Harry Poths sowie dem der „Evangelischen Sing- und Musikschule Stadtallendorf“ unter der Leitung von Philip Schütz, gestaltet.

„Br8tett“ – das Doppelquartett aus vier Frauen und vier Männern existiert seit fünf Jahren.

Ihr Repertoire ist breit gefächert. Es reicht von Romantik über Renaissance bis hin zu moderneren Popstücken. Die „Evangelische Sing- und Musikschule Stadtallendorf“ ist deutschlandweit einzigartig und wird für die Besucher des Konzerts so manch musikalische Überraschung bereithalten.

Nach dem musikalischen „Hörgenuss“ wird es im Gemeindesaal Gelegenheit geben, mit netten Menschen ins Gespräch zu kommen und auf das neue Jahr anzustoßen. Der Eintritt zum Neujahrskonzert ist frei. Spenden werden erbeten, sie sollen für einen wohltätigen Zweck verwendet werden.

 

Sie sind wieder da!

Die Brüder Grimm zu Gast in Neustadt (Hessen)

Sie benötigen noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk?

Dann ist das hier genau das Richtige! Verschenken Sie Karten für die Brüder Grimm.

Am Sonntag, 18.2.2018 um 18.00 Uhr werden die Brüder Jacob (Carlo Ghiradelli) und Wilhelm (Stefan Becker) Grimm in ihrem Lese-Theater-Stück einen Auszug aus ihren Märchen zum Besten geben.

Wegen Bauarbeiten findet die Veranstaltung im katholischen Pfarrheim, Ritterstraße 25 in Neustadt statt.

Uns erwartet wieder eine gelungene Zeitreise: so unterhaltsam wie informativ, so charmant wie spannend. Und darüber hinaus ein Märchenabend voller Überraschungen. Schon der Titel lässt ahnen, dass es nicht um Märchen geht, die wir Kindern vorlesen. Aber wie Becker und Ghiradelli es betrachten, von höchstem Unterhaltungswert. Gleiches gilt auch für die Darstellung der Grimm-Brüder. Die unterschiedlichen Charaktere der Brüder als Ausgangspunkt genommen, necken sich die beiden Brüder, decken Liebeleien auf und servieren manch historisch belegbare Anekdote. Der geneigte Zuschauer wird also auch bei dieser neuen Produktion viel über das Leben der Brüder erfahren, skurrile Grimmsche Märchen auf das Beste vorgetragen bekommen und launige Tipps erhalten, die auch jüngere Zuschauer zum Nachdenken und Schmunzeln verleiten.

Kartenvorverkauf ab 11.12.2017!

Der Eintrittspreis beträgt im Vorverkauf 12, — €. Karten sind erhältlich im Rathaus-Bürgerbüro, im Backparadies Jungclas, Marktstraße 7 und im REWE-Markt, Am Kaufpark 2 in Neustadt, sowie an der Abendkasse zum Preis von 15, — €.

 

Fachausschuss I

In Vertretung für den erkrankten Vorsitzenden Markus Bätz (FWG) leitete Joachim Rausch (CDU) die letzte Sitzung des Fachausschusses I (Grundsatzangelegenheiten, Finanzen und Öffentliche Sicherheit) im laufenden Kalenderjahr. In der gewohnten Neustädter Einmütigkeit fielen auch diesmal alle Beschlussempfehlungen für die Stadtverordnetenversammlung einstimmig aus. Die ohnehin schon knappe Tagesordnung war Dank einer guten Vorbereitung durch Bürgermeister und Verwaltung in nicht mal 30 Minuten abgearbeitet. Umgemeldet werden sollen Mittel aus den Kommunalen Investitionsprogrammen (KIP) von Bund und Land. Die der Stadt Neustadt (Hessen) im Bundesprogramm bewilligte Fördersumme von 800.000 Euro, die eigentlich für die ursprünglich angedachte Sanierung des „Hauses der Begegnung“ vorgesehen war, wird hierfür bekanntermaßen nicht benötigt. Für den Neubau darf sie aufgrund der Förderbedingungen nicht verwendet werden. Der diesbezügliche Rahmen des Bundes ist eng gefasst. Dadurch, dass Neustadt in einem Städtebauförderungsprogramm („Soziale Stadt“) ist, können die Gelder aber für Vorhaben Verwendung finden, die im Integrierten Handlungskonzept angedacht sind. Folgerichtig stellte Bürgermeister Thomas Groll fest: „Die Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ ist in vielerlei Hinsicht ein Glücksfall für die Kommune.“ Nun sollen 800.000 Euro für die barrierefreie Umgestaltung des Rathausplatzes (voraussichtlich 300.000 Euro) und die Sanierung beziehungsweise den Umbau des angrenzenden Jugendheims genutzt werden.

Rund 800.000 Euro sollen für die barrierefreie Umgestaltung des Rathausplatzes und den Umbau / Sanierung des angrenzenden Jugendheims genutzt werden.

Die Maßnahmen im Bereich des Jugendheims sind mit rund 600.000 Euro veranschlagt. Davon sollen 500.000 € aus dem KIP Programm verwendet werden. Hinzu kämen 100.000 Euro Eigenmittel der Kommune. In den letzten Jahren waren bereits der Rabenauplatz, die Ritterstraße und die Turmstraße neugestaltet worden. Aus Kostengründen war die bereits in der Altstadtsanierung angedachte barrierefreie Gestaltung des Rathausplatzes seinerzeit unterblieben. Auch der Übergang zum Junker-Hansen-Turm ist nicht barrierefrei. Das Jugendheim weist bereits seit längerem erhebliche bauliche Mängel vor allem in Form von Feuchtigkeitsschäden auf. Dringend erforderlich ist auch hier eine energetische Sanierung. Nach Mitteilung des Bürgermeisters liegen grobe Kostenschätzungen vor, an denen man sich orientiert. Weitere 1,46 Millionen Euro (KIP Land) sollen jetzt vollständig für die Sanierung des Freibades eingeplant werden. Eine bisher vorgesehene teilweise Verwendung der Mittel für das „Haus der Begegnung“ entfällt damit ebenfalls. Grund dafür ist, dass verschiedene Förderprogramme (Soziale Stadt – KIP) nicht kumuliert werden können. Die Entschädigungssatzung der Stadt, in der unter anderem die Aufwandsentschädigung der Ortsvorsteher in Form einer monatlichen Pauschale geregelt ist, stammt vom 5. Dezember 2001 und berücksichtigt nicht, dass sich die Einwohnerzahlen in den letzten 15 Jahren verändert haben. Sie wird daher an die aktuellen Gegebenheiten angepasst und zudem auf volle Eurobeträge gerundet (Mengsberg – 350 Euro, Momberg – 460 Euro und Speckswinkel – 230 Euro). Die Ortsvorsteher unterstützen die Verwaltung bei einer Vielzahl von Aufgaben.

Im Zusammenhang mit der nach den Worten von Bürgermeister Thomas Groll „mehr als erfreulichen Haushaltsentwicklung im laufenden Kalenderjahr“ (unter anderem Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer in Höhe von rund 300.000 Euro) steht eine Magistratsvorlage zum Haushaltsvollzug 2017. Diese beinhaltet verschiedene überplanmäßige Auszahlungen sowie Rückstellungen im Hinblick auf das Haushaltsjahr 2017. Beispielsweise soll im Bereich der Unterhaltung der Gemeindestraßen eine überplanmäßige Aufwendung in Höhe von 100.000 Euro beschlossen und gleichzeitig dafür eine Rückstellung gebildet werden. Hier will man Synergieeffekte mit den Arbeiten der Bioenergiegenossenschaft im Stadtteil Mengsberg nutzen. Im Jugendraum im Kellerbereich des Zollhofs in Speckswinkel wurden Schimmel und Feuchtigkeitsschäden festgestellt. Die Kommune hat sich mit Ortsvorsteher Stehl darauf verständigt, dass zunächst der städtische Bauhof im Januar „Ursachenforschung“ betreibt, denn möglicherweise ist der Schaden nur auf einen Teil des Raumes begrenzt. Für eine komplette Sanierung wurden Kosten von rund 73.000 Euro ermittelt. „Sicherheitshalber“, so der Bürgermeister, wurde auch hier eine Rückstellung vorgesehen. Groll erklärte aber, dass eine solch umfassende Maßnahme erst nach erneuter Beratung in den Gremien auf den Weg gebracht würde.

 

Fachausschuss II

Zur letzten Sitzung im Kalenderjahr trafen sich in der vergangenen Woche die Mitglieder des Fachausschusses II (Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt, Landwirtschaft und Forsten, Soziales und Kultur) unter dem Vorsitz von Karl Stehl im Sitzungssaal des Rathauses zu Vorbereitung der Stadtverordnetenversammlung. Die neun Ausschussmitglieder behandelten in einer guten halben Stunde einen Antrag der SPD-Fraktion und drei Magistratsvorlagen. Zunächst berieten die Parlamentarier über den SPD Antrag, der eine Ermäßigung der Gebühren bei der Benutzung von öffentlichen Anlagen und Einrichtungen der Stadt für die örtlichen Vereine und Verbände sowie die politischen Parteien und Wählergruppen zum Inhalt hat. Hans-Gerhard Gatzweiler berichtete, dass bei einem Vereinsgespräch die Benutzungsordnung des Gemeinschaftsraumes im „Haus der Vereine“ thematisiert worden. Dabei sei die Frage aufgeworfen worden, warum Vereine die Säle im Dorfgemeinschafts

haus Momberg sowie im Speckswinkler „Zollhof“ für Mitgliederversammlungen und satzungsgemäße Zwecke, außer regelmäßige Übungsstunden, kostenfrei nutzen könnten, den Raum im „Haus der Vereine“ aber nicht. Eine Ungleichbehandlung, die, so Hans- Gerhard Gatzweiler und Bürgermeister Thomas Groll übereinstimmend, bisher keinem aufgefallen sei. Zukünftig wird dies wohl auch in der Kernstadt möglich sein, denn der Ausschuss gab eine einstimmige Beschlussempfehlung ab. Die Anwesenden waren sich darin einig, dass damit aber kein Automatismus für das (neue) „Haus der Begegnung“ verbunden sei. Man erachtet es als ausreichend, wenn eine kostenfreie Möglichkeit besteht. Weiterhin regte die SPD-Fraktion an, Vereinen und Verbänden für interne Zusammenkünfte einmal im Jahr einen 50 prozentigen Nachlass auf die Benutzungsgebühr für die Grillhütten zu gewähren. Auch dieser Antrag fand Zustimmung bei CDU und FWG.

Im Verlauf des Jahres 2017 wurde vom Büro akp aus Kassel ein Altenhilfekonzept für Neustadt erarbeitet. Es handelt sich dabei um das erste Papier dieser Art, das vom Landkreis mit 7.000 Euro gefördert wurde. Als ein wichtiges Thema wurde die Mobilität im Alter herausgestellt. Eine Fragegestellung, die, so Bürgermeister Thomas Groll, im beginnenden Dorfentwicklungsprozess behandelt werden soll. Auch die Notwendigkeit dauerhafter Strukturen, eine Vernetzung unterschiedlicher Anbieter und Behörden sowie die Schaffung einer permanenten Anlaufstelle für Senioren wurden festgehalten. Hier wolle die Kommune in 2018 ansetzen, betonte der Bürgermeister. Der Haushalt 2018 enthalte entsprechende Ansätze. Die Stadt erhofft sich beim weiteren Vorgehen erneut

eine Förderung nach den Seniorenpolitischen Leitlinien des Kreises. Ab 2020 soll dann im zukünftigen Bürgerhaus ein Familien- und Generationenzentrum von 0 bis 99 entstehen. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Gerhard Gatzweiler stimmte Bürgermeister Thomas Groll zu, der die Wichtigkeit eines „gesamtkonzeptionellen Vorgehens“ hervorhob. „Soziale Stadt, Dorfentwicklung und Demografischer Wandel können nicht alleine betrachtet werden. Die Themen weisen Schnittmengen auf und gehören zusammen“, betonte Groll.

Ebenso wie der Fachausschuss I empfahl man der Stadtverordnetenversammlung, der vom Magistrat vorgeschlagenen Umwidmung der Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm zuzustimmen.

Beim DGH Momberg waren vor über 20 Jahren Dachrinnen falsch oder gar nicht angeschlossen worden. Dies führte zu Nässeschäden im Kellerbereich. Mehrere größere Aufbrüche waren nötig, um das Schadensbild zu beheben. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 27.000 Euro. Einer entsprechenden überplanmäßigen Auszahlung wurde zugestimmt.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ berichtete Bürgermeister Groll von der 2018 anstehenden Neuausschreibung der Abfallentsorgung zum 1.1.2019. Bisher regelt die Kommune die Entsorgung von Restmüll, Bioabfall und Papier in eigener Verantwortung. Nun hat der Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf, dem kreisweit – auch im Altkreis Marburg – 13 Kommunen angehören, angefragt, ob Neustadt unter Umständen Interesse an einer Mitgliedschaft habe. Die Ausschussmitglieder waren sich darin einig, dass der Bürgermeister Mitte Januar zunächst ein Informationsgespräch führt und dann gemeinsam über das weitere Vorgehen nachgedacht wird. Die seit 2011 geltende Abfallsatzung, so das übereinstimmende Meinungsbild, habe sich bewährt. Trotzdem solle man sich informieren, wie andere Kommunen die Angelegenheit handhaben. Wenn man aber etwas verändere, dann müsse es besser sein, als das bestehende System.

Auf Nachfrage von Karl-Heinz Waschkowitz (SPD) teilte Bürgermeister Thomas Groll mit, dass der Magistrat „das bekannte und bewährte“ Kasseler Büro für Regionalplanung und Stadtentwicklung akp mit der Erarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzeptes im Rahmen der Dorfentwicklungsmaßnahme Mengsberg, Momberg und Speckswinkel beauftragt habe. Der rund 12 Monate dauernde Prozess werde im Januar 2018 starten. Eine Information der Bürgerschaft sei für das I. Quartal geplant. Auch werde es Ortsrundgänge und Workshops geben, zu denen alle Interessierten eingeladen seien.

 

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