Neustädter Mitteilungsblatt

Pflanzentauschbörse auf dem Flohmarkt am Tag der Städtebauförderung

Bei schönstem Gartenwetter mit nur wenigen Regentropfen öff­nete die WandelBar am Samstag, dem 4. Mai, auf dem Flohmarkt im Bürgerpark ihre Türen für eine Pflanzentauschbörse. Die Idee: Wer zu viele Tomatenpflänzchen, Kohlrabi oder Gurken auf der Fensterbank vorgezogen hatte, konnte die überzähligen mitbrin­gen und gegen Jungpflanzen tauschen, die bei anderen übrig wa­ren. Dabei gingen fast 100 Pflanzen über den Tisch – klassische Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kürbis und Sellerie, aber auch Blumen und Kräuter oder Exoten wie die Spuckpalme wurden ge­tauscht und am Ende war alles weg!
Daneben gab es viel Austausch über Gartenthemen, den Begeg­nungsgarten, der in der Justus-Liebig-Straße entstehen soll, und natürlich wie immer viele nette Begegnungen und Pläusche.
Spontane musikalische Begleitung gab es durch die Musiker Emily Peach, David Stadtrocker und Dennis Merz, die sich mit ihren In­strumenten während eines kurzen Schauers unter dem Vordach der WandelBar untergestellt hatten. Zwei von ihnen wohnen seit letztem Jahr in Neustadt und nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Musik in Neustadt vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustadt erweitert Fuhrpark des Bauhofs

Anschaffungskosten belaufen sich auf 173.000 Euro / Auch für den Winterdienst nutzbar
Neustadt.
In Vollzug des Haushaltsplans hat die Stadt Neustadt kürzlich den Fuhrpark des kommunalen Bauhofs um ein Fahrzeug erweitert, und eine weitere Beschaffung steht an.
Bürgermeister Thomas Groll stellte nun gemeinsam mit Mitarbeitenden den neuen Schlepper vor. Es handelt sich hierbei um einen Claas AEION 550 CMatis CIS + mit vier Zylindern und 165 PS.

Der Schlepper wurde so umgebaut, dass die vorhandenen Anbaugeräte Grabenfräße, Heckenschere und Mulcher weiter genutzt werden können. Es ist vorgesehen, das Fahrzeug auch im Winterdienst einzusetzen.

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 173.000 Euro. Voraussichtlich in der 22. Kalenderwoche wird dann noch ein Multicar M31 VI-E an die Kommune ausgeliefert. Im Kaufpreis von 188.000 Euro sind eine Kipper-Pritsche, ein Schneeräumschild, ein Salzstreuautomat und ein Abrollkippaufbau zum schnellen Wechsel des Salzstreuautomaten enthalten. Im Gegenzug zu den Neuanschaffungen wird der bisher genutzte Unimog veräußert. „Seit Beginn meiner Amtszeit wird Wert daraufgelegt, dass unser Bauhof über moderne und leistungsstarke Fahrzeuge und Geräte verfügt. Die beiden Neuanschaffungen passen sehr gut in diese Vorgabe. Wir werden dadurch flexibler, auch im Winterdienst. Bei den Käufen haben wir auch die Meinungen der Mitarbeitenden miteinbezogen, die über Fachwissen verfügen“, sagte Bürgermeister Thomas Groll.

Groll nutzte den Termin auch dazu, den neuen Vorarbeiter des städtischen Bauhofes Roman Vogel vorzustellen, der diese Aufgabe seit Anfang April übernommen hat.

Eine „Liebesheirat“ war es nicht

220 Besucher bei Festakt in Neustadt zur Gebietsreform / Fischbach hielt zentrale Rede
Von Michael Rinde

Neustadt.
Es war beides, ein weiterer Beitrag aus der so beliebten zeitgeschichtlichen Veranstaltungsreihe und ein Festakt zum Thema „50 Jahre Gebietsreform“. Neustadt mit seinen Stadtteilen Momberg, Speckswinkel und Mengsberg existiert in dieser Form erst seit der Gebietsreform und feiert quasi „Geburtstag“.
Es kamen 220 Teilnehmer in das Kultur- und Bürgerzentrum, darunter viele Neustädter Bürger und eigens eingeladene Ehrengäste, wie etwa ehemalige Mitarbeiter der Stadt, Altbürgermeister Manfred Hoim oder Frauen und Männer der ersten Stunden der Gebietsreform aus Politik und Gesellschaft.

Angst vor „Sozialismus“

Musikalisch ging es mit Fünft- und Sechstklässlern in den mehr als zweistündigen Festakt, der kurzweilig, informativ und unterhaltsam ausfiel. Mit Gesang und Tanz unterhielten Schülerinnen und Schüler der Martin-von-Tours-Schule, bevor Sängerin Ulla Keller übernahm. Und die gab sich bei ihrer Liedauswahl sehr international und professionell wie gewohnt. Keller musste nach mehreren Gesangsblöcken im Laufe des Abends noch einige Zugaben geben, so begeistert war ihr Neustädter Publikum. „Eine „Liebesheirat“ war es nicht“ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

Bürgermeister wollen mit dem Land über Erstaufnahmeeinrichtungen reden

Auf Initiative von Neustadts Bürgermeister Thomas Groll trafen sich kürzlich Bürgermeister aus nord- und mittelhessischen Städ­ten und Gemeinden, in denen das Land Hessen eine Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Geflüchtete unterhält.
Ziel der Zusammenkunft, so Groll, sei es gewesen, eine gemein­same Position der Kommunen gegenüber dem Land zu erarbeiten und dann darüber mit der Landesregierung ins Gespräch zu kom­men.
„In der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD heißt es, dass sich das Land seiner besonderen Verantwortung für EAE-Stand- ortkommunen bewusst ist, diese Aussage wollen wir nun gerne mit Leben erfüllen. Mit meinen Amtskollegen bin ich mir darüber einig, dass wir einen Dienst für das gesamte Land erbringen und dieser auch zukünftig und vor allem langfristig honoriert werden muss“, so Bürgermeister Groll.
Dies gelte besonders vor dem Hintergrund, dass das Land Flücht­linge ohne Bleibeperspektive mehr den Landkreisen zuweisen wolle, sondern diese bis zu einer Ausreise oder Abschiebung in der EAE verbleiben sollen.
„Dies würde erneut eine besondere Herausforderung für die Standortkommunen darstellen. Dies müssen wir dem Land ver­deutlichen. Wir erwarten uns hier dauerhafte Unterstützung und Aussagen zur Sicherheit vor Ort“, betont Groll.
Im nächsten Schritt will man auch die südhessischen Bürgermeis­ter einbeziehen und sodann den Kontakt zum Land suchen.
Thomas Groll zeigte sich mit dem von ihm initiierten Treffen zufrieden. „Es ist wichtig, dass die betroffenen Städte und Ge­meinden geschlossen gegenüber dem Land auftreten. Dies‘ erhöht zweifellos die Chancen, etwas zu erreichen“, so Neustadts Bürger­meister. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Poseck nennt frühere Aufbruchsserie „unerträglich“

Minister führte in Neustadt Gespräche rund um Sicherheit und Erstaufnahmeeinrichtung
Von Michael Rinde
Neustadt.
Im Januar löste eine Autoaufbruchsserie in Neustadt rund um die Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in der Stadt große Besorgnis und Verunsicherung aus. In kürzester Zeit wurden 16 Fahrzeuge aufgebrochen oder Gegenstände aus teils unverschlossenen Autos gestohlen. Dringend tatverdächtig sind zwei damalige Bewohner der EAE. Bürgermeister Thomas Groll (CDU) bat den damals noch designierten hessischen Innenminister Roman Poseck darum, nach Neustadt zu kommen. Der sagte sofort zu. Am Donnerstag, 2. Mai, löste Poseck diese Zusage ein und nahm sich gleich vier Stunden Zeit für die Besichtigung der Erstaufnahme und vor allem für Gespräche.
Poseck führte einen Dialog mit Bürgermeister Groll, Kommunalpolitikern und einer Abordnung von Anwohnern rund um die Erstaufnahme und fand dann klare Formulierungen. Was sich im Januar in Neustadt ereignet habe, sei schlicht „unerträglich“. Allerdings sei dieses Ereignis nicht repräsentativ für die Sicherheitssituation in Neustadt. Die hat sich statistisch gesehen verbessert, wie auch Groll und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich betonen. Gegenüber 2022 ist die Kriminalitätsrate in Neustadt um 7 Prozent gesunken, die Zahl der Eigentumsdelikte ging im vergangenen Jahr auf 33 Fälle zurück, 25 Fälle weniger als 2022. Sein Eindruck von der Erstaufnahmeeinrichtung: „Das ist eine sehr professionell geführte Einrichtung.“ „Poseck nennt frühere Aufbruchsserie „unerträglich““ weiterlesen

Neustädter Mitteilungsblatt

30. Neustädter Frühlingsmarkt

Ein kleines Jubiläum, das durch zahlreiche Besucher belohnt wurde. Zum Glück spielte das Wetter mit. Ein bisschen Sonne, kein Regen, zwar etwas viel Wind, aber warm genug, so dass man sich den ganzen Tag in unserer Innenstadt gemütlich auf­halten konnte.
Am Anfang der Marktstraße gestaltete „Rent your tour“ die Kreuzung mit ihren imposanten Fahrzeugen und lud wie im letzten Jahr zum Verweilen ein. Wer dann entlang der Markt­straße spazierte, konnte viele bekannte und einige neue Marktbetreiber entde­cken. Hierunter waren Händler, die aus einem Umkreis von bis zu 50 km an­gereist waren, um ihre verschiede­nen Handwerks­produkte und leckeren Spei­sen anzubieten.
Den Kern bil­deten natürlich die ortsansässi­gen Geschäfte mit ihren verschiedenen Aktionen und Ange­boten. Auch die Neu­städter Vereine haben viel zu einem bunten Markt­geschehen beigetragen. So konn­te man sich neben dem zentralen Marktplatz auch am Ende der Straße nochmal gemütlich aufhalten. Die Frauen konnten sich bei einem Cocktail entspannen, um ihren Kindern auf der Hüpf­burg oder beim Schminken und ihren Männern beim Arbeiten auf dem Bagger zuzuschauen. Wobei… die Rollen vertauschten sich durchaus auch: Kinder hatten mit Hilfe der Erwachsenen Spaß auf dem Baggerspielplatz, während die Erwachsenen nach dem ein oder anderen Getränk aus dem „Weizenbrunnen“ das Kinderschminken aufsuchten.
Wer ein bisschen mehr über den Junker-Hansen-Turm oder die katholische Kirche erfahren wollte, konnte das Angebot der Neustädter Gästeführer nutzen. Auch für die Kleinen gab es eine exrra kindgerechte Führung, die sich das Team überlegt hatte.
Eine schöne Bereicherung des Marktes. ।
„Der lange Hinnerck“ überwachte das Marktgeschehen von oben. Mit seiner lustigen und schlagfertigen Art sprach er die Menschen direkt an und konnte Groß und Klein zum Schmunzeln bringen. Seine zu­sätzliche Show, die er später auf dem Marktplatz aufführte, holte ihn kurzzeitig mit Feuerfackeln und ähnlichen Gegenständen wieder auf den Boden zurück, bevor es wieder hoch hinaus, dieses Mal auf einem Einrad, ging.
Ein schöner Tag und Auftakt der „Ver­anstaltungen im Freien“ ging am frühen Abend gemütlich zu Ende! „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Buntes Treiben in der Marktstraße

Rund 50 Stände waren zum 30. Frühlingsmarkt in Neustadt auf und um den Marktplatz aufgestellt
Von Elvira Rübeling
Neustadt.
Der Gewerbeverein Neustadt hat die 30. Auflage seines Frühlingsmarktes gefeiert. Unter anderem wurden Stadtführungen speziell für Kinder, Turmführungen und die Möglichkeit zur Besichtigung der Katholischen Kirche angeboten.
Gleich nach dem Betreten des Marktes zogen unter anderem ein Spielplatz für Erwachsene und die große Autoschau der Firma Dippel so manchen Marktbesucher in den Bann. Eine Hüpfburg, Kinderschminken und ein Kinderkarussell faszinierten insbesondere die jüngsten Besucher.

Das kulinarische Angebot erfüllte viele Wünsche: Von Nudelpfanne und Bratwurst bis hin zu Waffeln, Crêpes, selbst gemachten Kuchen aus einem Cake-Shop, Kaffee aus dem Kellerwald oder „Edlen Tropfen“ – mit all dem konnten sich am vergangenen Sonntag, 28. April, die Besucher des Frühlingsmarktes in Neustadt verwöhnen lassen. Neben den Ständen der rund 50 Markteilnehmer aus nah und fern waren auch alle Geschäfte geöffnet, die durchweg Preisnachlässe und weitere Angebote für die vielen Besucher bereithielten. Flanieren, Schauen und Staunen – in der Marktstraße herrschte den ganzen Sonntag über ein buntes Treiben.

Dort zog nicht nur ein Stelzenläufer alle Blicke auf sich, sondern auch Männer und Frauen in mittelalterlichen Kostümen, die auf den 6. Junker-Hansen-Mittelaltermarkt am 22. und 23. Juni in Neustadt aufmerksam machten.

Aktionen und Showeinlagen in der Marktstraße, das traditionelle Biedermeier-Café sowie ein gemütliches Beisammensein auf dem Marktplatz sorgten dafür, dass Gäste dort länger verweilten. Dort wurden sie von der Band „Coronas“ mit Livemusik unterhalten.

Neustädter Mitteilungsblatt

„Grüner Kilometer“
Neustadt erhält Bundesmittel von bis zu 1,335 Mio. Euro

Ein erfreulicher Tag für Neustadt: In Anwesenheit der Fraktions­vorsitzenden von CDU, SPD und FWG und der Magistratsmit­glieder überreichte Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekre­tär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Bürgermeister Thomas Groll einen Förderbescheid über bis zu 1,335 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm „Anpas­sung urbaner Räume an den Klimawandel“.
Die Mittel, hinzu kommt noch ein kommunaler Eigenanteil von 240.000 Euro, sollen bis 2027 für das Projekt „Grüner Kilometer Neustadt“ Verwendung finden.
Hierunter verbergen sich mehrere Einzelprojekte auf einer Weg­strecke eines guten Kilometers.
Der Parkplatz des Kultur- und Bürgerzentrums soll entsiegelt und neugestaltet werden. In der Allee sollen bereits fehlende und ab­gängige Bäume durch standortgerechte Neuanpflanzungen er­setzt und über geeignete Formen der Bewässerung nachgedacht werden. Auf dem Friedhof in der Kernstadt möchte man durch die Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Stauden die Bio­diversität erhöhen. Gemeinsam mit dem Landkreis wird eine Ent- siegelung des Schulhofes in der Waldschule angestrebt.
Bürgermeister Thomas Groll dankte dem heimischen Bundestags­abgeordneten Sören Bartol für sein Engagement, das großen An­teil an der Erteilung des Förderbescheides habe.
„Ende 2023 haben wir vor Ort intensiv über das Vorhaben dis­kutiert. Damals kamen wir mit der das Programm im Auftrag des Bundes betreuenden Stelle nicht vorwärts. Da war es Sören Bartol, der Gespräche vermittelt hat und uns ermunterte, nicht vorzeitig aufzugeben. Dafür sind wir dankbar“, so Groll.
Nach den Worten des Bürgermeisters steht die örtliche Kommu­nalpolitik nun geschlossen zu den einzelnen Projekten des „Grü­nen Kilometers“ und sei von deren Sinnhaftigkeit überzeugt. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

Neustadt geht weiter voran

Stadtverordnete beschließen Neustadts grüne und nachhaltige Zukunft
Von Nadine Weigel
Neustadt.
Wenn es um Klimaschutz und Nachhaltigkeit geht, hat Neustadt im Vergleich zu ähnlich großen Städten die Nase vorn. Ein Punkt, den Bürgermeister Thomas Groll auch bei der Sitzung des Stadtparlamentes am Dienstagabend nicht ohne Stolz verdeutlichte. Ein Park, ein Kultur-und Bürgerzentrum, ein Freibad – „das alles ist für eine Kommune dieser Größe ungewöhnlich, und deshalb müssen wir gemeinsam, Schritt für Schritt weitergehen, damit wir an diesem Ungewöhnlichen weiterarbeiten können“, betonte Groll.
Dass das Parlament diesen Weg mitgehen will, wurde gleich in mehreren Beschlüssen in der für Neustadt typischen Einstimmigkeit bewiesen. So waren sich die Parlamentarier einig darüber, einen „grünen Kilometer“ in Neustadt schaffen zu wollen. Dieser soll in der Kernstadt den an die Altstadt angrenzenden Friedhof über die Allee mit dem direkt benachbarten Bildungs- und Freizeitbereich und dem dortigen Schulhof der Waldschule verbinden.

Vorgesehen sind Maßnahmen in der Grün- und Freiraumentwicklung, die sich dem Klimawandel entgegenstellen und so zur CO2-Minderung beitragen sollen. Alle Projekte beinhalten zugleich das Ziel, klimaangepasste Aufenthaltsbereiche und Verkehrsräume in der Stadt zu schaffen. „Neustadt geht weiter voran“ weiterlesen

Sie erfüllen sich Traum vom Eigenheim

Von Marcello Di Cicco

Neustadt.
Daniela Metzler (29) erinnert sich gut an die Anfänge des Hausumbaus. Mit Freunden rissen sie und ihr Freund Kirill Flad (32) Tapeten von den Wänden, entrümpelten das vom Vorbesitzer noch eingerichtete Haus. „Damals hatten wir nicht den Plan, dass es eine Riesenbaustelle wird“, erzählt die 29-Jährige. „Ein paar Feinarbeiten“ wollten sie machen, auf jeden Fall die Fenster des knapp 100 Jahre alten Hauses austauschen. Das war vor knapp drei Jahren. Beim Ortstermin mit der OP steht Metzler dieser Tage in jener „Riesenbaustelle“.
Aus den freigelegten Wänden ragen Kabel heraus, in den Ecken der entkernten Räume stehen Dämmwolle, Rigipsplatten und Leitern, die auf ihre Verwendung warten, auf dem Fußboden liegen Holzbohlen. Zumindest im Erdgeschoss des Hauses, das bei Fertigstellung über 150 Quadratmeter Wohnfläche verfügen wird, sieht es so aus wie in vielen Häusern, in denen sich der Traum vom Eigenheim in der Entstehung befindet.

Finanzielle Förderung ein Anreiz für Umbau

Seit April 2020 sind Metzler und Flad ein Paar. Schnell wuchs der Wunsch, sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen, auch in Form von eigenen vier Wänden. Knapp sechs Monate nach der ersten Besichtigung kauften beide im August 2021 ein Haus am Neustädter Ruschelberg, entschieden sich damit gegen einen Neubau, denn: „Zu jener Zeit war es nicht einfach, in Neustadt überhaupt an Grundstücke zu kommen“, erinnert sich Flad.

Auch wenn das Haus nicht gleich Liebe auf den ersten Blick war – ihr Eigenheim liege in einer ruhigen Wohngegend, das 450 Quadratmeter große Grundstück verfügt über einen kleinen Garten und befindet sich in der Nähe der Familien der beiden. Damit erfüllt es jene Bedingungen, die dem Paar wichtig waren. Und: „Die Förderungen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) waren damals noch attraktiver als zurzeit“, nennt Flad einen weiteren Grund, der für den Um- und gegen einen Neubau sprach. „Sie erfüllen sich Traum vom Eigenheim“ weiterlesen