Neustädter Mitteilugnsblatt

Momberg – Unser Dorf hat Zukunft!

Vor etwa einem Jahr entschied sich der Momberger Ortsbeirat zur Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Dieser Wettbewerb hat das Ziel die Menschen auf dem Land zu motivieren, die Zukunft ihrer Dörfer aktiv mitzubestimmen und sich für die soziale, wirtschaftliche, ökologische und bauliche Entwicklung ihres Ortes zu engagieren.

So wurde mit breiter Mehrheit ein Plan entwickelt, wie man Momberg der Kommission mit all seinen Stärken aber auch den „Baustellen“ zur Weiterentwicklung präsentieren könne und gerade die große Vielfalt und das Engagement der Momberger Vereine in den Mittelpunkt zu rücken.

Wurde allerdings bis vor einem Monat noch von einem Termin nach den Sommerferien ausgegangen, ging plötzlich alles sehr schnell. Vor sechs Wochen hieß dann, am 20. Juni kommt die Kommission…

Aber gerade dieser durchaus vorhandene Zeitdruck machte noch einmal deutlich, was die Stärke Mombergs ist, nämlich der Zusammenhalt aller Bürgerinnen und Bürger.

Bereits eine Woche nach der Nachricht bezüglich des Termins fand eine Bürgerversammlung statt, bei der nicht nur nahezu alle Momberger Vereine Vertreter geschickt hatten, sondern auch eine große Zahl an Interessierten teilnahm.

So stellte man gemeinsam den geplanten Ablauf des Tages vor, der einem genauen Zeitplan unterworfen war, da die Präsentation gemäß der Wettbewerbsregeln nicht länger zwei Stunden dauern sollte.

Nach einer kurzen Einführung durch den Ortsvorsteher Jörg Grasse, sollten die Momberger Vereine mit je zwei Personen in ihrer jeweiligen Vereinskluft, in den Saal des DGH „einziehen“. Hiermit sollte gezeigt werden, auf welche Vielfalt man sich auf der sich nun anschließenden „Dorfrunde“ auf einem extra bereitgestellten Planwagen einstellen kann. Das erklärte Ziel war, die Zukunftsfähigkeit Mombergs in all seiner Facettenhaftigkeit anhand des enormen Engagements aller Vereine und Bürgerinnen und Bürger unter Beweis zu stellen.

Die „Außenrunde“ innerhalb der Momberger Gemarkung, vorbei an Feldkreuzen, Mariengrotte, Reitplatz, Jugendclub sowie der Sportanlagen sollte parallel dazu stattfinden.

Man diskutierte und plante und so ging jeder am Ende mit einer großen Portion Zuversicht und eigenen „Hausaufgaben“ in seinen Verein und nach Hause. Die Generalprobe mit allen Beteiligten bestätigte diese Zuversicht. Einer fiktiven Kommission konnte während der Planwagenfahrt ein toller Einblick in Mombergs Zukunft dargestellt werden und ganz Momberg schien schon auf den Beinen zu sein.

Bauchschmerzen bereitete ein wenig die knappe zur Verfügung stehende Zeit und der Zeitpunkt der Präsentation. „Dienstags, mitten in der Woche quasi, um 15.15 Uhr, ob man da genug Leute zusammen bekommt?“

Nun wer dachte, schon bei der Bürgerversammlung seien viele Menschen anwesend gewesen, der sollte am Dienstag, dem 20. Juni noch eines Besseren belehrt werden. Rund 160 Momberger in Vereinskleidung oder dem eigens entworfenen Polo Shirt mit „Momberger Ranzemann“, waren auf den Beinen, um „ihren“ Ort zu unterstützen. Sie hatten sich eigens frei genommen oder konnten den Arbeitstag verkürzen, was nicht selbstverständlich ist.

Schon die Begrüßung durch die Blaskapelle mit dem „Ranzelied“ verblüffte die Kommission und die schiere Zahl der Vereinsvertreter tat ihr übriges und zeigte, was Momberg ausmacht.

So ging man frohen Mutes auf die „Dorfrunde“. An jeder Station bei den unterschiedlichsten Vereinen, stiegen Vertreter zu, berichteten kurz über ihre Arbeit und ihren Beitrag zum Dorfleben, dabei ließ man auch Baustellen, wie das alte Backhaus nicht aus und skizzierte neue Ideen und Konzepte etwa zur Weiternutzung des alten Kindegartens. An jeder Station säumten zahlreiche Momberger das Geschehen, begleiteten die Kommission oder untermalten die Bedeutung ihres Vereins durch kompetente Präsentationen oder sogar Gesangseinlagen.

Ausklingen ließ man dann den Tag mit einem kleinen Imbiss und kühlen Getränken am alten Kindergarten. So waren alle Beteiligten und Anwohner eingeladen und bis in den späten Abend hinein, wurde eine weitere Momberger Stärke zelebriert, die Geselligkeit.

Ob wir gewinnen, das ist noch unklar, aber eines steht fest: Ohne den Zusammenhalt und das tolle Engagement so vieler hätte man in der kurzen Zeit nicht solch eine tolle Präsentation auf die Beine gestellt!

Zum guten Schluss noch die Antwort auf die Frage, wie es denn nun weitergeht? Hierzu kann gesagt werden, dass vor Mitte Juli nicht mit einer Entscheidung der Bewertungskomission gerechnet werden kann. Hoffen wir also das Beste.

Aber egal wie es ausgeht, nach so einem Tag wie dem 20. Juni haben wir alle schon etwas für Momberg gewonnen. Daher sei allen Beteiligten ganz herzlich Dank gesagt, so macht die Arbeit wirklich Freude!

VR Bank HessenLand – Verabschiedung von Edgar Ebel nach nahezu 44 Jahren aktivem Dienst

Neustadt/AIsfeld. Nach nahezu 44 Jahren aktivem Dienst bei der VR Bank HessenLand und deren Vorgängerinstituten wurde Edgar Ebel aus Neustadt in einer Feierstunde im Beisein von Vorstand, Kollegen und Familie in die wohlverdiente Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet.

Herr Ebel trat in 1973 in das Unternehmen ein und absolvierte seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Raiffeisenbank Stadtallendorf. Anschließend war er zunächst als Kundenberater in den Filialen Momberg, Hatzbach und Stadtallendorf tätig, bevor er im Jahr 2001 in gleicher Funktion in die Geschäftsstelle Neustadt wechselte, wo er bis zu seinem Eintritt in die Ruhephase eingesetzt war.

Edgar Ebel stand den Mitgliedern und Kunden in seiner Heimatregion hinsichtlich aller Fragen und Belange zum Thema Finanzen als kompetenter, vertrauter und beliebter Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Vorstand verabschiedete im Beisein des Betriebsratsmitgliedes Markus Bätz und der Marktbereichsleiterin Gabriele Schäfer- Langohr den langjährigen Kollegen Edgar Ebel. Sie bedankten sich für die gute Zusammenarbeit und würdigten sein Engagement, sein Pflichtbewusstsein und die Loyalität zum Unternehmen.

Eröffnung des Neustädter Parkour Parks am 1. Juli – gelungene Veranstaltung trotz Regenwetters

Obwohl wenige Tage zuvor klar wurde, dass es der Wettergott mit diesem Wochenende nicht gut meinen würde, sollte die bereits angekündigte Veranstaltung nicht abgesagt werden. Zu schwierig erschien der Aufwand einer Verschiebung und zudem war die Hoffnung groß, dass die Regenfront vielleicht doch an Neustadt vorbeiziehen würde.

Dieser Wunsch ging leider nicht Erfüllung, trotzdem kamen immerhin knapp 60 Personen am vergangenen Samstag zur Eröffnung des Neustädter Parkour Parks, der sich zwischen Jugendraum, Schwimmbad und dem neuen Kunstrasenplatz befindet.

Damit die Veranstaltung überhaupt stattfinden konnte, half das Familienzentrum und dessen Förderverein kurzerhand mit einem großen Zelt aus – vielen Dank an dieser Stelle für die unkomplizierte Hilfe! Zudem stellten die Fußball- und die Handballabteilung des VfL jeweils einen Grill zur Verfügung. Jugendpfleger Lars Kietz brachte sich und die Infrastruktur des Jugendraumes mit ein und obendrein spendete der VfL auch noch Getränke, auch hierfür ein Dankeschön!

Durch den immer wieder einsetzenden Nieselregen verzögerte sich der Beginn der Veranstaltung ein wenig, doch kurz vor 15 Uhr konnte mit dem ersten Programmpunkt begonnen werden. Zuvor begrüßte Bürgermeister Thomas Groll noch alle Gäste und Teilnehmer. In seiner Ansprache dankte er u.a. Martin Methfessel von der Gemeinwesenarbeit für die Koordinierung der baulichen Umsetzung, der großen Zahl geflüchteter Helfer, sowie Marcel Berlin und Matthias Bunzel für die gemeinsame Planung.

Dann startete die Fitnessgruppe des „Open Gym“ mit einem Workout, bei dem sich ca. 20 Kinder und Jugendliche unter der Anleitung von Fitnesstrainerin Anne Gasse und den Jungs des Open Gyms 30 Minuten in Mobilisierungs- und Kräftigungsübungen probierten. Die Gruppe trainiert jeden Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr im Kraftraum der Sporthalle „Querallee“ und freut sich über neue Teilnehmer, die zwischen 14 und 18 Jahre alt sind.

Im Anschluss zeigten dann Marcel Berlin und seine Parkour-Experten aus Marburg und Gießen, wie vielfältig der neue „Sportplatz“ genutzt werden kann. Leider musste dabei etwas improvisiert werden, denn die Nässe machte einige Bewegungsabfolgen unmöglich. Trotzdem wurden einige spektakuläre Sprünge und Bewegungskombinationen mit anmutender Leichtigkeit präsentiert.

Wer danach Lust bekam, sich am Gerät zu erproben, hatte die Möglichkeit unter Anleitung der beiden Trainer Marcel und Nicolas selbst aktiv zu werden. Da das Programm aufgrund des anhaltenden Regens stark verkürzt werden musste, wird es am 24., 25. und 26. Juli noch einmal angeleitete Parkour-Workshops geben. Informationen zur Anmeldung folgen in der nächsten Woche von der Gemeinwesenarbeit der Stadt Neustadt.

Alles in allem war die Veranstaltung durch den Einsatz der Helfer und die Begeisterung der Teilnehmer trotz des schlechten Wetters ein gelungener Auftakt für die Nutzung des Parkour Parks, der für Groß und Klein in Neustadt eine sportliche Bereicherung bietet!

Schulanfänger des Kindergartens „Regenbogen“ auf Abschlussfahrt

Während ihres letzten Kindergartenjahres trafen sich die Schulanfänger des Kindergartens einmal im Monat um in der Natur unterwegs zu sein. Zum Abschluss stand ein besonderes Highlight auf dem Plan. Vom 21. bis 23. Juni stand ein Ausflug in das Bildungshaus des bsj e.V. am Teufelsgraben in Wehrda an.

Die Fahrt begann mit drei Kleinbussen am Mittwochmorgen vor dem Kindergarten. Hier wurden die Schulanfänger von ihren Eltern und den restlichen Kindergartenkindern verabschiedet. In Wehrda angekommen, wurde zunächst das Gelände am Teufelsgraben ausgiebig erkundet. Hier gab es reichlich Zeit die Natur zu entdecken. Die zahlreichen Becherlupen und Insektenbeobachtungskisten erfreuten sich reger Beliebtheit unter den 20 Kindern. So wurden Bienen, Grashüpfer, Käfer und Spinnen beobachtet. Bei optimalen Wetterbedingungen wurden auch Ausflüge in den nahe gelegenen Wald unternommen, bei welchem sich eine Eigendynamik entwickelte und die Kinder querfeldein den Mosenberg erklommen. Oben angekommen erwartete uns ein alter Steinbruch der zum Klettern und Balancieren auf einer Slackline genutzt wurde.

Auf die vielfältigen Anstrengungen folgte eine Abkühlung mit dem Gartenschlauch oder mit den Füßen im Bachlauf auf dem Gelände des Bildungszentrums.

Die Kreativität kam auch nicht zu kurz, es wurden Traumfänger gebastelt und ein gemeinsames Abschiedsbild für den Kindergarten gestaltet.

Besonders aufregend waren die zwei Nächte. In der ersten Nacht konnten wir direkt unter freiem Himmel, in einem Tipi oder im Bildungshaus schlafen. Hier konnte sich jeder seinen eigenen Schlafplatz suchen. Die zweite Nacht mussten wir leider drinnen verbringen, da uns ein Gewitter am Nachmittag überraschte. Dieses konnte allerdings optimal durch die großen Scheiben beobachtet werden. Kleine Heimwehsituationen wurden beim gemeinsamen spielen oder durch Geschichten vor dem Schlafengehen wieder rasch vergessen, sodass alle 20 Kinder die beiden Nächte ohne weitere Probleme verbrachten. Freitagmittag wurden alle wieder wohlbehalten von ihren Eltern vor dem Kindergarten in Empfang genommen.

Letztlich gingen zweieinhalb erlebnisreiche und spannende Tage wie im Flug vorbei und alle können gestärkt durch neue Erfahrungen und Eindrücke, nach den Sommerferien, in das Abenteuer Schule starten.

Manege frei im Zirkus „Sonnenschein“….

Am Samstag, dem 24. Juni verwandelte sich der Kindergarten „Sonnenschein“ in einen Zirkus. Die Kindergartenkinder präsentierten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen ein buntes Zirkusprogramm. Aufgeregt erwarteten die Künstler in phantasievollen Kostümen ihren Auftritt. Bei einer Pferdedressur, die von einer „Musikkapelle“ begleitet wurde, zeigten alle Pferde ihre Kunststücke und galoppierten rasant durch die Manege. Clowns machten zu einem lustigen Lied ihre Faxen und entlockten den Zuschauern so manchen Lacher. Zauberer Paul ließ mit Hilfe seiner Assistentin Mia Riesenseifenblasen durch das Zirkuszelt schweben, zauberte einen 5 Euroschein weg und wieder herbei. Akrobaten rollten durch die Manege, stapelten sich zu einer Pyramide und beeindruckten das Publikum mit allerlei akrobatischen Kunststücken. Selbst die Allerkleinsten (2 Jahre) präsentierten ihr Können im Zirkusrund. Seiltänzer balancierten mit Ringen und Bällen über eine Bank und zeigten ihre Körperbeherrschung. Starke „Muskelmänner“ jonglierten mit schweren Gewichten und konnten zum Erstaunen des Publikums sogar Kartoffeln zerdrücken. Zum Schluss wurde es gefährlich, kamen doch plötzlich wilde Löwen in die Manege, die unter Anleitung ihrer Dompteurin brav, aber laut brüllend, ihre Kunststücke machten. Das Publikum belohnte die Zirkuskinder mit lautem Applaus.

Im Anschluss an die Vorstellung konnten sich alle mit Würstchen und Kuchen stärken. An verschiedenen Spielstationen durften sich die Kinder einmal selbst artistisch betätigen, ob beim Pferderennen, Löwenfüttern, Clown-Enten angeln und Balancieren, zeigten sie ihr Geschick, sodass jeder ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen konnte. Bei einer Tombola, die vom Elternbeirat organisiert wurde, konnte man sein Glück versuchen. Jedes Los war ein Gewinn. Wir, das Team und alle Kinder vom Kindergarten „Sonnenschein“, bedanken uns bei fleißigen Helfern, Kuchenbäckern, dem Elternbeirat, den Spendern der Tombola und dem Förderverein, der für die Zubereitung der leckeren Würstchen verantwortlich war. Wir alle hatten einen schönen Tag, der ohne Euch so nicht möglich gewesen wäre. Danke!

 

 

Neustadts Bürgermeister Thomas Groll zehn Jahre im Amt

Am 30. Juni 2011 vollendete Neustadts Bürgermeister Thomas Groll (46) sein zehntes Amtsjahr. Nachdem er zuvor bereits 15 Jahre ehrenamtlich in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt tätig war, wurde der Jurist im Januar 2007 erstmals zum Bürgermeister gewählt. Die Wiederwahl fand Anfang 2013 statt. Auch wenn der Hessische Städte- und Gemeindebund ihm für seine zehnjährige Bürgermeistertätigkeit nun eine Urkunde verleiht, verzichtet Groll auf einen Empfang. „Es handelt sich um kein klassisches Jubiläum, also bedarf es auch keiner Feier“, stellt er hierzu fest.

Gleichwohl nutzten Stadtverordnetenvorsteher Franz-W. Michels und Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg die Gelegenheit, um das engagierte und ideenreiche Wirken von Thomas Groll nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub hervorzuheben. In ihren Dank schlossen sie auch seine Familie ein, die oftmals berufsbedingt zurückstehen müsse.

Michels und Ellenberg erinnerten daran, dass der Bürgermeister mit seiner zupackenden Art die Kommune im vergangenen Jahrzehnt erkennbar vorangebracht habe.

„In Neustadt, Mengsberg, Momberg und Speckswinkel ist vielerorts sichtbar, was er mit Unterstützung von Kommunalpolitik und Verwaltung bewegt hat“, so Franz- W. Michels und Wolfram Ellenberg ergänzt: „Unser Bürgermeister ist ein Mann klarer Worte. Dank seiner Arbeit nimmt man Neustadt in der Region positiv wahr. Wenn er im Kreishaus oder in Wiesbaden anruft oder eine Mail schickt, dann kennt man ihn und weiß, dass er wieder einmal etwas für unsere Heimatstadt erreichen will.“

Als Beispiele der erfolgreichen Arbeit von Bürgermeister Thomas Groll nannten die beiden Kommunalpolitiker weitreichende Verbesserungen bei der Kinderbetreuung, den Neubau der Kindertagesstätte „Regenbogen“ mit Schaffung eines Familienzentrums, den Umbau der Momberger Grundschule zu einer zukunftsfähigen Kindertagesstätte für Momberg und Mengsberg, die Ausweisung eines neuen Baugebietes in Speckswinkel, die stetige Modernisierung der Gerätschaften des städtischen Bauhofes, die schrittweise Modernisierung der Verwaltung, den erfolgreichen Abschluss der Altstadtsanierung in der Kernstadt mit dem Neubau des „Deutschen Hauses“, der Sanierung des „Bayerischen Hofes“ und der Neugestaltung des Rabenauplatzes, den Abschluss der Dorferneuerung in Momberg, die Unterstützung vielfältiger bürgerschaftlicher Aktivitäten in Mengsberg, die Schaffung zweier neuer Kinderspielplätze, die Verbesserung der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren, den Bau des Kunstrasenplatzes auf der Ochsenwiese durch den VfL Neustadt, das gelungene „Neustadt-Treffen“ 2011 oder die Umstrukturierungen bei der Trinitatis-Kirmes.“

Daneben habe Thomas Groll gemeinsam mit den kommunalen Gremien nach der allgemeinen Wirtschaftskrise die Konsolidierung des städtischen Haushalts erfolgreich in Angriff genommen. Der jüngste Erfolg beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ sei ebenso auf sein Wirken zurückzuführen, wie der Ausbau des kulturellen Angebots vor Ort und die Unterstützung der Vereins- und Umweltarbeit.

Zu Recht werde zudem stets hervorgehoben, dass sich der Bürgermeister auf allen Ebenen um Förderprogramme für Neustadt kümmere. Viele Millionen Euro hätte er auf diese Weise bereits in die Kommune geholt.

Besonders erwähnten Franz-W. Michels und Wolfram Ellenberg Grolls Arbeit vor und nach Schaffung der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne. „Der Bürgermeister hat offensiv informiert. Wo nötig, hat er auch kritische Worte gegenüber den Verantwortlichen gefunden. Er hat den Grundstein für die erfolgreiche Gemeinwesenarbeit gelegt. Gegenüber dem Land war er ein fairer, aber im Interesse der Kommune guter Verhandler. Er hat in diesem Zusammenhang viel für Neustadt erreicht.“

Thomas Groll dankte dem Stadtverordnetenvorsteher und dem Ersten Stadtrat für ihre Worte und stellte fest: „Meine Herangehensweise an sich stellende Aufgaben ist von Pragmatismus geprägt. Ich will möglichst schnelle Lösungen. Geduld ist leider nicht meine Stärke. Mit dem starren Festhalten an einem Parteiprogramm kann man im übrigen keine erfolgreiche Kommunalpolitik betreiben. Meine Arbeit macht mir Freude. Ich will noch viel für unsere Kommune bewegen. Die Soziale Stadt, das „Haus der Begegnung“, das Freibad und die Aufnahme unserer Stadtteile in das Dorfentwicklungsprogramm sind die Hauptaufgaben der kommenden Jahre. Ich wünsche mir, dass wir auch zukünftig in Stadtverordnetenversammlung, Magistrat und Ortsbeiräten bei diesen Themen einen Konsens haben. Wir machen miteinander und nicht gegeneinander Politik für unsere Heimatstadt.“

Neustadt (Hessen) erhält aus Landesausgleichsstock 283.000 Euro

Die Stadt Neustadt (Hessen) erhält aufgrund der Schaffung einer Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt- Kaserne vom Land Hessen eine Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock in Höhe von 283.000 Euro.

Bürgermeister Thomas Groll zeigte sich erfreut über diese Nachricht aus Wiesbaden. „Wir können zum wiederholten Male feststellen“, so Groll, „dass das Land Hessen sich seiner besonderen Verantwortung für jene Kommunen bewusst ist, bei denen eine Erstaufnahmeeinrichtung geschaffen worden ist. Seit 2015 hat uns das Land in vielfältiger Weise unterstützt und immer ein offenes Ohr unserer Anliegen und Sorgen „rund um die Erstaufnahmeeinrichtung“ gehabt“, dafür bin ich dankbar“. Bürgermeister Thomas Groll betonte in diesem Zusammenhang nochmals das enge Miteinander mit der Einrichtungsleitung, dem Regierungspräsidium und den in Wiesbaden zuständigen Ministerien und der Staatskanzlei.

Der Bürgermeister plant, die Gelder für die in den kommenden Jahren anstehenden investiven Vorhaben – Neuerrichtung des „Hauses der Begegnung“ und Sanierung des Freibades – zu verwenden. Genaue Entscheidungen hierüber werden im Herbst 2017 nach Erteilung etwaiger Förderbescheide bzw. mit dem Haushalts-plan 2018 gefasst.

Fanta-Spielplatzinitiative 2017 Neustadt (Hessen) ist wieder mit dabei!

Voten Sie ab 10. Juli unter www.fsi.fanta.de

Auch 2017 setzen sich Fanta und das Deutsche Kinderhilfswerk wieder für kreative Spielplätze ein und unterstützen bundesweit 150 Kommunen mit rund 200.000 Euro.

Auch die Stadt Neustadt (Hessen), die bereits einmal zu den Gewinnern gehörte, ist wieder mit dabei. Beworben hat man sich diesmal mit dem Spielplatz in der Leipziger Straße, der grundlegend umgestaltet werden soll.

Dieser Spielplatz dient vorrangig Kindern aus dem Einzugsbereich Leipziger Straße, Königsberger Straße, Sudetenstraße, Erfurter Straße, Thüringer Straße, Dresdener Straße und Eichsfelder Straße.

Alle (!) Neustädter werden gebeten, so Bürgermeister Thomas Groll, das Vorhaben der Kommune zu unterstützen.

Vom 10. Juli bis 10. August 2017 kann täglich einmal unter www.fsi.fanta.de abgestimmt werden. „Es liegt nun an uns allen, ob wir zu den Gewinnern gehören“, so Bürgermeister Thomas Groll

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