Neustadt-Treffen ist ein wichtiges Zeichen

Delegation aus Hessen nahm an der 48. Auflage in Bergneustadt teil

Neustadt.
„Europa lebt dann, wenn sich die Menschen dafür begeistern. Das tun Sie in der Neustadt-Bewegung. Wir brauchen in Europa keine trennenden Grenzen, wir brauchen das friedliche Miteinander der Völker.“ Dies betonte Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, während des 48. Neustadt-Treffens, das dieses Jahr vom 14. bis 17. Mai in Bergneustadt – also rund 50 Kilometer von Köln entfernt – stattfand.
Neue Partner in Frankreich werden gesucht

Rund 600 Menschen aus 27 Neustädten aus fünf europäischen Ländern waren in die Kommune im Bergischen Land gereist, die zugleich ihren 725-jährigen Stadtgeburtstag feierte. Unter ihnen aus Neustadt/Hessen – also dem Neustadt im Osten des Landkreises Marburg-Biedenkopf – der amtierende „Junker Hans“ Nick Streichert mit Burgfräulein Natalie Walz, eine Abordnung der Bürgerwehr, die Radfahrergruppe, Bürgermeister Thomas Groll und weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Arbeitsgemeinschaft Neustadt-in-Europa wurde 1979 gegründet und ist die größte Städtefreundschaft des Kontinents. „Aktuell versucht man Neustädte aus Frankreich für eine Mitgliedschaft zu gewinnen“, sagt Groll, der inzwischen auch bei den Neustadt-Treffen der dienstälteste Bürgermeister ist.

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