Sigmar Gabriel analysierte die Veränderungen, die die Anschläge vom 11. September 2001 mit sich brachten
Von Florian Lerchbacher
Neustadt.
„Die Bilder, als viele Tausend Menschen ihr Leben vor unseren Augen verloren, haben sich bei uns allen für immer eingebrannt“, sagte Sigmar Gabriel, als er in Neustadt auf die 25 Jahre zurückliegenden Anschläge des 11. September 2001 zurückblickte.
Fast 3.000 Menschen hatten damals in den Twin Towers des World Trade Centers ihr Leben verloren – hinzu seien noch weitere 5.000 Menschen gekommen, die nach dem Einsturz der Hochhäuser in den Folgetagen freigesetzte, giftige Gase einatmeten und somit an den Spätfolgen starben, betonte der ehemalige Vizekanzler. Der Angriff der Al‑Qaida sei nicht nur ein Angriff gegen die USA gewesen, sondern gegen alle, die an Demokratie, Gewaltenteilung und die Meinungsfreiheit glauben.
Und vor allem habe sich dadurch vieles in der Folge geändert – vor allem auch im Verhältnis zwischen Deutschland und den USA. Gabriel erinnerte daran, dass die Vereinigten Staaten maßgeblichen Anteil an der Befreiung von Hitler und Stalin hatten und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges innerhalb weniger Jahre aus einer Feindschaft der beiden Länder eine Freundschaft geworden sei.
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