Neustädter Mitteilungsblatt

Örtliche Übergabe eines Zuschusses für Anlagen zur Brandfrüherkennung Zuschuss zur Absicherung von Feuerwehrhäusern durch die SV Sparkassenversicherung

Die SV Sparkassenversicherung und SV Kommunal engagieren sich seit vielen Jahren aktiv für die Feuerwehren. Dabei stehen der Schutz und die Rettung von Menschenleben ebenso im Fokus wie die Sicherung der Gebäude und die Vermeidung von Schäden. Zu den Fördermaßnahmen zählen Jubiläumsprämien, Zuschüsse für Brandschutzkoffer sowie vor allem die Ausstattung mit moderner und innovativer Feuerwehrausrüstung.
Ein Brand im Feuerwehrhaus verursacht nicht nur erhebliche Sachschäden, sondern beeinträchtigt auch maßgeblich die Ein­satzbereitschaft der Feuerwehr. Aus diesem Grund haben sich die SV Sparkassenversicherung und SV Kommunal dazu entschlos­sen, Kommunen, die bei der SV Sparkassenversicherung über den Versicherungsschutz KRISTALL versichert sind, mit einem Zu­schuss von bis zu 3.000 Euro für die Installation einer Rauch- und Brandwarnanlage mit Direktweiterleitung in kommunalen Feuer­wehrgerätehäusern zu unterstützen. Ziel ist es, die Einsatzfähig­keit der Feuerwehren zu stärken und gleichzeitig die kommunalen Haushalte zu entlasten.
Der Generalvertreter der SV Sparkassen Versicherung Matthias Schmidt übergab nun symbolisch einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro an Bürgermeister Thomas Groll der Stadt Neustadt (Hessen) zur Anschaffung einer Brandfrüherkennungsanlage.
Matthias Schmidt von der SV Sparkassenversicherung / SV Kom­munal erläuterte dazu:
„Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Bränden in Feuerwehrhäusern, die die Einsatzbereitschaft erheblich be­einträchtigten. Als Marktführer in der Gebäudeversicherung in unserem Geschäftsgebiet möchten wir einen Beitrag zum besseren Schutz der Feuerwehrhäuser leisten. Mitglieder mit dem KRIS- TALL-Versicherungsschutz können diesen Zuschuss für die In­stallation von Brandfrüherkennungsanlagen beantragen. So kön­nen Brände frühzei­tig erkannt, Schäden minimiert und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr dau­erhaft gewährleistet werden – zum Vor­teil der gesamten Kommune.“
Bis 2029 plant die SV Sparkassen Versicherung, bei über 800 versicherten Kom­munen den Einbau von Brandfrüherken­nungsanlagen zu för­dern und investiert dafür insgesamt fast eine Million Euro – ein weiterer wichtiger Beitrag zur langfris­tigen Förderung und Sicherheit der Feuerwehren.
Bürgermeister Thomas Groll dankte Matthias Schmidt herzlich da­für, dass er immer wieder die örtlichen Feuerwehren unterstützt.
Zudem unterstützte Matthias Schmidt anlässlich der 800-Jahrfeier Momberg die dortige Freiwillige Feuerwehr und sponserte einen Betrag von 750 Euro zur Anschaffung einer Staustufe „Bi­ber“, damit ist es möglich, in Bächen Wasser aufzustauen, um es zu Löschzwecken zu verwenden.

Zukunft Innenstadt
Neustädter Projekte überzeugten Fachbesucher

Das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ wurde im Mai 2021 von der Landesregierung ins Leben gerufen, um hessischen Kom­munen bei der Bewältigung struktureller Krisen der Innenstädte zu unterstützen.
Ziel des Programms war es u.a., Stadtzentren durch Experimente, Pop-up-Stores und Zwischennutzungen zu lebendigen, multifunk­tionalen Begegnungsorten umzugestalten.
Seit Anbeginn nimmt die Stadt Neustadt (Hessen) regelmäßig Fördermittel für kleine und auch größere Projekte in Anspruch.
Zwischenzeitlich wurden u.a. das Coworking-Space im Histori­schen Rathaus und der NeuSTADTLADEN in einem vorherigen Leerstand in der Marktstraße erfolgreich umgesetzt.
Kürzlich war eine Delegation aus Mitarbeitenden des Hessischen Wirtschaftsministeriums und des Hessischen Einzelhandelsver­bandes in Neustadt, um sich über bereits realisierte und noch be­vorstehende Vorhaben der Kommune zu informieren.
Gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeiterinnen Katharina Wa­cker und Nina Steinmann führte Bürgermeister Thomas Groll die Gruppe von Fachbesuchern durch die Innenstadt und gab nähere Erläuterungen zur Situation der Neustädter Innenstadt ab.
Eine Station war das Coworking-Space im Obergeschoss des His­torischen Rathauses. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich von der Möblierung und den technischen Möglichkeiten ange­tan, bedauerten aber ebenso wie der Bürgermeister, dass die Nut­zung bisher noch nicht den Erwartungen entspricht. Hier soll nun mit weiteren Fördermitteln des Landes die Werbung intensiviert werden, um die Wahrnehmbarkeit der Einrichtung zu verbessern. Zudem wurde der NeuSTADTLADEN aufgesucht. Das hier in den letzten Jahren entwickelte Konzept überzeugte die Experten aus Ministerium und Verband. Sie begrüßten die gewählte Kom­bination aus Information und dem Verkauf von Produkten mit regionalem und Exponaten von Hobbykünstlern sowie von Ein­trittskarten im Vorverkauf.
Christiane Krapp und Ulrike Bernstein hießen die Gruppe im Kunstcafe im „Haus der Vereine“ willkommen. Sie dankten der Stadt Neustadt (Hessen) für die bisher immer wieder gewährte Unterstützung. Die Idee der beiden Damen zur Schaffung des Cafes und die anschließende Umsetzung durch den Kunstverein Neustadt überzeugte. Im Bereich des „Bürgergardeplatzes“ wer­den im Übrigen gerade mit Mitteln des Programms „Zukunft In­nenstadt“ die Holzbänke entlang der Mauer ausgetauscht.
In der kommenden Zeit ist noch die Anschaffung bedruckter Planen mit historischen Bauwerken der Kommune und ein „Ver­anstaltungswagen“ mit Licht und Tontechnik vorgesehen. Das gegenwärtige Programm läuft bis 2028, bis dahin können Mittel abgerufen werden.
Die Gäste aus Wiesbaden wünschten der Kommune weiterhin viel Erfolg bei der gewählten „Politik der kleinen, aber durchaus er- folgreichen Schritte“.

Digital-Kongress in Marburg

Am 01. Juni 2026 fand im Marburger Lokschuppen der diesjäh­rige Digital-Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“, ver­anstaltet vom Hessischen Digitalministerium, statt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben am Kongress teilgenommen, um sich über neueste Entwicklungen im Bereich „Smart City/Smart Region“ zu informieren und Er­fahrungen auszutauschen. Außerdem wurde das Gemeinschafts­projekt „Amt 24/7 – Rathaus 265“ gemeinsam mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf vorgestellt.
Ziel des Projektes ist es, diejenigen Menschen mit digitalen Ver­waltungsdienstleistungen zu erreichen, die sonst keinen Zugang zu digitalen Medien haben. Hierfür arbeiten der Landkreis Mar­burg-Biedenkopf und die Stadt Neustadt (Hessen) mit dem Büro dps, Berlin, zusammen.
Teile des Projektes sind u. a. Selbstbedienungsterminals in Ver­bund mit einem Dokumentenausgabeschrank und digitale Info­boards im Rathaus und im Stadtgebiet. Verwaltungsleistungen werden digital, barrierefrei und rund um die Uhr nutzbar – flexi­bel, niedrigschwellig und unabhängig von Öffnungszeiten.

Stadt Neustadt erhält Mittel für „Sport integriert“

Das hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesund­heit und Pflege hat der Stadt Neustadt (Hessen) insgesamt 11.300 Euro aus dem Landesprogramm „Sport integriert“ bewilligt.
Dabei handelt es sich um eine Basisförderung von 8.000 Euro und weitere 3.300 Euro für das örtliche Sport-Coach-Tandem. Die Zu­wendung, so Bürgermeister Thomas Groll, wird vom Familienzen­trum verwaltet.
Ziel sei es – wie in der Vergangenheit auch – sportliche Angebote für „alle“ in der Kommune zu unterstützen bzw. zu schaffen. Ge­rade dem Sport komme eine große Bedeutung bei der Integration bei, betont Nicole Zinkowski vom Familienzentrum.
Wer miteinander aktiv sei, der könne sich auch mit wenigen Wor­ten verständigen.

Fachausschuss I
Hausärztliche Versorgung sichern, aber wie?

Auch der Fachausschuss I – Grundsatzangelegenheiten, Finanzen und Soziales – tagte am 16. Juni 2026. Dauerte die Sitzung des FA II aufgrund der Vielzahl der Themen 90 Minuten so konnte Vorsitzender Joachim Rausch (CDU) die Zusammenkunft nach 15 Minuten schließen.
Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag zur Sicherung der hausärzt­lichen Versorgung eingereicht und sprach sich für eine (online-) Veranstaltung mit Verantwortlichen der Gemeinde Breitscheid im Lahn-Dill-Kreis aus. In der Kommune mit 4.500 Einwohnern wurde von einem Investor mit Hilfe der Gemeinde ein Gesund­heitszentrum errichtet, das in 2025 den hessischen Demografie- Preis erhielt.
Bürgermeister Thomas Groll hatte zwischenzeitlich Kontakt mit seinem Amtskollegen in Breitscheid aufgenommen. Dieser habe einen Besuch vor Ort vorgeschlagen. Groll begrüßte dieses Ange­bot und auch die Ausschussmitglieder sahen es positiv. Der SPD- Antrag wurde einstimmig zur Annahme empfohlen.
Die Wasserversorgungssatzung der Kommune erhält eine redaktio­nelle Veränderung, damit die Veranlagung der Anlieger in Specks­winkel beim Hochbehälterbau rechtskonform erfolgt.

Fachausschuss II

Neustadt ist in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz gut dabei
Zu seiner ersten Arbeitssitzung in der neuen Legislaturperiode kam am 16. Juni 2026 der Fachausschuss II – Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz – unter dem Vorsitz von Anke Stark (SPD) im Neustädter Rathaus zusammen.
Zunächst erläuterte Architektin Ivonne Linne vom Büro Plan S aus Gießen die Grundzü­ge der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Der Galgenberg“. Durch die Än­derung wird der Bau von einem Wohn­haus in der Beethovenstraße und zwei Wohnhäusern in der Lortzingshöhe er­möglicht. Linne trug die Kernaussagen aus den Anregungen der Träger öffentli­cher Belange vor, die sich im Ergebnis alle mit der Bauleitplanung einverstanden er­klärten. Aus der Öffentlichkeit heraus gab es
keine Stellungnahmen. Der Ausschuss empfahl einstimmig die Annahme der Vorlage. Sollte die Stadtverordnetenversammlung dem Votum folgen, so erlangt der neugefasste Bebauungsplan nach Veröffentlichung Rechtskraft.
Seit vier Jahren sind Juliane Liebelt und Marieke Knabe als Klima­schutzmanagerinnen für „Klimahandeln im Ostkreis“, einem Zusammenschluss von Kirchhain, Neustadt, Rau­schenberg, Amö­neburg und Woh­ratal, tätig.
Im Fachausschuss be­richteten sie zunächst über ihre Arbeit und stell­ten immer wieder Bezüge zu Neustadt her. Dabei wurde deutlich, dass sich die Kommune seit 2010 im Bereich Klimaschutz stark en­gagiert hat. Ein Großteil der Straßenbeleuchtung wurde auf LED- Technik umgerüstet, über 350 weitere Lampen folgen demnächst. Im kommunalen Fuhrpark gibt es Elektro- und Hybridfahrzeuge, eine Mitarbeiterin des Bauhofes ist sogar mit einem Lastenrad un­terwegs. Bei öffentlichen Bauten wurden die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung beachtet, das Hausmeisterteam wird re­gelmäßig geschult. Es gibt regelmäßig Klimatipps und die Bratung von Solarcoaches kann in Anspruch genommen werden.
Juliane Liebelt und Marieke Knabe stellten auch den Nachhaltig­keitsbericht 2025 für die Stadt Neustadt (Hessen) vor.
Auch hier wurde deutlich, dass die Kommune hier gut dabei ist. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise ein Tag der Nachhaltigkeit, der Weltseniorentag und ein Tag für Kinderrechte veranstal­tet. Die Kindergärten erhielten Wasserspender und die kommu­nale Wärmeplanung wurde auf den Weg gebracht. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuche die Kommune die 17 Nachhaltig­keitsziele der Vereinten Nationen mit Leben zu erfüllen.
Die Klimamanagerinnen sprachen auch noch zur neugefassten Klima­schutzrichtlinie des Landes Hessen und der Möglichkeit eines Sanie­rungsmanagements im Hinblick auf die Umsetzung der Wärmeplanung, hier gibt es allerdings keine Zuschüs­se für die Städte und Gemeinden.
Der Fachausschuss empfahl ebenfalls einstimmig die Annahme der kommunalen Wärmeplanung. Die Träger öffentlicher Belange hatten keine Einwände gegen das von der Energiegenossenschaft Vogelsberg und der EAM erstellte200-seitige Konzept.
Auch die Ankündigung zur Einziehung zweier landwirtschaftli­cher Wege in Momberg und eines Fußweges in Mengsberg wurde auf den Weg gebracht. Hier gibt es jeweils nicht mehr die Notwen­digkeit einer öffentlichen Nutzung, da Alternativen zur Verfügung stehen. Die Kommune würde, nach Abschluss des Verfahrens, die Wege an die Antragssteller – in Momberg die angrenzenden Land­wirte und in Mengsberg der Anlieger – veräußern.
Bürgermeister Thomas Groll stellte den Ausschussmitgliedern die Ergebnisse der Verkehrszählung vom Oktober 2025 vor. Das Fa­zit: Der Lkw-Verkehr hat sich um 70 Prozent und mehr im Stadt­gebiet – Ausnahme Lehmkaute – reduziert und beim Pkw-Verkehr beträgt die Reduktion 20-30 Prozent. Ausnahme auch hier die Lehmkaute, wo die Zunahme mit 420 Pkw und 41 Lkw in 24 Stun­den aber deutlich unter den Prognosen liegt. Die Zahlen wurden im Mai 2026 bereits im „Mitteilungsblatt“ veröffentlicht.
Der Bürgermeister sah aufgrund der Ergebnisse momentan keine Notwendigkeit zum Handeln. Man kam aber überein, sich in der nächsten Sitzung näher mit älteren Vorschlägen zu Verkehrsver­suchen in der Marktstraße zu befassen.

Wechsel an der Spitze der CDU-Kreistagsfraktion Thomas Groll zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt

In ihrer Zusammenkunft vor der Kreistagssitzung am 19. Juni 2026 hat die CDU-Kreistagsfraktion den bisherigen stellvertre­tenden Fraktionsvorsitzenden Thomas Groll, Bürgermeister der Stadt Neustadt (Hessen), in geheimer Wahl einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.
Der CDU-Kreisvorsitzen­de Dr. Stefan Heck begrüß­te die geordnete Übergabe an der Fraktionsspitze und gratulierte Thomas Groll zur Wahl: „Ich freue mich sehr, dass diese verant­wortungsvolle Aufgabe in neue, aber außerordent­lich erfahrene und fach­kundige Hände übergeht. Gleichzeitig danke ich Pe­ter Hartmann herzlich für sein großes Engagement und seinen verlässlichen Einsatz an der Spitze un­serer Kreistagsfraktion in den vergangenen Jahren. Er hat die Arbeit der CDU im Kreistag maßgeblich geprägt und wichtige Wei­chenstellungen für unseren
Landkreis mit auf den Weg gebracht.“
Auch Peter Hartmann, der das Amt seit 2023 innehatte, gratu­lierte seinem bisherigen Stellvertreter. „Wir haben bislang hervor­ragend zusammengearbeitet und werden dies selbstverständlich auch in unseren neuen Funktionen fortsetzen.“ Die Arbeit an der Spitze der Fraktion habe ihm große Freude bereitet.
Mit Blick auf die vergangenen Jahre zog Hartmann eine positive Bilanz: „In der letzten Wahlperiode haben wir als CDU gemein­sam mit unserem Koalitionspartner viele wichtige Themen voran­gebracht – von der Übernahme der Hinterland-Klinik bis zur Stabi­lisierung der Kreisfinanzen. Wir investieren in den Straßenbau, in Schulgebäude und Kreisliegenschaften, sorgen für eine umfassende Nachmittagsbetreuung an den Kreisschulen und behalten neben den Pflichtaufgaben auch soziale und kulturelle Belange im Blick.“ Hartmann dankte den Fraktionsmitgliedern für das vertrauens­volle Miteinander sowie die stets gute Unterstützung.
Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Peter Hartmann für den Kreisausschuss kandidiert hatte und in der anschließen­den Kreistagssitzung als Listenführer der CDU zum ehrenamtli­chen Kreisbeigeordneten gewählt wurde.
Der neue Fraktionsvorsitzende Thomas Groll, der seit 1991 kom­munalpolitisch tätig ist und dem Kreistag insgesamt 21 Jahre an­
gehört, erklärte: „Die Kreispolitik hält auch zukünftig viele an­spruchsvolle Aufgaben bereit. Hier werden wir Prioritäten setzen und die Finanzen beachten müssen. Dieser Verantwortung stelle ich mich gerne. Mit dem starken Rückenwind aus dem Ergebnis der Kommunalwahl 2026 freue ich mich darauf, die Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen fortzuführen. Wir wollen Marburg-Biedenkopf als stärkste kommunalpolitische Kraft gestalten.“

CDU-Fraktion vor Ort
Was tut sich in Speckswinkel

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion hat sich für die Legislatur­periode 2026-2031 vorgenommen, immer wieder Ortstermine durchzuführen. Ziel ist es, dabei aus erster Hand zu erfahren, was sich in Quartieren der Kernstadt oder den Stadtteilen Mengsberg, Momberg und Speckswinkel aktuell tut und wie der Umsetzungs­stand kommunaler Vorhaben ist.
Zum Auftakt kam die Fraktion Mitte Juni 2026 in Speckswinkel zusammen. Zunächst wurde unter dem Vorsitz von Jakob Gnau im „Zollhof“ die nächste Sitzung der Neustädter Stadtverordneten­versammlung besprochen. Die CDU wird einen Antrag der SPD zum Einholen von Informationen über ein erfolgreich umgesetztes Gesundheitszentrum in Breitscheid (Lahn-Dill-Kreis) zustimmen und hat selbst zwei Große Anfragen zum Umsetzungsstand der kommunalen Wärmeplanung und dem Endausbau von Erschlie­ßungsstraßen eingereicht.
Fraktionsmitglied Martin Naumann, zugleich Ortsvorsteher des kleinsten Stadtteils, freute sich, dass „CDU-Fraktion vor Ort“ in Speckswinkel startete. Er informierte die Christdemokraten zu­nächst über die Suche nach einem Jugendraum im Ort. Hierzu hatte er eine Präsentation vorbereitet. Nachgedacht wird u.a. über den Umbau des Lagerraumes am Festplatz, aber auch eine Con­tainerlösung ist noch nicht ganz vom Tisch.
Anschließend führte Naumann die Gruppe durch den Ortskern von Speckswinkel. Hieran nahmen auch Mitglieder des Ortsbeirates teil. Themenschwerpunkt waren hierbei die Leerstände in Mitten des Ortes. Lösungen für dieses leidige Thema liegen leider nicht auf der Hand. Man wünschte sich aber eine flexiblere Hal­tung des Denkmalschutzes und hier und da auch den Mut zum Abriss. Eine Auffassung die Bürgermeister Thomas Groll aus­drücklich teilte.
Auch die Baustelle des neuen Hochbehälters wurde in Augen­schein genommen. Der Bürgermeister stellte hier einmal die His­torie dar und berichtete, dass wohl für September 2026 ein Tag der offenen Tür geplant sei.
Fraktionsvorsitzender Jakob Gnau zeigte sich mit dem Auftakt der Vor-Ort-Termine sehr zufrieden. „Wir haben Projekte und Probleme gesehen, die wir ansonsten nur im Sitzungssaal des Rat­hauses diskutieren. Jetzt können wir neue Erkenntnisse in unsere kommunalpolitische Arbeit einfließen lassen“, so Gnau.