Rotkäppchenland übernimmt Wolfspatenschaft
„Dieser Wolf frisst keine Großmutter, sondern eher ein Kotelett.“ So kommentierte Karl-Heinz Vestweber, Vorsitzender des Tourismusservice Rotkäppchenland e.V., das Patengeschenk für den Wolf im Rotkäppchenland. Heidrun Englisch, Geschäftsführerin des Tourismusservice, hatte nämlich ein festlich verpacktes Stück
Schweinefleisch mitgebracht. Anlass war die Übernahme von Patenschaften für Tiere im Wildpark Knüll am 29. März 2009. Der Wildpark Knüll liegt im Rotkäppchenland, daher zeige die Übernahme der Patenschaft für den Wolf die Zusammengehörigkeit, erläuterte Manfred Uchtmann, der für den Schwalm-Eder-Kreis für den Wildpark zuständig ist. Auch wenn der Wolf im Wildpark Knüll kein grimmiger Geselle ist wie im Märchen, schafft er eine Verbindung zum Thema „Rotkäppchen und der Wolf“. Schließlich fanden die Brüder Grimm hier im Rotkäppchenland die Vorlage zu dem bekannten Märchen. Das Rotkäppchenland wird erlebbar: … wo der Wolf im Rotkäppchenland lebt. Mit der Patenschaft für den Wolf ist eine jährliche Geldspende für den Förderverein Naturzentrum und Wildpark Knüll verbunden. „Mit den Spenden durch die Patenschaften können wir Maßnahmen umsetzen, die dem einzelnen Tier und dem Wildpark nützlich sind“, sagte Reinhard Hooß, Vorsitzender des Fördervereines. Weitere Patenschaften übernahmen zwei Kinder: Die zwölfjährige Anna Klein und der sechsjährige Nils Fröhlich erhielten Patenurkunden für die Frettchen Frederike und Bino. Nils war schon mit dabei, als die Frettchen im Park ankamen, erzählte sein Vater und Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

