Ganz im Sinne der Demokratie

Professor Norbert Lammert sprach vor 250 Gästen in Neustadt

Neustadt.
„150 Jahre Konrad Adenauer – wir wählen die Freiheit“ lautete das Thema, dem sich der ehemalige Bundestagspräsident und Ehrenvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Norbert Lammert, in Neustadt widmete.
Bürgermeister Thomas Groll hatte ihn für die zeitgeschichtliche Veranstaltungsreihe der Stadt gewonnen und freute sich, den 250 Besucherinnen und Besuchern einen „herausragenden Parlamentarier, hervorragenden Redner und unabhängigen Geist“ präsentieren zu dürfen.

Der ehemalige Spitzenpolitiker Lammert gehörte dem Deutschen Bundestag von 1980 bis 2017 an, war Parlamentarischer Staatssekretär, Vizepräsident und von 2005 bis 2017 Präsident des Bundestages. Er sprach rund eine Stunde lang und stellte dabei heraus, dass Konrad Adenauer in seinem langen Leben fünf unterschiedliche Staatsformen in Deutschland erlebt hatte: Bereits im Kaiserreich amtierte er als Oberbürgermeister seiner Vaterstadt Köln. In der Weimarer Republik wurde er zusätzlich Präsident des Preußischen Staatsrates.

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Nahwärmenetz in Neustadt ist auf dem Weg

Aktuell können Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse bekunden / Netz könnte in vier bis fünf Jahren fertig sein

Von Laura Lansche

Neustadt.

Eine Nahwärmeversorgung in der Kernstadt von Neustadt, in Momberg und Speckswinkel könnte bald Realität werden. Ein Nahwärmenetz ist in der Anfangsphase. Ob es umgesetzt wird, hängt aber davon ab, „ob genügend Menschen bereit sind, mitzumachen“, sagt Neustadts Bürgermeister Thomas Groll (CDU).

Aktuell wird überprüft, ob genügend Hauseigentümerinnen und -eigentümer an dem Projekt interessiert sind. Dazu gehen Ehrenamtliche von Tür zu Tür, fragen das Interesse ab und laden zu einer Infoveranstaltung ein, erklärt Groll. Momentan sind sie in Neustadts Süden unterwegs. In den Dörfern sollen sich Menschen zusammenfinden, die nach weiteren Interessenten an einer Nahwärmeversorgung suchen, sagt Dr. Sebastian Guth, Technikvorstand der Energiegenossenschaft Vogelsberg. Ziel ist es, in Speckswinkel und Momberg Genossenschaften zu gründen. „Die ersten Gespräche sind positiv verlaufen“, sagt der Bürgermeister. Bürgerinnen und Bürger mit einem Interesse an einer Nahwärmeversorgung haben momentan die Möglichkeit, ihren Wärmeverbrauch unverbindlich anzugeben, damit besser geplant und ein Wärmepreis berechnet werden kann. Durch die Gespräche entstehen noch keine Verpflichtungen, teilt die Energiegenossenschaft Vogelsberg mit.

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Neustädter Mitteilungsblatt

Egerländer Blasmusik begeisterte fast 300 Besucher
Wohltätigkeitskonzert mit dem Heeresmusikkorps Kassel

Fast 300 Besucher verabschiedeten die Egerländer Besetzung des Heeresmusikkorps aus Kassel am 24. Februar 2026 im Kultur- und Bürgerzentrum mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovation. Nach vielen Jahren gab es in Neustadt wieder einmal ein Wohltätigkeitskonzert mit der Militärmusik aus Hessen.

Bürgermeister Thomas Groll dankte ihnen ganz herzlich für einen gelungenen Abend. Er wertete den guten Zuspruch zum Konzert auch als ein Zeichen der Verbundenheit zur Bundeswehr.

Die kommunalen Kindergärten in der Kernstadt und der kirch­liche Kindergarten in Momberg können sich über einen Reinerlös von rund 3.000 Euro freuen. Dazu kommt noch eine Spende von Maria Happel aus dem Getränkeverkauf.

Die Egerländer Besetzung wurde dirigiert von Oberfeldwebel Jo­hanna Klett und die Moderation des Abends übernahm Stabsfeld­webel Diana Blume.

Die Besucher bekamen vorrangig Titel aus dem Egerland, Böh­men und Mähren zu hören.

So mancher davon stammte aus der Feder von Ernst Mosch.

„Rosalie“, die „Archivisten-Polka“, „Die zwei Schlingel“, „Rosma­rie“, die „Südmährische Polka“, „Kennst Du das kleine Cafe“ oder „Gute Nacht, schlafe gut“ kamen beim Publikum bestens an.

Die Musiker mussten drei Zugaben geben, bevor sie die Bühne verlassen durften.

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Wie lässt sich die Lebenssituation der Menschen in Neustadts Stadtteilen verbessern?

Neustädter Listen positionieren sich vor der Kommunalwahl 2026 zu ihren Plänen für die kommenden fünf Jahre

Von Florian Lerchbacher

Neustadt.

Eine Frage, knappe Antwort: Verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten der drei in Neustadts Stadtverordnetenversammlung vertretenen Listen äußern sich zu kommunalpolitischen Themen. Ging es in den ersten zwei von drei Teilen der Wahl-Vorberichterstattung um Vorhaben, Ziele und Projekte sowie die Finanzen, so stehen im letzten Teil der Befragung die Pläne für die Stadtteile im Mittelpunkt.

Konkret lautet das Thema beziehungsweise die Frage, mit der die Oberhessische Presse die Vertreter von CDU, SPD und Freier Wählergemeinschaft (FWG) konfrontiert haben:

Die Dinge des täglichen Lebens kann man in den Stadtteilen nicht mehr kaufen. Wie wollen Sie die Lebenssituation der Menschen dort verändern?

Karsten Gehmlich (FWG): Alltag darf nicht an fehlenden Einkaufsmöglichkeiten scheitern. Mögliche Wege sind ein Dorfladen auf Rädern, Automaten von regionalen Direktversorgern oder eine Erweiterung und Verknüpfung des Bürgerbusangebotes mit Abholservice bei örtlichen Supermärkten und Apotheken. Dies kann auch im Rahmen von Nachbarschaftsinitiativen geschehen, so entsteht Nähe – praktisch, verlässlich und menschlich.

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Das Stadtparlament in Neustadt hat den Haushalt für das Jahr 2026 einstimmig beschlossen

Von Laura Lansche

Neustadt.

Die Stadtverordnetenversammlung in Neustadt hat den neuen Haushalt beschlossen. Jeweils einstimmig stimmten die Abgeordneten dem Haushaltsplan 2026 und dem Investitionsprogramm für den Zeitraum 2025 bis 2029 zu. Große Investitionen, die auf Neustadt zukommen, sind der Neubau eines Kindergartens und eines Feuerwehrhauses.

„Insgesamt sind wir gut aufgestellt, auch bei den Zukunftsthemen, auch wenn es noch besser geht“, sagte Neustadts Bürgermeister Thomas Groll (CDU) in der Sitzung am Montagabend, 23. Februar. Der Ergebnishaushalt für dieses Jahr hat mit 24,65 Millionen Euro Einnahmen und 24,75 Millionen Euro Ausgaben ein Defizit von 0,1 Millionen Euro.

CDU will Zukunft auch in schwierigen Zeiten gestalten

Besorgt blickte Groll auf die wirtschaftliche Situation. „Wenn die Wirtschaft nicht in Fahrt kommt, haben wir weniger Einnahmen und sind nicht mehr in der Lage, angemessen auf die Anforderungen der Zukunft zu reagieren“, beklagte er. Neustadt sei zwar „finanzschwach“, gleichzeitig sei die Lage aber bisher nicht „katastrophal“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion in Neustadt, Hans-Dieter Georgi.

Die CDU hat laut Georgi den Anspruch, die Zukunft auch in schwierigen Zeiten zu gestalten. Erfreulich fand er, dass es außer der Anpassung der Grundsteuer und des Wasserpreises keine Gebührenerhöhungen gibt. Als Chance bezeichnete er die möglichen Nahwärmenetze in der Kernstadt, Momberg und Speckswinkel. Er befürwortete eine Förderung des Projekts seitens der Kommune.

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Neustädter Mitteilungsblatt

Willkommensfest in Neustadt (Hessen): Stadt und Vereine heißen NEU-Städterinnen und NEU-Städter willkommen

Mit einem offenen und lebendigen Willkommensfest im Kultur- und Bürgerzentrum hat die Stadt Neustadt (Hessen) am vergangenen Samstag neue Einwohnerinnen und Einwohner begrüßt.
Das Willkommensfest richtete sich an alle, die in den letzten Jah­ren nach Neustadt und in seine Stadtteile gezogen waren. Über 200 Haushalte erhielten eine persönliche Einladung, darunter überwiegend Familien und Paare, die aus anderen deutschen Städ­ten oder Regionen in die Stadt gekommen sind. Alle NEU-Städter waren über das Mitteilungsblättchen eingeladen worden. Die neue Mitarbeiterin der Stadt, Anna-Maria Kurz, die für die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten angestellt ist, versuchte bei der Gestaltung des Festes durch Mehrsprachigkeit auch die Menschen anzusprechen, die noch nicht perfekt deutsch können oder sich aufgrund ihrer Herkunft nicht zugehörig fühlen. Zum Fest eingeladen waren aber alle Zugezogenen, ob mit oder ohne Migrationsgeschichte.
„Ob aus Dortmund, Mailand, Bukarest oder dem Umland: Wer neu in Neustadt ist, soll sich von Anfang an willkommen fühlen“, betonte Bürgermeister Thomas Groll – und das wurde bei dem Fest dank der Offenheit aller deutlich.
Trotz der aktuellen Erkältungswelle fanden um die 50 Interessier­ten den Weg ins KuBüZ, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Neustadt gelandet sind: benannt wurde die Liebe, die Arbeit und verfügbarer Wohnraum.
Genauso vielfältig wie die Gründe, sich in Neustadt niederzulas­sen, sind auch die An­gebote, die die Stadt ihren neuen und alten Bewohnerinnen und Bewohnern zu bie­ten hat: Bei Waffeln und Getränken prä­sentierten sich zahl­reiche Initiativen und Einrichtungen – von den Pfadfindern über die Leitstelle Älter- werden bis hin zu den NEU-Stadt Guides, die mit einer kleinen Gruppe Interessier­ter zum Junker-Hansen-Turm aufbrachen und eine Führung anboten. Die Tanzaufführun­gen der Trach­tengruppe Spe­ckswinkel und der Breakdance- Crew, sorgten für eine bunte und offene Fest­atmosphäre. Tra­ditionelles traf auf Modernes, während Kinder am Basteltisch kreativ wurden und Jung und Alt gemeinsam eine Begrüßungsbank für NEU-Städterinnen und NEU-Städter gestalteten. Be­sonders gut an kamen auch das Angebot der kos­tenlosen Büche­reimitgliedschaft und der Auftritt des Stadt-Maskottchens Juno. Bereichernd war auch der Austausch: Was wünschen sich die Men­schen von ihrem neuen Zuhause? Was braucht es, damit man sich willkommen und angekommen fühlt?
„Ich bin wirklich begeistert, wie herzlich Neustadt neue Bewohner willkommen heißt. Hier fühlt man sich gleich wertgeschätzt und gut aufgehoben!“ so eine neue Bewohnerin.
Die Organisatorinnen danken allen Haupt- und Ehrenamtlichen herzlich für ihr Engagement. So konnten die neuen Einwohnerin­nen und Einwohner direkt erleben, wo sie Anschluss finden, sich engagieren oder Unterstützung erhalten. Auch der Bürgermeister sowie Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und des Ma­gistrats mischten sich unter die Gäste und standen für Fragen und Gespräche bereit.
Wer möchte kann sich das „NEU-Stadt Quiz durch den Bürger­park“ noch in den nächsten zwei Wochen im Familienzentrum ab­holen und an der Verlosung der Preise teilnehmen. Zu gewinnen sind Neustadt- und Freibad-Gutscheine.

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Stadt heißt „Neu-Städter“ willkommen

So vielfältig wie die Angebote Neustadts sind auch die Besucher der Veranstaltung

Neustadt.

Rund 50 „Neu-Städter” haben an einem Willkommensfest teilgenommen, das die Stadt Neustadt im Kultur- und Bürgerzentrum zur Begrüßung ihrer neuen Einwohnerinnen und Einwohner veranstaltete.

Die Veranstaltung richtete sich an alle, die in den vergangenen Jahren nach Neustadt und in seine Stadtteile gezogen waren. Mehr als 200 Haushalte erhielten eine persönliche Einladung, darunter überwiegend Familien und Paare, die aus anderen deutschen Städten oder Regionen in die Stadt gekommen sind.

Die Stadt teilt mit, dass ihre neue Mitarbeiterin Anna-Maria Kurz, die für die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten angestellt ist, versucht habe, bei der Gestaltung des Festes durch Mehrsprachigkeit auch die Menschen anzusprechen, die noch nicht perfekt Deutsch können oder sich aufgrund ihrer Herkunft nicht zugehörig fühlen.

„Ob aus Dortmund, Mailand, Bukarest oder dem Umland: Wer neu in Neustadt ist, soll sich von Anfang an willkommen fühlen“, sagt Bürgermeister Thomas Groll – und das wurde bei dem Fest dank der Offenheit aller deutlich.

Tanzaufführungen und Bastelangebot

Aus den unterschiedlichsten Gründen sind die Menschen in Neustadt gelandet: Benannt wurden die Liebe, die Arbeit und verfügbarer Wohnraum. Genauso vielfältig wie die Gründe, sich in Neustadt niederzulassen, sind aber auch die Angebote, die die Stadt ihren neuen und alten Bewohnerinnen und Bewohnern zu bieten hat: Bei Waffeln und Getränken präsentierten sich zahlreiche Initiativen und Einrichtungen – von den Pfadfindern über die Leitstelle Älterwerden bis hin zu den „Neu-Stadt Guides“, die mit einer kleinen Gruppe Interessierter zum Junker-Hansen-Turm aufbrachen und eine Führung anboten.

Die Tanzaufführungen der Trachtengruppe Speckswinkel und der Breakdance-Crew sorgten für eine bunte und offene Festatmosphäre. Traditionelles traf auf Modernes, während Kinder am Basteltisch kreativ wurden und Jung und Alt gemeinsam eine Begrüßungsbank für „Neu-Städterinnen und Neu-Städter“ gestalteten. Besonders gut kamen auch das Angebot der kostenlosen Büchereimitgliedschaft und der Auftritt des Stadt-Maskottchens Juno an.

Wer möchte, kann sich ein „Neu-Stadt Quiz durch den Bürgerpark“ noch in den nächsten zwei Wochen im Familienzentrum abholen und an der Verlosung der Preise teilnehmen. Zu gewinnen sind Neustadt- und Freibad-Gutscheine.

Wie geht es weiter nach den „fetten Jahren“?

Neustadts Kommunalpolitiker beziehen vor der Wahl Stellung zur finanziellen Zukunft

Von Florian Lerchbacher

Neustadt.

Eine Frage, knappe Antwort: Verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten der drei in Neustadts Stadtverordnetenversammlung vertretenen Listen äußern sich zu kommunalpolitischen Themen. Ging es im ersten von drei Teilen der Wahl-Vorberichterstattung um Vorhaben, Ziele und Projekte, die die Fraktionen verfolgen möchten, so stehen im zweiten Teil der Befragung die Finanzen im Mittelpunkt.

Konkret lautet die Frage an die Vertreter von CDU, SPD und die FWG: Nach einigen „fetten Jahren“ prägen nun Defizite die Haushaltslage. Wie möchten Sie Neustadts Finanzen verbessern?

Hans-Gerhard Gatzweiler (SPD): Wir setzen auf den weiteren Ausbau regenerativer Energien, die langfristig stabile Erträge bringen. Mit durchdachten Konzepten wollen wir vielfältige Fördermittel einwerben, die kommunale Wärmeplanung ist ein Beispiel dafür. Gleichzeitig sorgen Aufgabenkritik, Digitalisierung und eine sparsame Verwaltung für eine nachhaltige Haushaltsstabilisierung. Notwendige Gebührenanpassungen gehören dazu.

Karsten Gehmlich (FWG): Hier ist Realismus nötig. Wir müssen zwischen „Wünschenswertem“ und „Notwendigem“ unterscheiden und setzen auf konsequente Haushaltsdisziplin und klare Prioritäten. Hessen ist gefordert, ländliche Kommunen zu unterstützen, Ansiedlung von Gewerbe und Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit sind nötig. Wichtig ist: Sparen mit Augenmaß, ohne Zukunft, soziale Angebote und Pflichtaufgaben zu gefährden.

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Neustädter Mitteilungsblatt

8. Foto.Spectrum.Marburg

„Licht und Zufall“ – Lochkamerafotografie im Neustädter Rathaus

Die Stadt Neustadt (Hessen) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Foto.Spectrum.Marburg und macht das Rathaus dafür erneut zu einer „Galerie auf Zeit“.
Zu Gast ist diesmal Waltraud Frese aus Schrecksbach, deren Foto­grafien von Architektur entstehen mit Lochkameras. Diese erzäh­len von Veränderungs- und Wandlungsprozessen durch das Licht. Mit der Lochkamera geht die freie Künstlerin, die nach dem Stu­dium als Kunstlehrerin arbeitet, auf die Anfänge der Fotografie zurück. Dieser einfache Kasten ohne Objektiv und Sucher ermög­lichtet es ihr dank längerer Belichtungszeiten, anstatt nur das Ab­bild eines Gebäudes festzuhalten, einen Ablauf in der Zeit aufzu­nehmen. Dieser Vorgang ist immer das Ergebnis von Zufall und Steuerung.
Durch mehrere Öffnungen oder Standortverschiebungen der Kamera ergibt sich mittels Überlagerung eine Veränderung des Ausgangsmotivs. In Verpackungsdosen verwendet Waltraud Frese Fotopapier als Negativmaterial, in Kameras Negativfilm.
Die Aufnahmen entstanden auf Reisen, vorwiegend in Spanien und Italien, in der Schwalm und in Neustadt.
Waltraud Frese hat bisher u.a. in Kassel, Zürich, Wien und Basel ausgestellt.
Die Vernissage findet am 10. März 2026 um 17.00 Uhr im Neu­städter Rathaus statt und ist vom 11.3. bis zum 29.5.2026 während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zugänglich.
Im Hinblick auf die bevorstehende Osterzeit wird Waltraud Frese in den Vitrinen im Eingangsbereich neben verschiedenen von ihr verwendeten Kameras auch Exemplare ihrer Sammlung von Eier­bechern und Eiern ausstellen.

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Von Mutter Beimer bis Sigmar Gabriel

Stadt Neustadt plant Veranstaltungen

Neustadt.

Im Jahr 2026 wird „Neustadt kulturell“ fortgeführt. Die Stadt werde, wie Bürgermeister Thomas Groll mitteilt, sich auch in diesem Jahr wieder für Kultur im ländlichen Raum stark machen und eigene Akzente setzen .

Im Kultur- und Bürgerzentrum gibt es am 24. Februar ein Auftritt der Egerländer-Besetzung des Heeresmusikkorps Kassel.

Landestheater zeigt „Der zerbrochene Krug“

Die Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landestheater Marburg wird fortgesetzt: Am 12. März wird das Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist aufgeführt. Für den März ist zudem eine Ausstellung im Rahmen der „Photo.Spectrum.Marburg“ im Neustädter Rathaus vorgesehen.

Nach der gelungenen Lesung im Herbst 2025 kommt der Spiegel-Journalist Norbert F. Pötzl am 21. Mai wieder nach Neustadt, um aus seiner Honecker-Biografie zu lesen. Am 10. September ist dann „Mutter Beimer“ – Marie-Luise Marjan – in der Junker-Hansen-Stadt, um ebenfalls im Kultur- und Bürgerzentrum Krimis vorzulesen. Am 10. und 11. Oktober findet dann wieder das Zirkusfestival „Goldener Biber“ vor dem Junker-Hansen-Turm statt. „In gewohnter Weise wird die Kommune das Straßenmalerfestival, welches für August geplant ist, und einen Grenzgang zum Dreiherrenstein begleiten“, berichtet Groll und ergänzt, dass „natürlich“ auch die erfolgreiche zeitgeschichtliche Veranstaltungsreihe fortgeführt werde.

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