Neustädter Mitteilungsblatt

Neuer Unimog für den städtischen Bauhof beschafft

Der Haushaltsplan der Stadt Neustadt (Hessen) sieht auch für das Jahr 2014 wieder Investitionen in den Fuhrpark des städtischen Bauhofes vor. Kürzlich wurde der neu beschaffte Mercedes Unimog U 427 an die Kommune ausgeliefert.

Bei einem Pressetermin übergab der Bürgermeister das Fahrzeug offiziell an den Bauhof zur Nutzung.

Der alte Unimog wurde Ende 2004 angeschafft und kostete damals rund 113.000 Euro. Mittlerweile weist das Fahrzeug knapp 10.000 Betriebsstunden auf. Seit 2011 fielen Reparatur- und Wartungskosten von über 13.000 Euro an. Im Haushaltsplan war für Neuanschaffung ein Betrag von 190.000 Euro angesetzt worden. Zugleich ging der Magistrat seinerzeit davon aus, für das Altgerät noch etwa 35.000 Euro erlösen zu können.

Nach den Worten von Bürgermeister Thomas Groll stellen die etatisierten Anschaffungskosten zweifellos einen stolzen Betrag dar. Aber es dürfe nicht vergessen werden, welchen vielfältigen Einsatz der Unimog vom Winterdienst über die Grabenräumung, den Hecken- und Strauchschnitt, das Mulchen und diversen Transportaufgaben zu erledigen habe. Daher sei für ihn klar, so Groll, dass die Kommune auch zukünftig ein solches Fahrzeug braucht. In den kommenden Jahren würde es zudem nicht günstiger und der Verkaufspreis für das Altfahrzeug würde immer weiter nach unten gehen.

Im Vorfeld dieser Anschaffung hat sich der Magistrat intensiv mit der Frage „Kaufen oder Leasen“ oder dem Erwerb eines gebrauchten Gerätes befasst. Letztlich kam man aber zum Ergebnis, dass ein Neufahrzeug angeschafft werden solle.

Mit den Haushaltsansätzen erzielte man im Übrigen einen „Volltreffer“. Die Kosten für das Neufahrzeug inklusive der benötigten Zusatzausstattung wie Geländebereifung, Schleuderketten und Torsionsrahmen belaufen sich auf 189.000 Euro. Für das Altfahrzeug konnten 35.500 Euro erzielt werden. Mithin muss die Kommune eine Ausgabe von 153.500 Euro aufbringen.

Bürgermeister Thomas Groll betonte bei der Vorstellung des Gerätes, dass der Magistrat stets Wert darauf lege, den städtischen Bauhof mit leistungsfähigen Fahrzeugen und Gerätschaften auszurüsten. „Wir nehmen vielfältige Aufgaben wahr und sind eine kleine Baufirma, daher ist es wichtig, dass auch die Geräte passen.“

Kommune setzt gute Zusammenarbeit mit der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg fort

Kürzlich verpachtete die Stadt Neustadt (Hessen) auf Anregung der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg an diese ein Wiesengrundstück „Am Triesch“.

Die Gruppe will dort im Herbst Obstbaum-Setzlinge pflanzen und später veredeln, die dann anschließend auf örtlichen Streuobstwiesen Verwendung finden sollen.

Den „Mähbetrieb“ auf der Fläche übernehmen zukünftig Schafe von Vereinsmitglied Sarah Bindbeutel.

Bei einem Ortstermin übergab Bürgermeister Thomas Groll an den Vereinsvorsitzenden Michael Krieger und das Vereinsmitglied Wilfried Hubert den Pachtvertrag. Er dankte der Umwelt- und Naturschutzgruppe für ihr vielfältiges Engagement, welches von der Kommune immer wieder mit kleinen finanziellen Zuwendungen unterstützt werde. Michael Krieger berichtete dem Bürgermeister über die Planungen für das diesjährige Apfelfest der Umwelt- und Naturschutzgruppe, welches am 28. September an der Speckswinkler Straße stattfindet.

Grundhafte Erneuerung der Hindenburgstraße beginnt Mitte September

In den kommenden Monaten wird die Fahrbahn der B 454 – Hindenburgstraße – grundhaft saniert.

Hessen Mobil wird diese Arbeiten für den Straßenbaulastträger Bund betreuen.

Die Stadt Neustadt (Hessen) wird die in ihrer Baulast stehende Nebenanlage (Gehwege, Straßenbeleuchtung) ebenfalls grundhaft erneuern.

Für die Straßenbauarbeiten werden die Anlieger nicht zu Beiträgen herangezogen, da es sich um eine Bundestraße handelt.

Nach der Straßenbeitragssatzung der Kommune tragen die Anlieger aber 50 % der Kosten für die Nebenanlage.

Der Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke und der Zweckverband Mittelhessische Abwasserwerke werden an den Leitungstrassen und Hausanschlüssen notwendige Arbeiten vornehmen. Insgesamt werden die vier am Bau beteiligten Partner über 1 Mio. Euro investieren. Beauftragtes Unternehmen ist die Firma Herzog aus Marburg/L.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Bahnhofstraße bis zur Nellenburgstraße und soll – entsprechende Witterung vorausgesetzt – bis zum Jahresende 2014 wieder befahrbar sein.

Der zweite Bauabschnitt bis zur Querallee beginnt dann im I. Quartal 2015 und wird wohl im Frühsommer fertiggestellt sein. Die Zufahrt zum Neukauf-Markt wird gewährleistet.

Die Frage, ob und welche Überquerungshilfen es für Fußgänger in diesem Bereich der Hindenburgstraße zukünftig geben wird, prüft Hessen Mobil derzeit. Vor den Sommerferien fand eine Fußgängerzählung statt, die momentan ausgewertet wird.

Der überörtliche Verkehr soll nach den Planungen von Hessen Mobil weiträumig umgeleitet werden.

Innerorts wird es verschiedene Reglementierungen (Einbahnverkehre) geben, um Schleichverkehre insbesondere im Bereich Am Schalkert/Töpferweg zu minimieren.

Die Sperrung des I. Bauabschnittes erfolgt ab 15. September 2014. In der ersten Woche sollen Kanalbefahrungen stattfinden. Die Arbeiten der Firma Herzog beginnen dann im Anschluss.

Ende August 2014 fand ein Vororttermin mit Bürgermeister Thomas Groll und dem Regionalen Beauftragten Westhessen von Hessen Mobil, Willi Kunze statt. Hierbei erläuterten Roswitha Kraus und Fabian Köppl (Hessen Mobil), Bauamtsleiter Thomas Dickhaut und Marcel Brand von der Fa. Herzog den geplanten Ablauf der Arbeiten.

Bürgermeister Groll und Willi Kunze stellten dabei übereinstimmend fest, dass sich die Hindenburgstraße in einem erkennbar schlechten baulichen Zustand befinde und eine grundhafte Sanierung daher angezeigt sei. Der Straßenzug wurde einst als Landesstraße gebaut und auf die damit einhergehenden Verkehrsbelastungen ausgelegt. Vor fast zwei Jahrzehnten erfolgte dann aber aus Gründen der innerstädtischen Verkehrsberuhigung (Marktstraße) die Umstufung zur Bundesstraße mit einer damit verbundenen Verkehrszunahme. Diese hat naturgemäß ihre Spuren hinterlassen.

Die Bauarbeiten im Zuge der B 454 werden zumindest bis ins Jahr 2017 hinein andauern.

Nach den Arbeiten in der Hindenburgstraße erfolgt zunächst eine Deckenerneuerung in der Querallee und anschließend in der Bahnhofstraße und dem vorderen Teil der Kasseler Straße. Auch in diesen beiden Bereichen wird die Kommune die Nebenanlagen grundhaft erneuern.

Sprache ist der Schlüssel für Bildungserfolg und Chancengleichheit Das Programm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ wird fortgesetzt

Das erfolgreiche Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ wird fortgesetzt.

Bis zum 31. Dezember 2015 sollen rund 4.000 Schwerpunkt-Kitas bundesweit weiter gefördert werden. Dafür stellt die Bundesregierung im kommenden Jahr zusätzlich rund 100 Mio. Euro zur Verfügung und investiert damit erneut in die qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung.

Jede geförderte Einrichtung erhält davon 25.000 Euro/Jahr.

Von dieser Entscheidung wird auch das Familienzentrum „Regenbogen“ in Neustadt (Hessen) profitieren. Seit Herbst 2011 ist die Einrichtung nämlich eine jener Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration.

Bürgermeister Thomas Groll zeigt sich sehr erfreut über die Entscheidung aus Berlin. „Eine qualitativ gute Kindertagesbetreuung ist der entscheidende Hebel für gleiche Bildungschancen von Anfang an. Entscheidend ist, Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung so früh wie möglich gezielt zu fördern und insbesondere bildungsferne Familien zu unterstützen.“

Der Bürgermeister hofft, dass die Bundesregierung ihre Ankündigung wahr macht und auch über 2015 hinaus weitere Initiativen zur sprachlichen Bildung plant.

Wie geht es weiter mit den Windrädern am Dreiherrenstein?

Diese Frage hört man in Neustadt immer wieder, obwohl in der Vergangenheit schon mehrfach über den Sachstand und die weitere Entwicklung informiert wurde.

Das vorhandene Informationsbedürfnis soll deshalb auf einer Veranstaltung am Freitag, dem 5. September 2014 um 19.30 Uhr im „Haus der Vereine“ in der Ritterstraße 6 in der Kernstadt gestillt werden.

Es ist gelungen, nicht nur den Geschäftsführer der Energiegenossenschaft Vogelsberg Günter Mest sondern auch Michael Rudewig von der Rudewig Windpower zu gewinnen.

Die Energiegenossenschaft und Rudewig Windpower planen die Aufstellung der sechs Windräder gemeinsam. Diese sollen auf städtischen Gelände im Wald am Dreiherrenstein entstehen. Entsprechende erste Verträge wurden dafür bereits mit der Stadt abgeschlossen.

Deshalb steht Bürgermeister Thomas Groll ebenfalls als Gesprächspartner zur Verfügung.

Wie sieht die aktuelle Situation aus? Was sind die nächsten Schritte? Wann soll der erste Strom erzeugt werden? Wie kann ich mich finanziell beteiligen?

All dies sind mögliche Fragen, die an diesem Abend besprochen werden können.

Nutzen Sie die Chance, sich aus erster Hand zu informieren und kommen Sie zum Gespräch.

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