Ferienprogramm unter Corona-Auflagen

Verein BSJ und Stadt Neustadt haben ihre Angebote für die Sommerferien fertiggestellt
Von Florian Lerchbacher
Neustadt. War es vor wenigen Wochen, als Philipp Berg seine Arbeit als neuer Jugendpfleger Neustadts aufnahm, noch in der Planung, so steht inzwischen das Programm für die Sommerferien, das der Verein BSJ und die Stadt Neustadt gemeinsam anbieten. „Durch die verschiedenen Corona-Vorschriften mussten wir die Angebote an der ein oder anderen Stelle anpassen oder ganz umstrukturieren“, berichten Berg und Mitstreiterin Martina Trogrlic und freuen sich, trotz der Pandemie und der Einschränkungen überhaupt ein Angebot machen zu können.
Los geht es am 6. und 7. Juli mit einer inklusiven Kanutour, die in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen (FIB) stattfindet. Eine Gruppe Jugendlicher erkundet dann auf Tagestour per Kanu die Lahn. Außerdem organisiert der BSJ in dieser Woche verschiedene Angebote für Familien. Weitere Infos gibt es im Begegnungstreff in der Marktstraße.
Vom 13. bis 17. Juli steht dann ein Graffiti-Workshop auf dem Programm – der Auftakt zu Workshops im Herbst, an deren Ende die Teilnehmer eine öffentliche Fläche in Neustadt mit Graffiti gestalten können.
Vom 20. bis 24. Juli steht unter dem Motto „Container pimpen“ die Verschönerung des Containers vor dem Jugendraum an. Geplant ist, diesem eine Boulderwand – also eine Kletterwand – und eine Dachterrasse als Chill-out-Area zu verpassen. „Hierzu treffen wir uns täglich vor dem Jugendraum, um fleißig zu werkeln, kreativ zu gestalten, gemeinsam zu denken, auszuprobieren und jede Menge Spaß zu haben“, heißt es in der Ankündigung.
Kreativ geht es auch vom 10. bis 14. August zu, denn dann bekommen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick zu testen. Gemeinsam mit den Handwerkspädagogen von der Alea GmbH geht es dann an den Spielplatzbau in der Hochstruth – ähnliche Projekte fanden bereits unter großer Beteiligung der Bürger in der Aue und in der Emil-Rössler-Straße statt. „Ihr arbeitet unter freiem Himmel, packt mit an und nutzt viele große und kleine Werkzeuge zum Bauen. Dabei werdet ihr von uns und der Alea GmbH handwerklich und pädagogisch begleitet“, heißt es im Programm.
„Alle Ferienangebote finden unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Vorschriften statt und unterliegen jeweils einem ausgearbeiteten Hygienekonzept“, stellen Berg und Trogrlic heraus. Anmeldeformulare gibt es am Jugendraum oder bei der Schulsozialarbeit der Martin-von-Tours-Schule.

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