80 Feuerwehrleute am Sonntag im Einsatz
Von Katharina Kaufmann-Hirsch
Neustadt.
Eine Fachwerkscheune in Neustadt ist am Sonntagmorgen bei einem Brand völlig zerstört worden. Wie es zu dem Feuer kam, ist bislang unklar.
Der Alarm bei der Leitstelle ging gegen 7.30 Uhr ein. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute aus Neustadt zündeten die Flammen durch und die Scheune gegenüber des Freibads in der Straße An der Weißmühle stand in Vollbrand.
Rund 80 Einsatzkräfte aus der Neustädter Kernstadt, den Stadtteilen sowie Stadtallendorf und Kirchhain kämpften rund zweieinhalb Stunden gegen die Flammen und ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude.
Verletzt wurde nach Angaben des Einsatzleiters Rüdiger Wickel niemand. Die Bewohner des Hauses neben der Scheune kamen mit dem Schrecken davon.
Fachwerkscheune brennt ab
Rund 80 Feuerwehrleute bei Brand in Neustadt am Sonntagvormittag im Einsatz
Von Katharina Kaufmann-Hirsch
Neustadt.
Verkohlte Balken und Pfützen von Löschwasser – sie sind die stillen Zeugen dessen, was sich am Sonntagmorgen, 20. September, in Neustadt ereignete. Gegen 7.30 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein: Gebäudebrand in der Straße An der Weißmühle, lautete das Einsatzszenario.
Als Wehrführer und Einsatzleiter Rüdiger Wickel vor Ort eintraf, brannte der Werkstattbereich in einer Scheune des Fachwerk-Ensembles gegenüber des Neustädter Freibads. „Zwei Minuten später hat das Feuer durchgezündet und die Flammen schlugen durch das Dach“, berichtete Wickel. Weitere drei Minuten später und nach der Explosion zweier Gasflaschen stand die gesamte Scheune in Vollbrand. „Mit einer Riegelstellung haben wir dann versucht, das Übergreifen der Flammen auf einen anderen Gebäudeteil zu verhindern. Das ist uns auch gelungen“, bilanzierte der Einsatzleiter. Zudem lobte er die Arbeit der Einsatzkräfte: „Es war ein super Zusammenspiel aller Wehren“, so Wickel. Im Einsatz waren rund 80 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehren aus Neustadt und den Stadtteilen sowie ein Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter aus Stadtallendorf und ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Kirchhain. Dazu waren Rettungsdienst, Polizei und Kripo vor Ort. Die Feuerwehr Schweinsberg übernimmt den Grundschutz.
Mit zwei B-Rohren, zwei C-Rohren und einem Wenderohr von der Drehleiter bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer. Rund zweieinhalb Stunden nach der Alarmierung waren die meisten Flammen und Glutnester gelöscht. Mithilfe einer Wärmebild-Drohne des Landkreises kontrollierte die Feuerwehr den Brandort.
Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand gekommen ist, stand am Sonntagmittag noch nicht fest. Auch die Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Weil der hintere Giebel auf das angrenzende Scheunengebäude zu stürzen drohte, rief die Feuerwehr das Technische Hilfswerk (THW) hinzu. „Das THW soll mit einem Bagger den Giebel abtragen“, erklärte Wickel.
Anschließend wurde der Brandort vom Bauhof abgesperrt und durfte nicht betreten werden.

