Heinrich Schnell war fast 30 Jahre lang Mitglied / Martin Naumann bleibt Ortsvorsteher / Lösung gesucht für Leerstände
Neustadt-Speckswinkel.
Die Mitglieder des Ortsbeirats Speckswinkel haben während ihrer konstituierenden Sitzung erneut Martin Naumann zum Ortsvorsteher gewählt und Harald Geißel zu seinem Stellvertreter gemacht. Schriftführer ist Christian Wagner – wobei dieser nicht dem Ortsbeirat angehört.
Die anderen Mitglieder sind Jörn Westmeier, Hartmut Baum und Dr. Björn Metzger. Im Friedhofsausschuss sitzen Geißel und Baum. Außerdem endete eine Ära, da Heinrich Schnell nach fast 30 Jahren in dem Gremium aus dem Ortsbeirat ausgeschieden ist. Ebenfalls nicht mehr Mitglied ist Andreas Klipp.
„Wir wollen an die vergangenen fünf Jahre anknüpfen und mit einem guten, respektvollen und vertrauensvollen Umgang mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Groll unseren Ort weiter vorantreiben“, sagt Naumann und ergänzt: „Eine kritische, aber stets objektive Auseinandersetzung mit Themen ist Teil unserer Arbeit.“ Aus aktueller Sicht besitzen folgende Themen die höchste Priorität für die Speckswinkler: innerörtliche Leerstände einer Nutzung zuführen und ein Zukunftsbild für den Ortskern entwickeln, wenn möglich auch Neubaugebiete in Erwägung ziehen, die Begleitung der kommunalen Nahwärmeplanung, die Schaffung eines Jugendraums (aktuell als Übergangslösung in einem Bauwagen untergebracht), die Verbesserung des Radwegenetzes und die Teilnahme an kommunalen und hessenweiten Förderprogrammen.
Doch Naumann wirft auch einen Blick zurück auf die vergangenen Jahre, in denen in Speckswinkel folgende Projekte umgesetzt wurden: die Unterstützung bei der Organisation der 800‑Jahr-Feier, die Umgestaltung des Spielplatzes im Ortskern zu einem barrierefreien Treffpunkt für alle Generationen, der „Grünen Mitte“ sowie des Bereichs rund um die Dorfteiche, der Umbau des Feuerwehrhauses samt Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos, der Einbau einer neuen Heizungsanlage im Zollhof und der Umzug der Jugendlichen in einen Bauwagen.
Hinzu kamen der Glasfaserausbau, der Hochbehälterbau, der Umbau des Sitzungssaals mit Dorfarchiv, die Weiterführung des Heimatkalenders, die Stärkung der Vereine und die Schaffung eines Balancierparcours samt Wegebeleuchtung in der „Grünen Mitte“.

