Nur beim Kultur- und Bürgerzentrum ist alles im Rahmen / Groll zeigt sich trotz fünf Prozent Mehrkosten zufrieden
Von Florian Lerchbacher
Neustadt. 12,5 Millionen Euro steckt die Stadt Neustadt derzeit in Steine und Beton: „Für eine Kommune unserer Größenordnung ein gigantischer Betrag“, weiß auch Bürgermeister Thomas Groll, erinnert aber auch daran, dass jede Menge Fördermittel für die Umsetzung der Projekte in die Stadt fließen und der Bauhof bereits die Kosten durch Eigenleistungen gedrückt hatte. Aber: In den vergangenen Wochen zeigte sich, dass die Gesamtkosten wohl um rund fünf Prozent steigen.
Kein Grund für Groll, die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen. Vielmehr sagt er: „Das erscheint mir doch ein sehr respektables Ergebnis zu sein.“ Und auch die Finanzierung sei angesichts von zwei Millionen Euro an Rücklagen kein Problem. Die Stadt müsse nicht einmal Kredite aufnehmen. Allerdings steht die endgültige Gesamtsumme auch erst fest, wenn die Schlussrechnungen der einzelnen Projekte vorliegen.
Bei ihrem größten Bauprojekt, dem mit rund 6,5 Millionen Euro veranschlagten Neubau des Kultur- und Bürgerzentrums, musste die Stadt bisher keine Nacken- oder Rückschläge hinnehmen: „Hier liegen wir immer noch sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen“, freut sich Groll. „Kosten für Großbauprojekte steigen“ weiterlesen

