Neustädter Mitteilungsblatt

Hessen Forst lud zur „Märchenhaften Radtour“ durch den Herrenwald ein

Am 18. Mai 2014 fand ein landesweiter Aktionstag „Rund um den Wald“ von Hessen Forst statt. Auf Initiative des für Waldpädago¬gik und Naturschutz zuständigen Funktionsbeamten beim Forst¬amt Kirchhain, Florian Zilm, bot Hessen Forst an diesem Tag eine „Märchenhafte Radtour“ durch den Herrenwald an.
Rund 30 Interessierte hatten sich am Sonntagnachmittag bei der Neustädter Grillhütte eingefunden und wurden von den Bürger¬meistern Thomas Groll und Christian Somogyi (Stadtallendorf) herzlich begrüßt.

Beide nutzten die Gelegenheit, um auf den im Herbst vergangenen Jahres durch die Region Herrenwald, die von den beiden Nachbar¬kommunen getragen wird, errichteten Naturlehrpfad „Märchen¬hafter Herrenwald“ hinzuweisen. Man habe bewusst auf eine offi¬zielle Einweihung verzichtet, nutze aber gerne die Gelegenheit, um allen zu danken, die sich um diesen Pfad im Vorfeld bemüht haben. Bürgermeister Groll nannte hier Dr. Astrid Wetzel, die den Mär-chenpfad konzipiert hat, die örtlichen Jäger und Hessen Forst, aber ganz besonders auch die Wanderfreunde Neustadt, die sich mehrfach bei der Streckenführung eingebracht hatten. Im Verlauf der Radtour zwischen der Neustädter Grillhütte und der Südschule in Stadtallendorf machten die Radler, die von Flori¬an Zilm und dem Forstamtsleiter Lutz Hofheinz angeführt wur¬den, an mehreren der 14 Schautafeln Station und konnten sich auch an einem Quiz beteiligen. Die Städte Neustadt und Stadtal¬lendorf hatten als Preise jeweils drei Zehnerkarten für städtischen Freibäder zur Verfügung gestellt. Im Verlauf der Radtour brachten sich auch der Schießsportverein „Horrido“ Neustadt ein und lud zum Schießen mit Lasergewehren ein.

Besuch von amerikanischer Studentengruppe in Neustadt
Im Rahmen eines wissenschaftlichen Austauschprogramms be¬suchten neun Studenten und zwei Professoren des amerikanischen Wabash College am 19. Mai 2014 Neustadt.
Das College liegt nordwestlich von Indianapolis im Bundesstaat Indiana/USA und ist eine der renommiertesten privaten Hoch¬schulen des Landes. Regelmäßig wird mit den Universitäten Mar¬burg und Heidelberg eine Weiterbildung der Sprachstudenten durchgeführt, die so die Geschichte, Kultur und Sprache des Gast¬landes kennenlernen sollen.
Nach einer ausführlichen Stadt- und Kirchenführung, bei der auch intensiv die historische Entwicklung der Stadt durch die beiden Gästeführer Gerhard Bieker und Hans-Richard Krapp vom Kul¬turhistorischen Verein vermittelt wurde, begrüßte Bürgermeister Thomas Groll die Gruppe unter der Leitung von Professor Dr. Gregory Redding im Bürgerpark. Dank des schönen Wetters, der Besteigung des Junker-Hansen-Turmes sowie des Kirchturmes hat¬ten die Teilnehmer den Wunsch auch die kulinarischen Besonder¬heiten der hiesigen Gegend kennenzulernen.
Mit einem typisch hessischen Imbiss (Apfelkuchen, Bratwurst und ein kleines Bier) klang die Exkursion aus.
Per Bahn ging es um 18.30 Uhr wieder zurück nach Marburg, mit dem Wunsch, einen Besuch in Neustadt zu wiederholen und in zu¬künftige Austauschprogramme aufzunehmen. Kulturhistorischer Verein Neustadt

Diesmal kam kein Regentropfen ins Weinglas V. Neustädter Weinfest „hanger de Mur“ mit Rheingauer Weinen
2013 fiel der zweite Tag des Weinfestes komplett dem starkem Re¬gen zum Opfer. Diesmal meinte es Petrus besser mit den Veran¬staltern und es blieb während der gesamten Veranstaltung trocken.
Am Freitagabend eröffnete die Erbacher Weinkönigin Daniela Hecht gegen 20.00 Uhr das V Neustädter Weinfest „hanger de Mur“ und stieß mit Rheingauer Riesling mit Winzer Günter Mar¬tin, Bürgermeister Thomas Groll, dem Junker Hans Antonio Köh¬ler und seinen beiden Burgfräuleins Melissa Ruhl und Lisa-Marie Köhler auf einen guten Festverlauf an.
Bereits zu diesem Zeitpunkt war das kleine Weindorf gut besucht und im Verlauf des Abends genossen wohl über 250 Gäste die ed¬len Erzeugnisse des Weinhofs Martin aus Erbach im Rheingau oder ließen sich Flammkuchen , Bratwurst und Steaks von Markus Happel und seinem Team schmecken.
„Hessentagswinzer“ Günter Martin war nun schon bereits zum zweiten Male in Neustadt zu Gast und versprach, durchaus gerne wieder in die Junker-Hansen-Stadt zu kommen. Ihm gefalle das historische Ambiente ebenso wie die harmonische Zusammenar¬beit mit der Kommune.
Bürgermeister Thomas Groll verwies in seiner kurzen Ansprache darauf, dass sowohl Erbach als auch Neustadt einstmals zum Erz¬bistum Mainz gehörten, dies sei eine gute Voraussetzung für ein er¬folgreiches Miteinander. Der Wein, so Groll weiter, sei untrennbar mit der Kulturgeschichte der Menschheit verbunden. Über Ägyp¬ten, Griechenland und das römische Reich sei er schließlich zu den Völkern Germaniens gelangt und in den Klöstern entlang von Rhein und Main kultiviert worden.
Das Stadtoberhaupt dankte Karl-Joseph Lemmer und Sonja Stark von der Stadtverwaltung sowie dem Bauhof für die notwendigen organisatorischen Vorarbeiten. Aber auch der Bürgerparkverein fand Erwähnung, der die Gäste am Samstagnachmittag mit Kaffee und Kuchen versorgte und sich an der Finanzierung des Nachmittagsprogrammes beteiligte.
Nachdem am Freitag das Happy Sound Orchester mit dem Ge¬sangsduo Dr. Wilhelm Bräutigam und Elke Ludwig (Zachau) die Besucher mit einem bunten Melodienstrauß unterhielt, traten am Samstag zunächst die Seniorentanzgruppe unter Leitung von Hel¬ga Kordes, Kinder des Familienzentrums „Regenbogen“, das Ak¬kordeonorchester Schönstadt und die „Schwärmer Jungs“ auf. Am Abend waren es dann die Junker-Hansen-Musikanten, welche den Besuchern ihr Können darboten.
Im Rückblick auf beide Tage entsprachen die Besucherzahlen nicht ganz den Erwartungen. Gemeinsam mit Günter Martin und Mar¬kus Happel wird man seitens der Kommune den Verlauf des V. Neustädter Weinfestes auswerten und über Veränderungen nach¬denken. Ziel soll es dabei sein, diese Veranstaltung vor der prächtigen Altstadtkulisse auch zukünftig durchzuführen.

DLRG Jugendgruppe Neustadt gewinnt Spielekiste Förderverein unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Zehn Kinder- und Jugendgruppen freuten sich über je eine prall mit Gesellschaftsspielen gefüllte Kiste. Sie gewannen die Spiele bei einem Wettbewerb, der vom Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit und des Ehrenamtes im Landkreis Marburg-Bieden¬kopf ausgeschrieben wurde.
„Spielen ist ein wichtiges Element in der Kinder- und Jugendar¬beit“, sagte Reinhold Beck, Geschäftsführer des Fördervereins, während einer kleinen Feierstunde im Kreisjugendheim Wolfshau¬sen. Kinder und Jugendliche sollten lernen, dass es nicht nur Ge¬winner geben kann. Das geht im Spiel am besten. Spiele seien al¬lerdings häufig teuer, weshalb geeignete Brettspiele bei vielen Ju¬gendfreizeiten fehlen.
Dabei sei gerade dort Zeit und Gelegenheit, Gesellschaftsspiele in der Gemeinschaft auszuprobieren, weshalb der Förderverein den Wettbewerb veranstaltete.
Alle Kinder- und Jugendgruppen mit Sitz im Landkreis Marburg-Biedenkopf konnten sich beteiligen.
Die Aktion wurde zum dritten Mal veranstaltet und hatte in die¬sem Jahr eine sehr große Anzahl von Bewerbern. „Wir waren von der großen Beteiligung der Gruppen aus unserem Landkreis be¬geistert“, berichtete Reinhold Beck. Eine Jury aus Vertretern des Vereines wählte die zehn Gruppen aus, die die Kisten erhielten.
Dirk Röder, der Vorsitzende des Fördervereines, bedankte sich zu¬nächst bei allen Gruppen, die sich beworben haben und bei allen Sponsoren für die Unterstützung dieser Aktion. Insbesondere bei den Spielefirmen, der Sparkasse Marburg-Biedenkopf und der Volksbank Mittelhessen.
Dieses Projekt ist einmalig in Hessen und ist auch eine Anerken¬nung für die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ebenso machte er auf den Weltspieltag aufmerksam. Der Welt¬spieltag wurde von der UNO proklamiert und findet weltweit jedes Jahr am 28. Mai statt! In der UN-Kinderrechtskonvention wird da¬bei der Wert des Spiels und Spielens für jedes Kind betont.
Bevor die Spielekisten übergeben wurden, stellten sich die Sieger¬gruppen vor und berichteten über ihre Kinder- und Jugendarbeit. Dabei wurde deutlich wie breit das Ehrenamt und besonders die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf auf¬gestellt ist.
. Jugendfeuerwehr Dautphetal-Buchenau . CVJM Marburg-Michelbach
Katholische Jugend Stadtallendorf . Evangelische Jugend, Jungschar Fronhausen
Trachtengruppe Angelburg-Lixfeld . Jugendfeuerwehr Ebsdorfergrund-Beltershausen . Evangelische Jugendgruppen Lukas- und
Paulusgemeinde Marburg
DLRG Jugendgruppe Neustadt . Trachtengruppe Münchhausen-Wollmar . CVJM Teenkreis und Jungschar
Angelburg-Frechenhausen
Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit
und des Ehrenamtes im Landkreis Marburg-Biedenkopf _E-Mail: Verein.kje@gmx.de

Meinungsaustausch mit der Führung den Freiwilligen Feuerwehren

Zum traditionellen Jahresgespräch trafen kürzlich Stadtbrandin¬spektor Erhard Wölk, sein Stellvertreter Arno Sack, Neustadts Wehrführer Wolfram Streichert mit Stellvertreter Uwe Bielert, Speckswinkels Wehrführer Oliver Stabilin, der stellv. Wehrführer aus Mengsberg Florian Spannknebel und Mombergs stellv. Wehr¬führer Ludger Schmitt mit Bürgermeister Thomas Groll und dem zuständigen Sachbearbeiter Norbert Gies im Sitzungssaal des Rat-hauses zusammen.
Seit mehreren Jahren finden diese Gespräche nun schon statt und dienen dazu, über aktuelle Geschehnisse die Wehren zu informie¬ren, bevorstehende Anschaffungen abzusprechen und Planungen für die Zukunft voranzutreiben.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Anschaffung von zwei Fahrzeugen in den kommenden Jahren. Noch in diesem Jahr wird ein Förderbescheid des Landes für ein neues Staffel-Löschfahr¬zeug 20/25 für die Freiwillige Feuerwehr Neustadt erwartet. Die Anschaffung soll dann in 2015 vollzogen werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt-Mitte wird ein Gremium bil¬den, um die Anschaffung bereits frühzeitig vorzubereiten. Hierbei ist die Kommune natürlich eingebunden.
In der Folge wird dann noch ein Katastrophenschutzfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Momberg erworben. Dies dürfte aber nicht vor 2016 sein.
Mit dem Sonderansatz „Katastrophenschutz“ soll nach Beratun¬gen im Wehrführerausschuss in diesem Jahr eine Wärmebildkame¬ra angeschafft werden, da sich in der Vergangenheit des Öfteren der Bedarf für ein solches Gerät gezeigt hat und man nicht mehr darauf angewiesen sein möchte, immer die Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr Stadtallendorf anzufordern.
Auch über die Umstellung des Digitalfunks wurde berichtet.
Bürgermeister Groll nutzte auch dieses Gespräch, um den Kame¬radinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für ihren Einsatz zu danken und hob die Unterstützung durch die Förder¬vereine lobend hervor. Er verwies zugleich darauf, dass der Stadt Neustadt (Hessen) die Bedeutung des Brandschutzes als kommu¬nale Pflichtaufgabe bewusst sei und daher in den kommenden Jahren zumindest 350.000,- € in Anschaffungen investiert werden.

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