Neustädter Mitteilungsblatt

Jahreshauptversammlung 2013 Tourismusservice „Rotkäppchenland“ stellt sich neu auf

Am 5. November 2013 fand die Jahreshauptversammlung des Tou­rismusservice „Rotkäppchenland“ im Hotel Bechtel in Zella statt. Für die Stadt Neustadt (Hessen) nahm Bürgermeister Thomas Groll an der Zusammenkunft teil.

Im Verlauf der Sitzung wurde mehrfach deutlich, dass sich der Zusammenschluss von momentan 17 Städten und Gemeinden aus den Landkreisen Schwalm-Eder, Vogelsberg, Hersfeld-Rotenburg und Marburg-Biedenkopf derzeit im Umbruch befindet.

Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt des langjährigen Vorsit­zenden Karl-Heinz Vestweber (Oberaula) steht nun Schwalmstadts Bürgermeister Dr. Gerald Näser an der Spitze des Tourismusser­vice.

Der Standort der Geschäftsstelle wird zum 1. Januar 2014 von Kirchheim nach Ziegenhain verlegt, da die Kirchheimer Touris­musgesellschaft aufgrund der Finanzlage der Kommune liquidiert wird.

Geschäftsführerin bleibt weiterhin Heidrun Englisch, die im Laufe der Zeit zum „Gesicht des Rotkäppchenlandes“ geworden ist und deren Arbeit allgemein geschätzt wird. Zukünftig wird sie eine Vollzeitstelle erhalten, da Aufgaben zentralisiert werden sollen.

Zum Jahresende wird Alsfeld den Verband verlassen, da man dort über eine Neuausrichtung des Tourismus berät. In der Vogelsberg­kommune gibt es aber zahlreiche Stimmen, die diesen Schritt äu­ßerst kritisch sehen.

Die Bürgermeister der verbleibenden Städte und Gemeinden wür­den eine weitere Mitgliedschaft begrüßen, da Alsfeld eine wichtige Rolle im „Rotkäppchenland“ zukam.

In den kommenden Monaten soll eine neue Organisationsstruktur gefunden werden. Auch über den Einsatz der seitens des Landes Hessen bewährten Förderung in Höhe von 100.000,- muss bera­ten werden.

Aus dem Bericht von Geschäftsführerin Englisch wurde deutlich, dass man trotz aller Turbulenzen auch 2013 erfolgreich gearbeitet hat. Ein Höhepunkt war wieder die „Rotkäppchenwoche“ im Som­mer.

Der Stadt Neustadt (Hessen) und dem Förderverein Bürgerpark wurde nochmals Dank für die gelungene Auftaktveranstaltung am „Wallgrabenpavillon“ zuteil.

Jahreshauptversammlung Förderverein Hallenbad e. V.

Candle-Light-Schwimmen am 17. Januar 2014

Am 25. Oktober 2013 fand in dem „Gasthaus Ochs“ in Mengsberg die turnusgemäße Versammlung des Fördervereines für das „Rot­käppchen-Hallenbad“ im Stadtteil Mengsberg statt.

Vorsitzender Thomas Theis ging in seinem Bericht auf die vergan­genen Monate ein. Der Förderverein sei erneut bestrebt gewesen, durch eigene Veranstaltungen und kleinere Investitionen die At­traktivität des Bades zu erhöhen.

Bürgermeister Thomas Groll, der an diesem Abend nicht anwe­send sein konnte, hatte sich im Vorfeld schriftlich an den Vorstand gewandt und diesem für sein Engagement gedankt. Der Verein, so der Bürgermeister, habe seit der Gründung im Jahre 2008 bereits erhebliche Mittel in das Bad investieren können und mit der Er­richtung einer Photovoltaikanlage auf dem Hallenbaddach würden in Zukunft weitere Gelder erwirtschaftet werden können.

Aus dem Bericht von Kassierer Jürgen Schütz wurde deutlich, dass die Kasse aufgrund der Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder auch derzeit gut gefüllt ist, so dass auch für das Jahr 2014 wieder Mittel in das Bad investiert werden können.

Vorsitzender Thomas Theis gab an diesem Abend den Vorsitz ab. Sein Stellvertreter, Franz-W. Michels, dankte ihm herzlich für die geleistete Arbeit und verwies darauf, dass Theis insbesondere in der Gründungsphase der Vereinsarbeit wichtige Impulse gegeben habe.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Franz-W. Michels zum Vorsitzenden und Torsten Lorch, Speckswinkel, zu seinem Stellver­treter gewählt. Kassenwart ist weiterhin Jürgen Schütz, Stellvertre­terin seine Frau Elke. Schriftführerin bleibt Simone Heinmöller. Als Beisitzer fungieren die Ortsvorsteher Karlheinz Kurz und Jörg Grasse sowie Jutta Braun und Thomas Theis.

Der neu gewählte Vorsitzende dankte den Mitgliedern für das er­wiesene Vertrauen und gab bereits zwei Termine in den kommen­den Wochen bekannt.

Am 8. Dezember 2013 wird vormittags der Nikolaus zum Besuch kommen und am 14. Januar 2014 findet ab 18.00 Uhr wieder das beliebte Candle-Light-Schwimmen im „Rotkäppchen-Hallenbad“ statt.

Auf der nächsten Vorstandssitzung werde man sich zudem mit An­schaffungen befassen. Angedacht sei eine „Verschönerung“ des Aufenthaltsbereiches.

Zwischenzeitlich fand auch ein erster Meinungsaustausch zwischen Franz-W Michels und Bürgermeister Thomas Groll statt. Dieser sagte dabei dem neu gewählten Vorstand auch seine zukünftige Unterstützung zu.

Kunstausstellung am 23. und 24. November 2013 im Historischen Rathaus

Theresia Hübscher gibt Einblick in ihr künstlerisches Schaffen

In Neustadt’s „guter Stube“, dem Historischen Rathaus, findet am 23. und 24. November 2013 wieder eine Kunstausstellung statt. Diesmal wird Theresia Hübscher Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen geben. Aufgewachsen ist sie in Niederschlesien, verbrach­te aber den größten Teil ihres Lebens in Frankfurt am Main. Dort schloss sie auch das Studium auf Lehramt in den Fächern Kunst und Russisch ab. Seit 1993 arbeitet sie als freischaffende Künstle­rin und hat an zahlreichen Ausstellungen in ganz Hessen teilge­nommen.

Seit einigen Jahren lebt sie nun im Neustädter Stadtteil Speckswin­kel und arbeitet als Kunstlehrerin an der Stiftschule St. Johann in Amöneburg. Theresia Hübscher ist Mitglied im Frankfurter Künst­lerclub, im Alsfelder Kunstverein und seit kurzem im Kulturverein GLEIS 3 in Gemünden/Wohra.

Das Thema „Mensch in seiner Vielfalt“ findet in ihren Bildern ein breites Spektrum. Sie zeichnet gerne mit Bleistift, Zeichentusche, Kohle und liebt schnelle, expressive skizzenhafte Zeichnungen.

Ihre schnellen Aquarellbilder in verschiedenen Mischtechniken zeichnen sich oft durch ihre sehr lebendige Art aus. Ihre Bilder sind meist gegenständlich, aber auch abstrakt. Theresia Hübscher ist stets auf der Suche nach neuen interessanten Motiven und Tech­niken.

Bürgermeister Thomas Groll freut sich darüber, dass die Werke ei­ner ortsansässigen Künstlerin im Historischen Rathaus präsentiert werden können.

Die Ausstellung ist am Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnetem Samstag findet gegen 15.00 Uhr eine kleine offizielle Eröffnung statt. Neben der Künstlerin wird Bürgermeister Groll sprechen. Für Besucher des Weihnachtsbasars der katholischen Frauenge­meinschaft St. Maria bietet sich also auch ein Besuch im wenige Meter entfernten Historischen Rathaus an.

Modernste LED-Technik kommt zum Einsatz: Neustadt modernisiert Straßenbeleuchtung

In einigen Gebieten der Stadt Neustadt und der Stadtteile werden in den nächsten zwei Monaten insgesamt rund 300 Straßenleuchten auf die besonders energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Zu Beginn informierte sich Bürgermeister Thomas Groll am Donnerstag bei ei­nem Ortstermin in Neustadt gemeinsam mit dem Leiter der E.ON Mitte-Netzregion Marburg, Burkhard Meth, über die Durchführung der Arbeiten zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung. Nach einer Ausschreibung der Stadt hatte E. ON Mitte den Zuschlag dafür erhal­ten. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsi­cherheit (BMU) fördert die Umstellung auf LED-Technik in Neustadt mit insgesamt rund 40.000 Euro.

Informierten in Neustadt über die Montagearbeiten zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, die E. ON Mitte im Auftrag der Stadt durchführt (von links): Dennis Härter (Auszubildender), Burkhard Meth (Leiter der Netzregion Marburg), Kommunalberater Manfred Lauber (mit einer alten Pilzleuchte), Bürgermeister Thomas Groll (mit einer neuen LED-Leuchte), Uwe Schneider und im Korb des Hubsteigers Patrick Richart (E.ONMitte-Netzservice).

Bürgermeister Groll verwies auf die technischen und wirtschaftli­chen Vorteile der Beleuchtungsmodernisierung im Stadtgebiet. „Wir leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energie­einsparung und zum Klimaschutz, sondern entlasten auch den Haushalt unserer Kommune. Denn die neue Beleuchtungsanlage wird jährlich etwa 67.000 Kilowattstunden weniger Strom verbrau­chen und so etwa 33 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß pro Jahr ver­meiden“, betonte Groll. Zudem verursachten die neuen LED-Leuchten aufgrund der hohen Lebensdauer von bis zu 55.000 Stun­den weniger Wartungskosten.

Für 2014, so Groll, habe man den Austausch weiterer Leuchten vorgesehen. Für diese sei zwar keine Förderung durch das BMU möglich, aber trotzdem könne damit eine weitere erhebliche Ein­sparung bei der Straßenbeleuchtung erzielt werden.

2013 werden etwa 130.000 Euro in die Umstellung investiert. Für 2014 plant die Kommune den Austausch von weiteren rund 360 Lampen. Die Kosten hierfür würden sich auf knapp 160.000 Euro belaufen. Nach den Worten Grolls wird der Entwurf des Haus­haltsplanes entsprechende Ansätze vorsehen. Nach Abzug der Förderung verbleibt für die Stadt eine Investition von ca. 250.000 Euro. Hierzu wird ein Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederauf­bau aufgenommen. Aktuell belaufen sich die Zinsen hierfür auf unter 1 %. Nach Umsetzung der Gesamtmaßnahme rechnet der Bürgermeister mit jährlichen Einsparungen bei den Strom- und Wartungskosten für die Straßenbeleuchtung von etwa 32.000 Euro.

„Die neuen Leuchten verbessern das Beleuchtungsniveau auf den Straßen und Plätzen in Neustadt und sparen gleichzeitig Energie-und Wartungskosten ein“, erklärte Burkhard Meth zu den Vortei­len der Beleuchtungsmodernisierung.

Dabei werden die alten, überwiegend mit Quecksilberdampflam­pen und Leuchtstofflampen bestückten Leuchtenaufsätze demon­tiert und durch spezielle LED-Sanierungsleuchten ersetzt. „Für die Montagearbeiten hat E.ON Mitte einen Zeitraum von rund acht Wochen eingeplant, so dass ein Großteil der neuen Leuchten, wenn es die Witterung zulässt, bereits bis Weihnachten in Betrieb sein können“, sagte Meth.

E.ON Mitte bittet Bürger um Verständnis

Während der Arbeiten an den Straßenleuchten kann es durch den Einsatz des Hubsteigers zu kurzeitigen Beeinträchtigungen im Straßenbereich kommen. E.ON Mitte ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Zeitweise wird es auch erforderlich sein, die Straßenbeleuchtung tagsüber einzuschalten, um Einstellungen an den neuen Leuchten vorzunehmen. E.ON Mitte bittet alle Ein­wohner in Neustadt um Verständnis.

Hinweise zur neuen LED-Beleuchtung:

Die neuen LED-Straßenleuchten sparen rund 60 % Energie ein. Gleichzeitig werden sie das Beleuchtungsniveau auf den Straßen, Gehwegen und Plätzen deutlich verbessern. Dies hat E.ON Mitte im Vorfeld durch Messungen an Musterleuchten belegt, die eigens dazu montiert wurden, (siehe Auswertung der lichttechnischen Messungen).

Um diese hohe Effizienz bei der Straßenbeleuchtung zu erzielen, ist neben dem Einsatz der sehr hellen und besonders energiesparendenden LED-Lampen auch eine wirksame Optik erforderlich, um das Licht auf den jeweils gewünschten Bereich zu lenken.

Durch die neuen Leuchten verändert sich daher auch die Beleuch­tungscharakteristik, also die Farbwirkung und Verteilung des Lich­tes. Denn die neuen Leuchten konzentrieren das Licht auf den tat­sächlich auszuleuchtenden Verkehrsraum. Dies wird anfangs, bei­spielsweise durch scheinbar stärkere „Hell-Dunkel-Grenzen“ oder Veränderungen beim Lichtschein auf Gebäudefassaden oder Hof­einfahrten wahrgenommen. Auch die Lichtquelle selbst erscheint heller, wenn man direkt hinein blickt.

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