8. Foto.Spectrum.Marburg
„Licht und Zufall“ – Lochkamerafotografie im Neustädter Rathaus
Die Stadt Neustadt (Hessen) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Foto.Spectrum.Marburg und macht das Rathaus dafür erneut zu einer „Galerie auf Zeit“.
Zu Gast ist diesmal Waltraud Frese aus Schrecksbach, deren Fotografien von Architektur entstehen mit Lochkameras. Diese erzählen von Veränderungs- und Wandlungsprozessen durch das Licht. Mit der Lochkamera geht die freie Künstlerin, die nach dem Studium als Kunstlehrerin arbeitet, auf die Anfänge der Fotografie zurück. Dieser einfache Kasten ohne Objektiv und Sucher ermöglichtet es ihr dank längerer Belichtungszeiten, anstatt nur das Abbild eines Gebäudes festzuhalten, einen Ablauf in der Zeit aufzunehmen. Dieser Vorgang ist immer das Ergebnis von Zufall und Steuerung.
Durch mehrere Öffnungen oder Standortverschiebungen der Kamera ergibt sich mittels Überlagerung eine Veränderung des Ausgangsmotivs. In Verpackungsdosen verwendet Waltraud Frese Fotopapier als Negativmaterial, in Kameras Negativfilm.
Die Aufnahmen entstanden auf Reisen, vorwiegend in Spanien und Italien, in der Schwalm und in Neustadt.
Waltraud Frese hat bisher u.a. in Kassel, Zürich, Wien und Basel ausgestellt.
Die Vernissage findet am 10. März 2026 um 17.00 Uhr im Neustädter Rathaus statt und ist vom 11.3. bis zum 29.5.2026 während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zugänglich.
Im Hinblick auf die bevorstehende Osterzeit wird Waltraud Frese in den Vitrinen im Eingangsbereich neben verschiedenen von ihr verwendeten Kameras auch Exemplare ihrer Sammlung von Eierbechern und Eiern ausstellen.
Prinzenpaar zu Besuch im Neustädter Rathaus
An Weiberfastnacht konnte Bürgermeister Thomas Groll bedeutsame Gäste in seinem Büro begrüßen.
Das Prinzenpaar des VfL, Prinz Patrick und Prinzessin Hanna, stattete gemeinsam mit Präsident Nico Scheidt, Komitee-Mitglied Norman Lerch und Gardemädchen der VfL-Prinzengarde dem Stadtoberhaupt einen Antrittsbesuch ab.
Während Ihre Lieblichkeit mit Freude die Krawatte des Bürgermeisters durchschnitt, nahm Seine Tollität auf dem „Thron“ Platz, um das Regieren zu übernehmen. Schließlich trägt er von Rosenmontag bis Aschermittwoch die Verantwortung für die Kommune. Mit einem Glas Sekt stieß man auf die kommenden „tollen Tage“ an.
Fotos: Stadt Neustadt (Hessen)
Nicht vergessen…
Wohltätigkeitskonzert mit dem Heeresmusikkorps Kassel
Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, findet um 19.30 Uhr ein Wohltätigkeitskonzert mit der Egerländer Besetzung des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel im Kultur- und Bürgerzentrum, Neustadt (Hessen) statt.
Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im NeuSTADTLADEN und bei REWE sowie an der Abendkasse.
Der Erlös kommt den Fördervereinen der örtlichen Kindergärten zu Gute.
Fachausschuss II sagt Ja zum Haushalt 2026
Am 11. Februar fand die letzte Sitzung des Fachausschusses II – Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz – in dieser Legislaturperiode statt.
Einziger Tagesordnungspunkt war die Beratung über den Haushaltsentwurf 2026, den Bürgermeister Thomas Groll am 2. Februar eingebracht hatte.
Aus den Reihen der Ausschussmitglieder ergaben sich nur einige wenige Fragen zu dem Zahlenwerk.
Merve Hamel (FWG) erkundigte sich nach der angedachten Finanzierung für den geplanten neuen Kindergarten. Bürgermeister Groll teilte dazu mit, dass dieser vorrangig aus dem Sondervermögen des Bundes für die Städte und Gemeinden finanziert werden soll. Weiterhin sei geplant, Mittel aus der Städtebauförderung für die Zufahrt und die Außenanlagen zu verwenden. Das Vorhaben beginnt im April 2026, kostet rund 5,8 Millionen Euro und soll im Sommer 2028 fertig sein.
Auch über die Kosten der Trinitatis-Kirmes und den Verzicht auf eine weitere Förderung der ökumenischen Diakoniestation wurde gesprochen. Hier sei, so der Bürgermeister, durch den Einstieg Hephatas die Geschäftsgrundlage aus den 1980er Jahren entfallen. Daher entfalle zukünftig der Zuschuss von 4.500 Euro.
Karl-Heinz Waschkowitz (SPD) erkundigte sich nach den Mehrkosten für den Straßenbau in Mengsberg von rund 200.000 Euro. Dafür sind einige Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Planung und schwerpunktmäßig deutlich höhere Entsorgungskosten für belastetes Material verantwortlich. Die vorherigen Beprobungen hatten ein anderes Bild ergeben.
Darüber hinaus sprach Waschkowitz die 11 km Straße an, welche die Kommune nach
der Freigabe der A49 aufgrund von Abstufungen in ihr Eigentum erhalten hat und wollte wissen, wie man mit Winterdienst, Grünpflege und mehr hinkomme.
Wenn die Ausgangsbedingungen – genügend Personal verfügbar und kein Dauerschnee – schaffe man den Winterdienst entsprechend der Prioritätenliste im Zweischichtbetrieb, so der Bürgermeister.
Hinsichtlich der Grün- und Bankettpflege sowie der Kosten müssen noch Erfahrungen gewonnen werden.
Die Stadt stehe aber in Gesprächen mit einem Lohnunternehmer, um möglicherweise bei Arbeitsspitzen zusammenzuarbeiten.
Groll sagte, dass ihm gegenwärtig die Verkehrssicherheit der abgestuften Kreisstraßen mehr Sorgen mache. Er sehe hier immer noch den Kreis in Verantwortung, da die Straßen unsaniert übergegangen seien und der Kreis solche Arbeiten erst mittelfristig vorsehe. Er habe die Position der Kommune gegenüber dem Kreis wiederholt deutlich gemacht.
Die Ausschussmitglieder diskutierten auch noch über das Thema Car-Sharing im ländlichen Raum. Hier lässt die Region Marburger Land gerade eine Machbarkeitsstudie für ihre Mitgliedskommunen, darunter Neustadt, erstellen. Gegenwärtig, so wurde deutlich, ist hier noch vieles offen.
Bürgermeister Thomas Groll teilte noch mit, dass der Radweg durch das „Frauenrodt“ im Sommer 2026 gebaut werden soll.
Am Ende dankte die Ausschussvorsitzende Anke Stark (SPD) für das gute Miteinander in den letzten fünf Jahren und konnte eine einstimmige Beschlussempfehlung feststellen.
Fachausschuss III
Integrationsguide Anna-Maria Kurz stellte sich vor
Auch der für Soziales, Familien und Kultur zuständige Fachausschuss III unter dem Vorsitz von Timo Stark (CDU) hatte den
Haushalt auf der Tagesordnung. Hier gab es weder Frage- noch Diskussionsbedarf, sondern nur eine einstimmige Beschlussempfehlung.
Im Verlauf der Sitzung stellte sich Integrationsguide
Anna-Maria Kutz näher vor. Sie ist seit November 2025 der Integrationsguide für Neustadt und Kirchhain und ist damit als zentrale Ansprechperson rund um das Thema Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte tätig. Ihre Arbeit umfasst die Bedarfsanalyse, den Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die Verbesserung der Kooperation zwischen Verwaltung, Institutionen und Zivilgesellschaft sowie die Entwicklung kommunaler Integrationskonzepte. Die Aufteilung ist entsprechend der Einwohnerzahlen 60-40. Das Projekt wird zu über 90 Prozent vom Land und der EU finanziert und ist auf drei Jahre befristet.
Ziel der Förderung ist es, die Integrationserfolge in den Kommunen zu steigern und das Miteinander zu verbessern.
In Hessen nehmen 39 Städte und Gemeinden teil, in Marburg-Biedenkopf sind es nur Neustadt und Kirchhain.
Schwerpunkte der Arbeit des Integrationsguides ist eine Bestandsaufnahme der Situation vor Ort und die Entwicklung eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Integrationskonzeptes.
Wichtig, so Anna-Maria Kurz, die eng mit dem Familienzentrum und der Gemeinwesenarbeit zusammenarbeitet, sei Vernetzung und die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements.
Am 21.2. findet im KuBüZ ein Willkommensfest für 2025 nach Neustadt neu hinzugekommene Mitbürgerinnen und Mitbürger statt. Der Integrationsguide begleitet das Vorhaben.
Ortsbeirat Speckswinkel
Haushalt, Hochbehälter, Bauplätze und Nahwärme
Am 9. Februar 2026 fand die letzte Sitzung des Ortsbeirates Speckswinkel in der Legislaturperiode 2021-2026 im kleinen Saal des „Zollhof“ statt. Ortsvorsteher Martin Naumann konnte dazu neben Bürgermeister Thomas Groll und dem Ersten Stadtrat Wolfram Ellenberg auch über zehn interessierte Besucherinnen und Besucher willkommen heißen.
Auch in Speckswinkel sprach der Bürgermeister das Thema Winterdienst an. Aufgrund eines hohen Krankenstandes sei die Schneeräumung Ende Januar nicht ideal verlaufen. Mit dem Schneefallereignis am 3. Februar sei der Bauhof dann wesentlich besser zurechtgekommen, weil dort die Räumfahrzeuge im zwei- Schicht-Betrieb eingesetzt werden konnten. Den Mitarbeitern des Bauhofes gelte sein Respekt für ihren großen Einsatz. Der Winter 2025/26 soll ausgewertet und bei Bedarf Veränderungen an der Prioritätenliste vorgenommen werden, betonte der Bürgermeister. Wenn alle Mitarbeiter zur Verfügung stünden, seien auch die zusätzlichen 11 km Straße in einem vernünftigen Zeitrahmen zu schaffen. Für zukünftige „Ausnahmesituationen“ sei darüber hinaus eine Zusammenarbeit mit einem Lohnunternehmen angestrebt.
Der Bürgermeister berichtete außerdem davon, dass die Kommune nach der Erhöhung der Wassergebühren zum 1.1.2026 eine Nachkalkulation beauftragt habe. Diese habe erbracht, dass in Mengsberg und Speckswinkel noch eine Unterdeckung von 1 Euro bestehe. In Momberg sei aufgrund größerer Investitionen das Minus höher und belaufe sich auf knapp 2,50 Euro. Das Thema müsse im Verlauf des Jahres 2026 nochmals beleuchtet werden.
Ortsvorsteher Martin Naumann sprach den St. Martins-Umzug und den Weihnachtsmarkt an. Beide Veranstaltungen seien gelungen gewesen. Am 15.2. stünde nun der Kinderfasching an. Im Zollhof habe es einen Heizungsausfall wegen Gasmangel gegeben. Auch die Wärmepumpe sei seit längerem defekt und es gebe Schwierigkeiten bei der Reparatur.
Für die Kommunalwahl seien acht Bewerber für die fünf Plätze im Ortsbeirat gefunden worden, nur sei diesmal leider keine Frau dabei. Beim TSV Speckswinkel ist eine Lampe der Fluchtlichtanlage defekt. Der Bauhof wird beim Austausch unterstützen.
Zum Haushaltsentwurf für 2026 erläuterte Thomas Groll den zahlreichen Zuschauern kurz die Systematik des Haushaltes. Dabei stellte er dessen Volumen von fast 25 Millionen Euro dar und erwähnte das Defizit im ordentlichen Ergebnis von rund 100.000 Euro. Auch über den Haushaltsausgleich II. Klasse, die flüssigen Mittel und die Erwartungen an die mittelfristige Finanzplanung wurde gesprochen.
Der eingereichten Wunschliste des Ortsbeirates konnte vollständig entsprochen werden. Die Kommune will eine zukünftige Innensanierung der Speckswinkeler Kirche mit mindestens 10.000 Euro unterstützen. Für einen möglichen neuen Jugendraum sind bis zu 15.000 Euro an Planungskosten eingestellt. Mehrere Sitzbänke sollen in der Gemarkung erneuert und Ersatzpflanzungen von Bäumen vorgenommen werden. Für den Zollhof sollen ein Beamer und Fahrradabstellbügel beschafft werden.
Der Ortsbeirat sprach sich einstimmig für die Annahme des Haushaltes 2026 an.
Die Arbeiten zum Neubau des Hochbehälters sollen in der 10. Kalenderwoche 2026 beginnen und voraussichtlich im Juni 2026 beendet werden. Die Ausschreibung brachte ein erfreuliches Ergebnis. Gegenwärtig plant man mit 7 Prozent weniger Kosten als im Kostenanschlag des Planungsbüros veranschlagt. Folglich würde der Beitrag für die Anlieger von 3,58 Euro auf 3,32 Euro pro Quadratmeter anschlusspflichtige Fläche sinken. Der Ortsbeirat sprach sich aber dennoch dafür aus, mit dem zunächst kalkulierten Preis an den Start zugehen. Schließlich könne es immer zu Unwägbarkeiten bei einem solchen Projekt kommen. Die finanzielle Entwicklung soll dann bei den Raten 2027 berücksichtigt werden. Es wird vier Raten – Mai 2026, November 2026, Mai 2027 und Oktober 2027 geben. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Kommune das Vorhaben vorfinanzieren müsse.
Im Hinblick auf ein mögliches örtliches Nahwärmenetz für Speckswinkel ist für den 25.2.2026 eine weitere Informationsveranstaltung geplant. Martin Naumann berichtete von verschiedenen Terminen und einem Besuch in Wasenberg. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Kommune für 2026-2028 insgesamt 100.000 Euro für Planungen, Besuche und ähnlichem bereitstellen wolle. Dies sei nötig, damit das Vorhaben in ordentlichen Bahnen verlaufe.
Am Sonntag, 8.2. wurde auf dem Festplatz ein in den Schnee getrampeltes Hakenkreuz festgestellt. Die Kommune übergab den Fall der Polizei.
Es wurde davon berichtet, dass ein Eigentümer die Entwicklung von Bauplätzen angrenzend an das Grundstück „Matsch & Brei“ plane. Hierzu stehe er in Gesprächen mit dem städtischen Bauamt. Nach dem „Bauturbo“ der Bundesregierung sei das Vorhaben grundsätzlich zulässig. Der Ortsbeirat, schlug Harald Geißel vor, solle in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. In Kürze findet ein Gespräch von Bürgermeister und Ortsvorsteher mit dem Eigentümer statt. Thomas Groll begrüßte grundsätzlich die Schaffung von Bauland. Natürlich müssten die Rahmenbedingungen passen und das Vorhaben sich in den Ort eingliedern. Eine Sichtweise, die der Ortsbeirat teilt. Der Bürgermeister hob hervor, dass das Bauland verfügbar sein müsse, eine reine „Kapitalanlage“ dürfe es nicht geben.
Thomas Groll und Martin Naumann dankten am Schluss allen Ortsbeiratsmitgliedern für das konstruktive Miteinander. Der Bürgermeister hob insbesondere die engagierte Arbeit des Ortsvorstehers hervor, der die Sitzungen gut vorbereite, Ideen entwickele und bestrebt sei, möglichst viele Speckswinklerinnen und Speckswinkler mit Informationen zu erreichen.
SPD stimmt Haushalt 2026 zu – Bürgermeister nimmt SPD-Ziele mit auf
Die SPD-Fraktion hat sich in ihrer jüngsten Sitzung intensiv mit dem Haushalt 2026 auseinandergesetzt und wird diesem erneut ohne Änderungsanträge zustimmen. „Der Haushalt ist solide, setzt begonnene Projekte konsequent fort und sorgt für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Stadt“, betont Fraktionsvorsitzender Hans-Gerhard Gatzweiler.
Besondere Schwerpunkte liegen auf dem Klimaschutz, der Energiewende, der Umsetzung des Fahrradwegekonzepts sowie dem Bau eines neuen Kindergartens. Trotz eines Defizits von rund 100.000 Euro verzichtet die SPD bewusst auf Sparanträge, da die Erfahrung zeigt, dass das Jahresergebnis regelmäßig besser ausfällt als geplant.
Erfreut zeigt sich die SPD darüber, dass Bürgermeister Groll zentrale Zukunftsthemen der SPD-Fraktion aufgreift. So schließt er ein kommunales medizinisches Versorgungszentrum nicht mehr aus und will neue Wohnformen – ein Thema, das die SPD mit Experten diskutiert hat – in seine Arbeit einbeziehen, insbesondere bei Projekten wie in der Marktstraße.
Auch die CDU sieht die Notwendigkeit, die Umgestaltung der Marktstraße zu Beginn der neuen Legislaturperiode intensiv zu beraten.
Enttäuscht ist die SPD über den mangelnden Fortschritt beim Carsharing-Projekt, das trotz hoher Gutachterkosten nicht vorankommt. Die LEADER-Region wollte es zu einem Leuchtturmprojekt der neuen Förderperiode machen, davon ist nur noch wenig zu spüren. „Hier wurde Geld und Zeit verschwendet, ein umsetzbares Konzept ist noch nicht in Sicht“, monierte Gatzweiler.
Die jüngsten Schäden am Kindergarten unterstreichen laut Karl- Heinz Waschkowitz die Notwendigkeit einer konsequenten Bauüberwachung durch das Bauamt und sieht hier Optimierungen für die Zukunft.
Anke Stark hebt hervor, dass die Stadt in jedem Stadtteil über gut ausgestattete und gepflegte Dorfgemeinschaftsräume verfügt. Mengsberg sogar über einen Neubau und Momberg mit einem multifunktionalen Dorfzentrum – ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.
Zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen erklärt Landtagsabgeordneter Sebastian Sack: „Wie wir die Millionen einsetzen, werde wir im Laufe des Jahres diskutieren müssen. Das
neue Landesprogramm halbiert die Kreditzinsen für den Kindergartenneubau – so könnten wir gezielt Kredite aufnehmen und das Sondervermögen für andere Investitionen nutzen.“
Kommunal wähl 2026
Innen-Staatssekretär Martin Rößler sprach in Neustadt
Im Vorfeld der Kommunalwahl am 15. März 2026 J lädt der CDU-Stadtverband ■ Neustadt zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen in der Kernstadt und den Stadtteilen ein.
Am 10. Februar sprach Staatssekretär Martin Rößler vom hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz bei einer gut besuchten Veranstaltung im Historischen Rathaus über Innere Sicherheit, Zivil- und Katastrophenschutz, die Freiwilligen Feuerwehren und die Migration. Der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Thomas Groll hieß unter den Anwesenden besonders den Ersten Kreisbeigeordneten Peter Neidel willkommen.
Groll, gemeinsam mit Hans-Dieter Georgi und Michael Dippel Kreistagskandidat der örtlichen Christdemokraten, führte in das Thema des Abends ein. Er betonte, dass das Thema Innere Sicherheit seit Beginn des Ukraine-Krieges eine ganz andere Bedeutung habe. Thomas Groll dankte dem Innenministerium für einen „Schutzmann vor Ort“. Gunter Weber leiste eine gute und wichtige Arbeit. Die Erstaufnahmeeinrichtung sei in Neustadt seit 2015 Thema. Die Kommune leiste hier wichtige Arbeit für das gesamte Land, daher sei eine stetige Unterstützung unverzichtbar.
Staatssekretär Martin Rößler befasste sich ausführlich mit der Themenstellung des Abends. Hessen zähle zu den sichersten Bundesländern und die Kriminalitätsstatistik wiese auch Neustadt als sicher aus, die Zahl der Straftaten läge im durchschnittlichen Bereich. Gleichwohl gehe es darum, die subjektive Sicherheit weiter zu stärken.
Der Gast aus Wiesbaden betonte die Notwendigkeit eines raschen Umdenkens beim Zivil- und Katastrophenschutz. Man brauche sicher nicht in Panik verfallen, müsse aber in der Vergangenheit Versäumtes nachholen.
Auch mit der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren und der Unterstützung des Landes für die Kommunen befasste sich der ehemalige Gießener Vize-Regierungspräsident.
Das Schlusswort sprach der Spitzenkandidat der CDU Neustadt Wolfram
Ellenberg. Er hatte eine wichtig! und richtige Gleichung parat: Starke CDU plus starker Bürgermeister gleich starkes Neustadt. Er warb für eine hohe Wahlbeteiligung und das Listenkreuz bei der CDU.
Nahwärme für Neustadt – jetzt informieren und mitgestalten
In den kommenden Wochen werden ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer in Neustadt (Hessen) von Haus zu Haus unterwegs sein, um über das geplante Nahwärmeprojekt zu informieren und persönlich zur Informationsveranstaltung einzuladen. Bei bereits Interessierten wird unverbindlich der Wärmeverbrauch erfasst. Diese Gespräche dienen ausschließlich der Information und Mitwirkung – es entstehen keinerlei Verpflichtungen.
Die Erfassung der Verbrauchsdaten ist ein wichtiger Schritt, um das geplante Wärmenetz realistisch zu dimensionieren und auf dieser Basis einen transparenten Wärmepreis berechnen zu können. Entscheidend ist eine verlässliche Einschätzung, wie viele Haushalte sich grundsätzlich einen Anschluss vorstellen können.
Dabei gilt klar: Das Projekt wird nur umgesetzt, wenn die Wärmekosten langfristig günstiger sind als der Betrieb einer fossilen Heizung.
Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die Nutzung lokaler Windenergie, die über Wärmepumpen in klimafreundliche Wärme um
gewandelt wird. So kann der Wind aus Neustadt künftig direkt dazu beitragen, Wohnzimmer vor Ort zu heizen. Eine Anbindung an das öffentliche Stromnetz sowie ein zusätzlicher Reservekessel sorgen für eine hohe Versorgungssicherheit.
Jetzt Interesse bekunden:
Eine unverbindliche Interessenbekundung kann jederzeit online unter www.energie-neustadt.de oder per E-Mail an info@energie-neustadt.de abgegeben werden.
Alle Interessierten – ob bereits überzeugt oder noch unentschlossen – sind herzlich eingeladen zur Informationsveranstaltung am Mittwoch, 18. März, um 18:00 Uhr im Kultur- und Bürgerzentrum Neustadt. Dort werden das Projekt, die nächsten Schritte und offene Fragen ausführlich erläutert.
Als zusätzliche Unterstützung stehen an diesem Abend Experten der Nahwärmegenossenschaft Frankenhain zur Verfügung, die aus der praktischen Umsetzung berichten und Fragen aus erster Hand beantworten können.
Gemeinsam für unsere Wärmeversorgung – aus Neustadt, für Neustadt.

