Stadt holt Spielplatz aus dem „Dornröschenschlaf“

Neustädter bekamen zweimal Fördermittel für Sanierung

Aufgeben oder sanieren? Mit dieser Frage setzte sich der Ortsbeirat Neustadt auf Anregung von Bürgermeister Thomas Groll auseinander und entschied: Der Spielplatz „In der Aue“ soll bleiben.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Vor rund 50 Jahren hatte die Kauterbach-Vereinigung den Spielplatz „In der Aue“ angelegt. In den vergangenen Jahren verfiel er allerdings etwas in den „Dornröschenschlaf“, wie Bürgermeister Thomas Groll sich auszudrücken beliebt. Der Ortsbeirat nahm sich der Thematik an und entschied: Der Spielplatz solle bleiben, schließlich lebten in der Umgebung wieder zahlreiche Familien.

Der Tüv hatte allerdings verkündet, dass aus Sicherheitsgründen drei Spielgeräte ausgetauscht werden müssten. Daraufhin machte sich der städtische Fachbereich II an die Planungen, während der Rathauschef nach Sponsoren suchte – die er, teilweise mit Unterstützung der Bürger, auch fand: Die Fanta-Spielplatzinitiative stellt 1 250 Euro zur Verfügung (eine Entscheidung, die schon 2014 fiel), „Ein Herz für Kinder“ gibt rund 3 300 Euro. Die Stadt kaufte dafür ein Sandspielgerät und eine Zweifachschaukel. Mitarbeiter des Bauhofs bauten zunächst die alten Geräte ab, um dann die neuen aufzustellen. „Da im Zuge der Zusammenlegung der Kindergärten Mengsberg und Momberg Spielgeräte frei werden, wird es noch zu einer weiteren Ergänzung kommen“, hebt Groll hervor.

Im kommenden Jahr will die Stadt den Lattenzaun teilweise erneuern. Die Überlegung, auf dem ausschließlich aus Sand bestehenden Spielplatzgelände noch eine kleine Grasfläche einzurichten, ist vom Tisch. „Das wäre gut gewesen, lässt sich aber nicht machen“, sagt der Bürgermeister und ergänzt: „Der Spielplatz war immer so und wird wohl auch so bleiben.“

 

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