Städtische Hausmeister sind jetzt wieder mobil

 

Zwei neue Fahrzeuge für den Neustädter Bauhof

Drei Jahre nach dem Kauf einer landwirtschaftlichen Zugmaschine muss die Stadt für ein solches Fahrzeug erneut tief in die Tasche greifen. Sie hofft nun, dieses Mal mehr Glück zu haben.

von Florian Lerchbacher

Neustadt. Fast 45 000 Euro hatte die Stadt Neustadt im Jahr 2012 für eine Zugmaschine des Typs Deutz-Fahr berappt. 2 500 Stunden war sie in Betrieb. Immer wieder traten Defekte auf, deren Reparaturen knapp 19 000 Euro verschlangen. Als nun auch noch der Austausch der Reifen und der Kupplung anstanden, zog die Stadt die Notbremse.

„Die Maschine war den Beanspruchungen nicht gewachsen“, erklärt Bürgermeister Thomas Groll, während er die neue Zugmaschine der Firma Claas präsentiert. Seine Mitarbeiter hätten sich mit anderen Bauhöfen ausgetauscht. „Außerdem haben wir uns den Schlepper intensiv vorführen lassen“, betont der Kämmerer und hofft, dass das neue Gerät die Erwartungen erfüllt und länger hält. 55 000 Euro kostete die Neuanschaffung – wovon 20 000 Euro abzuziehen sind, da die Stadt das alte Fahrzeug in Zahlung gab. Die Stadtverordneten hatten diese überplanmäßige Ausgabe in ihrer vergangenen Sitzung einstimmig abgesegnet.

Wie im Haushaltsplan 2015 vorgesehen gehört nun auch ein neuer Opel Combo – ein geräumiger Kleintransporter – im Wert von 17 000 Euro zum städtischen Fuhrpark. Die Nachfrage nach dem städtischen Werbebusschen sei von Seiten der Vereine, der Schule und anderer Institutionen so groß, dass sich das Fahrzeug kaum für den alltäglichen Gebrauch einplanen lasse, betont Groll. „Es kam sogar schon vor, dass Maler mit dem Fahrrad fahren und Hausmeister zu Fuß zu ihren jeweiligen Einsatzorten gehen mussten“, fügt der Rathauschef hinzu und freut sich: „Wir müssen unsere Mitarbeiter mobil halten – und das können wir mit dem neuen Fahrzeug/‘

 

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