Sternsinger aus Neustadt und Momberg besuchten das Rathaus

Der Brauch des Sternsingens ist in Deutschland bereits seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar und wird auch als „Dreikönigssingen“ bezeichnet.

Das Sternsingen in seiner heutigen Form wird seit 1959 durchgeführt und stellt die weltweit größte organisierte Hilfsaktion von Kindern für Kinder dar. Träger ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Die kleinen Könige und Sternträger werden dabei alljährlich nicht nur von der Bundeskanzlerin oder den Ministerpräsidenten empfangen, sondern sind auch zu Gast in vielen Rathäusern. Natürlich begrüßte auch Bürgermeister Thomas Groll am 6. Januar 2017 die Sternsinger aus Neustadt und Momberg im Rathaus mit ihren Begleitern.

Das Motto der Hilfsaktion lautet in diesem Jahr „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“.

Das ostafrikanische Land, in dem rund 47 Millionen Menschen leben, erlangte 1963 die Unabhängigkeit von Großbritannien. Kenia gehört zu den ärmsten 50 Ländern der Welt. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt weniger als 60 Jahre. Die Säuglingssterblichkeit ist hoch. Kenia ist stark vom HlV-Virus betroffen. Über 80 % der Einwohner sind Christen. Durch die Spenden der Sternsingeraktion soll Kindern in Kenia eine bessere Zukunft ermöglicht werden.

Bürgermeister Thomas Groll dankte den bunt kostümierten kleinen Königen, den Sternträgern und ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern für das auch in 2017 gezeigte Engagement.

„Ihr geht auch in diesem Jahr wieder in zahlreiche Häuser in Neustadt und Momberg. Dabei verkündet ihr die Botschaft von Weihnachten. Zugleich bittet Ihr um Spenden für Kinder, denen es nicht so gut geht, wie Euch. Dies ist ein vorbildliches Verhalten. Dafür sage ich Euch herzlichen Dank“, so Thomas Groll. Zugleich dankte der Bürgermeister allen, die den Sternsingern die Türen öffnen und eine Spende für die gute Sache geben.

Nach Gesang und Gebet füllte Bürgermeister Thomas Groll gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Franz-W. Michels und Ersten Stadtrat Wolfram Ellenberg die Spendendosen. Natürlich gab es auch Süßigkeiten für die Kinder.

Zum Abschluss des Besuchs wurde der traditionelle Segensspruch mit Kreide an die Rathaustür geschrieben.

Netzwerk Herrenwald

2011 wurde die Netzgesellschaft Herrenwald GmbH & Co. KG von den Nachbarstädten Stadtallendorf und Neustadt (Hessen) sowie der EnergieNetz Mitte GmbH auf den Weg gebracht, die das Stromnetz in den beiden Kommunen unterhält. 51 % an der Gesellschaft hält die EnergieNetz Mitte, 32 % Stadtallendorf und 17 % Neustadt. Kürzlich fand im Stadtallendorfer Rathaus eine der regelmäßigen Gesellschafterversammlungen statt. Hierbei, so Bürgermeister Thomas Groll, sei abermals deutlich geworden, dass sich die Netzgesellschaft Herrenwald entsprechend der damaligen Planungen positiv entwickle. „Die Stadtverordneten fassten vor sechs Jahren einen mutigen Beschluss. Wir haben einen Teil des Stromnetzes zurückgekauft. Damit sind wir Miteigentümer geworden und werden langfristig hiervon profitieren und Einnahmen für den kommunalen Haushalt verzeichnen. Gegenwärtig wird die notwendige Tilgung für einen Kauf über unsere Gewinnanteile finanziert. Dies ist ein gutes und durchdachtes Geschäft gewesen“, stellte Groll fest.

Seit 2013 hat die Netzgesellschaft Herrenwald in Neustadt rund 200.000,- Euro in verschiedenste Baumaßnahmen investiert. 2017 stehen erneut verschiedene Vorhaben an.

„In der Aue“ soll eine Kleinstation an der Kläranlage ersetzt werden. Weiterhin ist vorgesehen, zuführende Freileitungen durch Kabel zu

ersetzen. Das Projekt soll in zwei Teilabschnitten in 2017 und 2018 realisiert werden. Hierfür fallen Kosten von rund 75.000 Euro an.

In Mengsberg ist der Einbau einer zusätzlichen Schaltstelle vorgesehen. Dadurch wird die Versorgungssicherheit der Stationen Mengsberg, Rotebergstraße, und Momberg, Hardtmühle, verbessert. Hierfür fallen Kosten von rund 20.000 Euro an.

Die Station in der Mühlenstraße, Baujahr 1972, ist baulich erheblich sanierungsbedürftig und verfügt noch über eine offene Niederspannungsverteilung. Die Sanierung ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Es ist daher geplant, die Station in direkter Nachbarschaft durch eine neue Trafostation zu ersetzen. Die Kosten betragen voraussichtlich 46.000 Euro.

„Neustädter Umweltwoche“ vom 8. – 13. Mai 2017

Im vergangenen Jahr hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, jährlich abwechselnd einen „Umwelttag“ bzw. einen „Tag des Ehrenamtes“ durchzuführen. Seinerzeit hatte Bürgermeister Thomas Groll bereits darauf verwiesen, dass sich im Bereich der Umweltbildung möglicherweise eine Wochenveranstaltung besser anbiete, um die vielfältigen Aktivitäten vor Ort darzustellen und auch die Kindergärten und Schulen entsprechend einzubeziehen.

Mittlerweile hat der Bürgermeister Kontakt zu verschiedenen Institutionen aufgenommen und ein Termin wurde festgelegt. Vom 8. -13. Mai 2017 soll es nach langen Jahren wieder einmal eine „Neustädter Umweltwoche“ geben. Bisher haben bereits der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, die Agentur für Naturentwicklung Marburg-Biedenkopf, Hessen Forst, die Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg und der Zweckverband Mittelhessische Abwasserwerke ihre grundsätzliche Zusage zur Teilnahme gegeben. In den ersten Wochen des neuen Jahres gehe es nun darum, so der Bürgermeister, die Kindergärten und Schulen über das angedachte Konzept zu informieren und weitere Kooperationspartner zu gewinnen. Höhepunkt der „Neustädter Umweltwoche“ 2017 soll die Einweihung der „Wacholderheide“ im Stadtteil Mengsberg sein. Hierbei handelt es sich um ein Umweltprojekt mit Beweidung.

Speckswinkler Weihnachtsmarkt wird zur Tradition

Auch in diesem Jahr trotzten zahlreiche Besucher dem schlechten Wetter und trafen sich auf dem Speckswinkler Weihnachtsmarkt, der bereits zum 3. Mal in der Nonnengasse, nahe des Zollhofs, stattfand. Neben weihnachtlichem Gebäck, selbstgemachten Pralinen, Glühwein, Kinderpunsch, Crepes und Köstlichkeiten vom Grill, gab es in diesem Jahr zum ersten Mal Tüten, gefüllt mit unterschiedlichen Wurstsorten, die bei den Besuchern großen Zuspruch fanden.

Aber nicht nur kulinarisch wurde einiges geboten, auch für die kleinen Besucher war bestens gesorgt. Am Nachmittag gastierte eine Puppenspielerin am Rande des Marktes in einem extra dafür aufgestellten Zelt und entführte die Kinder mit „Prinz Frosch“ in eine andere Welt.

Auch für die erwachsenen Marktbesucher gab es einiges zu entdecken. Es gab eine große Auswahl an Weihnachtsbäumen und weihnachtlichen Gestecken und auch das ein oder andere Geschenk konnte noch besorgt werden. An den Buden wurden unterschiedliche Handarbeiten und Selbstgemachtes aus Holz angeboten. Außerdem gab es Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge, verschiedene Obstbrände und Honig aus der Region.

Der Besuch des Nikolaus am frühen Abend rundete das Programm ab.

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