Kreis wagt neuen Anlauf und hofft auf schnelle Entscheidung des Ministeriums
von Carina Becker
Marburg. Zum wiederholten Male befasste sich der Kreistag am Freitag mit der Umwandlung der Gesamtschule Neustadt in eine Integrative Gesamtschule. Einstimmig beschlossen die Abgeordneten die dazu notwendige Teilfortschreibung zum Schulentwicklungsplan. Der Antrag zur Umwandlung der Schule liegt dem Land bereits seit Juni vor. Kultusminister Jürgen Banzer (CDU) will den Antrag prüfen, sobald der Landkreis dafür die Planungsgrundlagen verabschiedet hat. Da dies mit dem jüngsten Beschluss geschehen ist, hofft das Parlament auf eine schnelle Entscheidung. „Eigentlich müssen wir bis spätestens Dezember Bescheid wissen, sonst ist das nächste Schuljahr auch schon wieder abgefahren“, sagte der Neustädter Sozialdemokrat Hans-Gerhard Gatzweiler.
In der Sache waren sich die Parlamentarier fraktionsübergreifend einig. „Wir wollen in Neustadt einen Bildungsstandort bieten, wo alle Abschlüsse erworben werden können“, erklärte Kirsten Fritz (Grüne).
Im Januar 2006 demonstrierten Neustädter Schüler für eine Umwandlung ihrer Gesamtschule.
Stufenlos bis an den Schreibtisch
Rathausnebengebäude verfügt über behindertengerechten Zugang Weitere Umbauten geplant
Neustadt. Die Stadt Neustadt investiert etwa 43000 Euro in den Umbau des Rathausnebengebäudes.
von Tobias Hirsch
Seit kurzem verfügt das Rathausnebengebäude der Stadt Neustadt über einen behindertenfreundlichen Zugang. Bis zum Ende des Jahres soll auch das Bürgerbüro freundlicher gestaltet werden – Bürgerfreundlicher.
Bereits im November des vergangenen Jahres entwickelte Bürgermeister Thomas Groll die Idee, das Rathausnebengebäude Zug um Zug zu einem Bürgerbüro umzubauen.
Zunächst teilten Arbeiter das Großraumbüro des Einwohnermeldeamtes durch den Einzug von Ständerwänden in zwei separate Büros auf. „Dadurch haben wir die Wartezeit verkürzt, da nun in zwei Büros die notwendige Diskretion herrscht“, sagte Groll.
In den vergangenen Wochen errichteten nun Arbeiter einer Baufirma aus Willingshausen einen behindertengerechten Zugang zum Rathausnebengebäude. „Dieser Zugang kommt zunächst einem gehbehinderten Mitarbeiter der Verwaltung zugute“, erklärte Groll. Aber auch „mobilitätseingeschränkte Mitbürger“, wie der Rathauschef sagt, käme der neue Zugang zugute. „Stufenlos bis an den Schreibtisch“ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Zwei Tage wurde rund um den Junker-Hansen-Turm Markt gehalten
Der Erste des Magistrates (Thomas Groll) eröffnete an beiden Tagen das Spektakel
Handwerksburschen, Ritter und Gaukler lagerten rund um den Turm und luden zu Spiel und Spaß, Musik und Tanz, Gaukelei und anderer Kurzweil. Auch gar treffliche Kost wurde gereicht und der Met und das Bier für die Großen und Heilwasser für die Kleinen flössen in Strömen. Frischgebackenes Spanferkel, Reisspeisen, Drachen und Wikinger Fladen und Brote aller Art lockten die hungrigen Mäuler. Einem Korbflechter konnte man bei seiner Tätigkeit zusehen, ein Schmied schwang den Schmiedehammer und schürte die Glut frischauf.
Zu kaufen gab es auch die verschiedensten Seifen, so ganz ohne Chemie, Keramik aller Art wurden zum Verkauf feilgehalten, Spielsachen und Spiele aus Holz und Glas konnten von den Kids gleich ausprobiert werden. Es gab Horoskope und Papier aus alter Zeit, Schmuck aus Horn und Musikinstrumente, sowie Schuhe, Riemen und Taschen, Tücher und Kleidung aller Art. In der Stauterschen Backstub gab es Burgbrot und Kreuterkringel oder Apfelkringel im Backteig.
Die Kinder konnten sich einem Drachen stellen und wurden dann zum Ritter geschlagen. Jakob, der Puppenspieler bot schöne Geschichten dar und die Spielleute gaben mit Sackpfeifen, Schalmeien und Trommeln ihr Bestes. Streiche und Spaße boten „Raduga“ „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen
Neustädter wollen ihr Stadion fit machen
1. Neustädter Fitnesstag mit Sponsorenlauf findet am Samstag statt
von Tobias Hirsch
Neustadt. Am Samstag geht es los. Um 14 Uhr fällt der Startschuss zum 1. Neustädter Fitnesstag. Während dieses Aktionstages geht es weniger darum, die Neustädter fit zu machen. Dass Waldstadion soll fit gemacht werden. Und zwar mit einem Sponsorenlauf, zu dem Bürgermeister Thomas Groll zahlreiche Läufer erwartet. Er selbst ist bereits seit Wochen dafür im Training. „Mit Joggen versuche ich mich für den Tag zu rüsten“, sagte er im Gespräch mit der OP.
Ab 14 Uhr bieten die beiden Neustädter Fußballvereine, der VFL Neustadt und der FC Hessen Neustadt, der Schießsportverein Horrido, der Radfahrverein „Über Berg und Tal“, das Deutsche Rote Kreuz und die Gesamtschule Neustadt viele Mitmachaktionen im Stadion an.
Die Wanderfeunde Neustadt bieten am 1. Neustädter Fitnesstag eine sechs Kilometer lange Rundwanderung um die Junker-Hansen-Stadt an. Start ist ab 14 Uhr am Waldstadion. „Die Stadtgebühr kommt der Sanierung des Waldstadions zugute“, sagte Ludwig Nothvogel, Vorsitzender der Wanderfreunde. „Neustädter wollen ihr Stadion fit machen“ weiterlesen
Groll schnürt Schuhe fürs Stadion – MNZ
Einnahmen aus dem Sponsorenlauf sind für die Sanierung bestimmt
Neustadt (aws). Am Samstag, 6. September startet der erste Neustädter Fitnesstag im Waldstadion. Er soll dazu dienen, die noch offene Finanzlücke zur geplanten Sanierung des Stadions durch Spenden und einem Sponsorenlauf zu schließen. Erster Mann dabei: Bürgermeister Thomas Groll (CDU) will an diesem Tag ebenfalls die Turnschuhe schnüren.
Ab 14 Uhr bieten der VfL Neustadt, der FC Hessen Neustadt, der Schießsportverein Horrido, der Radfahrverein „Über Berg und Tal“, das Deutsche Rote Kreuz und die Gesamtschule verschiedene Mitmachaktionen im Stadionbereich an. Der Wanderverein Neustadt lädt ab 14.15 Uhr zu einer rund zweistündigen Wanderung in die Umgebung ein. Start und Ziel ist im Stadion.
Dieses Angebot richtet sich insbesondere an „junge Alte“. Mehrere Krankenkassen sind mit Informationsständen vertreten und bieten kleine Gewinnspiele an. Für Getränke
und Bratwurst sorgen der VfL und der FC Hessen, während der Förderverein der Gesamtschule Kaffee und Kuchen verkauft. „Groll schnürt Schuhe fürs Stadion – MNZ“ weiterlesen
Neustadt ergibt sich klingendem Spiel – MNZ
Sonne lacht zum mittelalterlichen Spektakel im Schatten von Junker-Hansen-Turm und Stadtmauer
Neustadt (aws). Bei bestem Spätsommerwetter hat das mittelalterliche Spektakel in Neustadt am Wochenende 3500 Besuchern angezogen. Rund um den Junker-Hansen-Turm hatten Ritter, Landsknechte, Gaukler, und Spielleute ihr Lager aufgeschlagen. Überall zwischen Turm und der alten Stadtmauer, standen die Zelte und rauchten die Lagerfeuer, dazwischen tummelten sich mittelalterlich gekleidete .Menschen und viele Gäste, die sich das Ritterlager nicht entgehen lassen wollten.
Ungewöhnliche Klänge waren von weitem zu hören, als auf alten Trommeln, Dudelsäcken und Schalmeien mittelalterliche Musik erklang. Angeführt von der Tänzerin traf der Zug der Spielleute auf der Bühne des Lagers ein, um den Besuchern kundzutun, was sich an beiden Tagen ereignen sollte.
Die mittelalterlichen Figuren sprachen dabei durchweg in der derben Sprache wie sie damals gebräuchlich war.
„Warum seid ihr so klein geraten“, fragte sie Bürgermeister Thomas Groll, als der Schultheiß des Ortes zur Begrüßung auf die Bühne kam. Ein ganz besonderes Ereignis bestimmte den ganzen Ablauf der beiden Tage. Der König der Spielleute hatte nämlich zur Hochzeit geladen. Jakob der Puppenspieler, heiratete sein Lieb Maria. „Für eine Nacht dürft ihr in unserem hohen Turme nächtigen. Aber bringt ihn bei Eurer Hochzeitsnacht nicht zum Einsturz“, warnte Groll das Brautpaar. „Neustadt ergibt sich klingendem Spiel – MNZ“ weiterlesen
Mittelalterliches Brautpaar überredet Bürgermeister zu einem Handel
Ritter, Händler und Gaukler lagerten am Wochenende am Junker-Hansen-Turm in Neustadt
Neustadt. Weit über 3000 Besucher erlebten am Rande des Bürgerparks in Neustadt ein mittelalterliches Treiben und fühlten sich um Jahrhunderte zurückversetzt.
von Klaus Böttcher
Trommeln und Sackpfeifen der Spielleute erschallten in der „Neuen Stadt“. Eine Tänzerin führt einen Zug von Spielleuten an, der vom Feldlager durch die Budenstadt im Neustädter Bürgerpark zur Bühne zog. Gaukler begleiteten den Zug, zu dem auch Ritter zählten, und trieben mit den Gästen ihre Spaße.
Auf der Bühne verkündete Jakob der Puppenspieler dem mittelalterlich gekleideten Schultheis Thomas Groll, dass er in seine Liebe, die Maria heiraten will. Es soll eine Hochzeitsfeier werden, bei der alle „fressen und saufen“ so viel sie wollen, verkündete die Angebetene, die mit Jakob die Hochzeitsnacht im Junker-Hansen-Turm verbringen möchte. Für die Feier wollten sie die Genehmigung einholen. Der Schultheis verhandelt mit den Rittersleuten, die für die Sicherheit sorgen sollen. Eine halbe Sau, ein Fass Bier und für jeden ein Taler, lautet der ausgehandelte Kompromiss.
„Die Sonne lacht über unserem Städtchen, die Feier kann beginnen“, erklärte Groll das Gelage als eröffnet und löste damit einen Riesenjubel aus. Die Spielleute musizierten fröhlich und die Gaukler führten ihre Kunststücke dem Publikum vor. „Mittelalterliches Brautpaar überredet Bürgermeister zu einem Handel“ weiterlesen
Neustadt mag’s diskreter – MNZ
Stadt will neues Bürgerbüro ohne Großraum einrichten
Neustadt (aws). Stadtallendorf hat es seit Jahren, Kirchhain hat es halbherzig nachgemacht. Und jetzt will sich auch Neustadt ein Bürgerbüro leisten. Weil das Rathaus als ehemaliges Wasserschloss einzig über eine Steiltreppe erreichbar ist, baut die Stadt das Nebengebäude Zug um Zug aus.
In der Vergangenheit war dort im Erdgeschoss lediglich das Einwohnermeldeamt in einem einzigen großen Büro untergebracht. Durch den Einbau einer Ständerwand hat man diesen Raum geteilt, so dass nun zwei Büros zur Verfügung stehen. „Das bedeutete zwar eine doppelte Geräteausstattung, führt aber zu einer erhebliche Verkürzung der Wartezeiten, da nun zwei getrennte Arbeitsplätze mit der erforderlichen Diskretion für die Bürger zur Verfügung stehen“, erklärte Bürgermeister Thomas Groll.
Blickfang vor dem Gebäude ist der neu gestaltete Eingang. Zur besseren Erreichbarkeit für Behinderte wurde der Aufgang zum Nebengebäude‘ mit einer flachen Rampe versehen, welche sich durch ihre Sandstein- und Blaubasaltausführung gut in das Erscheinungsbild einfügt. Alleine dafür muss die Stadt 22000 Euro aufbringen. Allerdings fließen Zuschüsse der Agentur für Arbeit und aus dem Topf der Städtebauförderung. „Neustadt mag’s diskreter – MNZ“ weiterlesen
Groll: „Segler Neustadt liegt auf Kurs“
Bürgermeister zog Bilanz und brachte Nachtragshaushalt ein
Neustadt. Bürgermeister Thomas Groll brachte am Dienstag während einer Sondersitzung der Neustädter Stadtverordneten den Nachtragshaushalt für das Jahr 2008 ein.
Neuverschuldung geringer als erwartet
von Florian Lerchbacher
„Wir liegen voll auf Kurs“, freute sich „Kapitän“ Groll, der kürzlich einen Segeltörn unternommen hatte und dies zum Anlass nahm, sich in seiner Rede zahlreicher nautischer Begriff zu bedienen.
Er betonte, dass ein Schiff nur ans Ziel komme, wenn Kapitän, Offiziere, Mannschaft und der Reeder – die Bürgerschaft – an einem Tau und in eine Richtung ziehen. Dies sei in Neustadt in den vergangenen Monaten der Fall gewesen: „Die Diskussionen in den städtischen Gremien waren von Sachlichkeit und Zielorientiertheit geprägt.“
Die Entwicklung bei Gewerbesteuer, Grundsteuer B, Zinsen, Schlüsselzuweisungen und dem kommunalen Anteil an der Einkommenssteuer oder der Umsatzsteuer wirkten sich positiv auf den Haushalt aus, gleiches gelte für den Verkauf von Holz und von Grundstücken im Gewerbegebiet „Am Gelicht“.
„Die Kommune muss Lohn Steigerungen von über 100000 Euro schultern“, sagte Groll und bezog sich auf die Entwicklung im öffentlichen Dienst. In Energiefragen hingegen könne nach Einsparpotenzialen und alternativen Energiequellen geschaut werden. „Groll: „Segler Neustadt liegt auf Kurs““ weiterlesen
Neustädter Mitteilungsblatt
Der Junker Hans der Stadt Neustadt lädt am kommenden Wochenende zum Mittelalterlichen Markt ein
Bürgermeister Thomas Groll, Büttel Wolfgang Struchtrup und 22 Schulanfänger des Kindergartens Allee machten mit Signalhorn, Schwert und Mittelalterlicher Fracht auf das Fest aufmerksam
Bürgermeister Thomas Groll, schon mal ganz in Mittelalterliche Kluft gesteckt, sowie Wolfgang Struchtrup, der Büttel der Kramer-Zunft und Kurtzweyl stellten das Programm des Mittelalterlichen Marktes vor. Unterstützt wurden sie von 22 Schulanfängern aus dem Kindergarten Allee, die dank des Kulturhistorischen Vereins als Stadtgarde entsprechend gekleidet waren.
Begeistert waren diese insbesondere von dem Blasen auf dem Signalhorn und dem Schwertkampf mit dem Büttel am Junker Hansen Turm, an dem ringsum am Wochenende das „Spektakulum“ stattfinden wird.
Alle Kinder, die unter Schwertmaß (1,38 cm), früher „Drei-Käse-Hoch“ sind, haben zu diesem Fest freien Eintritt, gemessen wird das mit einem hölzernen Schwert. Alle anderen müssen vier Taler bezahlen.
Zu dem Ritterfest wird es Essen und Trinken aus alter Zeit geben, wie frischgebackenes Spanferkel, Reisspeisen, Fladen und Brote. Den Durst kann man mit Met für die Großen und Heilwasser für die Kleinen stillen.
Für die Kinder ist ein Kinder-Ritter-Turnier geplant. Die Kinder müssen einen Drachen besiegen und werden dann zum Ritter geschlagen. Zweimal am Tag werden sich auch die großen Ritter in den Kämpfen auf dem Pferd messen. Da wird mit Lanzen auf Ringe gestochen, und der Helm mit kühnem Schwertstreich geschlagen. Jakob, der Puppenspieler wird schöne Geschichten darbringen, und was wäre ein Markttag ohne Musik. Die Spielleute werden mit Sackpfeifen, Schalmeien und Trommeln ihr Bestes geben. Streiche und Spaße bieten „Raduga“ die Gaukler an. Es wird Markttänze geben, ein Teufel auf dem Seil tanzen oder brennende Feuerfackeln werden in die Lüfte geworfen. Man kann mit Bällen und Keulen jonglieren. „Neustädter Mitteilungsblatt“ weiterlesen

